8 Gedanken zu „Das sollte sehr Viele interessieren

  1. AdvocatusDiaboli

    “Und lassen Sie auf den Lohnzetteln einmal stehen Lohnsteuer 75 %, dann wird man schon etwas hören.”

    *gähn*
    Hatten wir alles schonmal (oder ähnlich). In der westlichen Welt, nach WWII bis in die 70er. Und was war? Nix war.
    Schon heute sieht es ja ähnlich aus. So, zum Spaß schnapp ich mir jetzt mal ‘n Lohnzettel eines Durchschnittsempfänger in meinem Betrieb:
    Herr D. 2013 Gesamtkosten für den Betrieb:
    “Bruttolohn” 33290,60 + ArbeitgeberRV 3145,96+
    =36436,56 (irgendwas hab ich vergessen, finde aber gerade nicht die restlichen Zahlen für KV, geschenkt)

    “echtes” Netto aus Sicht des Arbeitnehmers:
    Bruttolohn 33.290Euro
    Lohnsteuer -4781,21 Soli -262,93 -KV 3145,96 -PV 424,43 – AV 499,39
    =24176,08

    Habe bestimmt diverses vergessen, aber bis hierhin verschwinden bereits in der Staatskasse 33,6%.
    Der gute Herr möchte sich natürlich auch irgendetwas für seinen Lebenskonsum kaufen, werden die 19% MwSt. fällig: -> 33,6% erhöht sich auf gesamtwirtschaftliche Belastung 46,2%

    Das faszinierende dabei: Die Lohnabrechnung ist so dermaßen konfus, das keine mehr mitkriegt wo die Kohle bleibt. An Lohnsteuer zahlt obiges Beispiel auf dem Lohnzettel ja “nur” 13,5% 😀

    Ich kann Ihnen auch erklären, warum es nicht zu einer “Steuerrevolte” kommen wird: Zum einen ist in DE das Betreten des Rasens verboten, zum anderen alternativlos und der wahre Grund: Anständige fleißige Menschen tendieren nunmal nicht dazu Randale zu machen.

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  2. FDominicus

    Lieber AD, ganz alleine bin ich mit meiner Meinung nicht
    http://www.zerohedge.com/news/2014-03-28/guest-post-government-inflation-scam

    Ist natürlich auch kein Qualitätsmerkmal mit seiner Meinung nicht allein zu sein..

    Sie selber müssen es ja sogar zugeben:
    “Der Pöbel schreit bloß auf, falls seine Spielzeuge mit höherer Steuer belegt werden: PKW-Maut, Alkoholsteuer, GEZ, Praxisgebühr, Mehrwertsteuer….”

    Und lassen Sie auf den Lohnzetteln einmal stehen Lohnsteuer 75 %, dann wird man schon etwas hören.

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  3. AdvocatusDiaboli

    Das Abnehmen muß öffentlich erfolgen, die Preissteigerung “schleicht”

    Die aktuelle Entwicklung beweist das Gegenteil.
    Der Pöbel schreit bloß auf, falls seine Spielzeuge mit höherer Steuer belegt werden: PKW-Maut, Alkoholsteuer, GEZ, Praxisgebühr, Mehrwertsteuer….

    Ich habe noch keinen gesehen, der sich öffentlich offensiv gegen Lohn-/Einkommenssteuer, Kapitalertragssteuern, Körperschaftssteuern, Gewerbesteuern, Grundsteuern, Schenk-&Erbschaftssteuern etc. zu Wort gemeldet hätte.

    Die Diskussion um alternativlose Steuerverschwendung (=Resourcenverschwendung, da es sofort 100% in Konsum geht) wird eh abgewürgt o-ton: Mag zwar alles sein, interessiert hier aber keinen, Mundhalten, erstmal habt Ihr zu zahlen.

    Bezeichnend!!! Nehmen Sie diese Realität doch endlich mal zur Kenntnis.

    Gruß, AD

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  4. FDominicus

    Der Staat kann natürlich wegnehmen, aber die Leute reagieren auf wegnehmen grundsätzlich empfindlicher als auf eine stetige Preissteigerungen.

    Warum wohl haben Zentralbanken ein Stabilitätsziel in dem alle 36 Jahre sich die Schulden “halbieren”….

    Das Abnehmen muß öffentlich erfolgen, die Preissteigerung “schleicht”

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  5. AdvocatusDiaboli

    “Denn dann muß
    a) jeder Staat mit dem auskommen was er einnimmt
    und wenn es ein gedecktes Geld gibt dann
    kann b) der Staat nicht einfach neues Geld schaffen,”

    *gähn*
    Dann nimmt er es Ihnen eben weg.
    Hier in der Kommune Usus. Die sind bankrott und können nur sehr eingeschränkt “Falschgeld nachdrucken”.
    Schwupp, Grundsteuer und Gewerbesteuer erhöht und der Pöbel hat eher gejubelt, als sich geärgert. Die Grünen (hier in der Opposition) wollten sogar noch eine signifikantere Erhöhung.

