{"id":8611,"date":"2020-02-26T06:26:42","date_gmt":"2020-02-26T05:26:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.q-software-solutions.de\/blog\/?p=8611"},"modified":"2021-03-06T08:24:21","modified_gmt":"2021-03-06T07:24:21","slug":"kritische-beurteilung-der-aussagen-von-herrn-hoecke-teil-5","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.q-software-solutions.de\/blog\/2020\/02\/kritische-beurteilung-der-aussagen-von-herrn-hoecke-teil-5\/","title":{"rendered":"Kritische Beurteilung der Aussagen von Herrn H\u00f6cke (Teil 5)"},"content":{"rendered":"<p>Weiter geht es mit Herrn H\u00f6ckes eigenen Aussagen:<\/p>\n<blockquote><p>Werden die Deutschen bei dem multikulturellen Gro\u00dfprojekt also erst bis an die Grenze des Ertr\u00e4glichen gehen, bevor es zu einem verbreiteten Umdenken kommt? Das hoffe ich nicht. Wenn man jedoch die Verbissenheit der politischen Klasse sieht, mit der sie das gegen jede Vernunft durchzieht und auf die Tr\u00e4gheit der Massen baut, kann es gut sein, da\u00df wir die Talsohle bis zum untersten Grund durchschreiten. Man wird seitens der Machthaber versuchen, die starken Zentrifugalkr\u00e4fte einer multikulturellen Mi\u00dftrauens- und Konfliktgesellschaft durch ein repressives Regime zusammenzuhalten, aber das wird auf Dauer nicht funktionieren \u2013 abgesehen davon, da\u00df ein solches freiheitsfeindliches Machtgebilde keine w\u00fcnschenswerte Zukunft f\u00fcr uns sein kann. Sp\u00e4testens, wenn die ethno-sozialen Verwerfungen aufgrund leerer Kassen und staatlicher \u00dcberforderung nicht mehr zu kitten sind, werden die vorhin genannten schlimmen Prophezeiungen David Engels Wirklichkeit werden. Als Vater von vier Kindern w\u00fcnsche ich mir nat\u00fcrlich eine friedliche Wende in unserem Land. Mein ganzes politisches Engagement ist darauf gerichtet, da\u00df noch rechtzeitig besonnene Kr\u00e4fte dem Verh\u00e4ngnis Einhalt gebieten. Ansonsten wird ein neuer &#8230;<\/p>\n<p>H\u00f6cke, Bj\u00f6rn. Nie zweimal in denselben Flu\u00df: Bj\u00f6rn H\u00f6cke im Gespr\u00e4ch mit Sebastian Hennig (Politische B\u00fchne. Originalton) (German Edition) . Manuscriptum Verlagsbuchhandlung Thomas Hoof KG. Kindle-Version.<\/p><\/blockquote>\n<p>Dem kann man durchaus zustimmen, nicht aber wenn man es mit dem folgenden verbindet:<\/p>\n<blockquote><p>Eine solche Katastrophe k\u00f6nnte mit dem Ende Deutschlands als Nationalstaat einhergehen. Dann h\u00e4tte sich der Liberalismus als eine Krankheit mit t\u00f6dlichem Ausgang erwiesen. Wenn man mit \u00bbLiberalismus\u00ab hier verk\u00fcrzt eine ausschlie\u00dfliche struktur- und bindungsaufl\u00f6sende Energie meint: ja. Aber die Geschichte ist keine Einbahnstra\u00dfe und mit zunehmender Gefahr w\u00e4chst bekanntlich auch das Rettende. Man mu\u00df es nur erkennen und beim Schopfe packen. Allen Unkenrufen zum Trotz: Auch bei einem Zerfall der Nationalstaaten und dem sich dann ausbreitenden Chaos ist noch lange nicht alles verloren. Ich erw\u00e4hnte vorhin den m\u00f6glichen R\u00fcckzug auf L\u00e4nderebene, wo besonders im Osten noch gro\u00dfes Potential vorhanden ist, da\u00df inhumane Projekt einer Migrationsgesellschaft zu stoppen.<\/p>\n<p>H\u00f6cke, Bj\u00f6rn. Nie zweimal in denselben Flu\u00df: Bj\u00f6rn H\u00f6cke im Gespr\u00e4ch mit Sebastian Hennig (Politische B\u00fchne. Originalton) (German Edition) . Manuscriptum Verlagsbuchhandlung Thomas Hoof KG. Kindle-Version.<\/p><\/blockquote>\n<p>Was f\u00fcr eine Benutzung des Begriffs liberal. V\u00f6llig inakzeptabel. Inhumane Projekt einer Migrationsgesellschaft. Interessanterweise, war es immer schon Teil der menschlichen Geschichte und ja es hat immer zu Krieg gef\u00fchrt. Das hat aber nichts mit liberal zu tun sondern mit Machtanspr\u00fcchen.<\/p>\n<blockquote><p>\u00bbBrandige Glieder k\u00f6nnen nicht mit Lavendelwasser kuriert werden\u00ab, wu\u00dfte schon Hegel. Vor allem eine neue politische F\u00fchrung wird dann schwere moralische Spannungen auszuhalten haben: Sie ist den Interessen der autochthonen Bev\u00f6lkerung verpflichtet und mu\u00df aller Voraussicht nach Ma\u00dfnahmen ergreifen, die ihrem eigentlichen moralischen Empfinden zuwider laufen.<\/p>\n<p>H\u00f6cke, Bj\u00f6rn. Nie zweimal in denselben Flu\u00df: Bj\u00f6rn H\u00f6cke im Gespr\u00e4ch mit Sebastian Hennig (Politische B\u00fchne. Originalton) (German Edition) . Manuscriptum Verlagsbuchhandlung Thomas Hoof KG. Kindle-Version.