Ich hasse es

Das es so etwas gibt …

Andreas Eilers

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Ich habe auf die Scheisse wirklich keinen Bock mehr. Ständig dieser Unsinn und das gewünschte gegenseitige Aufwiegeln gegeneinander. Ich zahle seit 1996 als Beamter natürlich meine Beiträge, genauso so wie ein Arbeitnehmer. Nur zahlen Beamte in die Pensionskasse und Renter in die Rentenversicherung. Aber davon abgesehen ist die Debatte einfach nur dumm. Würden die Rentner endlich mal ihre Macht kapieren und auf die Straße gehen, dann würde es keine Kürzungen oder längere Arbeitszeit geben. Die Rentenkasse ist voll bis zum Anschlag und die Politik plündert die Töpfe für Sachfremde Leistungen. Davon werden Menschen bezahlt, die nie einen Anspruch erworben haben, geschweige denn eingezahlt. Diese Zahlungen müssten normalerweise aus Steuergeld erfolgen. Nur wenn der Bürger dann sehe würde wie viele Milliarden da für Dinge ausgegeben werden, die gegen das Recht sprechen, würde vermutlich Teeren und Federn und aus der Stadt jagen wieder modern werden.

Nur die Dummen lassen sich gegeneinander ausspielen und aufhetzen und die Neiddebatte, die übrigens auch inhaltlich falsch ist, wird immer schön am köcheln gehalten.

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Friedrich Dominicus

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Andreas Eilers All Ihr Geld kommt vom Steuerzahler. All Ihre „sogenannten“ Abgaben und Steuern kommen vom Steuerzahler.

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Andreas Eilers

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Friedrich Dominicus und sie verstehen nicht, dass der Staat ohne Polizei, Gerichtsbarkeit etc. nicht funktionieren kann. Dann würde hier Sodom und Ghomorra herrschen und genau deswegen braucht es eben den Staat, der ihre Sicherheit sicherstellt. Nur so funktioniert eine Demokratie und diese Demokratie kostet nun mal in bestimmten Bereichen Geld, genauso wie Schulen, Kindergärten oder Verwaltung. Dafür zahlen wir alle Steuern auch die Beamten die diesen Staat nicht nur beruflich sondern auch privat finanzieren.

Je eher Sie das verstehen, umso schneller erkennen Sie worum es wirklich geht.

Ob nun viele Bereiche, wie Schulen oder bestimmte Bereiche einer Verwaltung noch Beamte brauchen, darüber können wir gerne diskutieren aber ohne das der Staat bestimmte Aufgaben übernimmt, wird es niemals gehen. Nicht mal im alten Rom ging es ohne. Die wussten schon warum, auch wenn sie dort nicht Beamte hießen.

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Friedrich Dominicus

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Andreas Eilers Das ist nicht das Thema. Das Thema ist:

„Natürlich zahle ich meine Steuern für mein Gehalt genauso wie sie.“

Wie sehr man Sie braucht oder auch nicht ist ein komplett anderes Feld:

Ja, wir können gerne diskutieren, wo es Staatsangestellte braucht. Darum geht es aber nicht. Ihre bezahlten Steuern und Abgaben kommen zu 100 % von anderen Steuerzahlern, die keine Staatsangestellte sind.

Ausnahme: Sie haben andere Einkünfte aus nicht selbstständiger Arbeit.

Und nein, Beamten haben absolut nichts mit Demokratie zu tun. Beamte und Staatsangestellte gibt es auch in Diktaturen!

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Andreas Eilers

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Friedrich Dominicus ja ich zahle auf mein Gehalt genauso Steuern wie Sie. Woher das Geld kommt, ist doch irrelevant. Ich zahle die selben Steuern wie Sie es tun. Aber es ist nicht Ziel führend das weiter mit Ihnen zu erörtern. Weil wer Beamte und Staatsangestellte mit Diktaturen gleichzeitig; hat noch nie in einer Diktatur gelebt, denn sonst würden ihm solch krude vergleiche nicht in den Sinn kommen.

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Friedrich Dominicus

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Andreas Eilers Ist es nicht, es ist absolut nicht irrelevant, woher Ihr Geld kommt. Es gibt 7 Einkunftsarten in unserem Einkommensteuerrecht und es gibt klar Verbote wofür Sie Geld nehmen / bekommen dürfen.

Und das Sie Steuern bezahlen ändert nichts daran, daß auch die von anderen Steuerzahlern kommen, die keine Staatsangestellten sind.

„. Weil wer Beamte und Staatsangestellte mit Diktaturen gleichzeitig; hat noch nie in einer Diktatur gelebt, denn sonst würden ihm solch krude vergleiche nicht in den Sinn kommen.“

Die Grundzahlen für 1989 (Berufstätige ohne Lehrlinge, Stichtag 30. September) laut Statistischem Jahrbuch der DDR 1990:

Insgesamt: 8.547.300

Volkseigen: 6.828.800

Genossenschaftlich: 1.259.400

Privat: 459.100

Zur Einordnung:

„Beamte“ gab es in der DDR nicht. Das Berufsbeamtentum war abgeschafft. Lehrer, Polizisten, Verwaltungsleute und Arbeiter im VEB waren alle einfach „Arbeiter und Angestellte“ im volkseigenen Sektor. Deshalb steht „volkseigen“ hier für „beim Staat angestellt“.

Genossenschaften wie LPG oder PGH waren formal nicht staatlich. Faktisch waren sie aber stark staatlich gelenkt. Wer sie zum Staat zählt, kommt auf rund 95 % zu gut 5 %.

„Privat“ umfasst Handwerker, Einzelhändler, Freiberufler und mithelfende Familienangehörige. 1960 und 1970 sind darin auch die halbstaatlichen Betriebe enthalten, die etwa 400.000 bis 485.000 Beschäftigte hatten.

Im Nazideutschland galt:

Was die Statistik sicher zeigt: Bei der Volks- und Berufszählung vom 17. Mai 1939 wurden im Deutschen Reich (einschließlich Österreich und Sudetenland) rund 39,8 Millionen Erwerbspersonen gezählt. Davon waren 5,2 % Beamte, also gut 2 Millionen.

Was dazukommt: Neben den Beamten beschäftigten Reich, Länder, Gemeinden, Reichsbahn und Reichspost auch Angestellte und Arbeiter. Die Berufszählung weist diese aber nicht getrennt vom privaten Sektor aus. Zur Größenordnung: Die Reichspost allein hatte Ende 1938/39 rund 488.000 Beschäftigte, davon etwa 249.000 Beamte. Die Reichsbahn war noch größer. Deshalb habe ich den gesamten öffentlichen Dienst grob auf etwa 10 % geschätzt. Der genaue Wert liegt vielleicht etwas darüber oder darunter, aber klar unter 15 %. Rund 90 % arbeiteten also nicht beim Staat.

Wer nicht kapiert, daß es Staatsangestellte in jeder Staatsform gibt ist ignorant. Wer es abstreitet böswillig.

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