{"id":1074,"date":"2011-04-16T05:32:00","date_gmt":"2011-04-16T05:32:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.q-software-solutions.de\/blog\/?p=1074"},"modified":"2014-07-02T07:14:27","modified_gmt":"2014-07-02T07:14:27","slug":"welche-art-von-aufschwung-haben-wir","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.q-software-solutions.de\/blog\/2011\/04\/welche-art-von-aufschwung-haben-wir\/","title":{"rendered":"Welche Art von Aufschwung haben wir?"},"content":{"rendered":"<p>Die Politiker etc. pp klopfen sich ja auf die Schulter und meinen &#8222;Sie&#8220; w\u00e4ren es die den derzeitigen Aufschwung mit initiiert h\u00e4tten. Frage ist wie haben Sie dazu beigetragen. Und das f\u00e4llt mir aus dem Stegreif eigentlich nur eine Sache ein. N\u00e4mlich die Verl\u00e4ngerung der Kurzarbeit. Somit wurden viele nicht entlassen die im Abschwung normalerweise die Arbeitslosigkeit erh\u00f6hen. Zugeben es gabe einen Anstieg der Arbeitslosigkeit, der aber weitaus geringer war. Alle anderen Entscheidungen waren m.E. wenige hilfreich. <\/p>\n<p>Weder wurde mehr investiert (und das ist ganz schlecht) siehe z.B. http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=5944. Weiterhin wurde gar nichts getan um die Sparquote zu erh\u00f6hen mit der man dann &#8222;nachhaltig&#8220; wirtschaften k\u00f6nnte. Sondern im Gegenteil den Euro gibt es in Milliardenpaketen billiger. <\/p>\n<p>Diese Sachen veranlassen mich zur pessimistischen Einstellung. Es sieht nach einem neuen Boom\/Bust Zyklus aus. Das zu billige Geld wird in viel zu vielen wahrscheinlich auch unproduktiven Bereichen &#8222;investiert&#8220;. Diese Investitionen werden abzuschreiben sein. Und dazu kommen neue unabsehbare Kosten durch<\/p>\n<p>a) Abschaltung alter Kraftwerke (ohne entsprechenden Ersatz!!)<br \/>b) notwendige Infrastruktur um die saisonal und\/oder kurzfristigen massiven Stromschwankungen irgendwie auszugleichen<br \/>c) Pensionsversprechungen die aus dem laufenden Haushalt zu bezahlen sind<br \/>d) Kosten f\u00fcr die diversen Rettungsschirme (irgendjemand wird die Rechnung bezahlen m\u00fcssen) <br \/>e) Kosten die Infrastruktur &#8222;nur&#8220; zu erhalten. (auch das wird seit Jahren nicht wirklich gemacht) <br \/>f) letztendlich die demografische Entwicklung. Wenn hier die Leute weniger werden aber immer weniger f\u00fcr immer mehr &#8222;Unproduktive&#8220; bezahlen m\u00fcssen, ist das mit Sicherheit mit steigenden Sozialabgaben verbunden. <br \/>g) unabsehbare Einflussnahme von der EU Seite f\u00fcr irgendwie geartete &#8222;Gerechtigkeiten&#8220;.<\/p>\n<p>All diese Punkte stehen bei den  Delebets  unter &#8222;nach meiner Zeit&#8220; oder so. Die gr\u00f6\u00dften Risiken die derzeit m.E. zu beachten w\u00e4ren. Sind die enorme Schuldenlast, die einfach schon zu hoch sind um sie &#8222;schultern&#8220; zu k\u00f6nnen und die weiter ansteigenden Anspr\u00fcche der zu erwartenden &#8222;Rentengenerationen&#8220;. <\/p>\n<p>Wie ich die Politiker kenne wird da in weiteren Beschr\u00e4nkungen und Auflagen f\u00fcr