<\/p><\/blockquote>\n<p>Eine sehr inhumane Gleichsetzung von Ausl\u00e4ndern als maximal Teilen von einem K\u00f6rper (Wahrscheinlich Volksk\u00f6rpers), den man abschneiden mu\u00df. Autochtone Bev\u00f6lkerung, das sind so Begriffe, da rollen sich mir einfach die Zehn\u00e4gel hoch. Entscheidungen gegen moralisches Empfinden. Die Andeutungen\u00a0 sind atemberaubend. Es wird aber\u00a0 etwas konkreter:<\/p>\n<blockquote><p>Sie meinen Ma\u00dfnahmen im Rahmen einer R\u00fcckf\u00fchrung nicht integrierbarer Migranten? Ja, neben dem Schutz unserer nationalen und europ\u00e4ischen Au\u00dfengrenzen wird ein gro\u00dfangelegtes Remigrationsprojekt notwendig sein. Und bei dem wird man, so f\u00fcrchte ich, nicht um eine Politik der \u00bbwohltemperierten Grausamkeit\u00ab, wie es Peter Sloterdijk nannte, herumkommen.<\/p>\n<p>H\u00f6cke, Bj\u00f6rn. Nie zweimal in denselben Flu\u00df: Bj\u00f6rn H\u00f6cke im Gespr\u00e4ch mit Sebastian Hennig (Politische B\u00fchne. Originalton) (German Edition) . Manuscriptum Verlagsbuchhandlung Thomas Hoof KG. Kindle-Version.<\/p><\/blockquote>\n<p>Nun dann gibt es da f\u00fcr mich kein Widerspruch zum &#8222;moralischen Empfinden&#8220;. Die Frage wird sein, wie will man es machen, wenn die L\u00e4nder einfach sagen: Nicht unser\u00a0 Problem!<\/p>\n<p>V\u00f6llig offen und meines Erachtens so in der Form nicht durchf\u00fchrbar.<\/p>\n<p>Wir kommen zum m. E. \u00fcbelsten Teil aus dem Buch. Es f\u00e4ngt gleich knochenhart an:<\/p>\n<blockquote><p>In jeder noch so schweren, existenziellen Krise liegt bekanntlich auch die Chance zur Weiterentwicklung. Sie sprachen am Anfang unseres Gespr\u00e4chs von der produktiven \u00bbNachtmeerfahrt\u00ab. Hierin liegt auch meine grunds\u00e4tzliche Zuversicht und Gelassenheit, die \u00fcber alle Schreckensszenarien hinausreichen. Ich bin sicher, da\u00df \u2013 egal wie schlimm die Verh\u00e4ltnisse sich auch entwickeln m\u00f6gen \u2013 am Ende noch genug Angeh\u00f6rige unseres Volkes vorhanden sein werden, mit denen wir ein neues Kapitel unserer Geschichte aufschlagen k\u00f6nnen. Auch wenn wir leider ein paar Volksteile verlieren werden, die zu schwach oder nicht willens sind, sich der fortschreitenden Afrikanisierung, Orientalisierung und Islamisierung zu widersetzen.<\/p>\n<p>H\u00f6cke, Bj\u00f6rn. Nie zweimal in denselben Flu\u00df: Bj\u00f6rn H\u00f6cke im Gespr\u00e4ch mit Sebastian Hennig (Politische B\u00fchne. Originalton) (German Edition) . Manuscriptum Verlagsbuchhandlung Thomas Hoof KG. Kindle-Version.<\/p><\/blockquote>\n<p>Angeh\u00f6rige &#8222;unseres Volkes&#8220; &#8211; na denn was soll da schon schief gehen. Leider Volksteile verlieren? So ungef\u00e4hr leider wie damals die Juden? Komischerweise sind bei H\u00f6cke Ausl\u00e4nder immer = Moslems. &#8230;.<\/p>\n<p>Dann kommt eine unverhohlene Drohung:<\/p>\n<blockquote><p>Ohne eine solche, meinen Sie, geht es keinesfalls weiter? Ja, an dem heruntergekommenen deutschen Haus sind umfassende Renovierungsarbeiten vonn\u00f6ten. Ein paar Korrekturen und Ref\u00f6rmchen werden nicht ausreichen. Aber die deutsche Unbedingtheit wird der Garant daf\u00fcr sein, da\u00df wir die Sache gr\u00fcndlich und grunds\u00e4tzlich anpacken werden. Wenn einmal die Wendezeit gekommen ist, dann machen wir Deutschen keine halben Sachen. Dann werden die Schutthalden der Moderne beseitigt, denn die gr\u00f6\u00dften Probleme von heute sind ihr anzulasten.<\/p>\n<p>H\u00f6cke, Bj\u00f6rn. Nie zweimal in denselben Flu\u00df: Bj\u00f6rn H\u00f6cke im Gespr\u00e4ch mit Sebastian Hennig (Politische B\u00fchne. Originalton) (German Edition) . Manuscriptum Verlagsbuchhandlung Thomas Hoof KG. Kindle-Version.<\/p><\/blockquote>\n<p>Der teutonische Furor, also im Grunde genau so was wie &#8222;Wollt Ihr den totalen Krieg &#8220;<\/p>\n<blockquote><p>Es reicht Ihnen also nicht, da\u00df beispielsweise in der Architektur den stupiden K\u00e4sten ein paar Ornamente angeklebt wurden? Nein, das Ganze mu\u00df viel tiefer und breiter angelegt werden. Die erforderliche Renovation steht im Kontext einer ganzen Geschichtsepoche. Es ist auch f\u00fcr einen Politiker, der tief in den Tagesgesch\u00e4ften steckt und eher auf kurzfristige Horizonte getrimmt ist, sinnvoll, von Zeit zu Zeit einen \u00fcbergeordneten Standpunkt einzunehmen und das politische Geschehen in einem gr\u00f6\u00dferen historischen Zusammenhang zu betrachten.<\/p>\n<p>H\u00f6cke, Bj\u00f6rn. Nie zweimal in denselben Flu\u00df: Bj\u00f6rn H\u00f6cke im Gespr\u00e4ch mit Sebastian Hennig (Politische B\u00fchne. Originalton) (German Edition) . Manuscriptum Verlagsbuchhandlung Thomas Hoof KG. Kindle-Version.