Wenn es nicht so traurig wäre

sollte man ROTFLn

Heute in den BNN auf S. 2 Kommentar, darin ein Extra Kasten mit folgenden Worten “Der Staat als Kostentreiber”

Dort ‘nur’ im Zusammenhang mit dem EEG. Aber naja. Manchmal fragt ich mich, wieso das so lange braucht um darauf zu kommen. Die Richtlinien waren doch grob bekannt. Es gab a) einen Preis pro KwH der mehr als doppelt so hoch war wie der Preis für eine gekaufte KwH und b) ist es klar, PVS Anlagen können nur bei Helligkeit arbeiten somit braucht man c) Kapazitäten um die Stromversorgung nachts zu sichern und d) für Windkraftanlagen braucht man Leitungen von dort wo der Strom erzeugt wird nach dort wo er verbraucht wird.

Somit war es von Anfang an klar der Preis für eine KwH muß steigen und zwar um mehr als das Doppelte, wahrscheinlich eher um das 3 – fachen Warum ist aus den Gründen a-d jedem ersichtlich, außer offenkundig unsere Delebets. Aber nun ja, das ist nicht wirklich eine Neuigkeit.

Der zweite diesemal richtig guter Vorschlag kam von einem Jäger in Karlsruhe. Der den lieben Grünen nur einmal Vorschlug genau das zu tun was Jäger so machen. Die Idee mit dem Ansitzen und Fotos schiessen, dann einen Riesenkuchen backen und diesen dann in handliche Größen zu verpacken war einfach nur gut. Dazu der beste Vorschlag: Alle Kosten die Jäger so tragen müssen auch von den Grünen Nachahmern getragen werden.

Diese Idee wären für mich ein Grund die Freiheit der Delebets einschränken. Sie müssten unter den beschlossenen Gesetzen selber mindestens ein paar Monate genau das machen worüber die Gesetze beschlossen wurden. Das stellte ich mir so ähnlich vor wie der Jäger. Alle Politiker müssen in die GKV, etwaige Zusatzleistungen müssen Sie selber tragen. Ihre Steuererklärungen müssen von den Delebets selber ausgefüllt werden, nichts mit “meine Steuerberater macht das”, auch die Steuerprüfungen müssen  mitgemacht werden. Die Delebets müssen auch eine eigene Firma gründen und dieser vorstehen, und für die Angestellten müssen Sie selber auch alle Sozialabgaben und Steuern einbehalten. Wenn eben ein Mindestlohn beschlossen wird, müssen Sie auch mal ein paar Monate nur damit leben und/oder eben an Ihre hoffentlich vorhandenen Ersparnisse gehen. Kurz Sie müssten die Gesetze die sie beschließen auch selber leben und erleben. Selbstverständlich müssen Sie auch allen Briefverkehr und notwendige Anträge bei den diversen Behörden selber verfassen und wenn nötig auch persönlich vorstellig werden.

Auswirkungen auf die Gesetzgebung dürften zu erwarten sein. Ich versteige mich sogar zu der Vermutung, es würde bessere und vor allem auch weniger Gesetze geben. Wir werden es aber nie erfahren…

Ich persönlich finde es sehr erstaunlich, wie problematisch es alleine ist auch nur einen Mitarbeiter einzustellen. Mir wären auch nur 3 Personen bekannt, die Ihre Steuererklärung selbst verfassen. Von allen Handwerkern mit denen ich geredet habe, hat niemand die Steuererklärung selber verfasst. Es wird offenbar vorausgesetzt, man hat das Geld um einen Steuerberater zu bezahlen. Das finde ich ist eine der bedenklichsten Dinge die es mit gibt. Das Gesetz ist offenbar so kompliziert und verworren, daß eine eigentlich einfache Sache so kompliziert wurde.

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