{"id":2545,"date":"2015-05-27T06:09:26","date_gmt":"2015-05-27T05:09:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.q-software-solutions.de\/blog\/?p=2545"},"modified":"2015-05-27T06:13:04","modified_gmt":"2015-05-27T05:13:04","slug":"die-dinge-die-man-sieht-und-die-man-nicht-sieht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.q-software-solutions.de\/blog\/2015\/05\/die-dinge-die-man-sieht-und-die-man-nicht-sieht\/","title":{"rendered":"Die Dinge die man sieht und die man nicht sieht"},"content":{"rendered":"<p>auch ein Dauerl\u00e4ufer  seit Bastiat (19. Jhrdt).<br \/>\nMan kann auch sagen der Weg in den Sozialismus. Denn es sind immer die Dinge die man nicht sieht die dort hin f\u00fchren. In Frankreich werden nun Firmen verpflichtet mit NGOS Abkommen bzgl. der Verwertung von Lebensmitteln zu treffen. Ziel eh klar, die &#8222;Verschwendung&#8220; von Lebensmitteln verhindern. <\/p>\n<p>Tja vordergr\u00fcndig. Nun kommen die Dinge die man nicht sieht. Lebensmittel kann man nicht beliebig lang aufbewahren &#8211; eine Banalit\u00e4t. Also egal was passieren wird, nach eine bestimmten Zeitspanne m\u00fcssen die Lebensmittel verworfen werden. Fr\u00fcher war es keine Frage was man mit Lebensmittelresten machte, daf\u00fcr hatte man Hausschweine. Heute ist die F\u00fctterung von Schweinen v\u00f6llig \u00fcberreguliert, damit teuer und wird auch nicht mehr gemacht. <\/p>\n<p>Bei uns selber haben wir eine einfache M\u00f6glichkeit Lebensmittelreste zu verwerten, wir setzen jedes Jahr Kompost an. Was rein vom wirtschaftlichen Standpunkt aus gesehen, sehr sehr teuer ist. Klar die Dinge sind da aber die Arbeit mu\u00df man reinstecken. Das steht ja sowieso jedem frei. Jedenfalls gibt es bei uns keine Lebensmittel im M\u00fcll. Vom Prinzip her ist aber auch eines klar nur wenn man etwas im \u00dcberschu\u00df produzieren kann, kommen die Preise herunter. Somit sind verworfene Lebensmittel ein Preis den man eben f\u00fcr g\u00fcnstige Lebensmittel tragen sollte. Es gab Zeiten da war wegwerfen keine Option, fragen Sie mal Ihre Gro\u00dfeltern ob das gute Zeiten waren.<\/p>\n<p>Aber zur\u00fcck nach Frankreich. Irgendwer mu\u00df die Kosten f\u00fcr die Aufbewahrung und Lagerung der abgegebenen Lebensmittel tragen und wer damit keine Probleme hat geht halt in die L\u00e4den der NGO und bekommt die Lebensmittel wohl teilweise f\u00fcr keinen Preis. Irgendwer hat aber daf\u00fcr bezahlt, im Zweifel die Superm\u00e4rkte. Somit ist es klar die Preise f\u00fcr Lebensmittel m\u00fcssen dort steigen und hier setzt sich eine Spirarel in Gang. Es wird immer mehr Leute geben die diese Preise dann nicht mehr bezahlen k\u00f6nnen, diese sind dann gezwungen bei den NGOS anzustehen, weil dort kostet es ja nichts. Und dann kann man ja schon auf den Gedanken kommen warum sollte man f\u00fcr Lebensmittel bezahlen m\u00fcssen? Der Staat ist ja wohl verpflichtet jemanden auch zu ern\u00e4hren&#8230;., aber rein prinzipiell ist jeder ausfallender Nachfrager wieder ein Grund weniger anzubauen und auf einmal verschwinden die \u00dcbersch\u00fcsse, was dann? Abzusehen, es wird so etwas wie Lebensmittelkarten geben, (siehe USA), all das sieht man nicht, aber die Dinge existieren trotzdem. <\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich sollte man auch bei den Lebensmitteln den Dingen Ihren Lauf lassen. Man sollte<\/p>\n<p>a) jede Reglementierung von Gem\u00fcsen, Fr\u00fcchten etc sein lassen. Fakt ist heute kommen viele Lebensmittel gar nicht in den Handel weil Sie den Anforderungen nicht gen\u00fcgen. Die Preise f\u00fcr Lebensmittel k\u00f6nnten weitaus niedriger liegen, wenn man denn einfach den Preis f\u00fcr sich sprechen liesse. Wer eben toll aussehendes Gem\u00fcse haben will, mu\u00df halt mehr bezahlen. BTW die am Besten aussehenden Lebensmittel haben daf\u00fcr oft keinen Geschmack mehr. Versuchen Sie mal eine super aussehende Tomate aus dem Supermarkt und vergleichen es mit Tomaten aus ihrem eigenen Garten<\/p>\n<p>b) jede Reglementierung bzgl des Verwerfens\/Verwertens ebenfalls lassen. Wenn es eben einen \u00dcberschu\u00df gibt, dann kann man so gut wie alle unbehandelten Lebensmittel ohne Probleme biologisch wiederverwerten. Wer das nicht will, bezahlt eben f\u00fcr diesen Service<\/p>\n<p>Was passiert aber in Frankreich?<br \/>\n1) die Lebensmittelproduktion ist reglementiert<br \/>\n2) die Art und Weise der Lebensmitel ist reglementiert<br \/>\n3) wer wo Lebensmitteln anbieten kann ist reglementiert<br \/>\n4) und auch die nicht menschliche Verwertung von Abf\u00e4llen ist reglementiert.<\/p>\n<p>Insgesamt nur Kosten f\u00fcr einen sehr sehr zweifelhaften Nutzen &#8211; ohne Zweifel aber n\u00fctzlich f\u00fcr die vom Staat zu bezahlenden Kontrolleure in jedem einzelnen Punkt. Ergo die Preise f\u00fcr Lebensmittel sind auch in Frankreich mehr als doppelt so hoch wie Sie sein k\u00f6nnten. Es sind halt immer die Dinge die man nicht sieht, die aber real kosten&#8230;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>auch ein Dauerl\u00e4ufer seit Bastiat (19. Jhrdt). Man kann auch sagen der Weg in den Sozialismus. Denn es sind immer die Dinge die man nicht sieht die dort hin f\u00fchren. In Frankreich werden nun Firmen verpflichtet mit NGOS Abkommen bzgl. der Verwertung von Lebensmitteln zu treffen. Ziel eh klar, die &#8222;Verschwendung&#8220; von Lebensmitteln verhindern. 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