{"id":1343,"date":"2009-11-29T06:39:00","date_gmt":"2009-11-29T06:39:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.q-software-solutions.de\/blog\/?p=1343"},"modified":"2014-07-02T07:15:11","modified_gmt":"2014-07-02T07:15:11","slug":"der-spiegel-bekommt-es-fast-hin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.q-software-solutions.de\/blog\/2009\/11\/der-spiegel-bekommt-es-fast-hin\/","title":{"rendered":"Der Spiegel bekommt es fast hin"},"content":{"rendered":"<p>Hierr die Quintessenz diese Artikels:<br \/>Die Basis allen Gutes ist:<br \/>&#8211; Handel<br \/>&#8211; stabiles Geld<br \/>&#8211; Eigentum<br \/>&#8211; freie Vertragsgestaltung<\/p>\n<p>In diesem Licht kommentieren ich den Spiegelbericht vom Spiegel Nr 43, 23.11.09<br \/>S. 70 ff.<\/p>\n<p>nach mehr als einem Jahr Versp\u00e4tung wo ich ihn ja heftig kritisierte.<br \/>http:\/\/fdominicus.blogspot.com\/2009\/05\/spiegel-artikel-so-nah-und-doch-so-fern.html<\/p>\n<p>Nun heute haben Sie einiges Richtig auf die Reihe bekommen. Nur die Implikationen sind falsch, vielleicht wird das in einem Jahr korrekt gesehen. Korrekt ist:<br \/>&#8222;Die Weltwirtschaft wird von Bernanke mit Dollar-Scheinen geflutet&#8220; S. 76. Und weiter oben wird richtig erkannt: &#8220; Auf dem H\u00f6hepunkt der Krise landetesn durchschnittlich 4,9 % es Einkommens auf dem Sparkonto (Anm. des Autos in den USA). Das hat es seit \u00fcber 10 Jahren nicht mehr gegeben. (S.76).<\/p>\n<p>Das schriebe ich ja schon in diesem Blog rauf und runter und kreuz und quer. Leider nicht ganz korrekt aber wahr:<br \/>&#8222;Die Unvernunft wurde verstaatlicht&#8220;. (S. 76).<\/p>\n<p>Das ist wahr und doch gelogen. Die Unvernunft war schon immer staatlich, daf\u00fcr braucht man sich nur die Schuldenberge der 1te Welt L\u00e4nder anschauen.  Die gro\u00dfe Unvernunft ist wertloses Geld was nicht mehr als ein Versprechen darstellt (was von staatlicher Seite schon mehr als einmal gebrochen wurde). In Deutschland haben wir in den letzen 100 Jahren 2 mal einen solchen Wort und Vertragsbruch erlebt. Wenn es zeitlich so weitergehen sollte<br \/>1923-1925 dann hier im Westen wieder 1948, damit w\u00e4re es jetzt mehr als \u00fcberf\u00e4llig. Und so wird es denn irgendwann doch wieder passieren. Deutschland wird seine Vertr\u00e4ge nicht mehr  bezahlen k\u00f6nnen. Was das fatale ist, auch wenn man es sehen kann, kann man den Staat nicht verklagen.<\/p>\n<p>Aber nun kommen wir zu dem was der Spiegel autor leider nicht auf die Reihe bekommt:<br \/>&#8222;Zu Beginn der Krise waren staatliche Programme unvermeidlich&#8230;.&#8220; Das ist schlicht und einfach dumm. H\u00e4tter der Staat nicht eingegriffen, w\u00e4re es sonnenklar geworden, das er nicht erpressbar ist.  Er ist es und er hat sich selber in diese Position man\u00f6vriert.<\/p>\n<p>Weiterhin wird \u00fcber einen Kasino-Kapitalismus geschrieben, wer ist denn die Bank? Zocker wisse, da\u00df sie verlieren. Im Augenblick k\u00f6nnen Banken gar nicht verlieren. L\u00e4uft es gut fein,l\u00e4uft es schlecht umso besser, dann bekommt man ungehinderen Zugriff auf das Portemonaie jedes hier Lebenden, vom ungeboreenen sogar bis zu den Toten (denn Friedh\u00f6fe sind ja mehr oder minder in staatlicher Hand und f\u00fcr ein Grab mu\u00df man bezahlten, wie irre ist das denn?)<\/p>\n<p>Weitere Fehler strengere Kontrollen. Wie soll ein Staat der mehr als jeder andere involviert ist hier kontrollieren k\u00f6nnen. Das geht nur, wenn jedem staatlichen Organ jedwege Handhabe auf die Geldsch\u00f6pfung genommen wird. Und das ist v\u00f6llig unm\u00f6glich in Fiat-Geld Systemen. Somit ist die einzige n\u00f6tige Kontrolle eigentlich nur &#8222;werthaltiges&#8220; Geld. Geld das  nicht aus dem nichts gesch\u00f6pft werden kann mit einer Gewinnspanne jenseits der 1000 %. Die andere Kontrolle w\u00e4re strikte Ausgabenkontrolle auf staatlcher Seite, f\u00e4llt der Staat als Anbieter von Anleihen aus, mu\u00df das Geld zwangsl\u00e4ufig in der Wirtschaft landen.  In der derzeitigen Form passiert folgendes (und zwar zunehmen) der Staat verdr\u00e4ng private Nachfrage und durch seine schiere Gr\u00f6sse kann er den Zins mehr oder minder &#8222;frei&#8220; gestalten. Im Augenblick lohnt es sich f\u00fcr Banken, das frei gegebene Geld zu nehmen und es in Staatsanleihen zu stecken um damit viel Geld zu verdienen.