Unfassbar

In einer thüringischen Zeitung schreibt ein Kommentator sinngemäß. Es würde mit zweierlei Maß gemessen,  und zwar nun halten Sie sich fest im Zusammenhang mit der “Vorratsdatenspeicherung”. Ich muß das mehrmals lesen um es zu glauben. Derjenige der das schrieb vergleicht tatsächlich freiwillige Preisgabe von Daten mit einer ERZWUNGENEN Überwachung.

Ich war/bin und werde mich nicht auf “sozialen” Netzwerken (im Netz) anmelden, ich werde auch keine Bilder oder sonstwas posten, ich benutze mein Mobiltelefon NUR wenn ich für meine Kunden anders nicht erreichbar bin. Ich nehme das Telefon noch nicht einmal mit (oder nur manchmal) wenn ich unterwegs bin. ich brauche eines bestimmt nicht, daß die Staatsorgane immer wissen wo ich gerade bin. Es ist MEIN Leben und egal wie es ein sozialistischfaschisticher Staat sieht, ich gehöre nicht ihm. Ja ich weiß, ich bin gezwungen meine “angeblichen” Pflichten zu erfüllen. Ich z.B. “darf” und muß jedes Jahr eine Steuererklärung abgeben und noch schlimmer ich muss meine Steuern bezahlen, weil ich nicht im Gefängnis landen will. Ich will dem Staat nichts geben und ich will nicht vom Staat haben (aber für mich gelten die Regeln und Gesetze ja, also nütze ich Sie so gut ich kann aus) Das ließe sich bestimmt noch verbessern, aber mich nerven schon die normalen Dinge, die ich für den Staat machen muß.

Fakt ist eben auch, bei bestimmten Dingen kann mich der Staat einfach gerne haben. Eines der wirklich praktischen Dinge an Gold ist man kauft es, hat es und der Staat hat gar nichts davon (ein Wunder, daß diese Möglichkeit noch besteht) nach einem Jahr Haltedauer, kann man mit dem Gold machen was man will und erst wenn es wieder Zwangszahlungsmittel wird, fängt der Ärger wieder an. Stichwort Zinsen, Stichwort “Enteignung”. Wer Ruhe haben will kauft sich etwas von Wert und – gut ist.

Heute schon ist eines klar wer etwas vertraulich halten will benutzt kein Telefon mehr. Und auch hier kann sich der “Staat” breit machen wie er will, noch hat er nicht das Recht jede Wohnung zu verwanzen und eine Videoüberwachung des Hause muß man auch nicht haben. Aus staatlicher Sicht verdammt frustig – kann ich mir vorstellen. Wie einfach wäre es alleine schon mit der Vorratsdatenspeicherung geworden….

Freiwilligkeit und Zwang als “gleichwertig” ansehen, ist nur eins absurd, und es zeigt leider das mit der Systempresse ist kein hohler Witz mehr….

Unfreiwillig passend: http://qpress.de/2014/04/09/schutzwaffen-akute-bedrohung-der-demokratie-umsturz-geht-nur-im-sommer/

11 Gedanken zu „Unfassbar

  1. AdvocatusDiaboli

    “Ich glaube wirklich immer mehr eine wirklich gute Bank muß was die Haftung aller Mitarbeiter angeht extrem drakonisch sein. Könnte heißen Volle Haftung für die Chefs und mindestens teilweise Haftung mit allem Vermögen für jeden Mitarbeiter. Es wäre etwas ganz anderes als heute und ich persönlich bin hier sehr einseitig . Eine Bank muß pleite gehen können OHNE das die Kunden es “bermerken”. Für Gläubiger aller Schattierungen sieht das natürlich anders aus.

    Ich weiß, Sie sind hier andere Ansicht, nur ist alles andere für mich schlicht Betrug. Ja, ich stimme Ihnen zu, ich kann dieses Ziel heute erreichen. Aber wenn ich könnte und genügend Mitstreiter fände würde ich es riskieren eine solche Bank zu gründen….”

    na, langsam wird es ja was mit dem Verständnis, denn ich bin da ganz und garnicht so anderer Ansicht 😉

    Genauso so sieht’s aus, da liegt dann nämlich auch das Problem: Es macht unter den heutigen Umständen überhaupt keinen Sinn eine derartige Bank zu gründen, Sie wollen also 100% für Ihre Bank haften, andere tun das aber nicht. Bail-out gibt’s in unserem System mehr oder weniger per Zufall nach politischen Befindlichkeiten. Wie wollen Sie da mit anderen Banken mithalten? Können Sie nicht, so einfach ist das.
    Ist natürlich sehr unbefriedigend, aber so isses nunmal.

