{"id":3392,"date":"2016-04-13T07:25:01","date_gmt":"2016-04-13T05:25:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.q-software-solutions.de\/blog\/?p=3392"},"modified":"2016-04-13T07:32:24","modified_gmt":"2016-04-13T05:32:24","slug":"privater-wohnungsbau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.q-software-solutions.de\/blog\/2016\/04\/privater-wohnungsbau\/","title":{"rendered":"Privater Wohnungsbau"},"content":{"rendered":"<p>Wie von mir &#8222;erwartet&#8220;. Nachzuschlagen z.B. hier:<\/p>\n<p>https:\/\/www.igbau.de\/Binaries\/Binary13381\/Studie-Pestel_Mietwohnungsbau_in_Deutschland-KURZ-23-02-2012_1.pdf<\/p>\n<p>Abnahme von Mietwohnungsbau von rd 80 000 &#8211; 30 000 im Jahr.<\/p>\n<p>Warum schreibe ich wie erwartet? Nun ich kenne die Gesetze nicht vollst\u00e4ndig aber vollst\u00e4ndig genug, die Richtung ist wie \u00fcberall zu gesetzlichen Regulierungen zu lasten von Eigent\u00fcmern. Ein paar Stichworte<\/p>\n<ul>\n<li>&#8222;energetische&#8220; Sanierung<\/li>\n<li>Mietpreisbremsen<\/li>\n<li>Inflation<\/li>\n<\/ul>\n<p>Viele meinen ja mit H\u00e4usern k\u00f6nnte man der Inflation &#8222;trotzen&#8220;. Das stimmt nur noch sehr begrenzt. Erst einmal gibt es jedes Jahr eine Grundbeseitzabgabe. Gerade gestern, kam eine Bescheinigung ins&#8216; Hau mit einer rd. 50 % igen Steigerung des Hebesatzes von irgendwo 400 auf 600 %. In gewissen Gegenden starnieren die Mieten seit mindestens einem Jahrzehnt. Paradebeispiel: Ruhrgebiet.<\/p>\n<p>Selbst wenn man eine &#8222;Wert&#8220;steigerung (das ist nat\u00fcrlich Unfug, das einzige was steigt ist die Bewertung von etwas in Nominalgeldwerten) betrachtet, wird es sehr problematisch. Die Steigerungen kann man ja nur realisieren wenn man verkauft. F\u00fcr denjenigen der kauft, sieht es ganz anders aus. Nehmen wir mal an ein Haus wurde zu 2000 \u20ac \/-\u00a0 m-\u00b2 gekauft. Die Miete betragt rd 5 \u20ac dann kommt man auf eine Rendite von 60 \/ 2000-\u00a0 = 3%. Nach Abzug von Kosten und Mietausf\u00e4llen bleibt noch rund 2% und dann schl\u00e4gt die Steuer zu wir reden dann von einer Rendite teilweise unter 1 %. (Was es sonst noch so zu beachten gibt: http:\/\/www.t-online.de\/wirtschaft\/immobilien\/id_69137716\/richtig-rechnen-rendite-von-miet-immobilien-oft-augenwischerei.html)<\/p>\n<p>Es gibt da wie immer nat\u00fcrlich Ausnahmen nach oben aber auch nach unten. Hier wird das aber mal festgehalten:<\/p>\n<p>&#8222;Die Wahrheit sieht allerdings anders aus. Das zeigt eine Studie des Deutschen Instituts f\u00fcr Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin, die heute ver\u00f6ffentlicht wurde. Danach fahren 8,5 Prozent der rund sieben Millionen privaten Vermieter mit ihren Wohnungen Verluste ein, weitere 24,6 Prozent schreiben gerade mal eine schwarze Null. 20,7 Prozent erzielen bescheidene Ertr\u00e4ge zwischen 0,1 und 2 Prozent pro Jahr. Lediglich 46,2 Prozent, nicht einmal jeder zweite Anleger, kommen mit ihren Mietwohnungen auf eine Rendite von 2,1 Prozent oder mehr.&#8220;<\/p>\n<p>http:\/\/www.manager-magazin.de\/immobilien\/artikel\/immobilien-private-vermieter-verpassen-renditechancen-a-991977.html<\/p>\n<p>Man kann eigentlich kurz festhalten. Wenn Sie ein Haus vor rd. 20 Jahren bauten und gut bewirtschafteten, kommen Sie heute auf eine Rendite zwischen 4- 8 %. Bezogen nat\u00fcrlich nur auf den damaligen-\u00a0 Erstellungspreis. Rechnen wir mit einer 3 % Inflation sind heutige 2000 Euro vor 20 Jahren ungef\u00e4hr: 1107 \u20ac gewesen, also kommt man nur so auf eine Bruttorendite von 6%.<\/p>\n<p>Sie k\u00f6nnen sich diese Studie von hier herunterladen: http:\/\/www.diw.de\/sixcms\/detail.php?id=diw_01.c.488174.de<\/p>\n<p>Nun in einem Markt k\u00e4me es zu Preissteigerungen, diese Weg wurde durch Gesetze versperrt&#8230; Wenn sich aber etwas wenig oder gar nicht mehr lohnt, wird in diesem Bereich eben auch nicht mehr investiert. Und somit ist es klar der private Mietwohnungsbau geht ann\u00e4hernd zu Grunde.