{"id":681,"date":"2013-02-03T08:54:00","date_gmt":"2013-02-03T08:54:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.q-software-solutions.de\/blog\/?p=681"},"modified":"2023-03-16T18:24:36","modified_gmt":"2023-03-16T17:24:36","slug":"neueste-zahlen-von-der-blasenfront","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.q-software-solutions.de\/blog\/2013\/02\/neueste-zahlen-von-der-blasenfront\/","title":{"rendered":"Neueste Zahlen von der Blasenfront"},"content":{"rendered":"<p>Bei den Quersch\u00fcsen kann man sie finden. Es geht mit den Autoverk\u00e4ufen in Euro-land radikal abw\u00e4rts.<br \/>Wie verwunderlich. Wenn man durch Steuern und Verteuerung von den gr\u00f6\u00dften Ausgabepostionen weniger Geld hat macht man was? Genau weniger kaufen. Das ist f\u00fcr normale B\u00fcrger &#8222;normal&#8220; f\u00fcr Staaten ein Zeichen es mal wieder mit neuen Krediten zu probieren. Auch wenn es seit Menschengedenken keinen Reichtum nur durch neue Schulden gab.<\/p>\n<p>Tatsache ist aber auch Autos sind nach H\u00e4usern ein ziemlicher Luxus. Speziell wenn man sich die Neupreise des VW Golf einmal anschaut:<br \/>http:\/\/www.autobild.de\/artikel\/preisentwicklung-1973-2003-43137.html<\/p>\n<p>Nun wie bl\u00e4hen also alle Preise auf und angeblich verdienen wir ja &#8222;viel&#8220; mehr. Aber offenbar seit geraumer &nbsp;Zeit nicht mehr genug. Jedenfalls ist der Absatzeinbruch in den den s\u00fcdlicheren L\u00e4ndern weitaus h\u00f6her. Fakt ist aber auch wenn heute eine&nbsp;Arbeitsstunde&nbsp;15 EUR kostet dann wird es eben nur noch Arbeitspl\u00e4tze geben die mehr als 15 EUR die Stunde an Wert produzieren. Diejenigen die darunter liegen werden wohl von der &#8222;Wohlfahrt&#8220; ausgeglichen. Denn schlie\u00dflich sind wir ja &#8222;sozial&#8220;.<\/p>\n<p>Gehen wir aber mal zur\u00fcck auf die Zahlen f\u00fcr den Gold eine Verdreifachung in 30 Jahren macht eine durchschnittliche Teuerung von ungef\u00e4hr 3.075% aus. Soviel also zum Inflationsziel von 2%&#8230; Wahrscheinlich zeigt das besser als alles andere an was ich im vorherigen &nbsp;Eintrag thematisierte. Man verschleiert die Erh\u00f6hung der Geldmenge. Untertreibt den Zuwachs der Geldmenge und untertreibt die daraus resultierende Preisentwertung. Bild schreibt aber auch:<br \/><span style=\"background-color: white; color: #333333; font-family: OpenSans, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 14px; line-height: 22px;\">&#8222;Heute ist der Sprit schon in 38 Minuten wieder reingeholt. Allerdings: Lohnsteuer und Sozialabgaben sind da nicht ber\u00fccksichtigt. Und deren Quote stieg von ca. 35 (1973) auf \u00fcber 46 Prozent. &#8222;<\/span><br \/><span style=\"background-color: white; color: #333333; font-family: OpenSans, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 14px; line-height: 22px;\"><br \/><\/span><span style=\"background-color: white; color: #333333; font-family: OpenSans, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 14px; line-height: 22px;\">Also haben Sie die Bruttol\u00f6hne betrachtet. Rechnen wir das also mal um.<\/span><br \/><span style=\"background-color: white; color: #333333; font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 13px; line-height: 21.75px;\">&#8222;1950 und 1972 noch relativ konstant bei umgerechnet ca. 0,30 EUR, so gab es einen bedeutenden ersten Preisanstieg auf 0,45 EUR schon 1973 im Zuge der ersten \u00d6lkrise,&#8220; So von der Seite:<\/span>http:\/\/www.benzinpreis.cc\/<br \/>Man schaue sich auch mal die hier geposteten Link auf die historischen Preise an. Wir hatten bis in die 60 er Jahre hinein fallende Spritpreise bis dann die Steuerschraube angezogen wurde. Aber gut gehen wir also von 0,45 &nbsp;EUR aus daf\u00fcr mussten &#8222;Brutto&#8220; 5 Minuten gearbeitet werden. Der Bruttostundenlohn betrug also 0,45 * 12 = 5,4 EUR. Netto also 5,4 * 0.67 = 3.618 \u20ac. In 2003 haben wir einen Preis von 1,30 daf\u00fcr mu\u00df grob 4,25 Minuten gearbeitet werden, also betr\u00e4gt der Bruttolohn: 18,35 Netto 9,91 \u20ac. Rechnen wir also denn Nettopreis um.