Luxusjobs – Luxusprobleme

Ich denke es reicht mir nun wirklich, daher ein neues Obertheme “Berufe die die Welt nicht braucht”. Heute ganz aktuell Mediensoziologe. Herrschaftszeiten. was es nicht alles gibt und das kann man sogar an Unis unterrichten und daher wohl auf lehren. Dabei kommt dann so etwas herum:
http://www.freiewelt.net/interview/gratiskultur-zerstort-guten-journalismus-10018861/

Ich finde dieses Interview eine Zumutung, muß halt damit leben. Das dieser Herr aber an einer Uni lehrt ist schon etwas zu viel der Brutalität. Meinen Kommentat zu diesem Eintrag habe ich gepostet, der wird wohl kaum “Interesse” erregen. Aber nun denn, was zu viel ist ist zuviel.

Also hier mein erster Vorschlage zu “Berufen die niemand braucht”…. Ich frage mich wirklich welchen Nutzen bietet diese Fach an der Uni irgend jemanden? Außer denjenigen die offensichtlich dann von staatlicher Seite in diesem Bereich bezahlt werden. Mit diesem Gehalt ist es ja nicht getan. Es braucht dafür jede Menge Infratstruktur für Stilblüten wie:

Je ausgeprägter die Abschichtung der Informationsmedien, d.h. je mächtiger der Sockel qualitätsniedriger Medien desto volatiler wird das Politische, weil der Medienpopulismus den politischen Populismus animiert und umgekehrt. Diese Dialektik sorgt für eine Änderung der Themen grundsätzlicher demokratischer Auseinandersetzungen zu Gunsten von Identitätspolitik (vorab: unten versus oben sowie zugehörig versus fremd) sowie für einen Wandel der Argumentationskultur von der traditionellen, auf Sachverhalte basierenden normativen Auseinandersetzung um politische Richtungsentscheide hin zu moralisch-emotionalen Konflikten.

Und das verhindert gerader der “gute Journalismus”. Dazu fällt mir nur ein. Manche brauchen eben eine Zange um sich eine Hose anzuziehen. 

Eine Spitze, die ich mir nicht verkneifen kann:

“Bullshit-Index :0.79
Es stinkt gewaltig nach heißer Luft! Auch wenn Sie PR-Profi, Politiker, Unternehmensberater oder Universitätsprofessor sind – beim Eindruck schinden sollten Sie Ihre Aussage nicht vergessen.

Ich bitte Sie ausdrücklich auch meine Einträge da durch zu jagen und jedes Mal wenn Sie glauben – es beißt Sie gerade- sollten Sie sich den Text nehmen und dort “posten”. 
Allein zu Abschichtung findet man auf der Wikipedia
https://de.wikipedia.org/wiki/Abschichtung Man weiß so ungefähr was gemeint ist, aber solche Worte so benutzen, sagt m.E. mehr über den Sprecher aus als das ganze Horrorinterview. “Sockeel der qualitätsniedrigen Medien” ja ist schon klar. Und Medienpopulismus – es kann einen nur noch schütteln.  Und dann noch der Hammer zu kritisieren was man in Blogs findet aber kaum mehr in den “normalen” Medien. Das ist so unsäglich, daß ich wirklich nur finden kann, diesen “Mist” braucht wirklich niemand.

2 Gedanken zu „Luxusjobs – Luxusprobleme

  1. FDominicus

    “, jaja selber Schuld, sollte ich für meinen Blutdruck nicht tun :(“

    Kommt drauf an, ist der Blutdruck zu niedrige oder sowieso schon zu hoch ;-).

    So offtopic finde ich das gar nichts, es zeigt doch beides ganz klar eine Mißachtung der “Leistenden”. Mein Mediensoziologe, spricht absonderlich und gestelzt und die Diskussion geht um das Geld andere Leute. Hier beim Mediensoziologe geht es um die “Lesegewohnheiten” andere Leute, die Ihn als Wissenschaftler gleich mal zu “wertenden” Kommentaren “anstiften.

    Es geht wie der gute Mann spricht um: “sowie für einen Wandel der Argumentationskultur von der traditionellen, auf Sachverhalte basierenden normativen Auseinandersetzung um politische Richtungsentscheide hin zu moralisch-emotionalen Konflikten.”

    Dieser Mann macht genau das was er kritisiert, er nimmt für sich in Anspruch moralisch-emotional “besser” zu sein, und hie treffen sich Ihr Kommentar und mein Eintrag.

    Es ist sogar die gleiche Seite der Medaille und man kann es in einem Wort ausdrücken: Bevormundung.

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  2. AdvocatusDiaboli

    Hi,
    ich mal wieder 😉
    ziemlich OT, aber ich muss meiner Wut einfach mal irgendwo Luft lassen.
    Gucke gerade im ZDF die Trottel bei Illner, jaja selber Schuld, sollte ich für meinen Blutdruck nicht tun 🙁

    Thema Rente, Diskussion wie lange sollte gearbeitet werden und wieviel Rente gibt es nach welcher Berechnung aus welcher Kasse.

    AAAAAAAARRRRRRRRRHHHHH!!!!!!1111

    Wie krank ist unser Zwangskolletiv geführt von der Meinungsparteiendiktatur inzwischen?
    Bei der ganzen Diskussion stellt sich inzwischen überhaupt keiner mehr die essentielle Frage: Mit welcher Berechtigung entscheiden unsere Sklavenplaner des Kollektivs über die Frage wie lange der einzelne zwangsweise in Abhängigkeit zu arbeiten hat?
    Mit welcher Berechtigung wird willkürlich die Melkdauer festgelegt?
    Der gesunde Menschenverstand würde doch sein, zu sagen: Okay, Du hast Betrag XYZ eingezahlt, verzinst mit einem anzupassenden Faktor, voila macht für Dich, wenn Du am Tag XYZ aufhörst folgenden Betrag, egal wie kurz oder lange Du gearbeitet hast.
    (Anm.: abgesehen davon das die gestzliche Umlagerente ohnehin Sand in die Augen und ein Betrug sind. Aber tun wir mal so, dass es okay sei, nur um der Theorie willen, wenn man denn unbedingt etwas “öffentliches” unbedingt machen will)
    Sorry, ich kappier es einfach nicht, wie kann man so krank sein, es vollkommen okay zu finden aus dem Fenster zu gucken und willkürlich in Herrschermanier festlegen, wie lange der Sklave zu arbeiten hat?

    Im Hintergrund läuft die Sendung noch, höre gerade “wenn Kasse leer, dann eben bei den reichen Vermögenden, Erben etc… da geht doch was…da kann man doch…Superreiche…Frage der Kreativität….Steuermehreinnahmen..”

    Gruß, AD

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