Blick in die Zukunft

bietet uns Fergusson in den USA. Ich weiß nicht wer wann wo was dort gemacht hat. Hat Brown die Polizei angegriffen? Wenn ja, kann es auch tödliche Konsequenzen haben. Tatsache ist aber auch Brown hat an dem Tag noch jemanden überfallen, somit hat er zumindest gezeigt, daß Eigentumsrechte für Ihn nicht sonderlich beachtenswert wären. Das soll von diesem Mann aufgezeichnet worden sein: https://www.youtube.com/watch?v=v7WIju-nAoQ

Ich weiß nicht, wieviel wert man Bildern noch zugestehen möchte. Ein Fake dürfte von der Wahrheit oft nicht mehr zu unterscheiden, sein. Das Video soll belegen wie Brown jemanden überfällt.

Was auch immer gewesen ist, man sieht, daß die Polizei offensichtlich keinen (man müsste vielleicht schreiben wenig) Rückhalt mehr bei der Bevölkerung geniest Sonst hätte man es bei Protesten belassen. Es ist so nicht der Fall, die Leute fangen an zu plündern und offensichtlich greifen Sie auch die Polizei an.

Das nenne ich in meiner Einfalt Bürgerkrieg. Was mir einen deutlichen Hinweis gibt wie diesmal die Staaten untergehen. Sollte die Polizei immer mehr den Rückhalt verlieren, wird das Gewaltmonopol mehr Gewalt einsetzen. Und genau diese Tendenz habe ich leider schon länger vermutet. Es ist unzweifelhaft das nach dem Attentat am 11.9, Staaten Ihre Überwachung massiv ausgeweitet haben. Dazu ist auch bekannt, daß die Polizei immer höhrer gerüstet wurde. Worin es enden wird, wird gerade derzeit – zu eindrucksvoll – in Fergusson aufgezeigt.

All das fängt beginnt relativ unspektakulär: Sozusagen ein Gesetzchen nach dem anderen. Heute gibt es so viele Gesetze, daß a) niemand mehr wissen kann was wann und wo für einen gilt b) das ein klarer Druck durch die Behörden entseht, jeden ohne Ausnahmen erst mal unter Verdacht zu stellen. Sozusagen ein “Schuldig bis das Gegenteil bewiesen wurde” Und auf diesem schuldig kann das Gewaltmonopol weitgehende Entrechtungen und Enteignungen durchführen. Wie das ausgehen/aussehen kann zeigen vielleicht die Fälle Kachelmann und Mollath.

Fergusson ist vielleicht in den USA, aber nicht wirklich weit weg. Noch haben wir keine derartig extreme Aufrüstung aber Stuttgart 21 hat gezeigt, genügend da um jemanden schwer zu verletzen ist allemal. Man kann vielleicht doch schon ernsthaft fragen. Wie weit sind wir schon gekommen?

Heute lese ich: Breiten sich die Unruhen aus.

von Heute: Wehe Ihr tut uns guten Journalisten etwas.. Muß wohl ein schwarzer Schwan Ereignis gewesen sein. Solange es “nur” die Bevölkerung trifft ist sicher alles gut ™

5 Gedanken zu „Blick in die Zukunft

  1. Friedrich Beitragsautor

    Danke für den Link. Die Antwort gefällt mir nicht: “Wir leben in einem Polizeistaat”, leider kann ich ihm nicht widersprechen. Ob allerdings der Optimismus ab Minute 28:00 angebracht ist, kann ich nicht sehen. Ich kann die positiven Dinge nicht so erkennen. Ich anerkenne den Fortschritt was Drogen angeht. Nur ist es vielleicht auch so, daß es keine Wahl mehr gibt. Wieviele Leute kann man noch mehr in’s Gefängnis werfen.

    Wie meinte der Sprecher. Es würde mir nichts ausmachen neben diesen Leuten zu wohnen (der Mehrzahl seiner Klienten) . Wenn das für die Mehrzahl seiner Fälle gilt, dann finde ich das so ganz ungemein bedenklich.

    Auch kann ich den “Kollaps” nicht so lässig sehen wie der Sprecher. Ich kann nicht glauben, daß es ohne übermässige Gewalt ablaufen wird. Ich tue mich auch schwer zu glauben, daß wir italnienische Lösungen sehen werden. Genau davor, daß es wenig friedlich ablaufen wird, habe ich die größte Sorge (ja sogar Angst).

    Ich möchte mich gerne an dem Optimismus des Sprechers orientieren, sehe mich aber dazu derzeit außerstande. Ich glaube an weitaus mehr Fergussons, ich glaube an weitaus mehr Übergriffe von allen Seite und vor allem glaube ich an sehr viel mehr Gewalt….

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    1. AD

      Sicherlich wiederholt sich Geschichte nicht, aber es reimt sich.

      Also schaut man sich die Geschichte mal an: Wenn der Mob keine Lust mehr hat, kann kein Polizeistaat diesen mehr halten.
      Vielleicht ist es ja genau umgekehrt, um so mehr brave Schafe, um so mehr Polizeistaat? War es nicht in der Geschichte ähnlich? Bei den größten etatistischen Diktaturen die meisten Mitläufer-Schafe? Frankreich unter Napoleon? Nazi-Deutschland? DDR zum Zeitpunkt der Mauererrichtung? Kommunistisches China? Messias und FriedensnobelObama heute?
      Wie sagte Roland Baader so schön? Die Großen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen.

      Und die letzte kleine Hoffnung besteht ja am Ende, dass die Gewalt (die ich auch nicht für gänzlich unwahrscheinlich halte) sich in Straßenlaternen-Parties nur gegenüber den richtigen entlädt 😉
      Klar, vielleicht versucht sich “der Staat” dann durch einen Krieg gegen einen externen Feind zu schützen. Wer Krieg möchte oder den Kriegstreibern hinterherläuft, der soll man ruhig selber an der Front marschieren, passt schon, kann ja nicht sein, dass Krieg ist und keiner würde hingehen.
      Gruß, AD

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      1. Friedrich Beitragsautor

        “Und die letzte kleine Hoffnung besteht ja am Ende, dass die Gewalt (die ich auch nicht für gänzlich unwahrscheinlich halte) sich in Straßenlaternen-Parties nur gegenüber den richtigen entlädt ;)”

        Sie sind und/oder bleiben Optimist ?
        Hätte allerdings einen gewissen Neuigkeitswert. Normalerweise kommen Sie schon wieder….

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