<br \/>Arbeitszeit Nettolohn in 1973: ca 7 Minuten 27 Sekunden (7.46)<br \/>Arbeitszeit Nettolohn in 2003: ca 7 Minuten 54 Sekunden.(7.87)<\/p>\n<p>Was ja wohl hei\u00dft es wurde nicht billiger sondern tats\u00e4chlich teuer. Warum die Bild die Sozialabgaben herausrechnet (von denen speziell die heutigen Einzahler mit Sicherheit nur noch Bruchteile wiedersehen werden) leuchtet mir nicht ein.<\/p>\n<p>Tatsache ist aber auch der Staat greift sich von jedem Liter Sprit heut mehr als 1\u20ac Steuer ab. Und wie wir sehen k\u00f6nnen sind auch die Abgaben gestiegen. Inzwischen bleibt dem &#8222;Normalo&#8220; nur mehr knapp die H\u00e4lfte an dem was er wirklich einnimmt. In 1973 waren es noch fast 2\/3. Somit ist klar der Staat hat nicht nur prozentual mehr vom Lohn durch Steuereinnahmen sondern. Hat dazu noch die Mehreinnahmen durch unser progressives Steuersystem und die M\u00f6glichkeit nahezu beliebig andere Steuern zu erh\u00f6hen. War es in 1973 besser? Nun insgesamt sicherlich nicht, es zeigt aber nur um wieviel produktiver wir geworden sind. In vielen Bereichen konnte die Wirtschaft diese Kosten kompensieren. Und es gibt tats\u00e4chlich Bereiche die g\u00fcnstiger wurden. So z.B. die Haftpflicht. Wir haben zwar nicht absolut weniger Unf\u00e4lle sondern bezogen auf den Fahrzeugbestand weniger Unf\u00e4lle. Auch wenn die Reparaturen deutlich teurer wurden gibt es offenbar so viel mehr Autos als in 1973, da\u00df hier eine Kompensation stattfinden konnte.<\/p>\n<p>Diese Zahlen belegen m.E. ziemlich eindeutig, da\u00df der Staat derjenige ist der durch die Inflation &#8222;verdient&#8220;. Er bekommt mehr Steuern durch den progressiven Steuertarif und hat es dazu noch in der Hand die Steuern auf den Verbrauch zu erh\u00f6hen. Und zumindest nach meiner Rechnung mu\u00df man heute f\u00fcr einen Liter Sprit sogar etwas l\u00e4nger arbeiten als fr\u00fcher. Geht man in 1973 davon aus, die Steuer h\u00e4tte ungef\u00e4hr 40 % betragen und h\u00e4tte es keine Steuererh\u00f6hungen gegeben w\u00fcrde heut das Benzin (1.3 * 0.66 * 1.4) = 1.20 \u20ac kosten. Somit nimmt der Staat alleine pro Liter Benzin rund 0.1 \u20ac mehr ein. Dies bei viel mehr Autos und insgesamt leicht&nbsp;gestiegenen&nbsp;Fahrleistungen&#8230;<\/p>\n<p>Wer wirklich m\u00f6chte kann es in allen anderen Bereichen auch nachrechnen. Es d\u00fcrfte nicht \u00fcberraschen, wenn sich der Staat als Hauptpreistreiber identifizieren lassen sollte. Leider kann man nicht mehr herausrechnen, was alleine die j\u00e4hrlichen neuen Gesetze f\u00fcr Kosten verursachen. Somit haben wir einen immer weiter expandierenden Staat, immer mehr &#8222;Wohlfahrt&#8220; (wegen der &#8222;sozialen&#8220; Gerechtigkeit), damit bleibt im Endeffekt immer weniger bei den Produktiven im Geldbeutel. Und diese k\u00f6nnen nicht mal &#8222;eben&#8220; neue Schulden aufnehmen (jedenfalls nur bis zu einem bestimmten Punkt). Tatsache ist aber auch., die Normalos sind heute h\u00f6her verschuldet als in 1973. Irgendwie wird eben versucht der Lebensstandard leidlich &#8222;konstant&#8220; zu halten. Aber die Einnahmeseite kann sich ein Normalo im gleichen Job nicht einfach so verbessern. Dazu bedarf es eines Arbeitsplatzwechsels. Dazu kommt das Problem, da\u00df jede Lohnerh\u00f6hrung automatisch die Sozialkosten und Steuern erh\u00f6ht. Das einige &#8222;linear&#8220; das andere progressiv.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei den Quersch\u00fcsen kann man sie finden. Es geht mit den Autoverk\u00e4ufen in Euro-land radikal abw\u00e4rts.Wie verwunderlich. Wenn man durch Steuern und Verteuerung von den gr\u00f6\u00dften Ausgabepostionen weniger Geld hat macht man was? Genau weniger kaufen. Das ist f\u00fcr normale B\u00fcrger &#8222;normal&#8220; f\u00fcr Staaten ein Zeichen es mal wieder mit neuen Krediten zu probieren. 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