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Nun mal zu was ganz Neuem

Jedenfalls für mich den Autor. Ein “bisschen” Geschichte um es einordnen zu können.  Ich bin einer der frühen Nutzer von Linux. Angefangen habe ich mit irgendwas unter 1. Das dürfte nun mehr als sogar 30 Jahre her sein. Mitgemacht habe ich seit der Installatoin mit den kleinen Floppies. Keine Ahnung ob noch jemand weiß, was das war. Angefangen habe ich mit irgendwas von Suse oder so – IIRC. Nun nach einiger Zeit landete ich bei Debian (genau so um 1998) herum. Seitdem bin ich intensiver Debian und neuerdings auch Ubuntu  Benutzer. Das Ubunti kam auf dem aktuellen Rechner drauf den ich gerade benutze weil irgendwas in Debian mit dem X-Window nicht klappte. Also mal ‘ne Ubuntu probiert.

Ich kann hauptsächlich gutes zu Debian sagen. Ein wirklich solides System mit einem ganz erstaunlichen Paket-system. Es gibt wirklich selten Probleme selbst mit einem Systemupgrade. Was ich speziell benutze ist VirtualBox, das ist wirklich auch beruflich wichtig für mich, da die Software meiner Firma auf Windows  läuft. Ich war eine lange Zeit Benutzer von vmware und habe dafür auch gut bezahlt. Weiterhin habe ich einige Software auch auf Linux gekauft. Ich administriere selber noch einige Linux Rechner für Familie, Kunden und auch die PDV. Ich denke wer so lange Linux benutzt und auch von Floppies noch installiert, der findet sich passabel bis gut zurecht.

Allerdings habe ich schon immer meine persönlichen Problem mit der GPL, https://www.gnu.org/licenses/gpl-3.0.html. Diese behauptet zwar für “Freiheit” zu sein. Fakt ist aber man wird durch Sie und deren Gebrauch sehr eng gebunden. Ja Sie können, die Quellen einsehen und ja Sie können die auch beliebig verändern und nein das können Sie im Grunde nicht für sich behalten. Freiheit ist nicht nur die Freiheit etwas nutzen zu dürfen sondern auch mit dem genutzten zu machen was man will. Die GPL schränkt das ein. Für mich ist das nicht zum Guten.

Es ist aber auch so, daß fast jeder irgendwo mit einem Linux Kontakt hat und ich denke wenn ich schreibe 80 % des Internet basieren auf Linux ist das nicht übertrieben. Linux ist wirklich überall und inzwischen sehr sehr gut geworden. Ohne Zweifel und ich gratuliere den Leuten die das auf die Beine gestellt haben uneingeschränkt.

Debian ist sehr konsequent was Fremdsoftware und “proprietäre” Sachen angeht. Das kann man schätzen, muß man aber nicht. Ich schätze es nicht so sehr. Daher wolle ich immer schon was freieres ausprobieren und das habe ich zwischen drin mal versucht. Die noch freieren System sind BSD System davon gibt es sicher  mehr als 3 aber die bekanntesten sind:

FreeBSD: https://www.freebsd.org/de/
OpenBSD: https://www.openbsd.org/
NetBSD: https://www.netbsd.org/

Man kann wohl schreiben FreeBSD ist da mit den meisten Installationen. OpenBSD nimmt für sich in Anspruch eines der sichersten Linux Systeme überhaupt zu sein, NetBSD behaupte, egal was es an Hardware gibt es NetBSD wird schon drauf laufen.
Man siehe auch: https://www.unixmen.com/freebsd-vs-openbsd/

Die Lizenz von FreeBSD kann man hier anschauen: https://www.freebsd.org/copyright/freebsd-license.html

Das ist definitiv freier, der COC (code of conduct) hingegen ist wohl feministischer Dreck (irgendwas ist ja immer) . Ich denke das mit dem Dreck könnte hinkommen:

Some FreeBSD Project spaces may have additional rules in place, which will be made clearly available to participants. Participants are responsible for knowing and abiding by these rules. Harassment includes but is not limited to:

  • Comments that reinforce systemic oppression related to gender, gender identity and expression, sexual orientation, disability, mental illness, neurodiversity, physical appearance, body size, age, race, or religion.
  • Unwelcome comments regarding a person’s lifestyle choices and practices, including those related to food, health, parenting, drugs, and employment.
  • Deliberate misgendering.
  • Deliberate use of “dead” or rejected names.
  • Gratuitous or off-topic sexual images or behaviour in spaces where they’re not appropriate.
  • Physical contact and simulated physical contact (e.g., textual descriptions like “*hug*” or “*backrub*”) without consent or after a request to stop.
  • Threats of violence.
  • Incitement of violence towards any individual, including encouraging a person to commit suicide or to engage in self-harm.
  • Deliberate intimidation.
  • Stalking or following.
  • Harassing photography or recording, including logging online activity for harassment purposes.
  • Sustained disruption of discussion.
  • Unwelcome sexual attention.
  • Pattern of inappropriate social contact, such as requesting/assuming inappropriate levels of intimacy with others.
  • Continued one-on-one communication after requests to cease.
  • Deliberate “outing” of any private aspect of a person’s identity without their consent except as necessary to protect vulnerable people from intentional abuse.
  • Publication of non-harassing private communication without consent.
  • Publication of non-harassing private communication with consent but in a way that intentionally misrepresents the communication (e.g., removes context that changes the meaning).
  • Knowingly making harmful false claims about a person.”