    “Ihre Sichteinlagen fallen nicht in das Vermögen der Bank. Punkt….

    Ist vollkommen sinnfrei. Das Problem ist nämlich, wie regelt das der “Konkursverwalter”, denn erst im Insolvensfall wird’s interessant, nicht was Sie auf irgendwelche DINA4 Blätter schreiben.

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  2. FDominicus

    Das wäre mir sehr willkommen. Teilreserve ob mit oder ohne Golddeckung ist wie Sie richtig feststellen Betrug.

    Aber glauben Sie im Kontext Ihrer eigenen Aussage von hier:
    http://fdominicus.blogspot.de/2014/04/wenn-es-noch-eines-beweises-bedurft.html

    Das “prudent lending standards” garantiert sind?

    Ich denke, hier muß man wirklich strikt unterscheiden. Es müsste einer Bank “erlaubt” sein. Gewisse Einlagen wirklich als Anderkonten zu führen. Sollte es da irgendwelche Zweifel geben bin ich hier strikt dafür das als Betrug zu handhaben.

    Wenn eine Bank aber sagt. “Wir verleihen alle Sichteinlagen, sofern es sich für uns lohnt”, ist sonnenklar, daß es jederzeit zu einem Run und einem ausfallenden Kredit kommen kann.

    Ich sähe dieser Alternativen gerne nebeneinander (natürlich habe ich ganz klar “andere Präferenzen) aber ich persönlich glaube nicht wirklich das die von Ihnen angeführten Standard wirklich eingehalten werden würden.

    Und welche Handhaben hätten Sie. Wenn Sie bei meiner Bank hingingen und Ihre Geld forderten, wäre es sofort klar, liefert die Bank nicht hat Sie betrogen. Wenn es aber angeblich jederzeit verfügbare Sichteinlagen die Bank diese aber beliebig verleihen kann ist das unmöglich….

    Ich bin da wirklich nicht kompromissbereit oder gar kompromissfähig. Es MUSS erlaubt sein und es MUSS klar sein.

    Ich glaube wirklich immer mehr eine wirklich gute Bank muß was die Haftung aller Mitarbeiter angeht extrem drakonisch sein. Könnte heißen Volle Haftung für die Chefs und mindestens teilweise Haftung mit allem Vermögen für jeden Mitarbeiter. Es wäre etwas ganz anderes als heute und ich persönlich bin hier sehr einseitig . Eine Bank muß pleite gehen können OHNE das die Kunden es “bermerken”. Für Gläubiger aller Schattierungen sieht das natürlich anders aus.

    Ich weiß, Sie sind hier andere Ansicht, nur ist alles andere für mich schlicht Betrug. Ja, ich stimme Ihnen zu, ich kann dieses Ziel heute erreichen. Aber wenn ich könnte und genügend Mitstreiter fände würde ich es riskieren eine solche Bank zu gründen….

    Den Anforderungen an die Gründung einer Bank kann ich nicht genügen. Ist schon mal wieder bezeichnend, daß man nicht Gelddienste anbieten kann wie z.B. meine Dienste als Programmierer…..

    Meine Grundideen könnte man in auf einem DIN A 4 Blatt niederschreiben. Und es wäre unmißverständlich. Der wichtigste Satz wäre: Ihre Sichteinlagen fallen nicht in das Vermögen der Bank. Punkt….

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  3. AdvocatusDiaboli

    “Wen ich die Wahl hätte Gold oder… in allen Schattierungen, kurz Fiat-Geld. Meine Wahl wäre klar…. “

    meine vermutlich auch. Wenn ich jedoch vor der Wahl stünde,

    1.) alles wie bisher, Gold wird wieder als “offizielles Geld” wie früher installiert.

    oder

    2.) FIAT bleibt das primäre Geld, aber die Gesetze werden dermaßen angepasst, das “prudent lending standards” garantiert sind.

    Hätte ich die Wahl, würde ich für 2.) abstimmen. Denn wie schon so oft hier diskutiert, nur mit 1.) werden Sie nicht glücklich, ohne 2.) laufen Sie unweigerlich in Diebstahl, Betrug und Raub, auch mit Gold als Geld, wie schon die letzten 5000 Jahre.