    Hab’ mich mit dem Bürgermeister in die Haare gekriegt, weil ich ihn aufgefordert habe in diversen Dingen wirtschaftliche Entscheidungen zu treffen. Antwort: Diese Dinge unterliegen keinen wirtschaftlichen Erwägungen, das haben wir halt eben so beschlossen. Meine Antwort: Tja, wenn Sie keine wirtschaftlichen Erwägungen ziehen, dann wollen&brauchen Sie vermutlich auch nicht mehr meine wirtschaftliche Zuwendung von Gewerbesteuern.
    Mit der dämlichen aufgeplusterten roten Fresse des Typen war das Gespräch dann auch beendet.
    Gruß, AD

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  6. FDominicus

    Ja es ist Zwang, und nein das muß man nicht wollen, man muß aber fordern können das der Staat zu eben diesem Zwang dann auch stehen muß.

    Ergo 1 Dolar = x Gramm silber Münze.

    Und gucke mal da, wenn mehr Papier gedruckt wir als man Silber hat, nennt man das Betrug.

    Das dürfte Sie nicht wirklich überraschen.

    Fakt ist aber auch. Weder Silber noch Gold kann irgendein Land einfach so herstellen und damit ist dieser Zwang für jeden in dem Land lebenden eher zu verkraften. Denn man weiß, beliebig Geld “erzeugen” geht nicht.

    Was ich daher “nur” möchte, ist eine kleine Ergänzung, der Wert des Euro wird in Gramm x festgelegt und wenn ich denn möchte kann ich statt des Euroscheins die Gramm x verlangen.

    Solange wir einen Staat haben, hat der nun mal Ausgaben, daß ist ein Fakt, und wo solange es Staaten gibt wird es irgendwelche Zahlungen für die Ausgaben des Staates geben. Nur man muß diesen Apparat ja nicht so groß werden lassen und ein absolut begrenzender Faktor ist im Prinzip ein Verbot der Verschuldung.

    Denn dann muß
    a) jeder Staat mit dem auskommen was er einnimmt
    und wenn es ein gedecktes Geld gibt dann
    kann b) der Staat nicht einfach neues Geld schaffen, was ihm dann zuerst zu Gute kommt.

    Es wäre für alle außer vom Staat bezahlte ein Gewinn. Nur jetzt kommen wir zum Haken, wieviele Nettozahler gibt es wirklich noch? Ich glaube wenn man es komplett runterbricht sind es nicht mehr als 10 – 20 % Da kann man mal sehen wie effizient der Restkapitalismus noch ist, daß er es ermöglicht das der nicht produktive Rest trotzdem noch leben kann. Oder rechnete man nur mit einer Verdoppelung der Produktiven hätten wir eine Halbierung der Preise. Das ist zumindest bemerkenswert….

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  7. AdvocatusDiaboli

    2.)

    “Kein Bundesland darf …. irgend etwas anderes als Silber- und Goldmünzen zum Zahlungsmittel für Schulden machen….”

    Oh ja das ist ja ganz toll. Das wird natürlich jeden libertären Menschen erfreuen. 1A-Zwangsgeld vom Feinsten. Geht eigentlich nicht noch mehr Zwang?

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  8. AdvocatusDiaboli

    was natürlich die hirntoten Bankenbasher nicht sehen:

    “Man braucht nicht viel Phantasie, um zu sehen, daß, wenn der Kongreß die erforderliche Zunahme der Geldmenge “erschaffen” und ausgegeben bzw. in Umlauf gesetzt hätte, es keine Staatsverschuldung geben würde, und die sonstigen Schulden in Höhe von 4 Trillionen Dollars wären praktisch nicht vorhanden. Da es keine Entstehungskosten für das Geld gäbe, außer für das drucken, und auch keine fortlaufenden Kosten wie Zinsen, wären die Steuern an die amerikanische Bundesregierung gleich Null.”

    Vollkommen richtig, nur wer zahlt dann für die Armee, die nutzlosen Soziopathen aka Politiker und den nimmersatten Wohlstandsstaat, wenn nicht über die Staatsverschuldung?
    Genau dann würden schlichtweg entsprechende Steuern direkt aus den Arbeitsdrohnen rausgeprügelt.

    Fazit: Unterm Strich nimmt sich das nix. Hier halt bloß mal wieder Sozialneidgeschrei auf relativ niedrig bezahlte Sündenböcke.
    Gruß, AD

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