<\/p><\/blockquote>\n<p>Wenn dass passierte h\u00e4tte H\u00f6ckes Idee von einer Zukunft keine Zukunft, weil er illiberal ist, ein Nationalist und ein Gegner des Kapitalismus, au\u00dfer dem der ihm n\u00fctzlich erscheint. W\u00e4re so etwas &#8222;Stand im AfD&#8220; Programm w\u00e4re die Partei v\u00f6llig unw\u00e4hlbar<\/p>\n<p>Wie sich das Herr H\u00f6cke vorstellt wird sehr umfangreich und bedenklich im Folgenden behandelt:<\/p>\n<blockquote><p>K\u00f6nnen Sie das in groben Z\u00fcgen skizzieren? Ich will es versuchen: Die Moderne selbst halte ich f\u00fcr eine Verfallsform einer bedeutsamen Epoche, n\u00e4mlich der Neuzeit, die vor rund f\u00fcnfhundert Jahren in Europa einsetzte. Mit der Losl\u00f6sung des Individuums aus den mittelalterlichen Kollektiven kam es zu einer Entfesselung unglaublicher Kr\u00e4fte: in den Wissenschaften, der Technik, der \u00d6konomie und der Kultur. Dabei zerfiel die alte Struktur der Civitas und des kaiserlichen Universalismus, so da\u00df es einer neuen politischen Institution bedurfte, um Ordnung zu schaffen und die gewaltigen, aber auch zerst\u00f6rerischen Kr\u00e4fte der Emanzipation in produktive Bahnen zu lenken. Gleichzeitig bildete sich aus den ethnopluralen Gemeinschaften des Reiches das Volk als neues politisches Subjekt heraus. Das war die Geburt des neuzeitlichen Nationalstaats. Dieser Staat hatte ungeheure Aufgaben zu bew\u00e4ltigen: die Befriedung des Landes, den Aufbau der Infrastruktur, der Verwaltung, des Justiz- und Bildungswesens, die Gestaltung der Wirtschafts- und Sozialpolitik und anderes mehr. Im Gro\u00dfen und Ganzen funktionierte das auch in den europ\u00e4ischen L\u00e4ndern \u2013 vorbildlich in Preu\u00dfen und \u00d6sterreich, den beiden deutschen Hauptm\u00e4chten \u2013 und beg\u00fcnstigte die Entwicklung Europas zur f\u00fchrenden Weltmacht. Grundbedingung f\u00fcr diesen Proze\u00df war der b\u00e4ndigende, ordnende und gestaltende Staat.<\/p>\n<p>H\u00f6cke, Bj\u00f6rn. Nie zweimal in denselben Flu\u00df: Bj\u00f6rn H\u00f6cke im Gespr\u00e4ch mit Sebastian Hennig (Politische B\u00fchne. Originalton) (German Edition) . Manuscriptum Verlagsbuchhandlung Thomas Hoof KG. Kindle-Version.<\/p><\/blockquote>\n<p>Die ungeheuren Aufgaben, die Herr H\u00f6cke hier anf\u00fchrt,f\u00fchrt genau zum Staat wie wir ihn heute kennen. Gestattung der Wirtschaftspolitik &#8211; also das Primat der Politik, tja und davon will her H\u00f6cke noch mehr. \u00d6sterreich\u00a0 und Preu\u00dfen als Vorbild. Aber klar die Preu\u00dfen sind ja friedlich so gro\u00df geworden nicht wahr? Nein nat\u00fcrlich nicht. die Geschichte Preu\u00dfens ist eine Geschichte von Blut und Unrecht. Von Kriegen die vom Zaun gebrochen wurden um das eigene Staatsgebiet zu vergr\u00f6\u00dfern.<\/p>\n<p>Was f\u00fcr ein unglaublicher\u00a0 Gegner er von einer\u00a0 liberalen Gesellschaft ist kommt direkt im Anschlu\u00df:<\/p>\n<blockquote><p>Nun ist der Staat ja seit den Zeiten von Privatisierung und Deregulierung eher auf dem R\u00fcckzug. Damit verweisen Sie genau auf den springenden Punkt, der dem dynamisch-konstruktiven Lauf der Neuzeit einen dramatischen Knick bescherte. Mit dem Abbau der klassischen Staatlichkeit, der \u00fcbrigens schon sehr weit vor der genannten Neoliberalisierung einsetzte \u2013, begannen die Freiheits- und Emanzipationskr\u00e4fte sich zunehmend destruktiv auszuwirken. Diese Entwicklung wurde mit dem Aufkommen des Kapitalismus im 18. Jahrhundert noch einmal befeuert, da die selbstbewu\u00dften Unternehmer aus Eigeninteresse die Einmischung des Staates in ihre Gesch\u00e4fte vehement ablehnten, vor allen im angels\u00e4chsischen Raum. Hier tobte sich auch der ber\u00fcchtigte Manchester-Kapitalismus hemmungslos aus, mit all den bekannten negativen sozialen Folgen. Als Begleitmusik mutierte das sch\u00f6pferische Individuum, das sich seit der Renaissance zu gro\u00dfer Bl\u00fcte entfaltet hatte, im Laufe der Zeit zum flachen Massenmenschen. So wie in der ersten Industrialisierungsphase gro\u00dfe Baustellen mit Pferdekraft bedient wurden, hat die strenge Konditionierung des vormodernen Menschen zur effektiven Durchsetzung der Moderne beigetragen. Bald danach gab es einen Umschlag von einer in dieser Intensit\u00e4t wohl einmaligen geschichtlichen Aufbauphase in eine Dekomposition. Ja, dieser Proze\u00df dauert bis heute noch an. Das alles vollzog sich nat\u00fcrlich in der Realit\u00e4t viel komplizierter und verwickelter, als ich es jetzt darstellen kann, mir geht es prim\u00e4r um den Grundgedanken.<\/p>\n<p>H\u00f6cke, Bj\u00f6rn. Nie zweimal in denselben Flu\u00df: Bj\u00f6rn H\u00f6cke im Gespr\u00e4ch mit Sebastian Hennig (Politische B\u00fchne. Originalton) (German Edition) . Manuscriptum Verlagsbuchhandlung Thomas Hoof KG. Kindle-Version.