    Gruß, AD

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  4. FDominicus

    Es ist “natürlich” einfach für mich genügend Goldmitstreiter zu finden
    http://www.zerohedge.com/news/2014-04-10/chinas-demand-gold-has-trapped-wests-central-banks

    Wie auch immer, man zu Gold stehen mag, es ist “immer” gefragt. Selbst uralte Korrekturen mochten es wegen seines Schimmers 😉 Und wenn ich ehrlich schaue auch ich lieber auf eine Unze Gold als einen 500 € Schein (ja ich weiß die Unze ist knapp das Doppelte wert). Scheine sind vergänglich, Gold nicht. Es sei denn man legt es wirklich darauf an. Vielleicht kann man es auch so sehen. Geld vergeht, Gold bleibt. Es ist so blöd es klingt, so eine Art Konstante. Irgendie aus der Zeit gefallen aber immer noch top-aktuell.

    Wen ich die Wahl hätte Gold oder Silber oder Platin oder Kupfer als Geld oder EUR, USD, DM, Yuan, Lire, Pesete, Franc, Dollar in allen Schattierungen, kurz Fiat-Geld. Meine Wahl wäre klar….

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  5. FDominicus

    “Mit Gold sehe ich das 100% wie Martin Armstrong: Gold is a hedge against government.”

    Darum muß man es haben und darum wäre es auch gut es immer auch als Zahlungsmittel zu haben. Der Meinung bin ich erstaunlicherweise noch gar nicht so lange. Mir wurde das tatsächlich erst nach dem Staat dieses Blogs bewußt.

    Was meine Gutgläubigkeit angeht, haben mich unter anderem Zentralbanken sehr lange genarrt. Ich war offensichtlich nicht bereit zu glauben, daß man Betrug so etablieren konnte. Vielleicht können Sie es mir daher nachsehen, wenn ich was Zentralbanken, Zahlungsmittel und Geld angeht nicht kompromissbereit bin.

    Zentralbanken gehören abgeschafft und Gold oder was auch immer.

    Bei einem werden wir aber zu keiner Übereinkunft kommen. Ja diese Dinge schwanken weil eben nicht das Gold, Silber der Maßstab sind sondert Bewertung in Verrechnungseinheiten.

    Das man es aber auch anders sehen kann, nämlich Preise von etwas in Gold ist unbelassen. Und es ist nun mal ein Fakt das kein Staat dieser Geld Gold drucken kann.

    Wie schreiben Sie selber diese Dinge sind ein Hedge – sie wären auch etwas Gutes um die Ansprüche von Staaten zu mindern. Ein Staat der eben nicht die Möglichkeit hätte Geld zu manipulieren wäre ein zumindest etwas bessere Staat. Aber nur toter Staat ist ein guter Staat.

    Ich bin absolut ein Fan von Rom, und Griechenland gegen früher ist der Schaden durchaus etwas begrenzter. Wie groß war Griechenland damals und wie klein heute. Immer noch ein Staat aber weitaus kleiner und rein prinzipiell nur noch für die Griechen ein Ärgernis.

    Jetzt stellen Sie sich eine Demokratie a la Schweiz nur für Baden vor. Neutral und dazu noch in kleinere Kantone aufgeteilt, die sich gegenseitig überbieten attraktiv für “Zuziehende” zu sein. Wo möchten Sie “lieber” leben? In eine EU in D oder in einem neutralen Staat Baden?

    Meine Antwort darauf ist eindeutig , mir wäre ein Staat Baden (neutral und mit einem Geld) durchaus lieber 🙂

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  6. AdvocatusDiaboli

    daß Buchgeld ist weg das Gold immer noch da.

    Zypern gibt es keine Bank die “gold gedeckt” agiert

    wen interessiert das als Sparer? Als “Sparer” interessiert mich ausschließlich meine “gespeicherte” zu Verfügung stehende Kaufkraft, nicht wieviele Zahlen im Bankcomputer gespeichert sind, ebenso wenig, wieviele Kilos Gelbes ich (oder meine Bank) rumliegen habe.

    Ja, Gold wird nicht wertlos. Genauso wenig wie Stahl, Kupfer, Zinn, Zink, Öl…. es ist dennoch den Schwankungen unterlegen, wie diese Dinge.
    Okay, es ist MwSt.frei. Definitiv ein Pluspunkt gegenüber 7%/19% bei anderen Dingen. Seine Kaufkraft kann aber um ein leichtes ebenfalls um 7%/19% oder deutlich drastischer fallen, wie die letzten 5000Jahre bewiesen haben.

