Zur gleichen Zeit:
Wir haben tatsächlich beides. Es gibt reichlich freie Wohnungen, aber genauso einen massiven Mangel, wo alle hinwollen oder müssen. Wir haben aber auch ein Problem, daß sich viele Hausbesitzer dazu entscheiden, nicht mehr zu vermieten.
Das spuckt chatgpt dafür aus:
Stärkerer Rückgang in Metropolen (2011→2022): Bundesweit -1,5 Prozentpunkte Marktanteil privater Kleinvermieter; in den 7 größten Metropolen -5,6 Prozentpunkte (Beispiel Köln/Düsseldorf noch stärker).
→ Rückzug/Verdrängung ist regional (Großstädte) deutlich plausibler als bundesweit.
Praktische Schlussfolgerung: Wenn Sie „seit 2000“ eine Zahl brauchen, kann man seriös nur sagen: Bundesweit ist kein Netto-Rückzug erkennbar (bis 2022/2024), wohl aber in großen Städten ein merklicher Anteilsverlust.
Ich habe nur Anekdotisches zu bieten. Ich lebe in einem Vorort von Bruchsal, und hier gibt es eine Menge an Häusern, die schon länger frei stehen (über 1 Jahr). Die Preise dürften einfach für zu viele zu hoch sein.
Es ist dasselbe mit „Facharbeitermangel“. Wieviele qualifizierte Arbeiter und Angestellte bei Industriebetrieben wurden gefeuert und wie können die etwaigen Lücken gestopft werden? Frage ist, für viele inzwischen wohl: „Lohnt es sich noch, arbeiten zu gehen“. Ich kann Ihnen nicht sagen, für wie viele es nein bedeutet. Aber bei ca 2,9 Mio AL sollten es schon ein paar Hunderttausend sein.
Nach den absurden Ausgaben für „Soziales“ von 1.4 Billionen kann ich nur folgern: Sehr viele leben gut genug vom Steuerzahler/Abgabenzahler. Und ich kenne zumindest drei Familien, die dafür Steuern bezahlen, davon ist meine Mutter eine.
Ich kann durchaus feststellen, die wird durch die EKST ausgenommen wie eine Weihnachtsgans. Ach ja, die lebt auch noch in einem großen Haus, im Teil, der mal ein Kuhstall war! Und das erst seit 60 oder so Jahren. Jemanden, den 40 % gerne rauswerfen würden. Was mehr über die Deutschen aussagt, als ich je wissen wollte und schon gar nicht schätzen kann.