<\/p><\/blockquote>\n<p>Und damit denke\u00a0 ich, ist alles gesagt. Er will einen Staat der alles dominiert und dem\u00a0 sich alle unterzuordnen haben. Mit ganz dicken Handschuhen, schreit\u00a0 er hier geradezu seinen Ha\u00df auf Kapitalismus hinaus&#8230; Das es ein Wohlstandsgewinn wie nie zuvor gab. das gilt nicht. Das die Leute lieber in die St\u00e4dte zogen\u00a0 als auf dem Land zu bleiben, auch kein Thema bei H\u00f6cke. Er ist ein Nationaler Antikapitalist und damit eben ein Nationaler Sozialist. Sein immer wieder betonter Ha\u00df auf &#8222;ungez\u00fcgelten Kapitalismus&#8220; hat er versucht zu relativieren. Er ist schlicht gegen die individuelle Freiheit<\/p>\n<p>Was dann nur noch in anderen Worten wiederholt wird:<\/p>\n<blockquote><p>Das hei\u00dft, die Dekomposition lief nicht schematisch-linear ab? Richtig, vor allem in Deutschland gab es Gegenbewegungen: die spezifisch deutsche Form der Aufkl\u00e4rung, die im Gegensatz zur franz\u00f6sischen Erbaulichkeit von Libert\u00e9, Egalit\u00e9 und Fraternit\u00e9 die Freiheit in ihrer janusk\u00f6pfigen Abgr\u00fcndigkeit ernst nahm und sie zum Zwecke ihrer Erhaltung einer strengen Einhegung unterwarf, die Romantik auf geistig-kulturellem Gebiet, die Entwicklung einer politisch gesteuerten National\u00f6konomie im Bereich der Wirtschaft, \u00fcberhaupt die Betonung eines starken Staates, um die partikularen Kr\u00e4fte in das Gesamtgef\u00fcge des Gemeinwesens sinnvoll einzubinden. Auch die Str\u00f6mungen der sogenannten Konservativen Revolution in der Weimarer Republik hatten verschiedene L\u00f6sungsans\u00e4tze entwickelt, bedenkenswerte wie ungeeignete. So konnten die Niedergangsprozesse eine Weile aufgehalten und gebremst werden. Die Staatlichkeit, die den produktiven Ordnungs- und Gestaltungsrahmen garantierte, verfiel aber mit der zunehmenden Dominanz der Parteien und ihrer Okkupation \u00f6ffentlicher Institutionen. Der Nationalsozialismus und Faschismus sowie der Kommunismus versuchten Anfang des 20. Jahrhunderts mit brachialen Mitteln und Methoden die Krisen der Moderne in den Griff zu bekommen, scheiterten aber dramatisch und hinterlie\u00dfen Tr\u00fcmmerfelder, auf denen sich der zersetzende Materialismus noch ungez\u00fcgelter ausbreiten konnte. Und wo stehen wir Ihrer Meinung nach heute? Wir erleben die finale Aufl\u00f6sung aller Dinge: von den Identit\u00e4ten der Geschlechter und Ethnien, den Familien, den religi\u00f6sen Bindungen \u00fcber die kulturellen Traditionen, den Sinn f\u00fcr Form und Ma\u00df \u2013 man vergegenw\u00e4rtige sich nur den grassierenden Dekonstruktionswahn in der Architektur! \u2013 bis hin zu den sch\u00fctzenden und formenden Grenzen der Staaten und Kulturen. Die Merkelsche Grenz\u00f6ffnung und die \u00bbNo-Border-No-Nation-Ideologie\u00ab ist nur ein Moment in diesem geschichtlichen Aufl\u00f6sungsvorgang. Am Ende steht der Mensch an sich zur Disposition. Es ist kein Zufall, da\u00df gerade von den globalen Geldeliten der sogenannte Transhumanismus als Projekt stark gef\u00f6rdert und vorangetrieben wird. Ziel ist die Schaffung eines neuen \u00dcbermenschen in Gestalt eines Mensch-Maschine-Hybrids \u2013 eine befremdliche, ja gruselige Vorstellung! Das Beste f\u00fcr die normale Menschheit w\u00e4re wahrscheinlich, wenn diese Posthumanoiden irgendwann ihren Lieblingsplan verwirklichen und auf den Mars auswandern w\u00fcrden.<\/p>\n<p>H\u00f6cke, Bj\u00f6rn. Nie zweimal in denselben Flu\u00df: Bj\u00f6rn H\u00f6cke im Gespr\u00e4ch mit Sebastian Hennig (Politische B\u00fchne. Originalton) (German Edition) . Manuscriptum Verlagsbuchhandlung Thomas Hoof KG. Kindle-Version.<\/p><\/blockquote>\n<p>Alles andere sieht aus wie Fassade um den Schein zu wahren.\u00a0 Der Einzelne ist unwichtig, dass &#8222;Volk&#8220; entscheidet und die Parteien sind alle ein Problem au\u00dfer wohl die von Herrn H\u00f6cke. Bindungen etc werden speziell in D derzeit durch die umfassenden Eingriffe des Staates aufgel\u00f6st. Zwang ersetzt Freiwilligkeit, und dieser Zwang\u00a0 soll ja nicht weg sondern von &#8222;guten Politikern&#8220; ausgef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>Seine Abschw\u00e4chung von dem totalit\u00e4ren Anspruch kommt hier:<\/p>\n<blockquote><p>Sie werden aber schon eigene Vorstellungen haben, was zu tun sein wird? Nat\u00fcrlich, aber das sind nur Vorschl\u00e4ge, keine Vorgaben, die man der Allgemeinheit aufzuoktroyieren gedenkt. Ich w\u00fcrde mich vielmehr \u00fcber eine rege, sachliche und ergebnisoffene Diskussion freuen, wie wir in Zukunft gemeinsam leben wollen. Aber die wird in unserem Land momentan leider noch durch die herrschenden Denk- und Sprechverbote verhindert.<\/p>\n<p>H\u00f6cke, Bj\u00f6rn. Nie zweimal in denselben Flu\u00df: Bj\u00f6rn H\u00f6cke im Gespr\u00e4ch mit Sebastian Hennig (Politische B\u00fchne. Originalton) (German Edition) . Manuscriptum Verlagsbuchhandlung Thomas Hoof KG. Kindle-Version.