{"id":8133,"date":"2019-11-11T16:29:39","date_gmt":"2019-11-11T15:29:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.q-software-solutions.de\/blog\/?p=8133"},"modified":"2019-11-11T16:29:51","modified_gmt":"2019-11-11T15:29:51","slug":"warum-ich-c-so-mag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.q-software-solutions.de\/blog\/2019\/11\/warum-ich-c-so-mag\/","title":{"rendered":"Warum ich C so mag"},"content":{"rendered":"<p>Es geht an die Programmierer. Ich bin ein wirklich \u00e4onenalter Linux Benutzer, wer kennt noch die gro\u00dfen Floppy Discs? und die kleineren &#8222;gigantischen&#8220; mit 720 kb Speicherkapazit\u00e4t? ;-). Seit Suse 0.x whatever benutze ich Linux, man kann schon sagen, ich war ziemlich am Anfang mit dabei. Zu Unix bekam ich Kontakt in der Uni, damals mit Xenix und SCO Unix. Und wir hatten damals Rechner wo ein Eiffel-Compiler lief mit 4 oder so Benutzern, das waren noch &#8222;begrenzte&#8220; Ressourcen und Eiffel eine der Sprachen mit autom. Gargabe Collection. <\/p>\n<p>Wie auch immer zwischen drin hatte ich mich mal f\u00fcr X-Windows Programmierung erw\u00e4rmt und damals war das &#8222;tolle Kind&#8220; Motif. Wirklich lange her. Heute browse ich durch alte Quellen und finde die Quellen f\u00fcr das Buch: https:\/\/www.oreilly.com\/openbook\/motif\/vol6a\/Vol6a.pdf<\/p>\n<p>Und da denk ich mir, probiere es doch mal. Klappt nat\u00fcrlich erst mal nicht, aber Motif-libraries auf den Rechner, make und die Programme werden erstellt und laufen.<\/p>\n<p>Wegen solcher Dinge liebe ich irgendwo C. Es ist eine wirklich einfache Sprache und es gibt nichts, was man an Sicherheit so kennt. (Zugiff auf Felder!) Aber unsere gesamte IT-Infrastruktur w\u00e4re ohne C nicht wie sie heute ist. C ver\u00e4ndert sich wirklich kaum mehr und das seit mehr als 40 Jahren. Das ist eine der Konstanten in der Programmierwelt. <\/p>\n<p>Man kann C z\u00fcgig lernen, es aber zu k\u00f6nnen, wird wohl kaum je jemand zu 100 % von sich behaupten&#8230; Es sind wahrscheinlich die meistgetesteten Compiler auf dieser Erde und wie man sehen kann, selbst Quellcode von vor 30 Jahren kann man heute noch ohne Aufwand zum Laufen bekommen.<\/p>\n<p>Versuchen Sie das mal mit einem Uralt Java Programm, einem Python Programm oder irgendeiner anderen Programmiersprache au\u00dfer vielleicht Fortran, vielleicht Common Lisp, vielleicht MIT-Scheme und anderen &#8222;Exoten&#8220;.<\/p>\n<p>Ein Gegenbeispiel: Meine Diplomarbeit habe ich in Eiffel geschrieben, glauben Sie ja nicht, ich k\u00f6nnte das Programm heute ohne \u00c4nderungen zum Laufen bringen, das k\u00f6nnen Sie &#8222;vergessen&#8220;. Ich wollte mir aus Jux-und Dollerei mal die Quellen vornehmen und f\u00fcr heute lauff\u00e4hig machen, aber wirklich weit gekommen bin ich noch nicht. Ich denke 1-2 Wochen Arbeit m\u00fcsste ich schon rein stecken<\/p>\n<p>Und da kommen die Quellen von O&#8217;Reilly daher (so um die 30 Jahre alt) , ich installiere die Bibliotheken und tippe dann nur &#8222;make&#8220; und dass compiliert und l\u00e4uft. Quellen die, an die 30 Jahre, alt sind!<\/p>\n<p>So was kann mich tats\u00e4chlich begeistern. Es gilt nat\u00fcrlich nicht f\u00fcr alle C Programme. So werden sie sich schwarz \u00e4rgern wenn Sie noch GTK1 Kram haben sollten&#8230;, man kann es noch mit den alten libraries hinbekommen aber es einfach so auf GTK2 oder gar 3 umzustellen &#8211; vergessen Sie es. <\/p>\n<p>Man kann in C extrem langlebig programmieren. Das k\u00f6nnen im ganzen Programmiersprachen-Urwald nur die wenigsten. Es mu\u00df alles immer &#8222;toller&#8220; besser sein aber wehe es soll  &#8222;bleiben&#8220;. Wenn Sie wirklich was f\u00fcr die Nachwelt programmieren wollten, dann m\u00fcssen Sie C beachten. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es geht an die Programmierer. Ich bin ein wirklich \u00e4onenalter Linux Benutzer, wer kennt noch die gro\u00dfen Floppy Discs? und die kleineren &#8222;gigantischen&#8220; mit 720 kb Speicherkapazit\u00e4t? ;-). Seit Suse 0.x whatever benutze ich Linux, man kann schon sagen, ich war ziemlich am Anfang mit dabei. 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