<\/p>\n<p>Somit werden die Banken alles versuchen, weiterhin billiges Geld zu bekommen  und das der Staat ja erpressbar ist, klappt das ganz ausgezeichnet. Nur man kann den Markt eine Zeitlang manipulieren, nur niemals auf immer und hier kommen wir zum gr\u00f6\u00dften Schwachpunkt des Berichts im Spiegel.<\/p>\n<p>Unsere Vorstellung, dass Preise wichtige Informationen transportieren, da\u00df M\u00e4rkte sich rational verhalten&#8230; wird hier in Frage gestellt.<\/p>\n<p>Und hier liegt ein gro\u00dfer Denkfehler vor. Preise tragen nat\u00fcrlich diese Informationen, nur Preisverzerrungen durch staatliche Eingriffe sind die Regel und nicht die Ausnahme. Somit spiegeln die M\u00e4rkt derzeit die Unvernunft staatlicher Organe, siehe oben. Die Preise reagieren ganz nat\u00fcrlich und keineswegs irrational sondern folgen den Vorgaben (auch wenn diese irrational sind)Auf der S78 (gleiche Seite) ist eine Grafik \u00fcber die Geldschwemme und dort hat die Fed \u00fcberaus erstaunlich mehr als 137% zugelegt. Wo bitte soll diese Geld hin? Es gibt keine M\u00e4rkte f\u00fcr auf einmal mehr als doppelt so viele Produkte. Also was passiert, das Geld flie\u00dft in den Kauf von &#8222;wirklichen&#8220; Waren und treibt damit die Preise hoch. Es ist jetzt schon abzusehen, welchen Weg die USA gehen werden. Den \u00fcber eine erh\u00f6hte Inflation und damit den Diebstahl an allen die &#8222;vern\u00fcnftig&#8220; handeln. Somit  sind die Preise nur genau ein Ausrdruck dieser idiotischen Geldtour. Die Preise sind nur so irrational wie die Umst\u00e4nde es sind, und diese sind v\u00f6llig idiotisch.<\/p>\n<p>Weiterere Beweise werden im gleichen Bericht geliefert: &#8222;Viele Firmenchefs sind zu Spekulanten wider Willen geworden&#8220; (S. 79) ..<\/p>\n<p>Und selber zitieren Sie sogar Leute, die die Argumentation im Artikel konterkarrieren.<br \/>&#8222;Fr\u00fcher oder sp\u00e4ter weren die Gelder ihren Weg in die Atkien-, Immobilien und Rohstoffm\u00e4rkte finden.&#8220; (S 81.) Also ist die derzeitige Preisinflation ein ganz rationaler Ausdruck einer v\u00f6llig irrationalen Politik.<\/p>\n<p>Nach meiner Ensch\u00e4tzung ist es schon zu sp\u00e4t. Pandorras B\u00fcchse ist offen und die Politiker haben t\u00fcchtig dabei mitgeholfen. Somit bleibt Ihnen nur noch eine M\u00f6glichkeit: Schauen Sie, da\u00df sie genug Land zum Leben haben. Hier in Deutschland  braucht man dazu nicht viel, es ist aber teuer. Nur irgendwann werden Sie f\u00fcr Ihre Geld nichts mehr bekommen, am Allerwenigsten etwas zu essen. Vermeiden Sie alle Arten von Staatsanleihen, sie sind nur das Papier wert auf dem sie geschrieben sind. Kaufen Sie sich Anteile an Prim\u00e4rindustrien und versuchen Sie eine Klausel einzubauen, mit der sie Lieferung in Naturalien vereinbart haben. Machen Sie einen Riesenbogen um Anleihen im EUR oder US-$ bereicht. Sehen Sie zu, da\u00df sie in liberalen L\u00e4ndern ein Standbein haben.<\/p>\n<p>Oder aber w\u00e4hlen Sie diese Politiker schnellstm\u00f6glich ab.  Trauen Sie weder der CDU noch der SPD, schon gar nicht den Linken. Seien Sie sogar vorsichtig mit der FDP (und beobachten Sie genau wie diese sich verh\u00e4lt) Wenn Sie aber die n\u00e4chste W\u00e4hrungsreform nicht mitmachen wollen, dann bleibt Ihnen nur der Weg in die Liberalit\u00e4t, mit einem Nachtw\u00e4chterstaat. Wenn Sie meinen der Staat wird es schon richten, geh\u00f6ren Sie zu den ersten Verlierern. In diese Staat wird viel \u00fcber Verantwortung gesprochen aber alles getan um dieser Verantwortung zu entgehen. Selbst der Amtseid wird ohne mit der Wimper zu zucken gebrochen. Schaden vom deutschen Volk abzuwenden, hei\u00dft es in Ruhe zu lassen. Es hei\u00dft nicht alle zu betr\u00fcgen um &#8222;kurzfristig (auch wenn es Jahrzehnte dauern solte) zu \u00fcberleben.<\/p>\n<p>Denken sie an die Quintessenz f\u00fcr gute Dinge, betrachten Sie es einmal unter diesen Gesichtpunktne und dann werden Sie mir beipflichten m\u00fcssen:<br \/>Jeder Politiker der dagegen arbeitet, hat einen Meineid geleistet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hierr die Quintessenz diese Artikels:Die Basis allen Gutes ist:&#8211; Handel&#8211; stabiles Geld&#8211; Eigentum&#8211; freie Vertragsgestaltung In diesem Licht kommentieren ich den Spiegelbericht vom Spiegel Nr 43, 23.11.09S. 70 ff. nach mehr als einem Jahr Versp\u00e4tung wo ich ihn ja heftig kritisierte.http:\/\/fdominicus.blogspot.com\/2009\/05\/spiegel-artikel-so-nah-und-doch-so-fern.html Nun heute haben Sie einiges Richtig auf die Reihe bekommen. 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