{"id":7599,"date":"2019-04-18T09:58:40","date_gmt":"2019-04-18T07:58:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.q-software-solutions.de\/blog\/?p=7599"},"modified":"2019-04-18T09:59:09","modified_gmt":"2019-04-18T07:59:09","slug":"alter-kram-aus-mails-von-mir-ueber-lebensmittel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.q-software-solutions.de\/blog\/2019\/04\/alter-kram-aus-mails-von-mir-ueber-lebensmittel\/","title":{"rendered":"Alter Kram  aus Mails von mir \u00fcber Lebensmittel"},"content":{"rendered":"<p>Die Dinge die man sieht und die man nicht sieht<br \/>\nauch ein Dauerl\u00e4ufer seit Bastiat (19. Jhrdt).<br \/>\nMan kann auch sagen der Weg in den Sozialismus. Denn es sind immer die Dinge die<br \/>\nman nicht sieht die dort hin f\u00fchren. In Frankreich werden nun Firmen<br \/>\nverpflichtet mit NGOS Abkommen bzgl. der Verwertung von Lebensmitteln zu<br \/>\ntreffen. Ziel eh klar, die \u201eVerschwendung\u201c von Lebensmitteln verhindern.<\/p>\n<p>Tja vordergr\u00fcndig. Nun kommen die Dinge die man nicht sieht. Lebensmittel kann<br \/>\nman nicht beliebig lang aufbewahren \u2013 eine Banalit\u00e4t. Also egal was passieren<br \/>\nwird, nach eine bestimmten Zeitspanne m\u00fcssen die Lebensmittel verworfen werden.<br \/>\nFr\u00fcher war es keine Frage was man mit Lebensmittelresten machte, daf\u00fcr hatte man<br \/>\nHausschweine. Heute ist die F\u00fctterung von Schweinen v\u00f6llig \u00fcber reguliert, damit<br \/>\nteuer und wird auch nicht mehr gemacht.<\/p>\n<p>Bei uns selber haben wir eine einfache M\u00f6glichkeit Lebensmittelreste zu<br \/>\nverwerten, wir setzen jedes Jahr Kompost an. Was rein vom wirtschaftlichen<br \/>\nStandpunkt aus gesehen, sehr sehr teuer ist. Klar die Dinge sind da aber die<br \/>\nArbeit mu\u00df man aufwenden. Das steht ja sowieso jedem frei. Jedenfalls gibt es<br \/>\nbei uns keine Lebensmittel im M\u00fcll. Vom Prinzip her ist aber auch eines klar nur<br \/>\nwenn man etwas im \u00dcberschuss produzieren kann, kommen die Preise herunter. Somit<br \/>\nsind verworfene Lebensmittel ein Preis den man eben f\u00fcr g\u00fcnstige Lebensmittel<br \/>\ntragen sollte. Es gab Zeiten da war wegwerfen keine Option, fragen Sie mal Ihre<br \/>\nGro\u00dfeltern ob das gute Zeiten waren.<\/p>\n<p>Aber zur\u00fcck nach Frankreich. Irgendwer mu\u00df die Kosten f\u00fcr die Aufbewahrung und<br \/>\nLagerung der abgegebenen Lebensmittel tragen und wer damit keine Probleme hat<br \/>\ngeht halt in die L\u00e4den der NGO und bekommt die Lebensmittel wohl teilweise f\u00fcr<br \/>\nkeinen Preis. Irgendwer hat aber daf\u00fcr bezahlt, im Zweifel die Superm\u00e4rkte.<br \/>\nSomit ist es klar die Preise f\u00fcr Lebensmittel m\u00fcssen dort steigen und hier setzt<br \/>\nsich eine Spirale in Gang. Es wird immer mehr Leute geben die diese Preise dann<br \/>\nnicht mehr bezahlen k\u00f6nnen, diese sind dann gezwungen bei den NGOS an zustehen,<br \/>\nweil dort kostet es ja nichts. Und dann kann man ja schon auf den Gedanken<br \/>\nkommen warum sollte man f\u00fcr Lebensmittel bezahlen m\u00fcssen? Der Staat ist ja wohl<br \/>\nverpflichtet jemanden auch zu ern\u00e4hren\u2026., aber rein prinzipiell ist jeder<br \/>\nausfallender Nachfrager wieder ein Grund weniger anzubauen und auf einmal<br \/>\nverschwinden die \u00dcbersch\u00fcsse, was dann? Abzusehen, es wird so etwas wie<br \/>\nLebensmittelkarten geben, (siehe USA), all das sieht man nicht, aber die Dinge<br \/>\nexistieren trotzdem.<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich sollte man auch bei den Lebensmitteln den Dingen Ihren Lauf<br \/>\nlassen. Man sollte<\/p>\n<p>a) jede Reglementierung von Gem\u00fcse, Fr\u00fcchten etc sein lassen. Fakt ist heute<br \/>\nkommen viele Lebensmittel gar nicht in den Handel weil Sie den Anforderungen<br \/>\nnicht gen\u00fcgen. Die Preise f\u00fcr Lebensmittel k\u00f6nnten weitaus niedriger liegen,<br \/>\nwenn man denn einfach den Preis f\u00fcr sich sprechen lie\u00dfe. Wer eben toll<br \/>\naussehendes Gem\u00fcse haben will, mu\u00df halt mehr bezahlen. BTW die am Besten<br \/>\naussehenden Lebensmittel haben daf\u00fcr oft keinen Geschmack mehr. Versuchen Sie<br \/>\nmal eine super aussehende Tomate aus dem Supermarkt und vergleichen es mit<br \/>\nTomaten aus ihrem eigenen Garten<\/p>\n<p>b) jede Reglementierung bzgl des Verwerfens\/Verwertens ebenfalls lassen. Wenn es<br \/>\neben einen \u00dcberschuss gibt, dann kann man so gut wie alle unbehandelten<br \/>\nLebensmittel ohne Probleme biologisch wieder verwerten. Wer das nicht will,<br \/>\nbezahlt eben f\u00fcr diesen Service<\/p>\n<p>Was passiert aber in Frankreich?<br \/>\n1) die Lebensmittelproduktion ist reglementiert<br \/>\n2) die Art und Weise der Lebensmittel ist reglementiert<br \/>\n3) wer wo Lebensmitteln anbieten kann ist reglementiert<br \/>\n4) und auch die nicht menschliche Verwertung von Abf\u00e4llen ist reglementiert.<\/p>\n<p>Insgesamt nur Kosten f\u00fcr einen sehr sehr zweifelhaften Nutzen \u2013 ohne Zweifel<br \/>\naber n\u00fctzlich f\u00fcr die vom Staat zu bezahlenden Kontrolleure in jedem einzelnen<br \/>\nPunkt. Ergo die Preise f\u00fcr Lebensmittel sind auch in Frankreich mehr als doppelt<br \/>\nso hoch wie Sie sein k\u00f6nnten. Es sind halt immer die Dinge die man nicht sieht,<br \/>\ndie aber real kosten\u2026.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Dinge die man sieht und die man nicht sieht auch ein Dauerl\u00e4ufer seit Bastiat (19. Jhrdt). Man kann auch sagen der Weg in den Sozialismus. 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