Hab’ ich mal woanders geschrieben

bin gerade in der “richtigen” Laune, das noch mal festzuhalten. Und der große Vorteil dieses Blog ist total und ohne Kompromisse meins.

Düsseldorf (ots) – Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat eine Überprüfung der Eignungsmerkmale für die Bundeswehr angekündigt – als eine Möglichkeit, die Bundeswehr als Arbeitgeber attraktiver zu machen. “Beispiel körperliche Fitness: Es stellt sich die Frage, ob jeder einzelne Soldat und jede einzelne Soldatin, gleich welche Aufgabe sie im Riesenkonzern Bundeswehr ausfüllt, tatsächlich einen langen Marsch mit schwerem Gepäck bewältigen können muss”, sagte von der Leyen der in Düsseldorf erscheinenden “Rheinischen Post” (Dienstagausgabe). “Da müssen wir eher danach gehen, was eigentlich eine moderne, hochtechnisierte Armee braucht”, betonte die Ministerin. Fitness sei immer gut, ein moderne Armee brauche aber ebenso die Fähigkeit zum vernetzten Arbeiten, soziale Kompetenzen, eine moderne “Unternehmenskultur” und ausgeprägtes Technikverständnis, betonte von der Leyen. “Für Menschen, die das bei der Bundeswehr einbringen wollen, dürfen wir nicht unnötige Hürden aufbauen.” Die Ministerin sagte zudem, dass die Bundeswehr immer ein besonderer Arbeitgeber sein werde, auch mit Blick auf die Auslandseinsätze. “Trotzdem müssen wir im Dienst zu Hause, der mehr als 90 Prozent des Alltags ausmacht, besser werden”, sagte sie. Die Truppe müsse den “Anschluss an die moderne Arbeitswelt finden”. Dies gelte bei Themen wie Teilzeit, mobiles Arbeiten, attraktive Karrierepfade und Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Gefunden hier: http://www.presseportal.de/pm/30621/2695…che-fitness-bei

Soziale Kompetenz beim Militär, also zu meiner Zeit als “Grundwehrdienstleistender” war das noch völlig überflüssig. Führen wir jetzt Krieg mit scharfen Worten? Mit sozial ausgewogenen Verbändden oder immer noch mit Waffen?

Moderne Unternehmenskultur? Heißt das wir diskutieren ab heute über jeden Befehl, ziehen hinter dem Rücken über die Chefs her. Buckeln nach oben und treten nach unten – ups das hat sich doch irgendwie seit meiner Zeit auch nicht wirklich geändert.

Vernetztes Arbeiten? Anruf bei der NSA, Anruf bei der Exekutive der Armee für Drohneneinsätze, ermorden per Drohne, Erfolgsmeldung per Twitter an Genossin Merkelowa oder Big President – irgendwas mit o und ama?

Das die Frauen offenbar nicht so belastbar sind, lassen wir jetzt einfach die Männer draußen liegen, denn leider leider ist es Frauen nicht möglich Männer zu bergen. Ist halt pP im falschen Geschlecht zu landen.

Man fragt sich wieso es bei bestimmten Dingen offensichtlich gut ist Männer zu diskriminieren und warum Frauen nicht einmal ähnliche Anforderungen abdecken können. Sie sind also per ser “sozial kompetenter”. Warum kommen mir das so meine Zweifel? Wieso ist es für Frauen nicht zumutbar Hatz Haz hol’ mich die Heide abzuleisten? Was machen wir nun bei einer Evakuierung irgendwann mal. Frauen werden zuerst abgeholt? Und Männer dürfen sich länger abschlachten lassen.

So viele Fragen und so wenig Antworten. Gleiches Recht für Alle? Gleiches Recht für Alle zum diskriminieren? Nein, ja, vielleicht? Wer soll es noch wissen.

Was nun wenn eine Frau unbedingt Fallschirmspringer oder Kampfschwimmer werden will? Wo man sich vielleicht nicht aussuchen kann wo und wie man kämpfen muß. Auch da ungleiches Recht aber dafür dann gleiche Bezahlung?

Oder sollte man vielleicht mal anhalten und nachdenken, daß es durchaus geschlechtspezifische Unterschiede gibt und zwar nicht “nur” die rein Äußerlichen. Warum ist Quote für größere Firmen ok, aber Quoten für Müllfrauen oder Kindergärtner nicht? Wieso darf man in einigen Berufen diskriminieren und in anderen wieder nicht. Und warum habe ich bisher niemals von einer Männerquote gelesen? So viele Fragen…..

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