{"id":12,"date":"2014-06-26T08:24:00","date_gmt":"2014-06-26T08:24:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.q-software-solutions.de\/blog\/?p=12"},"modified":"2014-07-02T07:11:01","modified_gmt":"2014-07-02T07:11:01","slug":"wie-gehen-imperien-unter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.q-software-solutions.de\/blog\/2014\/06\/wie-gehen-imperien-unter\/","title":{"rendered":"Wie gehen Imperien unter?"},"content":{"rendered":"<p>Ich denke hierbei handelt es sich um eine derzeit sehr wichtige Frage. Schaut man in die Geschichte, erf\u00e4hrt man es gibt daf\u00fcr mehrere M\u00f6glichkeiten. Bei manchen Unterg\u00e4ngen kommt es zu epischen Verwerfungen (Atlantis, Troja), bei manchen wei\u00df man es einfach nicht (Angkor) bei anderen durch kleinere Kriege (immer wieder), manche gehen ohne gro\u00dfe Verwerfungen f\u00fcr andere L\u00e4nder unter (DDR, UDSSR), und wieder andere explodieren (Kaiserrreich, Diktaturen). Dazu gibt es auch ein interessantes Buch<\/p>\n<blockquote><p><span>Kollaps: Warum Gesellschaften \u00fcberleben oder untergehen<\/span><\/p><\/blockquote>\n<p>Zumindest eines steht fest. Kein Imperium besteht schon seit angedenk der Menschheit. Somit ist es klar Imperien entstehen, wachsen und kontrahieren (und brechen) dann irgendwann zusammen. Die Dauer ist recht flexibel, manche 1000-j\u00e4hrige Reiche kommen \u00fcber 12 Jahre nicht hinaus. Andere wie China brauchen daf\u00fcr Jahrhunderte und von wieder anderen wei\u00df man es nicht. <\/p>\n<p>Ich meine aber durchaus einen Kernpunkt sehen zu k\u00f6nnen. Irgendwann wird die Erhaltung des Imperiums einfach zu teuer, und zwar nicht nur in finanzielle Hinsicht sondern auch auf sagen wir mal was alle Resourcen angeht (sei es an Menschen, Tieren, Maschinen) &#8211; klar man kann das auf finanzielles herunterbrechen. &nbsp;Ich habe den Eindruck die Gesellschaften werden einfach immer statischer und damit nat\u00fcrlich unflexibler, Stichwort: &#8222;Das haben wir immer so gemacht&#8220;&#8230;, vielleicht kann man es auch so sehen je etatistischer eine Regime wird desto wahrscheinlicher ist es am Ende. Dazu kommt dann noch (Aber)glaube (wei\u00dfe G\u00f6tter, Klimakatastrophe, Endzeitszenarien) . Vielleicht kann man auch sagen, das Denken wird immer eingeschr\u00e4nkter. Man sieht die Welt nur noch in einem bestimmten Blickwinkel, man denke an den Totenkult der \u00c4gypter, die komischen Figuren auf den S\u00fcdseeinseln uvm. Man war und ist unflexibel genug, immer irgendwie so weitermachen wie zuvor.<\/p>\n<p>Betrachte ich die heutige Zeit, kann man das ja sehr gut bei den &#8222;St\u00fctzen&#8220; der Gesellschaft sehen. Der Weg ist die Einschr\u00e4nkung der Meinungs\/ und Redefreiheit, immer mehr Bereiche werden tabuisiert. Dazu wird eben so getan als ob man durch mehr Diebstahl mehr Gerechtigkeit schaffen kann. Die Politiker fragen sich nicht mehr, welche Rechte gelten sondern nur noch, wie kann man die Leute immer mehr einschr\u00e4nken um selber an der Macht zu bleiben. Keine der derzeitigen Parteien in irgendeinem Land pl\u00e4diert derzeit die Staatsaufgaben zu verringen, im Gegenteil alle Reste von Wirtschaften werden mehr und mehr unterdr\u00fcckt Die wichtigste Grundlage f\u00fcr Wohlstand sparen wird diskreditiert. Die Leute &#8222;m\u00fcssen&#8220; mehr Geld ausgeben, man mu\u00df die Nachfragel\u00fccken f\u00fcllen. Vor kurzem lief im Radio, die Leute geben mehr aus, was nur auf Dauer bedeutet, die Leute verzehren Ihre Substanz. Und das bedeutet auch, da\u00df in immer mehr Bereichen die Investitonen zur\u00fcckgehen, damit wird nat\u00fcrlich weniger produziert werden. Weniger Produkte, bedeutet &nbsp;verminderter Wohlstand, damit gehen wir in einen Negativzyklus.<\/p>\n<p>Ich pers\u00f6nlich meine den derzeit schon sehen zu k\u00f6nnen. Ich glaube auch, da\u00df ich mich in einigen Dingen geirrt habe. Ich bin immer von einem Knall am Ende ausgegangen, es scheint aber so als ob man einfach davon ausgehen mu\u00df, die Br\u00f6tchen werden immer kleiner. Schaue ich auf meine Vorhersagen zur\u00fcck, kann ich nur sehen, da\u00df ich offenbar so gut wie jeden Punkt auf die Reihe bekommen habe. Die Repressalien werden immer gr\u00f6\u00dfer, genau wie die Einschr\u00e4nkungen. Schaue ich auf die letzten 4-6 Jahre zur\u00fcck, mu\u00df ich feststellen die Welt ist weitaus etatistischer geworden. Es wird zwar immer noch produziert, das scheint aber mehr ein Schwung zu sein, Derzeit erscheint es so, da\u00df die Umverteilerei es vielen immer noch erm\u00f6glicht &#8222;mehr&#8220; zu verbrauchen, es ist aber absehbar, da\u00df es doch Grenzen gibt. Es hat den Anschein als ob es nicht massiv abw\u00e4rts gehen wird sondern st\u00fcckchenweise. Die Leute zehren derzeit von Ihrer Substanz, dieser Substanzverzehr wird sich wohl in der Zukunft bemerkbar machen, und dies wird sich in einem wahrscheinlich beschleunigendem Untergang bemerkbar machen.<\/p>\n<p>Bis dahin d\u00fcrften aber noch sehr viele Repressalien auf diejenigen zukommen, die trotz allem noch gespart haben. Somit glaube ich, waren viele Enteignungen erst der Anfang &#8230;. &#8211; leider&#8230;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich denke hierbei handelt es sich um eine derzeit sehr wichtige Frage. Schaut man in die Geschichte, erf\u00e4hrt man es gibt daf\u00fcr mehrere M\u00f6glichkeiten. 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