<\/p><\/blockquote>\n<p>&#8222;Vorschl\u00e4ge&#8220;\u00a0 &#8211; l\u00e4cherlich wenn man betrachtet, was ihm vorschwebt, ergebnisloffen. Keineswegs denn es ist ja klar das nationale hat zu gewinnen. Ich als liberaler bin f\u00fcr klare Grenzen, aber genauso so bin ich daf\u00fcr, da\u00df diese so \u00fcberschritten werden k\u00f6nnen. Freier Handel, freier Austausch von G\u00fctern und ja auch Menschen geh\u00f6rt dazu. Die ganzen Eingriffe von staatlicher Seite haben\u00a0 nur einen Effekt, es wird alles f\u00fcr die Kunden teurer wir landen genau hier:<\/p>\n<p>&#8222;Wenn Sie sehen, da\u00df Gesch\u00e4fte nicht mehr freiwillig abgeschlossen werden, sondern unter Zwang, da\u00df man, um produzieren zu k\u00f6nnen, die Genehmigung von Leuten braucht, die nichts produzieren, da\u00df das Geld denen zuflie\u00dft, die nicht mit G\u00fctern, sondern mit Verg\u00fcnstigungen handeln, da\u00df Menschen durch Bestechung und Beziehungen reich werden, nicht durch Arbeit, da\u00df die Gesetze Sie nicht vor diesen Leuten sch\u00fctzen, sondern diese Leute vor Ihnen, da\u00df Korruption belohnt und Ehrlichkeit bestraft wird, dann wissen Sie, da\u00df Ihre Gesellschaft vor dem Untergang steht.\u00e2\u20ac\u0153&#8220;<\/p>\n<p>Bei Herr H\u00f6cke kann\u00a0 man D nicht in kleinere Teile aufdr\u00f6seln, die Nation ist &#8222;heilig&#8220;. Was f\u00fcr ein Anspruch&#8220;<\/p>\n<p>Und nun kommt der absolute Hammer:<\/p>\n<blockquote><p>K\u00f6nnen Sie ein paar Eckpunkte nennen, die f\u00fcr Sie elementar sind? Ja, sie ergeben sich aus der Krise der Moderne selbst: Wenn die Moderne zu einer Entwurzelung der Menschen gef\u00fchrt hat, so ist eine neue Bodenst\u00e4ndigkeit zu f\u00f6rdern. Wenn sie uns zu Konsumtrotteln und Jobnomaden degeneriert hat, m\u00fcssen wir den idealistischen Wert sinnstiftender Arbeit beleben. Ein funktionierendes Gemeinwesen bedarf auch einer produktiven Wirtschaftsordnung, die ein ausgewogenes soziales Gef\u00fcge generiert und nicht die Kluft zwischen Reich und Arm vergr\u00f6\u00dfert \u2013 sie wird also post-kapitalistisch sein, ohne in einen l\u00e4hmenden Sozialismus alter Machart zu verfallen. Wenn die Moderne die Heimatbindungen gekappt hat, gilt es, die Heimat als Raum der Geborgenheit und Lebensentfaltung wiederzuentdecken. Wenn sie die Identit\u00e4ten \u2013 geschlechtlicher, kultureller oder sonstwelcher Art \u2013 besch\u00e4digt hat, geht es um eine Wiederherstellung von Identit\u00e4ten.<\/p>\n<p>H\u00f6cke, Bj\u00f6rn. Nie zweimal in denselben Flu\u00df: Bj\u00f6rn H\u00f6cke im Gespr\u00e4ch mit Sebastian Hennig (Politische B\u00fchne. Originalton) (German Edition) . Manuscriptum Verlagsbuchhandlung Thomas Hoof KG. Kindle-Version.<\/p><\/blockquote>\n<p>Kurz, der Mensch hat zur\u00fcckzustecken, er darf nicht machen was wer will sondern mu\u00df tun was Politiker vorgeben. Erkennen\u00a0 Sie die Differenz zu heute? Ich nicht\u00a0 Konsumtrottel und Jobnomaden, pures Sozialismus deutsch. Post-kapitalistisch aber nicht l\u00e4hmender Sozialismus. V\u00f6llig unm\u00f6glich. Wenn der Handel der Deutschen\u00a0 beschr\u00e4nkt\u00a0 wird landet man genau un eine L\u00e4hmung, Man mu\u00df fragen ob man irgendetwas produzieren darf und der Staat hat dar\u00fcber das Sagen. Das ist nichs als Sozialismus. Es ist v\u00f6llig egal ob es eine reale Enteignung gibt oder eine nominale durch Gesetze. Handelsbeschr\u00e4nkungen f\u00fcr Deutschland ziehen unweigerlich Wohlstandsverlust nach sich und die Engstirnigkeit nimmt nat\u00fcrlich zu, wenn man mit anderen keinen Handel mehr treiben darf.<\/p>\n<p>Es ist unfassbar wie er zu viel Staat als eine Aufl\u00f6sung des Staates verkauft um dann mehr Staat zu fordern. Von\u00a0 keinem Sozialismus zu schw\u00e4tzen wenn alles den nationale Interessen zu unterwerfen ist:<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Sie sagten, der Staat spiele bei der produktiven B\u00e4ndigung der Emanzipations- und Freiheitskr\u00e4fte eine besondere Rolle. Sehen Sie nach den langen staatlichen Abbauprozessen hier \u00fcberhaupt noch die Chance einer Wiederbelebung? Wenn wir die v\u00f6llig aus dem Ruder gelaufene Moderne wieder in den Griff kriegen m\u00f6chten, kommen wir um eine Rekonstitution des Staates in seiner neuzeitlichklassischen Form nicht herum. Das wird neben der Notwendigkeit einer religi\u00f6sen Wiederverankerung eine der entscheidenden Aufgaben der Zukunft sein. Alle genannten Aspekte der Rekomposition beziehen sich auf ein Volk als geschichtlich gewachsene Einheit, bed\u00fcrfen aber eines klar umrissenen Ordnungs- und Gestaltungsrahmens, innerhalb dessen ein Volk walten und wirken kann. Diesen Rahmen stellt der Staat zur Verf\u00fcgung. Er ist gleichzeitig \u00bbGesch\u00e4ftsf\u00fchrer\u00ab des historisch-politischen Subjekts, sichert die innere Ordnung und verteidigt die Souver\u00e4nit\u00e4t nach au\u00dfen. Diese neuzeitliche Symbiose von Staat und Volk ist das, was wir gemeinhin als Nation bezeichnen. Wenn man sich die Geschichte Europas anschaut, ist sie ein unglaubliches Erfolgskonzept und wurde erst im Zuge der Globalisierungsdoktrin mit ihrem Fetisch der Supranationalisierung zum Auslaufmodell erkl\u00e4rt.