{"id":2588,"date":"2015-06-24T06:23:29","date_gmt":"2015-06-24T05:23:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.q-software-solutions.de\/blog\/?p=2588"},"modified":"2015-06-24T06:23:29","modified_gmt":"2015-06-24T05:23:29","slug":"weiter-gehts","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.q-software-solutions.de\/blog\/2015\/06\/weiter-gehts\/","title":{"rendered":"Weiter geht&#8217;s"},"content":{"rendered":"<p>im Buch der L\u00fcgen.<br \/>\nGestern habe ich mir die Sache mit der Maut und ein wenig Griechenland vorgenommen. Heute stelle ich Ihnen eine andere gro\u00dfe L\u00fcge vor. Stichwort: Einlagensicherung.<\/p>\n<p>Hm, das spricht von sich aus schon B\u00e4nde. Daher frage ich mal: Warum m\u00fcssen die Einlagen gesichert werden? Nun der Grund ist nat\u00fcrlich klar, die Banken verleihen dieses Geld ohne R\u00fcckfrage und noch besser f\u00fcr die Bank derzeit sogar ohne Zins. Und nun kommt der n\u00e4chste Betrug. Selbst wenn eine Bundesanleihe nur 1% Zins abwirft ist der Kauf schon ein Gesch\u00e4ft f\u00fcr die Bank. Denn die Differenz zwischen 0 und 1 % sind genau 1 %. Fragen wir mal weiter um wieviel Geld handelt es sich? Hier hilft uns eine schnelle Suche weiter und ergibt http:\/\/www.welt.de\/finanzen\/article136544117\/Geldvermoegen-steigt-auf-mehr-als-fuenf-Billionen-Euro.html dort kann man das Bargeld und die Einlagen sehen 1,963 Billionen. Zur vereinfachten Rechnung nehmen wir mal an es w\u00e4ren 2 Billionen. 1 % Zins auf 2 Billionen macht wieviel aus? 20 Milliarden (ausgeschrieben 20 000 000 000). Ok einverstanden nicht alles sind Einlagen, es geht aber um das Prinzip. Soweit alles klar. Ihre Bank kann an Ihren Einlagen verdienen. Sie nicht, sie k\u00f6nnen wohl die Auszahlung Ihrer Einlagen verlangen, denen kann die Bank aber nur nachkommen wenn Sie mit dieser Entscheidung so gut wie alleine sind. Danach wird es technische Probleme geben und wenn es schlimmer wird, wird der Staat Banken&#8220;feiertage&#8220; beschlie\u00dfen. Betr\u00fcger und L\u00fcgner halten halt zusammen.<\/p>\n<p>Aber zur\u00fcck zur Einlagensicherung.Ich wei\u00df nicht genau wieviele Deutsche ein Konto haben, es sind sicherlich nicht Alle und es werden wohl mehr als die H\u00e4lfte sein, ich nehme einfach mal an 75% als Ma\u00dfstab also haben ca 80 * 0.75 = 60 Mio ein Konto. Nehmen wir mal einfach an 20 % der Bankinhaber halten 80 % der Geldverm\u00f6gen. Dann sind da gerade einmal 12 Mio Kontoinhaber die ca 1,6 Bio auf dem Konto haben. Das sind pro Kontoinhaber: 133, 333 \u20ac. Ok die angebliche Einlagensicherung betr\u00e4gt aber nur 100 000 \u20ac ergo hei\u00dft das 12 Mio Deutsche erleiden schon mal einen sicheren Verlust von 33 333 \u20ac oder zusammen von 399 996 000 000. Der ist nat\u00fcrlich utopisch klein weil die Einlagensicherung 1 200 000 000 000 nur f\u00fcr diese Konten betr\u00e4gt. Ok die Banken sollen in erster Linie mal die Einlagensicherung leisten, wer auch immer es leisten k\u00f6nnen will m\u00fc\u00dfte 1,2 Bio direkt verf\u00fcgbar haben. Wissen Sie von einem Berg in dem 1,2 Billionen so &#8222;rumschwirren&#8220;. Das Geld ist nat\u00fcrlich nicht da. Somit kann die Einlagensicherung nicht einmal die Konten der 20 % h\u00f6chsten Einlagenhalter &#8222;sichern&#8220;. Nur um Ihnen eine Idee \u00fcber das Verh\u00e4ltnisse zu unserem Haushalt zu geben. Der betr\u00e4gt ungef\u00e4hr um 300 mrd (siehe http:\/\/www.bundesfinanzministerium.de\/Content\/DE\/Standardartikel\/Themen\/Oeffentliche_Finanzen\/Bundeshaushalt\/Bundeshaushalt_2015\/20150129-bhh2015.html). Also nur f\u00fcr diese Einlagensicherung gingen 4 Jahreshaushalte der BRD &#8222;drauf&#8220; oder im Vergleich zum Schuldenberg: Der bel\u00e4uft sich auf 2,2 Billonen. Also rund 65% der derzeitig vorhandenen Schulden m\u00fcssten oben drauf gesattelt werden.<\/p>\n<p>Sie sehen eine Geschichte aus dem Buch der L\u00fcgen. Nun stelle ich mal dagegen wie es sein m\u00fc\u00dfte. Es gibt keine Einlagensicherung, die braucht man auch nicht, da Einlagen eben ungefragt nicht verliehen w\u00fcrden. Wer hingegen mit der Bank \u00fcbereinkommt das Geld zu verleihen, tr\u00e4gt ALLEIN das Ausfallrisiko. Es w\u00e4re durchaus denkbar, da\u00df man dort eine Versicherung \u00fcber den Ausfall des Geldes abschlie\u00dfen k\u00f6nnte. Aber wenn die Bank das Geld nicht verleiht mu\u00df es wohl noch da sein. Und selbst wenn die Bank pleite ginge, w\u00e4ren die Einlagen nicht betroffen. Auf einmal br\u00e4uchte man eine Unmenge an Gesetzen die angeblich Sicherheit vorgaukeln nicht mehr. Schlicht und einfach weil diese L\u00f6sung sicher ist. Warum es so gehandhabt wird ist ganz klar. Der Staat profitiert von den Banken als Anleihek\u00e4ufer und revanchiert sich daf\u00fcr mit der Deckung eines Betrugs. Das ist alles! <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>im Buch der L\u00fcgen. Gestern habe ich mir die Sache mit der Maut und ein wenig Griechenland vorgenommen. Heute stelle ich Ihnen eine andere gro\u00dfe L\u00fcge vor. Stichwort: Einlagensicherung. Hm, das spricht von sich aus schon B\u00e4nde. Daher frage ich mal: Warum m\u00fcssen die Einlagen gesichert werden? 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