Das hat m.E. bei Software nichts verloren.

Dieses FreeBSD habe ich auf einem Notebook installieren können und werde und will mal sehen wie ich damit hinkomme.

Wenn Sie mal einen Blick in Debian und FreeBSD werfen wollen, dann schauen Sie in die Handbücher:
Debian: https://www.debiananwenderhandbuch.de/
FreeBSD: https://www.freebsd.org/doc/en_US.ISO8859-1/books/handbook/

Ich persönlich halte einige in Debian für falsch: So die Umstellung auf systemd. Ich bin der Meinung gerade bei Unices sollte KISS immer gelten und eingehalten werden. Einfach halten und das “einfachste” was ich kenne und was sicher noch auch in 100 Jahren funktionieren wird, sind Textdateien. Wir werden zig-hundertausende Dateiformate nicht mehr lesen können aber eine Textdatei wird auch in 100 Jahren noch funktionieren.

Mein neues Abenteuer heißt also: FreeBSD verstehen und nutzen lernen. Mal schauen wo das hinführt.

Gleich mal in 2 Probleme: 1) Ich weiß noch nicht wie ich von da werde drucken können
2) die Firewall regeln laufen gleich mal wieder anders und müssen anders konfiguriert werden.

 

Ich beteilige mich nicht am Bashing

weder für Microsoft oder Apple – ok, nur ein bisschen. Ich verfolge den Kram nur recht aufmerksam. http://char.gd/microsoft/why-i-left-mac-for-windows/

Was lese ich daraus? Erst mal nicht viel, da es ein Einzelfall sein könnte. Dann überlege ich ein bisschen weiter und klar betrachte auch meine Situation und meine Vorlieben. Ich selber benutze die 3 populärsten Betriebssysteme und erkenne m.E. die Vorteile und Nachteile. Meine Entscheidungen reflektieren das. So benutze ich seit 1998 auschließlich Linux als Hautprechner, darin laufen virtuelle Maschinen (ausschließlich Windows), meine Notebook ist ein Mac OS X, ganz einfach weil ich Windows so sonderlich nicht mag. Mac OS X war für mich vertrauenswürdiger, weil es ein Unix war/ist. Nur wurde zu der Zeit nicht alles herausposaunt und Apple und Microsoft gemeldet. Was für mich im Endeffekt ausschlaggebend ist, meine Daten gehören nicht Apple und Microsoft. Wenn ich ein Auto kaufe gehört das Auto ja auch nicht mehr dem Hersteller sondern mir. Warum sich Microsoft und Apple auf diesen Weg begeben – sie werden ihre Gründe haben.

Wie auch immer die Leute sind interessiert an dem was Hersteller für Sie bieten und hier sieht es wohl so aus als ob die Apple Rechner zurückfallen. Nun kann das durch die Mobiltelefone und Tabletts ausgeglichen werden? Weiß ich nicht, nur ein Herstelle von Computern der bei Computern “verliert” bleibt der Hersteller und was spielt es für eine Rolle. Nun-  betrachten wir einfach mal Iphone vs IMac oder so. Dann muß man festellen, Telefone sind billiger und der Markt dort ist knochenhart. Nur für einen Rechner muß man wieviele Telefone verkaufen? Die Margen für Apple lagen bisher immer über anderen Firmen. Wenn nun-  aber teile des Verkaufs wegbrechen? Kurz ich glaube Apple macht einen Fehler und daher sehe ich das als einen für mich gültigen Anzeige, bei Apple vorsichtig zu sein. Gut ändert sich jetzt für mich nichts, da ich Apple Aktien nicht mehr halte. Nur kaufe ich die eben auch nicht mehr.-  Wenn das viele so machen, dann geht es für Apple abwärts.

Anders Fakt was nicht mehr zu verleugnen ist. Ohne Linux kein Internet, eine Änderung ist das nicht absehbar. Auch MS kommt dann unter Druck. Könnte es sein, daß beide Ihren Zenit hinter sich haben? Weiß ich nicht, ausschließen kann man es nicht. Sollte es zu einem neuen Aufschwung für IBM, HP etc kommen? Ist möglich….