&#8220;<\/p>\n<p>H\u00f6cke, Bj\u00f6rn. Nie zweimal in denselben Flu\u00df: Bj\u00f6rn H\u00f6cke im Gespr\u00e4ch mit Sebastian Hennig (Politische B\u00fchne. Originalton) (German Edition) . Manuscriptum Verlagsbuchhandlung Thomas Hoof KG. Kindle-Version.<\/p><\/blockquote>\n<p>Mir als liberaler vergeht da jede Lust nicht zynisch darauf zu reagieren. Herr H\u00f6cke ist tats\u00e4chlich ein Nationaler Sozialist !<\/p>\n<blockquote><p>Geschichte spitzt sich manchmal auf bestimmte Antagonismen zu. Ja, heute ist es der Kampf zwischen dem bew\u00e4hrten Nationalstaat gegen die grenzenlose Globalisierung. Wir glauben, da\u00df das von uns pr\u00e4ferierte Modell eines erneuerten Nationalstaats \u2013 von dessen klassischen Modell des 19. Jahrhunderts sicher einiger Ballast abgeworfen werden mu\u00df \u2013 das vern\u00fcnftigere und auch menschenfreundlichere ist. F\u00fcr ein friedliches Miteinander sind gesch\u00fctzte R\u00e4ume und Grenzen unabdingbar, sowohl auf der individuell-privaten Ebene, wo wir das Ph\u00e4nomen der \u00bbsozialen Distanz\u00ab kennen, wie auf der Ebene der Gemeinschaften.<\/p>\n<p>H\u00f6cke, Bj\u00f6rn. Nie zweimal in denselben Flu\u00df: Bj\u00f6rn H\u00f6cke im Gespr\u00e4ch mit Sebastian Hennig (Politische B\u00fchne. Originalton) (German Edition) . Manuscriptum Verlagsbuchhandlung Thomas Hoof KG. Kindle-Version.<\/p><\/blockquote>\n<p>Eh klar die Nation als Rettung &#8230; Als ob &#8230;<br \/>\n&#8220;<\/p>\n<blockquote><p>\u00bbGood fences make good neighbours\u00ab, wie ein englisches Sprichwort lautet. Richtig. Grenzen geh\u00f6ren zur conditio humana. Es ist immer wieder belustigend, bei den Verfechtern von weltweiter Grenzenlosigkeit die verbissenen Grenziehungen gegen \u00bbRechts\u00ab zu beobachten.<\/p>\n<p>H\u00f6cke, Bj\u00f6rn. Nie zweimal in denselben Flu\u00df: Bj\u00f6rn H\u00f6cke im Gespr\u00e4ch mit Sebastian Hennig (Politische B\u00fchne. Originalton) (German Edition) . Manuscriptum Verlagsbuchhandlung Thomas Hoof KG. Kindle-Version.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p>Diese Grenzen nennen\u00a0 sich Eigentumsrechte und nur die sind von einem Staat zu verteidigen und zu bewahren. Das endet aber nicht an irgendwelchen willk\u00fcrlich entstandenen Grenzen und schon gar nicht bedeutet es, da\u00df man kein Eigentum im Ausland haben darf &#8220;<\/p>\n<blockquote><p>Statt also endlos Geldkapital anzuh\u00e4ufen, sollten wir besser Beziehungen anbahnen und Verbindlichkeiten pflegen. Genau. Ich m\u00f6chte noch zu dem Thema \u00bbBegrenzung\u00ab etwas erg\u00e4nzen. F\u00fcr den englischen Philosophen Roger Scruton ist die liebevolle Verbundenheit des Einzelnen zu einer begrenzten Heimat als Verantwortungsraum \u2013 die Grundlage jedes wirklich nachhaltigen Naturschutzansatzes. So sinnvoll auch staatliche Vorgaben im einzelnen sein m\u00f6gen, so k\u00f6nnen sie niemals die intrinsische Motivation des Einzelnen ersetzen, das zu erhalten, was vor seiner Haust\u00fcr liegt. Die vorbildlichen preu\u00dfischen Reformen zu Beginn des 19. Jahrhunderts, die u. a. der Gemeindeselbstverwaltung zum Durchbruch verhalfen, sind von diesem Geist durchdrungen. Die Grenzen des konkreten Erfahrungsraums als Grenzen des Verantwortungsraums zu akzeptieren, bedeutet den Sieg einer bodenst\u00e4ndigen Bescheidenheit \u00fcber einen hybriden Machbarkeitswahn.<\/p>\n<p>H\u00f6cke, Bj\u00f6rn. Nie zweimal in denselben Flu\u00df: Bj\u00f6rn H\u00f6cke im Gespr\u00e4ch mit Sebastian Hennig (Politische B\u00fchne. Originalton) (German Edition) . Manuscriptum Verlagsbuchhandlung Thomas Hoof KG. Kindle-Version.<\/p><\/blockquote>\n<p>Wenn es jemand\u00a0 anders sieht. Ach egal H\u00f6cke und seine Nationalisten wissen es besser.<\/p>\n<blockquote><p>Der Mensch braucht also wie der Staat einen begrenzten Wirkungs&#8211; und Entfaltungsraum mit einer Au\u00dfenhaut, um sich definieren und auch gedeihen zu k\u00f6nnen. Birgt die Rekonstituierung der Staatlichkeit auch eine Chance zur Wiederbelebung der Politik? Ja, es gibt ja heute kaum noch eine Vorstellung, was Politik im eigentlichen Sinne ausmacht, n\u00e4mlich einer gr\u00f6\u00dferen menschlichen Soziet\u00e4t eine funktionierende Lebensordnung zu erm\u00f6glichen. Seit dem Verfall der mittelalterlichen Civitas ist Politik eng mit dem neuzeitlichen Staat verkn\u00fcpft. Ein guter Staat beschr\u00e4nkt sich wohlweislich auf die Grundlinien der Politik und \u00fcberl\u00e4\u00dft das \u00bbFeintuning\u00ab den gesellschaftspolitischen Kr\u00e4ften.