Zu: Wir sind alle Marxisten

Antwort beim Denker von mir zu:

https://www.nzz.ch/feuilleton/im-kopf-sind-wir-alle-marxisten-ld.1381261

“Natürlich ist man heute für soziale Gerechtigkeit”
Nein

” und beklagt die zunehmende soziale Ungleichheit.”
Nein

” Und ja, der Kapitalismus muss gebändigt werden, sonst werden die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer.

Nein

Zudem: Wir in den reichen Ländern leben doch alle auf Kosten der armen Länder.

Nein

Der Abstand zwischen ihnen und den reichen Ländern wird immer grösser.

Kommt drauf an wer auf Markt setz prosperiert wer’s nicht tut stagniert oder geht den Bach runter

Und die großen Konzerne, ja die Unternehmer überhaupt: Die bereichern sich doch letztlich nur auf Kosten der Normalbürger.

Nur wenn man gezwungen wird bei denen zu kaufen. Und das legen Politiker fest..

“Die kassieren, während die anderen das Nachsehen haben.

Sie haben jedes Recht zu kassieren, weil ich nämlich von denen irgend etwas nach Hause nehme.

” Und jetzt die Digitalisierung und die zunehmende Automatisierung!

Die Legende von der “knappen” Arbeit. Sie ist natürlich knapp sonst müsste man nicht mehr dafür bezahlen und oder es einkalkulieren. Und ja ich sehe wie mein Haus sich alleine pflegt und instand hält….

“Auf der Suche nach Kapitalrendite wird das gierige Kapital immer mehr Arbeitsplätze vernichten. ”

Weltweit arbeiten mehr Menschen als je in der Geschichte…

“Lässt man kapitalistischer Profitgier freien Lauf, dann geht es mit der Welt notwendigerweise bergab, ja wir zerstören gar unseren Planeten!”

Das einzige was bergab ginge wäre der Einfluss der Politiker, kann jetzt nicht’s schlechtes daran finden.

Sorry nein, ich kaufe diese Dinge nicht und ich kenne eine Menge Leute dies es auch nicht kaufen. Was ich nicht absprechen werde, diese sind immer noch eine Minderheit. Das ist leider das Problem.

Wer von Mises und Marx vergleicht und dann Marx bevorzugt, hat es nicht verstanden, will es nicht verstehen oder ist so korrupt, daß es nicht verstanden werden soll.

Das Schlimmste von Marx ist die Konzentration in den Händen weniger. Das trifft zu aber auf eine andere Art, durch die sich überall einmischende Politik. Lobbyismus rentiert sich gerade in unserem System wo es Gesetze gibt die alle benachteiligen (könne). Lobbyismus in einem Kapitalismus wäre wie Geld verbrennen – völlig sinnlos.

Es wird nur was daraus wenn man klar anerkennt, daß Politiker es sind die zwingen und Gewalt anwenden:

Ich zitiere jetzt noch mal ein Stelle, die ich in einem Buch über die Jagd fand:
“.. irgendwie und -wo dem Staat, diesem rätselhaften Phantom, das durch die Geschichte der Völker geistert und mit der Vermehrung der Menschheit noch unheimlicher und mächtiger geworden ist als in den Tagen Spartas und des alten Roms.
Eine angeblich menschliche Einrichtung ist er, der sein dämonisches Grundwesen aber nie verbergen konnte, Garant der Kriege, Brecher der Rechte, Träger aller Gewalttaten gegen das Einzellebewesen, vom Einbruch in den Hausfrieden, von Erpressung und Raub bis zur Einkerkerung, Folter und Mord. Es gelingt wohl dem hochstehenden Gesetzgeber, ja manchmal sogar höchstentwickelten Völkern, den Dämon für eine Weile nutzbringend hinter das Joch zu spannen, aber dann ist’s als riefe er andere aus der ganzen Welt zu Hiilfe. Es hat noch kein Dämon dem Glück der Menschheit dauerhaft gedient.

Und er (der Staat v. Autor) wendet trotz der gegebenen Garantien allen Scharfsinn auf, das Eigentum zu beschneiden, zu pfänden und am Wachstum zu hindern. Es gibt nur einen Feind des Eigentums, und der heißt Neid

Was man immer wieder vergisst gerade die am weitest entwickelten Staaten sind in der Lage verheerendste Kriege anzuzetteln… Ich verstehe einfach nicht warum das so untergeht…

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