<\/p>\n<p>Wodurch wird es wohl ersetzt?https:\/\/www.land.nrw\/de\/pressemitteilung\/bau-von-sozialen-mietwohnungen-steigt-um-rund-ein-drittel. Aha staatlicher Wohnungsbau&#8230; Und was gilt hier die paar Leute in diesen Wohnungen werden durch alle Steuerzahler ausgehalten. Was f\u00fcr ein &#8222;Erfolg&#8220; !-\u00a0 Es wird also weniger gebaut:<\/p>\n<p>http:\/\/www.zukunft-haus.info\/newsletter-zukunft-haus\/newsletter-zukunft-haus\/newsletter-52014\/mietwohnungsbau-20-bezahlbarer-wohnraum-durch-neubau.html<\/p>\n<p>Die Konzepte zur L\u00f6sung sind mal wieder bezeichnend schlecht. Steuergelder f\u00fcr Bauherren, also weniger Markt soll-\u00a0 es &#8222;mal wieder&#8220; richten. Leider f\u00e4llt den Mietern Ihre eigene Bl\u00f6dheit kaum auf. Sie beklagen sich \u00fcber &#8222;zu wenig&#8220; Raum und zu &#8222;hohe&#8220; Preise. Das Sie dazu noch mit Ihrer Steuer die zu &#8222;hohen&#8220; Preise mitbezahlen &#8211; kapieren wahrscheinlich keine 2 % der Leute. Wohl nur die, die selber mal in diesem Bereich wirtschaftlich t\u00e4tig waren. Und wieder eine neue Kette f\u00fcr produktive wirtschaftlich erfolgreiche Betriebe oder Personen.<\/p>\n<p>Wer mir nicht glaubt, hier die Daten einer Stadt:<\/p>\n<p><strong>\u00d6ffentliche Wohnungsbauf\u00f6rderung<\/strong><br \/>\nInsgesamt werden 2014 266 WE mit 25 Mio. Euro \u00f6ffentlich gef\u00f6rdert, darunter 130 Mietwohnungen und 74 Eigentumsma\u00dfnahmen. 2015 kann die Wohnungsbauf\u00f6rderung um 67 Prozent auf insgesamt 443 WE und auf \u00fcber 31 Mio. Euro gesteigert werden. Neben 237 Mietwohnungen im Neubau und im Bestand werden 97 Wohnheimpl\u00e4tze f\u00fcr Behinderte und Studenten sowie 48 Eigentumsma\u00dfnahmen gef\u00f6rdert. Hinzu kommt das neue F\u00f6rderprogramm f\u00fcr Wohnraum f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge, mit dem 2015 61 WE f\u00fcr etwa 380 Personen unterst\u00fctzt werden.<br \/>\nAngebotsmieten<br \/>\nDie angebotenen Mieten steigen im Bestand um 3,3 Prozent auf 6,29 Euro\/m-\u00b2. Die Mieten steigen seit 2010 damit um 10,6 Prozent im Bestand. Im Neubau nehmen sie im gleichen Zeitraum um fast 30 Prozent auf durchschnittlich 8,90 Euro\/m-\u00b2 zu. Die h\u00f6chsten durchschnittlichen Bestandsmieten werden mit 6,71 Euro\/m-\u00b2 in Dornberg und 6,70 Euro\/m-\u00b2 in Mitte erreicht, wobei sie in Mitte um 20 Ct\/m-\u00b2 ansteigen sind w\u00e4hrend sie in Dornberg um 12 Ct\/m-\u00b2 fallen.<\/p>\n<p>https:\/\/www.bielefeld.de\/de\/pbw\/muw\/mubeo\/woh\/<\/p>\n<p>Das mu\u00df man sich mal vorstellen!. 25 Mio f\u00fcr 266-\u00a0 WE. Ist ein Raub von 9803 \u20ac pro Wohnung, Rechnen wir mal mir 70 m-\u00b2 sind es 140 \u20ac pro m-\u00b2. Bei einem angenommenen Preis von 2000 \u20ac \/ m-\u00b2 7 % der Gesamtsumme. Und auch die Rendite kann man sich ausrechnen (Brutto)<\/p>\n<p>6.29 * 12 \/ 2000 = 3,7 %, also kommt man auf eine Rendite von vieleicht 0 &#8211; 0,5 %. Dazu den \u00c4rger mit Mietern, die sich nicht betragen k\u00f6nnen, die nicht zahlen, und die es schon gar nicht f\u00fcr n\u00f6tig befinden eine Wohnung ordentlich zu \u00fcbergeben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie von mir &#8222;erwartet&#8220;. Nachzuschlagen z.B. hier: https:\/\/www.igbau.de\/Binaries\/Binary13381\/Studie-Pestel_Mietwohnungsbau_in_Deutschland-KURZ-23-02-2012_1.pdf Abnahme von Mietwohnungsbau von rd 80 000 &#8211; 30 000 im Jahr. Warum schreibe ich wie erwartet? Nun ich kenne die Gesetze nicht vollst\u00e4ndig aber vollst\u00e4ndig genug, die Richtung ist wie \u00fcberall zu gesetzlichen Regulierungen zu lasten von Eigent\u00fcmern. 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