<\/p>\n<p>H\u00f6cke, Bj\u00f6rn. Nie zweimal in denselben Flu\u00df: Bj\u00f6rn H\u00f6cke im Gespr\u00e4ch mit Sebastian Hennig (Politische B\u00fchne. Originalton) (German Edition) . Manuscriptum Verlagsbuchhandlung Thomas Hoof KG. Kindle-Version.<\/p><\/blockquote>\n<p>Der Mensch braucht seinen Staat, wie n\u00f6tig das istm zeigten uns ja beeindruckend der 1. und 2. Weltkrieg. Was\u00a0 ein Sch&#8230; , nur Politik kann f\u00fcr das Zusammenleben gut sein. Sicher so gut, da\u00df Millionen f\u00fcr diese Politiker ermordet wurden. &lt;<\/p>\n<p>Es geht richtig mies so weiter:<\/p>\n<blockquote><p>W\u00e4re f\u00fcr unsere exportabh\u00e4ngige Wirtschaft ein solcher Handelskrieg nicht tats\u00e4chlich fatal? Auch wenn uns Deutschen dadurch f\u00fcr eine gewisse Zeit wirtschaftliche Probleme und Schmerzen drohen w\u00fcrden: ein solcher politisch-\u00f6konomische Realit\u00e4tsschock sollte uns dazu bringen, die einseitige Exportorientierung unserer Wirtschaft zu \u00fcberdenken und nach m\u00f6glichen Alternativen Ausschau zu halten. Der Boykott gegen Putins Ru\u00dfland in Folge der Krise in der Ukraine \u2013 einmal ganz abgesehen davon, wie tats\u00e4chlich oder fabriziert diese Krise war \u2013 hat heute schon der russischen Wirtschaft mehr genutzt als geschadet, was von der auf Export ausgerichteten deutschen Wirtschaft nicht behauptet werden kann. Da sind viele gewachsene und fruchtbare Beziehungen wohl f\u00fcr immer auf dem Altar der westlichen B\u00fcndnistreue geopfert worden, w\u00e4hrend die russische Wirtschaft sich diversifiziert hat und insgesamt autarker geworden ist. Das k\u00f6nnte der deutschen Wirtschaft auch wohltun und sie weniger st\u00f6rungsanf\u00e4llig gegen\u00fcber dem internationalen Finanzmarkt werden lassen, so wie es ihrer Leistungsf\u00e4higkeit entspricht. Zudem k\u00f6nnte so eine Entwicklung auch als \u00bbRedemokratisierung\u00ab verstanden werden, denn das Prinzip der Volkssouver\u00e4nit\u00e4t kann, wie das auch der Staatsrechtler Karl Albrecht Schachtschneider betont, grunds\u00e4tzlich nur in wirtschaftssouver\u00e4nen Staaten verwirklicht werden. Nach Ihren bisherigen Ausf\u00fchrungen mu\u00df ich Sie als dezidierten \u00bbAntiglobalisten\u00ab ansprechen! Nun ja, Globalisierung ist ein vielschichtiger Begriff. Und Globalisierung ist bis zu einem gewissen Grad sogar ein naturw\u00fcchsiger Proze\u00df. Trotzdem mu\u00df Globalisierung unter dem Primat von nationaler Politik gestaltet werden, wozu auch demokratische, soziale und vor allen \u00f6kologische Kriterien z\u00e4hlen. Die in Deutschland hysterisch gef\u00fchrte Dieseldebatte hat zumindest dort etwas Gutes gehabt, wo sie die \u00f6kologischen Folgen von Globalisierung streifte: Containerschiffe sind der logistische Haupttr\u00e4ger der vielgepriesenen internationalen Arbeitsteilung und ihres Handels. Allein die gr\u00f6\u00dften f\u00fcnfzehn von ihnen sto\u00dfen j\u00e4hrlich mehr sch\u00e4dliche Schwefeloxide aus als alle 760 Millionen Autos weltweit! Das sind Zahlen, die nicht nur klarmachen, da\u00df Dieselfahrverbote in Deutschland eine absurde politische Forderung sind, die massiv deutsche Interessen verletzt, sondern die uns eindringlich vor Augen f\u00fchren, was f\u00fcr einen horrenden \u00f6kologischen Preis in fernen L\u00e4ndern hergestellte Produkte neben ihrem reinen Herstellungspreis haben. Und noch schlechter m\u00fc\u00dfte unser Gewissen werden, wenn wir uns anschauen, um welche Produkte es sich nicht selten handelt \u2013 n\u00e4mlich um Ramsch- und Saisonartikel f\u00fcr den schnellen Konsumspa\u00df, die nach k\u00fcrzester Zeit zu M\u00fcllbergen werden. Ich spreche hier von mehreren Millionen Tonnen Plastikm\u00fcll, die j\u00e4hrlich zwecks Profitmaximierung global agierender Unternehmen um die halbe Welt gefahren werden. Das ist f\u00fcr mich eine vollkommen falsch angelegte Globalisierung, die in dieser Form \u2013 um der Zukunft der Menschheit und dieses Planeten willen \u2013 beendet werden mu\u00df.<\/p>\n<p>H\u00f6cke, Bj\u00f6rn. Nie zweimal in denselben Flu\u00df: Bj\u00f6rn H\u00f6cke im Gespr\u00e4ch mit Sebastian Hennig (Politische B\u00fchne. Originalton) (German Edition) . Manuscriptum Verlagsbuchhandlung Thomas Hoof KG. Kindle-Version.