    Mit Gold sehe ich das 100% wie Martin Armstrong: Gold is a hedge against government.

    Antworten
  7. FDominicus

    Stimmt nicht, daß Buchgeld ist weg das Gold immer noch da. Jedenfalls stand nichts davon in den Zeitungen, daß auch Schließfächer ausgenommen wurden.

    Wer als entweder Gold hatte oder aber Zahlungsmittel in einem Schließfach war nicht betroffen.

    Und auch in Zypern gibt es keine Bank die “gold gedeckt” agiert….

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  8. AdvocatusDiaboli

    “Verstehe ich nicht. Das mit dem Tal schon, nur wo sollte das sein?”
    ich meinte damit, ich arbeite nicht mehr, zumindest reiße mir nicht mehr den Popo auf, um einen Überschuss zu erzielen, wofür auch?

    “Schauen Sie mal hier:
    http://www.rottmeyer.de/ukraine-feiert-taeglich-rekordhochs-fuer-gold/

    Verarsche vom Feinsten. In der Ukraine kauft Ihnen ein Gramm Gold kein Stück Silber, Kaffee, Benzin etc… mehr als zuvor. Also was soll der Mist?

    Mal ein Gegenbeispiel? Zypern. Für die Sparer war es vollkommen egal, ob diese nun ihre Euros auf dem Konto enteignet bekommen haben, oder ob sie Gold hatten, haben in dem Zeitraum unterm Strich den gleichen Kaufkraftverlust einstecken müssen.

    Antworten
  9. FDominicus

    Das ist interessant, ich habe es so gar nicht gemeint.

    Sondern wenn ich Gold wieder verkaufe und Zwangzahlungsmittel bekomme, muß ich wieder (wenn angelegt) es in der Steuererklärung erfassen.

    Somit überdenke ich meine Position nicht. Nur kann ich eben mit Gold “derzeit” noch den diversen Mitteilungspflichten und drohenden “Schuldenschnitten” ausweichen.

    Wie lange – weiß keiner.
    “Und nein, ich spreche nicht von Leuten wie Ihnen und mir, denn Sie tun ja (ich wohne schon in Galts Tal), was man Ihnen sagt.”

    Verstehe ich nicht. Das mit dem Tal schon, nur wo sollte das sein?

    Grüsse

    Antworten
  10. AdvocatusDiaboli

    Moin,

    also Sie sind nicht sonderlich geeignet um meinen Morgen zu versüßen 😉

    Tja, so ist das *würg*

    Erinnert mich an folgenden Artikel:

    http://www.rottmeyer.de/janet-yellens-verrueckter-russischer-guru/

    “Die Politik sollte die Menschen das tun lassen, was sie tun sollten”, war ein berühmtes Zitat von ihm. “Gebt ihnen eine Flasche Wodka oder sieben Jahre im Gulag. Das wird ihre Gedanken bessern”, ein weiteres.

    Da fühlt man sich erstmal unheimlich an unsere Diktatur erinnert.

    Aber soll ich Ihnen mal den Morgen versüßen und einen positiven Aspekt aufzeigen? Das wird nicht halten.

    “Das zentrale Konzept seiner Gedanken war, dass Leute das tun, was ihnen gesagt wird.”

    Klingt erstmal ebenfalls nicht positiv, isses aber. Denn immer weniger Leute tun das was man Ihnen sagt. Und nein, ich spreche nicht von Leuten wie Ihnen und mir, denn Sie tun ja (ich wohne schon in Galts Tal), was man Ihnen sagt. Ich spreche von dem wachsendem Heer von faulen Nixtuern und Kleptokraten die sich auf der Arbeit anderer zwangsalimentiert durchfressen. Und wenn erstmal das Saatgut für die nächste Saat aufgefressen ist, geht es bergab und dann ist Schluss mit diesem Unrechtssystem. Die Prophezeiungen Ayn Rands erfüllen sich, nicht 1:1, aber es reimt sich 🙂
    Gruß, AD

    P.S.
    Ohne ein Klugshicer sein zu wollen:
    “kann man mit dem Gold machen was man will und erst wenn es wieder Zwangszahlungsmittel wird, fängt der Ärger wieder an.
    schön, dass Sie offen sind Positionen zu überdenken.

    Antworten

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