{"id":5701,"date":"2013-04-08T15:48:00","date_gmt":"2013-04-08T13:48:00","guid":{"rendered":"http:\/\/fdominicus.freecapitalists.org\/2013\/04\/08\/was-fur-markte-spricht\/"},"modified":"2013-04-08T15:48:00","modified_gmt":"2013-04-08T13:48:00","slug":"was-fur-markte-spricht-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.q-software-solutions.de\/blog\/2013\/04\/was-fur-markte-spricht-2\/","title":{"rendered":"Was f\u00fcr M\u00e4rkte spricht"},"content":{"rendered":"<p>Nun ja einfach gesagt k\u00f6nnte man sagen alles. Aber was umfasst dieses &#8222;Alles&#8220;. Betrachten wir einfach mal unsere Umwelt und unser Leben. Fakt ist wir Menschen brauchen (wie alle Anderen auch Nahrung), und wir brauchen Wasser, und hier in der Gegend w\u00e4re etwas Anzuziehen nicht nur schicklich sondern-\u00a0\u00fcber lebensnotwendig-\u00a0 &#8211;\u00a0Somit ist klar irgendwie und irgendwoher m\u00fcssen die Dinge kommen die wir zum \u00dcberleben brauchen.<\/p>\n<p>Bis heute ist es mir nicht passiert, da\u00df ich mir w\u00fcnsche. &#8222;Da sei eine Wohnung&#8220; und siehe da, das ist eine Wohnung. Kommt ein Kind heute auf die Welt und k\u00fcmmerten sich die Eltern nicht darum, w\u00e4re das Kind nach ein paar Stunden tot.<\/p>\n<p>Wenn wir das so betrachten wird klar wir brauchen etwas um eben unsere absolut notwendigen Lebensfunktionen aufrecht zu erhalten. Bekommen wir das nicht, m\u00fcssen wir ziemlich bald sterben. Schauen wir in die Natur, so geht es jedem Tier und jedem Lebewesen so. Das Eine ist in der Lage Gras zu fressen und damit die Lebensfunktionen anzutreiben. Diese ist uns in dieser Form nicht m\u00f6glich. Andere m\u00fcssen andere t\u00f6ten um zu \u00fcberleben. Und wir Menschen geh\u00f6ren weitestgehend dazu. Ja wir k\u00f6nnen uns vegan ern\u00e4hren und nein, so einfach und unproblematisch ist das f\u00fcr uns nicht.<\/p>\n<p>Um diese Bed\u00fcrfnisse zu stillen m\u00fcssen Tier und Menschen M\u00fchen auf sich nehmen. Ein Kuh mu\u00df grasen ein Mensch, sammeln oder jagen oder Landwirtschaft betreiben. &#8211;\u00a0Apropos Landwirtschaft, dies ist einer der Bereiche in dem man auch nicht sorglos in den Tag leben kann. Lege ich mir von meinen Ernten nichts zur\u00fcck wird es mit dem S\u00e4en schlecht (nicht unm\u00f6glich, denn man k\u00f6nnte ja Samen suchen gehen). Weiser ist es aber gen\u00fcgend in Reserve zu haben um auch (vielleicht sogar mehrere Jahre) zu \u00fcberstehen. Wer als Landwirt nichts zur\u00fccklegt handelt selbstzerst\u00f6rerisch.<\/p>\n<p>Ich denke diese Tatsachen kann man ruhig als Banalit\u00e4ten abtun. Anscheinend sind aber diese banalen Fakten f\u00fcr viele ein Dorn. Die Welt hat sich gef\u00e4lligst nach einem selbst zu richten und nicht man sich selbst an die Welt. Nur wei\u00df jeder, so funktioniert das nicht. W\u00fcnsche werden nicht einfach &#8222;so&#8220; Wirklichkeit, aber im Bereich des Geldes (korrekterweise Zwangszahlungsmittels) wird so getan als sei das m\u00f6glich. Egal von welcher Seite man es betrachtet, das ist schlicht und einfach unm\u00f6glich. Ja man kann heute etwas konsumieren was noch produziert werden mu\u00df. Wenn die Produktion aber nicht stattfindet, dann ist man aber &#8222;\u00e4rmer&#8220; geworden. Irgendeiner mu\u00df dieses Schuld begleichen. Die politische L\u00f6sung sieht so aus, das man f\u00fcr einen bestimmten Schuldschein einen anderen bekommt. Schauen Sie sich einfach Anleihen von Staaten an.<\/p>\n<p>Aber auch hier gibt es &#8222;Grenzen&#8220;. Man kann eben eine Kuh nicht melken und gleichzeitig schlachten. Entwedder oder. Dieses Entweder\/oder zu entscheiden ist das Problem. Jeder der eine Kuh hat, wei\u00df wenn ich diese Kuh schlachte ist es mit der Milch vorbei.Also fragt man sich dann schon, habe ich einen &#8222;Ersatz&#8220; habe ich etwa anderes was ich &#8222;melken&#8220; kann? Wenn nein wird man eine Kuh freiwillig nicht schlachten. Sie k\u00f6nnte ja a) weiter Milch geben und b) wom\u00f6glich noch Nachwuchs haben. Kurz ich mu\u00df mich entscheiden. Ist die Kur mir Tod n\u00fctzlicher oder nicht. Aber egal wie man sich entscheidet, man mu\u00df mit den Folgen &#8222;klar&#8220; kommen. Nun es gibt nicht nur K\u00fche sondern es gibt auch so vielf\u00e4ltige Fragen wie, wieviele Stoffe brauche ich zum Heizen, was sonst brauch ich an Sachen in diesem Jahr( und wann ) etc. \u00dcberall m\u00fcssen wie abw\u00e4gen und entscheiden. Und dann m\u00fcssen wir mit den Folgen unsere Entscheidungen leben. Und was wir sonst noch ungef\u00e4hr wissen wollen: &#8222;Was ist morgen?