Wenn es nur den Staat als Nachfrager gibt

dann kann man sicher sein: Viel Geld wird verbrannt werden. Nun sind mal eben wieder etwas über 600 Mio über den Bach gegangen für eine europäische Drohne. Wer hat natürlich schuld? Die Rüstungsunternehmen (die es so nur gibt weil es eben Staaten gibt). Aber einen Markt gibt es dort so gut wie nicht mehr. Man kann nicht kaufen wo man will und die Anforderungen der staatlichen Seite sind immer an der Grenze des technisch Machbaren und entsprechend teuer. Die Liste der fallierenden Rüstungsprojekte ist ja schon legendär zu nennen. Ohne eine bestimmte Ordnung, A-400, Euro-Fighter, Stealth-Bomber (Stückpreis irgendwo um 1- 2 Mrd !!!), dafür spart man dann den Basiselemente um jemand anderes ermorden zu können. Zu meiner Zeit in den 80 er Jahren fuhren wir noch immer auf sündteuren Hercules 2-Taktern, Beschaffung von Ersatzteilen war auch damals schon zeitaufwendig und bekommen hat man sowieso nicht alles.

Und wieder mal wurden ein halbe Milliarde “begraben”. Der Staat hat angeblich keine Wahl. Verschwiegen wird, daß Militär immer eierlegende Wollmilschsäue erwartet. Und das zu einem Preise eines normalen Gewehres. Die Spezifikation wird vom Militär vorgegeben und dann wird nachgefragt. Die Nachfrage wird zwar vorher festgelegt kann sich aber immer ändern. Und meist geht es mit den Stücken nach unten, war natürlich automatisch den Systempreis der ausgelieferten Stücke erhöht. Angeblich soll es ja einen zu kleinen Markt geben (nach den BNN). Tja da schauen wir mal wieviele IOY Anbieter es in D gibt…. Lass’ mich mal nachschauen – ach da haben wir es ja in D gibt es nur den IOY Anbieter EZB. Gucke mal da, da stört ein Markt ja wohl nur.

Naja wir müssen gerecht bleiben, von Systemschreibern (euphemistisch Journalisten genannt) zu erwarten das auf die Reihe zu bekommen, ist einfach zuviel verlangt… Man kann ja auch von einer Mähre nicht erwarten einen 160 km Distanzritt zu stemmen…

Wieviel Geld im Bereich Militär “verschwindet” ist auch nahezu völlig egal. Es wird immer und überall Militär geben und dieses wird immer und überall irgendwie bezahlt und ausgerüstet. Und immer und überall werden Prestigeprojekte die Wege der Kriegsminister säumen. Natürlich gilt auch hier die goldene Regel von Staaten: Genug ist nie genug.

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