Die Schande schlechthin für die Liberalen/Libertären in Deutschland

ist die Existenz der Linken und das diese in Landtagen und dem Bundestag sitzen. Wieso schaffen es die Liberalen nicht mal eine eigene Partei in den Parlamenten zu platzieren?

Feigheit ist kein Zeichen von Liberalität. Was genau vergeben Sie sich wenn Sie eine liberale Partei unterstützen?

4 Gedanken zu „Die Schande schlechthin für die Liberalen/Libertären in Deutschland

  1. Maxx

    Tja, wohl wahr, werter FDominicus. Libertäre Einflüsse würden unserer und der europäischem Parteienlandschaft gut tun… Aber ich gebe mich da gar keinen Illusionen mehr hin: Linkes Denken obsiegt, und je weiter der Staat in wirtschaft. und private Sphären vordringt und reglementiert, desto weniger junge Menschen wissen auch noch was mit nem freiem Markt liberalen oder libertären Ideen was anzufangen… Der Trend geht zur staatlichen Vollversorgung unter Abgabe aller Rechte/Freiheiten. Zum großen Teil natürlich auf schulische und mediale Erziehung zurückzuführen. Vielleicht ist es wirklich so: Wahrhaft liberal zu sein, heißt in diesen Zeiten konservativ oder sogar reaktionär zu sein. Da werden Sie möglicherweise vehement widersprechen. 😉

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    1. Friedrich Beitragsautor

      Kommt drauf an was Sie unter reaktionär verstehen. Wenn Sie darunter verstehen, daß Recht und Gesetz auch für Staatsangestellte gilt, kann ich mich dem anschließen. Wenn es heißt wir bauen den Sozialstaat ab auch.

      Worauf ich mich beziehe ist aber etwas anderes – auf das Ende der Weimarer Republick – wo an den rechten und linken Rändern die Erfolge gefeiert wurde. Wo die Liberalen es für besser hielten “das kleinere Übel” zu wählen. Ich finde die Liberalen verhalten sich heute genau so. Das ist die Schande von der dich schreiben.

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      1. Maxx

        Ihr Engagement für die PDV verdient m.E. jeden Respekt, finde ich. Liberalismus muss verteidigt werden oder hätte verteidigt werden müssen. Seit ich hierzulande ins Wirtschaftsleben eintrat, hat sich das Land nach meinem Eindruck immer mehr von genuinen liberalen Werten verabschiedet. Jeden Tag stirbt ein Stück Liberalität.

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        1. Friedrich Beitragsautor

          “Seit ich hierzulande ins Wirtschaftsleben eintrat, hat sich das Land nach meinem Eindruck immer mehr von genuinen liberalen Werten verabschiedet. Jeden Tag stirbt ein Stück Liberalität.”

          Ich pflichte Ihnen da bei. Und ja man hat vergessen, daß es liberales Handeln war was Deutschland wieder auf die Beine brachte. Und ja ich sehe auch wie starkt Freiheit beschnitten wird. Ich habe gerade ein Beispiel was ca 30 Jahre umfaßt, vor 30 Jahren konnte man als Waffennichtbesitzer noch Schrot kaufen und mit nach Hause nehmen, heute braucht man dazu eine erwerbsberechtigung und einen verschließbaren Schrank.

          Das mag sich nicht spektakulär anhören -nur der Freiheitsentzug ist eben insgesamt zwar spektatulär aber jeder einzelne Eingriff ist so klein, daß man es kaum ernst nimmt. Ich denke hier hat Herr Junker es passend ausgedrückt:
          “”Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.” ”

          Und ja vor nicht einmal 15 Jahren wäre es mit dem ESM nichts geworden. Aber seit dem? Es zeigt sich wie verheerend es ist wenn Leute die nur vom Staat leben genauso wählen dürfen wie diejenigen die den ganzen Staat unterhalten.

          Andere stellen es auch fest: https://lepenseur-lepenseur.blogspot.de/2017/06/brandaktuell.html

          Wenn wenigtens LIberale sich aufrafften, hier Paroli zu bieten. Aber nein die verlaufen sich in anderen Parteien und gehören insgesamt lieber zu den Verlierern – so hat es den Anschein.

          Was wäre es doch besser wenn sich die Liberalen und Libertären entschlössen politisch gegen diese Freiheitsentzüge vorzugehen, aber nein, Sie gefallen sich am Spielfeldrand jammern wie die Weltmeister und machen – nichts. Was würden sich diese Liberalen vergeben wenn Sie sich nur aktiv bei einer nicht sozialdemokratischen Partei engagierten. Es brächte gar nicht mal viel. Hier und da Unterschriften, hier und da bei den Wahlen das Kreuz an der richtigen Stelle machen. Nein das schaffen Liberale/Libertäre nicht, weil Politik ist ja pfui und außerdem mühsehlig und man selber gehört sowieso zu den “Guten”

          Es wird nie einfach sein, aber es wäre möglich hier etwas gegen zu halten. Und der Aufwand ist für jeden Einzelnen überschaubar. Keine Stunde im Monat könnte von Liberalen schon einen Unterschied machen, aber nein, die verbringt man dann halt lieber bei FB wo man sich dann über die aktuelle Politik stunden und seitenweise ausläßt……

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