Tja so ist es

Es ist das größte Verbrechen aller Staaten dieser Erde. Es ist schleichend und nur gegen Ende wird es explosiv. Man kann es sich auch so vorstellen, man fügt ein bisschen Benzin einem Brand  hinzu, es wird heißer (wenig Inflation) wenn’s lichterloh brennt kann eine kleine Menge Kraftstoff nicht mehr viel machen:

Wenn es aber lichterloh brennt und man wirf auf dieses Feuer nach mal den Inhalt eines Tanklasters, geht’s bis zu Explosion (galoppierende Inflation) wenn es dann soweit ist dann geht’s mit der Freiheit und dem Wohlstand eines ganzen Volkes zu Ende.

Das bizarre: Es gibt kein Beispiel für ein von eine Zentralbank generiertem gesetzlichen Zahlungsmittel, was auch nur im Entferntesten den Wert des eigenen Zahlungsmittels aufrecht erhielte.

Ich kann nur empfehlen sich entsprechende Bücher durchzulesen. Schulden sind in jedem System die  Grundlage des Untergangs! Das war nie anders und wird nie anders sein . Zentralbanken sind einfach nur Schuldenmulitiplikatoren, die können nie so funktionieren  wir gedacht und müssen am Ende immer im Untergang des Wertes einer Währung enden. Es gibt bis heute kein Gegenbeispiel, als grobe Faustregel kann gelten in 100 Jahren vernichten Zentralbanken und Banken ungefähr 99 % des ehemaligen Wertes eine Währung. Das ist mal mehr mal weniger aber so ungefähr stimmt es.

Man kann es an Gütern feststellen die nicht beliebig vervielfältigt werden können (z.B. Gold)

Über den Goldpreis

 

The non interest earning gold

Es kann keinen dauerhaften Frieden und dauerhaften Wohlstand mit Zentralbanken und Schulden geben. Schauen Sie sich die Preise für Immobilien an:
https://www.extremnews.com/nachrichten/wirtschaft/1a2e1808fbe7f80

Schauen Sie sich auch die Lohnkosten an:

Immobilienpreise Deutschland

Konstant steigend, dank immer neu geschaffenem Geld. Nur als Beispiel
wir  haben einen Anstieg des Lohnes von 20 auf 180 also eine Verneunfachung in
ziemlich genau 43 Jahren.

Zum Goldpreis: https://www.boerse.de/langfristchart/Gold/XC0009655157
Also von ca 100 anno 1975 auf anno die 2000 anno 2020, sagen wir einfach mal bis 1800 somit also eine verachtzehnfachung. Was heißt das für den Normalverdiener? Genau er bekäme heute real die halbe Menge an Gold für seine Arbeit wie anno 1975.

Sie sehen also klar wie schlecht der EUR seinen Wert erhalten hat, das gilt für alle Fiat-Währungen.

Wenn Sie die Steigerungen ansehen, kommen Sie für Gehalt auf:
5,2% / Jahr
für Gold ca 7 %

Geldmengenwachstum (so wie offiziell bekannt)

https://tagesgeld.de/informationen/geldmenge.html

1 Billion auf 14 Billionen also das 14 – fache
-> die Löhne halten nicht mit dem Geldmengenwachstum Schritt
-> der Goldpreis steigt ungefähr so schnell  wie das “Geld”mengenwachstum

-> Wollen Sie ihr Vermögen erhalten, bietet sich Gold an, keine “Geld”haltung in  gesetzlichen Zahlungsmitteln!

 

10 Gedanken zu „Tja so ist es

  1. Marco

    Dass die Zusammenhänge etwas anders und komlexer sind zwischen Inflation und Geldmengenausweitung, zeigt sehr schön das Interview von Ingo Sauer bei Prof. Christian Rieck (YT).
    Sehr empfehlendwert für kritische Denker und ewig lernende!

    Antworten
    1. Friedrich Beitragsautor

      Es geht um Generelles, natürlich ist es keine eins zu ein Beziehung aber es kommt zumindest für Gold sehr nahe daran. Natürlich wirkt eine Geldmengenausweitung meist bei langlebigeren Gütern und ja natürlich Edelmetallen. Nur alles was ich aufgezählt habe ist halt so wie es ist. Und ja ein Normalverdiener bekäme heute in Gold eben weniger als vor 50 Jahren. Die Geldausweitung überdeckt das – leider – wunderbar.

      Antworten
      1. Marco

        Ich wollte dazu erst noch einhaken, ob denn nicht das Gold auch einfach “teurer geworden” sein kann. Aber wenn die Geldmengeausweitung sich mit dem Goldpreis gut deckt, entkräftet das wohl diesen Einwand.
        Und bei den Recherchen von Ingo Sauer geht es glaube nur um Hyperinflation, also wenn Zentralbanken “pleite” gehen (oder so ähnlich, bin kein Ökonom…).

        Welche Bücher empfiehlst du?

        Beste Grüße!

