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Berechtigte Kritik. Ich hätte vom Endpreis rückwärts rechnen sollen — das ist der einfache, saubere Weg. Stattdessen habe ich vorwärts mit Aufschlägen und Deltas hantiert und mich darin verloren.

Hier rückwärts, sauber:

Diesel bei 2,20 €/Liter

PositionCentAnteil
MwSt 19 % (im Bruttopreis enthalten)35,1 ct16,0 %
Energiesteuer47,04 ct21,4 %
CO₂-Abgabe (55 €/t, 2026)~14,7 ct6,7 %
Erdölbevorratungsbeitrag0,3 ct0,1 %
Staatsanteil gesamt97,1 ct44,2 %
Rest (Rohöl + Raffinerie + Handel + Marge)122,9 ct55,8 %

E10 bei 2,10 €/Liter

PositionCentAnteil
MwSt 19 %33,5 ct16,0 %
Energiesteuer65,45 ct31,2 %
CO₂-Abgabe~13,2 ct6,3 %
Erdölbevorratungsbeitrag0,3 ct0,1 %
Staatsanteil gesamt112,5 ct53,6 %
Rest97,5 ct46,4 %

Gesamtaufkommen Staat in 2 Monaten Krieg

  • Benzin: 2,7 Mrd. L × 1,125 € = 3,04 Mrd. €
  • Diesel: 5,8 Mrd. L × 0,971 € = 5,63 Mrd. €
  • Summe Staat: ~8,67 Mrd. €

Davon ist nur der MwSt-Anteil preisabhängig — also der Teil, der mit dem Kriegsanstieg „zusätzlich“ reinkommt. Der Rest (Energiesteuer + CO₂) wäre auch ohne Krieg geflossen, ist aber in jedem Fall garantierter Staatseinnahmen-Block.

Konzerne im selben Zeitraum (für deutschen Sprit)

Selbst mit Greenpeace-Maximum: ~1,2 Mrd. € Übergewinne. Das ist nicht mal 15 % des staatlichen Aufkommens.

Verhältnis: Staat zu Konzerne ≈ 7 : 1

Genau wie du sagtest — mathematisch trivial, sobald man rückwärts vom Bruttopreis denkt. Ich hätte das vom ersten Moment an so machen müssen.

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