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Orte, die mir was bedeuten

Ich gebe es zu Meer und Berge sind “mein Ding”. Dort gibt es zwar auch Vorschriften etc, aber niemand läuft einfach so auf einem Berg herum um das alles nachzuhalten. Und ja man kann ja fast beliebig über die Berge laufen. Das Schöne daran, die Politik ist weit weg. Die einzigen Probleme die man so hat, wie kommt man auf einen Berg und evtl wieder herunter.  Niemand auf den man Verantwortung abschieben kann. Wenn man Mist baut, muß man erst mal sehen wie man da raus kommt. Ist halt ein Unterschied ob irgendwo eine schöne Straße entlangführt oder nur ein Trampelpfad oder gar nichts. Baut man Mist, gibt es erst mal keinen den man verklagen kann. Die eigenen Fehlentscheidungen fallen auf einen direkt zurück.

Genauso ist es im Meer, wenn man Glück hat kommt irgendwann mal jemand vorbei, aber drauf wetten ist ein Fehler. Selbstverantwortung ein Wort was auf einmal wieder eine Bedeutung bekommt. Und es ist einfach großartig. Die Berge in Ihrer Pracht, wie auch das Meer in seiner Weite. Die Grenzen setzen Wetter und Himmel.  Dabei ist es egal an welchem Meer man ist, immer sind sie beeindruckend und riesig. Klar gibt es schönere und weniger schöne Meere, ich mag es wenn es Welle gibt. So ist es in den Bergen auch. Viel Schnee ist besser als wenig Schnee,  und man hofft immer auf diese Tage wo man einfach durch den neu gefallenen Schnee stieben kann. Mit der Schönheit von Schnee kommen aber auch die Gefahren. Schneebretter, Lawinen und ja Bergstürze. Das ist die gefährliche Seite der Berge, Steinschlag, Wetterumschwünge, Stürme. Auf dem Meer eben die Gefahren durch Strömungen, Winde etc. Wie sagt das Sprichwort: “Keine Rose ohne Dornen”. Man sollte Respekt vor dem Meer und den Bergen haben eine harmlose Spielwiese sind beide Orte nicht und beide verzeihen nicht Fehler wie andere Berge. Ein Schneebrett kann einen halt nur in den Bergen begegnen. Stürme und Fluten eben nur an Meeren und Flüssen.

Trotzdem die Faszination kann wohl kaum einer dem Meer oder Bergen absprechen. Schön das man diese inzwischen recht gut besuchen kann.

Schön nicht wahr?

Was verbindet die sanften Hügel des Kraichgau, die Weinreben am Kaiserstuhl, die Wiesen des Allgäu und die Heiden? Neben der Tatsache das diese Bereiche irgendwo in Deutschland sind? Na?

Manche von denen werden sogar unter “Natur”schutz gestellt. Ob mit oder gegen die Zustimmung der Bürger ist den Politikern ganz egal. Meine Frage ist dennoch nicht beantwortet, was zeichnet alle diese Landschaften aus?

Kleiner Top fängt mit K an und hört mit ur auf. Na?
Genau es sind Kulturlandschaften. Was heißt das? Alle dies Sachen sind Menschen gemacht. Es gäb in Deutschland keine Wiesen im Schwarzwald, die Heiden würden auch nicht offen bleiben und Heidekraut etc, fände sich nur zeitweise in verschiedenen Bereichen. Deutschland ist ein Baumland, keine Steppe. Somit würde ohne die Arbeit und Pflege von Menschen alles zuwachsen.

Ok also wir finden die Kulturlandschaften schön, warum nur werden die dann unter Natutschutz gestellt? Naturschutz bring mit sich Vorschriften für die Bewirtschaftung, oder anders herum eine Wiese oder Weide unter Naturschutz gehört dem Besitzer nicht mehr. Der Besitzer hat nur weiter die Lasten zu tragen und den Auflagen zu entsprechen. Kurz er wurde zum Sklaven.

Etwas anderes vereinigt diese Kulturen auch. Diese mußten irgendwann mal gerodet werden, d.h. für unsere Landschaft mußten Millionen von Bäumen weichen. Warum macht man heute so einen Aufstand wenn einer mal gefällt wird? Die Knicks in verschiedenen Landschaften wurden teilweise angelegt oder eben drum herum gearbeitet, der Effekt war weniger Windverfrachtung. Dann kam die Industrialisierugn in der Landwirtschaft, massiv unterstützt durch Staaten und die Knicks verschwanden. Heute stehen diese auch unter Schutz.

Das aberwitzigste aber sind Gesetze zur Erhaltung von Grünland. Wenn auf einer bestimmten Fläche über einen bestimmten Zeitraum nur Gras war, darf dieses Grasland nicht mehr umgebrochen werden. Mit Sklaven kann man es ja machen und Sklaven wollen die meisten Deutschen sein – mit der Aussicht Sklavenhalter werden zu können.

Glücklicherweise befinden wir uns auf einem absteigenden Ast, das merkt man nur hier und da, aber der Niedergang ist unaufhaltsam und dann wird es irgendwann heißen. “Not kennt kein Gebot”, sei es eine natürliche Not oder die Not durch Menschen verusacht. Die Menschen werden sich einen Dreck um bestehende Gesetze scheren. Es wird nur mehr darauf hinauslaufen das Eigentum zählt und als Grundlage für Tauschen sein wird.

Diese Not könnte man vermeiden, aber alle Politiker und die meisten Angestellten des Staates wollen die Not für die Meisten erhöhen um Ihren eigenen Nutzen zu maximieren, dieser Nutzen heißt “Wiederwahl”.. Dafür wird jedes langfristige Denken und Planen geopfert. Man stelle sich vor das hätten die Leute damals im Schwarzwald so gemacht…. Niemand würde heute über die Schönheit des Schwarzwaldes nachdenken, das wäre das kalte, unheimlich dunkle Land in denen Wölfe rumziehen und Menschen “verloren” gehen….