die produktiven f\u00fchren und da gilt eben die alte Weisheit. &#8222;Der Krug geht solange zum Brunnen bis er bricht&#8220;&#8230;<\/p>\n<p>Problem 1 f\u00fcr die Produktiven. Die Produktionskosten werden durch neue Auflagen und stark erh\u00f6hte Preise  steigen somit also die Gewinnerwartungen &#8222;dr\u00fccken&#8220;. Also wird weniger investiert werden was dann nat\u00fcrlich in eine Spirale nach unten f\u00fchrt. <\/p>\n<p>Nichts wei\u00dft darauf hin, da\u00df es weniger Beschr\u00e4nkungen, Gesetze, Auflagen, Umverteilungen geben wird, somit werden die weniger produktiven Betriebe &#8222;aussteigen&#8220; das wird aber von den produktiveren nicht ausgeglichen werden k\u00f6nnen -> mehr Arbeitslosigkeit -> steigende Kosten.<\/p>\n<p>Somit wird der &#8222;Staat&#8220; absehbar in eine Klemme kommen, die mit &#8222;weiter so&#8220; nicht zu l\u00f6sen sind. Die Klemme deutet sich jetzt schon an, wo n\u00e4mlich jeder Zinsanstieg gleich massive Auswirkungen hat. Ich glaube nicht, da\u00df die Zentralbanken einfach einer steigenden Inflation &#8222;zu sehen&#8220; werden, die erste &#8222;Minireaktion&#8220; der EZB zeigt ja schon die Probleme. Sollten die Zinsen auf ein &#8222;normales&#8220; Niveau steigen ist jetzt schon absehbar die Staaten als gr\u00f6\u00dfte Schuldner kommen damit nicht klar. <\/p>\n<p>In die Zukunft gedacht, was f\u00fcr Reaktionen erwarte ich. Nun das ist in Atlas shrugged exemplarisch aufgezeigt. Wenn es Probleme gibt, ist immer mehr &#8222;Zwang&#8220; die L\u00f6sung. Somit erwarte ich folgende Aktionen (die Reihenfolge ist mir dabei nicht klar)<br \/>&#8211; Ausgleichsfonds (gibt es ja jetzt schon)<br \/>&#8211; Produktionsquoten <br \/>&#8211; Z\u00f6lle gegen &#8222;unfairen&#8220; Handel<br \/>&#8211; F\u00f6rderung von Oligopolen und  Monopolen (mit starkem staatlichen Einflu\u00df)<br \/>&#8211; Sonderauflagen f\u00fcr jede Art von Verbrauch (Wasser, Luft &#8230;.)<br \/>&#8211; Verteuerung durch extra Steuern (mehr als 70% sind es ja jetzt auf Benzin, hier kann man sich durchaus h\u00f6here Abgaben auf eigentlich alles vorstellen)<br \/>&#8211; Verstaatlichung<\/p>\n<p>Es ist abzusehen, je schlechter es gehen wird umso mehr wird &#8222;versucht&#8220; regelnd einzugreifen. Aber es wird beim &#8222;Versuch&#8220; bleiben&#8230;. Das Ende kann sich jeder &#8222;ausmalen&#8220;.<\/p>\n<p>Vielleicht ist es nicht der derzeit letzte Boom\/Bust Zyklus dieser Art von &#8222;Voodo-Wirtschaft&#8220; aber ich gebe dieser Art von Sozialismus maximal 50 Jahre &#8222;Lebenszeit&#8220;&#8230;. Durchaus m\u00f6glich, da\u00df ich hier &#8222;noch&#8220; Optimist bin&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Politiker etc. pp klopfen sich ja auf die Schulter und meinen &#8222;Sie&#8220; w\u00e4ren es die den derzeitigen Aufschwung mit initiiert h\u00e4tten. Frage ist wie haben Sie dazu beigetragen. Und das f\u00e4llt mir aus dem Stegreif eigentlich nur eine Sache ein. N\u00e4mlich die Verl\u00e4ngerung der Kurzarbeit. 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