Zu meiner Erinnerung

falls ich mal wieder auf der Suche nach Zahlen für die Inflation sein sollte:
http://blogs.forbes.com/michaelpollaro/austrian-money-supply/

Ich weiß natürlich nicht, wieviel wirklich inflationiert wurde. Es ist nur ziemlich klar, weitaus mehr als die offiziellen Zahlen belegen.  Das ganze Problem bleibt immer dasselbe, die FED kann in 0,nichts Geld erzeugen, was natürlich für die Produktion völlig unmöglich ist. Und so geht die Umverteilung weiter vom Einzelnen zu denjenigen die das neue Geld zuerst bekommen und das sind IMMER entweder Banken und /oder auch staatliche Einrichtungen.Inzwischen kann ich mir kaum noch vorstellen, von diesem Trip ohne Gewalt herunterzukommen, aber immer  noch denke ich. “Es ist doch so offensichtlich….”  Das letzte was der Box der Pandorra entschlüpfte bleibt mir immer noch erhalten… (Wahrscheinlich wider besserem Wissen)…

3 Gedanken zu „Zu meiner Erinnerung

  1. AdvocatusDiaboli

    Keiner kann garnix ausschließen, so ist das nunmal.

    Das einzige was sich nicht drucken läßt, ist die Realiät, sprich “hard assets”.
    Auf der anderen Seite ist es natürlich so, dass diese HardAssets aber nunmal ebenfalls in “legal tender” gemessen werden, es also nicht heißt, dass diese plötzlich magisch “teurer” werden, wenn Bankbilanzen ausgeweitet werden.

    “QE auf europäische Weise”.

    Hmmmmm, da spielen Sie auf den ESM&Target2 an? Das sind auch so zwei lustige faszinierde Konstruktionen. Also nicht die ZB-Geldmenge ausweiten, sondern zwangsweise außerhalb der ZB im Kreis pumpen und gegenseitig “anschreiben” lassen, ganz außerhalb der ZB-Bilanz.

    Ach eines noch zu den Betrachtungen: Jeder Kredit(Giralgeld) ist eine NakedShort Position auf Bargeld 😉
    Gruß, AD

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  2. FDominicus

    1) Ohne Inflation kann es keine Preissteigerungen auf Dauer und über viele Bereiche geben. Fakt ist eben auch, daß Geld fließt in diverse Bereiche und somit ist der Preisanstieg natürlich nicht gleichmässig. Wie man sieht wuchsen die Aktienpreise anders als Preise für Lebensmittel und diese wieder mit anderen Steigerungsraten als bei sagen wir mal Waffen im weiteren Sinne.

    zu 2) Hier können Sie sich fragen ob Sie Not dem Elend vorziehen oder anders herum.

    Man muß aber auch eines mit berücksichtigen, die immer noch wichtigste Zentralbank ist die FED da ja der Dollar einen ziemlichen Status als “die Weltwährung” hat.

    Und ja es könnte durchaus sein, daß die EZB derzeit noch am wenigsten inflationiert, nur und hier beißt keine Maus den Faden ab. Das kann sich auch von jetzt auf gleich ändern.

    QE auf europäische Weise? Nun wer will das ausschließen?

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  3. AdvocatusDiaboli

    erstmal vielen Dank für den höchst interessanten Link.

    Hmmm, ich bin jedoch nicht so voreilig in der Interpretation.
    Was für sichere Schlüsse lassen sich denn nun daraus ziehen:
    1.) Die Inflation der Geldmenge geht eben nicht proportional mit der Preissteigerung einher (auch wenn diese sicherlich Vorraussetzung ist, aber eben kein Automatismus). Das sollte man erstmal so wertfrei zur Kenntnis nehmen, auch wenn es vielen nicht gefällt.
    2.) Vergleiche ich die verschieden ZBs, so müßte nach dem “österreichischen Mantra” der Euro noch das beste (*schluck* oder sollte ich sagen kleinste Übel?) von allen übrigen sein, oder?
    Gruß, AD

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