{"id":2494,"date":"2015-04-24T06:36:46","date_gmt":"2015-04-24T05:36:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.q-software-solutions.de\/blog\/?p=2494"},"modified":"2015-04-24T06:36:46","modified_gmt":"2015-04-24T05:36:46","slug":"kosten-wohnungsbau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.q-software-solutions.de\/blog\/2015\/04\/kosten-wohnungsbau\/","title":{"rendered":"Kosten Wohnungsbau"},"content":{"rendered":"<p>Jeder der hier ein wenig mitliest, wei\u00df ich hole mir jede Menge Anregungen f\u00fcr Kommentare aus den BNN. Heute ist es auff\u00e4llig anders und von einem Kommentator geschrieben der manchmal durchschimmern l\u00e4sst, von wo die Probleme eigentlich kommen. Er schw\u00e4cht leider IMHO zu oft ab was dann die berechtigte Kritik entsch\u00e4rft. Es geht um einen Mischmasch wo ich ein wenig glaube, da\u00df er f\u00fcr die &#8222;armen unterdr\u00fcckten&#8220; Mieter schreib. Aber urteilen Sie selber.<\/p>\n<p>Ich teile das ganze in Abschnitte auf die ich dann auch zwischendrin kommentiere. (Quellenangaben BNN Ausgabe Nr 94 v. 24.04.2015 S.2, Kommentator Martin Ferber)) Rechtschreibfehler made by Friedrich:(<\/p>\n<p>&#8222;Seit dem Jahr 2000 sind die Kosten f\u00fcr Mehrfamilienh\u00e4user um fast 40 % gestiegen&#8220;<br \/>\nAuf der gleichen Seite ist noch ein Bericht vom Mieterbund (daher meine Glaube f\u00fcr wen es auch gilt, k\u00f6nnte also durchaus PC sein). Nehmen wir das mal als Grundlage und kalkulieren grob. Nehmen wir mal an in 2000 h\u00e4tte man f\u00fcr 1200 \u20ac \/m-\u00b2 bauen k\u00f6nnen, dann l\u00e4gen wir heute bei  1680\u20ac. <\/p>\n<p>Bei der heutigen Mieten in Neubauten schreibt Herr Ferber: &#8222;&#8230;durchschnittlich zehn Euro \/ m-\u00b3&#8220;. Ok also sind dass 120 \u20ac \/ m-\u00b2 im Jahr an Miete. F\u00fcr den Vermieter ergibt sich dann eine Rendite von 120 \/ 1680 = 7,1 %, schaut man in die Anzeigen auch f\u00fcr alte MFH hier in der Umgebung aus KA f\u00e4ngt der Preis an dem man zahlen mu\u00df um rund das 20 &#8211; vache, minimal ist es das 15-fache. Wer sich die Preise f\u00fcr Eigentumswohnungen anschaut landet &#8222;locker&#8220; irgendwo um 2000 &#8211; 3000 \u20ac. Betrachtet man die Preise hier f\u00fcr Grundst\u00fccke mu\u00df man mind. mit 200 \u20ac \/ m-\u00b2 rechnen. F\u00fcr ein ca 600 m-\u00b2 Haus braucht man ungef\u00e4hr 600 &#8211; 1000 m-\u00b2 (Parkpl\u00e4tze mu\u00df man anbieten !) Nehmen wir die untere Grenze von 600 m-\u00b2 braucht man nur f\u00fcr das Land 120 000 \u20ac Umgerechnet erh\u00f6ht sich damit der Erstellungspreis auf 1680 + 200 = 1880 \u20ac damit kommen wir dann auf eine Rendite von 6,3 % und da ist absolut die Oberkante ! Siehe: http:\/\/www.ingenieur.de\/Politik-Wirtschaft\/Finanzen\/Private-Vermieter-zahlen-drauf, oder man siehe auch: http:\/\/www.diw.de\/deutsch\/98_35_2\/30991.html#HDR3<br \/>\nVon dort Tabelle 3:<br \/>\n&#8222;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<br \/>\nTabelle 3<br \/>\nBestandsrenditen des Immobilienvermoegens 1995<br \/>\nMietertrag (1) in vH des Sachwertes (2)<br \/>\n&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;- <\/p>\n<p>Gebaeudetyp nach Baualter               Ein-       Zwei-      Mehr-     Wohn-<br \/>\ndavon Eigentum \/ Verfuegung           familien-  familien-  familien-  gebaeude<br \/>\nprivater Haushalte                     haeuser    haeuser    haeuser    insg.   <\/p>\n<p>  alte Bundeslaender<br \/>\nerrichtet von &#8230; bis&#8230;                                                        <\/p>\n<p>vor 1901                                 2,9         3,2        4,5      3,4<br \/>\n1901 bis 1918                            3,1         3,3        4,8      3,9<br \/>\n1919 bis 1948                            3,0         3,1        3,6      3,2<br \/>\n1949 bis 1968                            3,1         2,6        3,1      3,0<br \/>\n1969 bis 1978                            3,1         2,7        3,6      3,2<br \/>\n1979 bis 1987                            2,8         2,4        3,7      3,0<br \/>\n1988 bis 1995                            2,7         2,5        2,9      2,8    <\/p>\n<p>insgesamt                                3,0         2,7        3,5      3,1<br \/>\nim Eigentum  von:<br \/>\nEinzelpersonen, Ehepaaren                3,0         2,7        4,0      3,1<br \/>\nErben- \/ Personengemeinsch.              