        Antworten
        1. Friedrich Beitragsautor

          Nein, Gold ist nicht einfach teurer geworden. Jede Fiat-Währung verliert immer an Wert. Als grobe Regl können Sie 100 / 98(99) ausgehen
          Also 100 Jahre Zentralbank”geld” -> ca 98 – 99 % Wertverlust der Währung. Sie können es auch einfach über Zinseszinsrechung angehen
          bei 1 % Preisinflation jedes Jahe sind es in 100 Jahren 1 / 1.01 ** 100
          0.3697112123291189 % somit hat also ein Währung bei 1 % Preisinflation nach 100 Jahren nur noch einen Wert von 0,4% des Wertes von vor 100 Jahren oder anders
          herum der Wertverfall beträg 99,6%. Es gibt davon so gut wie keine Ausnahme.
          Empfehlenswerte Literatur dazu: https://www.amazon.de/This-Time-Different-Centuries-Financial/dp/0691152640/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&dchild=1&keywords=year+financial+folly&qid=1613288516&sr=8-1

          Egal was Herr Sauer schreibe, eine Zentralbank kann nicht Pleite gehen. Er hat sicher etwas anderes geschrieben oder gemeint. Eine Zentralbank kann eines immer: Mehr Geld drucken und damit kann Sie jede Schuld immer ausgleichen. Klar das emittierte “geld” ist nichts mehr wert aber Pleite gehen kann eine Zentralbank niemals.

          Als relative einfach aber guten Einstieg in die Problematik könne Sie Bücher von Roland Baader lesen. Speziell was Geld angeht:
          https://www.amazon.de/Geld-Gottspieler-Roland-Baader-2005-02-28/dp/B01N4JDTAG/ref=sr_1_2?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&crid=31ERNO4VI38B0&dchild=1&keywords=geld+gold+und+gottspieler&qid=1613288700&sprefix=geld%2C+gold%2C+%2Caps%2C168&sr=8-2

          oder:
          https://www.amazon.de/Geldsozialismus-wirklichen-Ursachen-globalen-Depression/dp/3935197578/ref=sr_1_3?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&crid=31ERNO4VI38B0&dchild=1&keywords=geld+gold+und+gottspieler&qid=1613288726&sprefix=geld%2C+gold%2C+%2Caps%2C168&sr=8-3

          Wenn Sie mögen können Sie sich auch Videos anschauen:
          https://www.youtube.com/watch?v=L_QV3GpmOT4

          Sie könne auch hier ein wenig im Blog nach Zentralbank stöbern und werden eine ganze Menge tatsächlcih Gutes finden.

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          1. Marco

            Vielen Dank für die Hinweise! Roland Baader steht schon lange auf meiner Liste, dafür werde ich mir auf jeden Fall die Zeit nehmen.
            Ich empfehle dennoch für einen Blick über den Tellerrand das Interview von Ingo Sauer. Er meint prinzipiell, dass Zentralbanken “pleite gehen” wenn sie ihren Wechselkurs zu anderen Zentralbanken nicht mehr verteidigen können und dass die Korrelation zwischen Geldmenge und Preissteigerungen nicht automatisch auf eine Kausalität schließen lässt. Er belegt das damit, dass nach der Fixierung des Wechselkurses der Reichsmark (nachdem sie schon insolvent war) die Geldmenge rapide gestiegen ist, aber die Preise eben nicht mehr.
            Im Rahmen seiner Dissertation hat er das Thema erforscht und ist dabei an persönliche historische Quellen (Briefe) herangegangen, und konnte damit zeigen, dass die Zentralbanker und Politiker genauso dachten und mit ihrer Strategie anscheinend recht behielten und die Reichsbank letztlich wieder zahlungsfähig machen konnten.

          2. Friedrich Beitragsautor

            Eine Zentralbank ist nicht deswegen Pleite, weil Sie einen bestimmten Wechhelkurs nicht mehr halten kann:
            Beispiele dafür sind die englische Zentralbank und recht aktuell die schweizer Nationalbank die vor ca 10 – 12 Jahren auch versuchte einen bestimmten Wechelkurs zu halten. Davon abgesehen war bei der SNB das Problem, daß zu viel Schweizer Franken wollten und der Kursprung als die SNB es nicht mehr “wollte” oder “packte” war so um die 10 – 20 %. Siehe z.B. https://www.boerse.de/langfristchart/EUR-CHF/EU0009654078

            Es gibt eine Kausalität zwischen Geldmenge und Preinsinflataion, es ist nicht nur eine Korrelation. Man kann es auch durchaus beweisen. Wenn die Geldmenge keine Rolle bei Hyperinflaionen spielt, wie kommt es dann dazu? Und klar kann man einen Preisanstieg verbieten, einfach indem man Preise festlegt, das funktioniert aber auf Dauer nicht. Eine Zentralbank kann nicht Pleite gehen, es sei denn Sie hat Verbindlichkeiten in einer anderen Währung, aber auch diese kann eine politisch Entscheidung jederzeit annulieren.

    2. Friedrich Beitragsautor

      Ach ja und das zentrale ist. Es gibt kein Geld irgendeiner Zentralbank, was nur annähernd seinen Wert behalten hätte. Das sieht eben bei Gold sehr anders aus. Gold war noch nie “wertlos”, die Papierwährungen warn es schon sicherlich an die Hundert Mal die letzten 700 oder so Jahre.

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  2. Pingback: Wieder warnte ich mehr als einmal | Beim nächsten Geld wird alles anders

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