&#8220;. Auch hier macht es uns die Natur vor. Entweder man fri\u00dft mehr als man heute braucht oder man legt sich Lager an. Haben speziell die Tiere in unseren Regionen &#8222;gelernt&#8220;. Die es nicht haben, gibt es nicht mehr. Tiere wollen &#8222;leben&#8220; und hier unterscheiden wir uns gar nicht von den Tieren..<\/p>\n<p>Wie auch immer wir m\u00fcssen uns entscheiden und zwar jeden Tag und bei jeder &#8222;Anschaffung&#8220;. Brauche ich das, wenn ja brauche ich es jetzt, und was ist wenn es doch nicht so wichtig ist. Diese Entscheidungen m\u00fcssen wir im Endeffekt treffen und dabei m\u00fcssen wir uns richten nach dem was wir haben und was wir irgendwie erreichen k\u00f6nnen (auf welchen Wegen auch immer). Hier kommen uns Preise sehr entgegen. Sehe ich eine Banane, kann ich diese versuchen zu bekommen und essen oder ich kann eventuell etwa anderes nehmen. Bananen sind inzwischen eine sehr g\u00fcnstige Frucht, stellen Sie sich aber vor ein Banane kostete 1 Unze Gold oder 100 GE oder was-auch-immer. Nur es mu\u00df Ihnen unglaublich teuer vorkommen. Wenn Sie ohne Banane leben k\u00f6nnen, werden Sie es wohl vorziehen vielleicht einen Apfel zu essen. Oder &#8230;<\/p>\n<p>Somit gibt es f\u00fcr uns Menschen ein unglaublich einfach zu verstehendes &#8222;Messmittel&#8220;, eben den Preis und hier kommt die Stunde der M\u00e4rkte. Kein Plan kann so gut sein, hier etwas besseres zu finden. Am Besten sieht man es ja gerade auch bei Lebensmitteln. Sie k\u00f6nnen zum Discounter gehen oder zum fair-traide Bioladen oder wohin auch immer, Sie schauen auf den Preis und DANN entscheiden Sie. Und niemand kann Ihnen diese Entscheidung abnehmen. Oh ja es k\u00f6nnte ein B\u00fcrokrat kommen und Sie zwingen das Gesch\u00e4ft u machen oder zu lassen, oder sogar ihm etwa abzugeben. Aber es kann keinen Plan f\u00fcr jeden Einzelnen geben. Dem einen ist eine Banane eine Unze Gold wert, dem anderen nicht.<\/p>\n<p>M\u00e4rkte bieten uns eines der besten und einfachsten Mittel f\u00fcr Entscheidungen, die Preise. Man sollte meinen, das kann jeder verstehen aber so ist es eben nicht. Dann gibt es so Argumente, der Markt kann dieses oder jenes nicht, ist &#8222;ungerecht&#8220; oder was auch immer. Und dann greift man auf den M\u00e4rkten ein und wundert sich dann warum eine Banane auf einmal nicht mehr eine Unze sondern 2 Unzen Gold kostet. Jeder Eingriff in den Markt zieht Wohlstandsverluste nach sich. Ohne Markt haben wir keinen Vergleich mehr. Woher soll man wissen ob jemand etwas braucht oder nicht, ohne einen Markt wird grunds\u00e4tzlich einmal genommen was man kriegen kann. Denn man wei\u00df ja heute nicht, was man morgen vielleicht braucht. Geht Ihre Auto kaputtt? Ist Ihre Heizung defekt oder was auch immer kann Ihnen bis morgen passieren. Wir wissen es nicht, wir wissen nur eins, passiert etwas brauchen wir etwa um den Schaden zu reparieren. Wir m\u00fcssen uns halt jeder ein Paar Gramm von was-auch-immer f\u00fcr morgen zur\u00fccklegen.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr sind eben M\u00e4rkte &#8222;genial&#8220;. Genial einfach und einfach n\u00f6tig. Ohne Markt gibt es keine Ma\u00dfstab f\u00fcr die &#8222;Bed\u00fcrftigkeit&#8220; die sich im Endeffekt in den Preisen niederschl\u00e4gt. Ohne Markt verlieren alle&#8230;.<\/p>\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nun ja einfach gesagt k\u00f6nnte man sagen alles. Aber was umfasst dieses &#8222;Alles&#8220;. Betrachten wir einfach mal unsere Umwelt und unser Leben. 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