<\/p><\/blockquote>\n<p>Kurz, es ist zu akzeptieren, wenn es zu Wohlstandsverlusten kommt den allein aus dem\u00a0 Handel mit 80 Mio ist mehr Wohlstand zu ziehen als aus einem Handel mit 7.x Mrd Menschen.<\/p>\n<p>Das ist Propaganda! Es ist Propaganda f\u00fcr einen Staat der eher einem Gef\u00e4ngnis gleicht, einem Staat in dem nicht der Einzelne f\u00fcr sich entscheidet mit wem er handelt, sondern es m\u00fcssen und d\u00fcrfen nur Inl\u00e4nder sein, au\u00dfer die dem Staat genehmen Ausl\u00e4nder. Unw\u00e4hlbar.<\/p>\n<blockquote><p>An welche Weiterentwicklungen denken Sie da? Das von Schmitt geforderte \u00bbInterventionsverbot raumfremder M\u00e4chte\u00ab zum Beispiel ist hochaktuell, m\u00fc\u00dfte allerdings nach den schlechten Erfahrungen der Vergangenheit um das \u00bbInvestitionsverbot raumfremden Kapitals\u00ab und das \u00bbMigrationsverbot raumfremder Bev\u00f6lkerungen\u00ab erg\u00e4nzt werden. Trumps angek\u00fcndigte R\u00fccknahme des US-amerikanischen Interventionismus, sein \u00bb\u00f6konomischer Nationalismus\u00ab und seine Ablehnung der Massenmigration bilden quasi den Startschu\u00df f\u00fcr einen weltweiten Umbau, der insbesondere f\u00fcr Europa, Asien und Lateinamerika eine attraktive Option w\u00e4re. Samuel Huntington hat in seinem epochalen Werk Clash of Zivilisations sieben bis acht kulturelle Gro\u00dfr\u00e4ume definiert, die eine erste Orientierungsmatrix darstellen k\u00f6nnten. Unterhalb dieser Ebene geschieht bereits einiges: Die kooperierenden Visegr\u00e1d-Staaten zeigen f\u00fcr den mittel- und osteurop\u00e4ischen Raum interessante Ans\u00e4tze einer alternativen Ordnung zur zentralistischen EU.<\/p>\n<p>H\u00f6cke, Bj\u00f6rn. Nie zweimal in denselben Flu\u00df: Bj\u00f6rn H\u00f6cke im Gespr\u00e4ch mit Sebastian Hennig (Politische B\u00fchne. Originalton) (German Edition) . Manuscriptum Verlagsbuchhandlung Thomas Hoof KG. Kindle-Version.<\/p><\/blockquote>\n<p>q.e.d<\/p>\n<p>&#8222;raumfremde Kapital&#8220;, &#8222;raumfremde Bev\u00f6lkerung&#8220; &#8230; Ohne weiteren Kommentar.<\/p>\n<p>Ei wei:<\/p>\n<blockquote><p>Es w\u00e4re erstrebenswert dieser Feststellung wieder eine Grundlage zu verleihen? Ja, unbedingt. Wir haben nat\u00fcrlich eine idealtypische Vorstellung, ein vielleicht etwas verkl\u00e4rtes Bild von unserem Volk, aber es dient als Leitstern f\u00fcr unsere Aufgabe der Selbstveredelung \u2013 wie es heute bereits in viel kleinerer Dimension bei der individuellen \u00bbSelbstoptimierung\u00ab verbreitet ist.<\/p>\n<p>H\u00f6cke, Bj\u00f6rn. Nie zweimal in denselben Flu\u00df: Bj\u00f6rn H\u00f6cke im Gespr\u00e4ch mit Sebastian Hennig (Politische B\u00fchne. Originalton) (German Edition) . Manuscriptum Verlagsbuchhandlung Thomas Hoof KG. Kindle-Version.<\/p><\/blockquote>\n<p>&#8222;Selbstveredelung&#8220; &#8211; erinnert mich irgendwie an &#8222;reines Blut&#8220; &#8230;..<\/p>\n<blockquote><p>Besteht eine solche neue Elite bereits, vielleicht im Hintergrund abwartend? Nein, nur in ganz bescheidenen Ans\u00e4tzen. Das Problem heute in Deutschland ist, da\u00df die politische Klasse den nat\u00fcrlichen Kreislauf der Elitenbildung und -abl\u00f6sung \u00fcber viele Jahre behindert hat, sich also nur rudiment\u00e4r eine Gegenelite bilden konnte. Das merken wir auch empfindlich in der Parteiopposition. Der notwendige Elitenwechsel wird sich also \u00fcber eine l\u00e4ngere Zeit hinziehen, da die n\u00f6tigen Kr\u00e4fte zu gro\u00dfen Teilen erst neu gebildet werden m\u00fcssen. Bis dahin sind wir gezwungen, zu improvisieren.<\/p>\n<p>H\u00f6cke, Bj\u00f6rn. Nie zweimal in denselben Flu\u00df: Bj\u00f6rn H\u00f6cke im Gespr\u00e4ch mit Sebastian Hennig (Politische B\u00fchne. Originalton) (German Edition) . Manuscriptum Verlagsbuchhandlung Thomas Hoof KG. Kindle-Version.<\/p><\/blockquote>\n<p>Endeffekt eine Herrschaft der Elite,, wie ergebnissoffen kann da wohl eine Diskussion sein?<\/p>\n<p>Idealbild:<\/p>\n<blockquote><p>Wird es dabei auch um eine Re-Preu\u00dfifizierung Deutschlands gehen? Nicht nur, aber Preu\u00dfen wird eine besondere Rolle spielen.<\/p>\n<p>H\u00f6cke, Bj\u00f6rn. Nie zweimal in denselben Flu\u00df: Bj\u00f6rn H\u00f6cke im Gespr\u00e4ch mit Sebastian Hennig (Politische B\u00fchne. Originalton) (German Edition) . Manuscriptum Verlagsbuchhandlung Thomas Hoof KG. Kindle-Version.<\/p><\/blockquote>\n<p>Na denn Vergr\u00f6\u00dferung des Reichsgebiets durch was?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Weiter geht es mit Herrn H\u00f6ckes eigenen Aussagen: Werden die Deutschen bei dem multikulturellen Gro\u00dfprojekt also erst bis an die Grenze des Ertr\u00e4glichen gehen, bevor es zu einem verbreiteten Umdenken kommt? 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