2,9         2,8        4,0      3,4<br \/>\nEigentuemergemeinsch. (WEG)              3,1         2,6        2,8      2,7    <\/p>\n<p>private Haushalten insgesamt             3,0         2,7        3,7      3,1    <\/p>\n<p>  neue Bundeslaender<br \/>\nerrichtet von &#8230; bis&#8230;                                                        <\/p>\n<p>vor 1901                                 2,1         2,6        3,8      2,8<br \/>\n1901 bis 1918                            2,8         2,3        4,3      3,5<br \/>\n1919 bis 1948                            2,5         2,8        3,3      2,8<br \/>\n1949 bis 1968                            2,2         2,4        3,2      2,9<br \/>\n1969 bis 1978                            2,4         2,3        3,0      2,8<br \/>\n1979 bis 1987                            3,1         1,9        3,8      3,5<br \/>\n1988 bis 1995                            1,7         0,8        2,7      2,1    <\/p>\n<p>insgesamt                                2,3         2,4        3,4      2,9<br \/>\nim Eigentum \/ Verfuegung von:<br \/>\nEinzelpersonen, Ehepaaren                2,3         2,4        3,6      2,5<br \/>\nErben- \/ Personengemeinsch.              2,3         2,5        3,6      3,1<br \/>\nEigentuemergemeinsch. (WEG)              2,2         2,0        3,0      3,0    <\/p>\n<p>private Haushalten insgesamt             2,3         2,4        3,6      2,6<br \/>\ndarunter: in derzeit. Verfuegung         2,3         2,5        3,5      2,8    <\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<br \/>\n(1) Mieten (netto, kalt) abzueglich Bewirtschaftungskosten (Reinertrag).<br \/>\n(2) Bodenwert und Sachwert des Gebaeudes zu Wiederbeschaffungspreisen 1995.<br \/>\nQuelle: Berechnungen des DIW zum Immobilienvermoegen privater Haushalte 1995.<br \/>\n===============================================================================<\/p>\n<p>Ein anderer Grund warum der Wohnungsraumausbau so stockt.<\/p>\n<p>Jetzt wird es aus meiner Sicht interessant:&#8220;Der gr\u00f6\u00dfte Preistreiber ist dabei der Staat&#8220;. Und genau das stimmt auf mehrfache Weise. Ich z\u00e4hle mal ohne Anspruch an Vollst\u00e4ndigkeit auf.<br \/>\n1) Bebauungspl\u00e4ne (Sie k\u00f6nnen in D nicht einfach ein Grundst\u00fcck kaufen und dort bauen was Sie wollen)<br \/>\n2) Auflagen wie, Anbindung an das \u00f6ffentliche Entsorgungsnetz, so und soviel erneuerbare Energien beim Heizen, Unfallvorschriften, Normen \u00fcber Normen etc etc<br \/>\n3) Annahmezwang von \u00f6ffentlichen Diensten wie Gas, Wasser und F\u00e4kalien<br \/>\n4) Mietergesetze die im Endeffekt auf eine Enteignung herauslaufen (noch nicht ganz aber nah dran)<br \/>\n5) Grundsteuern (von eigenen Land)<\/p>\n<p>Nun kommt leider der PC durch: &#8222;Es ist der Fluch der guten Tat!!&#8220; Das ist mit Verlaub gesagt Bl\u00f6dsinn. Die Auflagen sind immer mit Kosten verbunden, und es entscheidet nicht mehr der Bauherr was er gerne m\u00f6chte sondern die B\u00fcrokraten, die sich damit nat\u00fcrlich unabk\u00f6mmlich machen. Es geht dann in diesem PC-Schreib weiter. &#8220; sinnvoll und gut .. begr\u00fcndbar etc&#8220;. Nein Herr Ferber das ist absolut nicht der Fall. Das ist nicht sinnvoll und gut sondern so gut wie immer sinnlos und teuer dann schwimmt er mit dem PC aber noch mal so zur\u00fcck &#8222;zumal gerade im Wohnungsbau vieles standardisiert und normiert ist&#8220;. <\/p>\n<p>Der Autor schlie\u00dft mit: &#8222;Denn etwas weniger B\u00fcrokratie macht das Wohnen nicht unsicherer, wohl aber bezahlbarer&#8220;. Die Menschen die nach dem Krieg so ihre H\u00e4user bauten, haben sich wieviel wohl um etwas geschert? Um gar nichts, die Dinger mu\u00dften schnell und g\u00fcnstig erstellt werden und diese H\u00e4user stehen auch heute immer noch. <\/p>\n<p>Gerade auf derselben Seite beklagt einer vom Mieterbund &#8222;Der Markt allein hat das Problem in den letzten Jahren nicht gel\u00f6st&#8220;. Das subsumiert die deutsche Einstellung. Es gibt keinen Markt, aber diese nichtexistente Ding kann irgendetwas nicht l\u00f6sen. Die Intention ist klar. Der Staat soll eingreifen den Vermietern zumuten noch weniger Rendite zu machen oder gar die Allgemeinheit dazu verdonnern, alle Mieter zu subventionieren. Auf so etwa fahren die dummen Deutschen total ab. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jeder der hier ein wenig mitliest, wei\u00df ich hole mir jede Menge Anregungen f\u00fcr Kommentare aus den BNN. Heute ist es auff\u00e4llig anders und von einem Kommentator geschrieben der manchmal durchschimmern l\u00e4sst, von wo die Probleme eigentlich kommen. Er schw\u00e4cht leider IMHO zu oft ab was dann die berechtigte Kritik entsch\u00e4rft. 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