Aus seinem eigenen Buch. Zitat:
„Sie sind ein strikter Antikapitalist? Wenn man die heute herrschende Ökonomie als Grundlage nimmt, dann schon. Denn ein ungebändigter Kapitalismus fördert nicht nur die Gier, sondern zerstört neben dem sozialen Zusammenhalt langfristig auch die Völker und Nationen. Mit Kapitalismus meine ich also nicht eine sinnvolle Marktwirtschaft, die in einer erneuerten Volkswirtschaft ihren wichtigen Platz haben wird, sondern die einseitige Dominanz und Extremisierung eines Produktionsfaktors – des Kapitals – unter Vereinnahmung der beiden anderen: Arbeit und Boden. Man kann dieses System mit der Formel zusammenfassen: Geld regiert die Welt! Dagegen stellen sich völlig zurecht linke wie rechte Globalisierungs- und Kapitalismuskritiker.Höcke, Björn; Hennig, Sebastian. Nie zweimal in denselben Fluß: Björn Höcke im Gespräch mit Sebastian Hennig (Politische Bühne. Originalton) (S.221). Manuscriptum Verlagsbuchhandlung Thomas Hoof KG. Kindle-Version.“
Als Liberaler kann ich es nur ablehnen und es ist auch per se falsch, denn in unserem „Kapitalismus“ spielen derzeit schon viel zu viele andere Dinge hinein. Ja, auch Arbeitsgesetze und Produktionsauflagen sowie Verbote. Herr Höcke macht völlig klar, wer festlegt, was „sinnvolle Marktwirtschaft ist“ – der Staat.
Es ist auch kein Ausrutscher, sondern das wird sehr detailliert ausgearbeitet:
Siehe: https://www.q-software-solutions.de/blog/2020/02/kritische-beurteilung-der-aussagen-von-herrn-hoecke-teil-5/
Sie können sich aber auch gerne die Teile vorher noch durchlesen.