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Treibhauseffekt und Klimakatastrophe: Verdammt gute Propaganda

Hier in Bezug auf ein “Begriffspaar” Mehr Co2 -> mehr Wärme. Punkt. Einfach und nicht wirklich falsch aber definitit nicht die ganze Wahrheit.

Beim Konsum ist es ein ähnliches Paar, mehr Konsum -> mehr Wohlstand Einfach aber richtig falsch. Es ist nämlich genau anders herum mehr Wohlstand -> mehr Konsum. Eben weil sich mehr Leute mehr leisten können. Aber so ist es eben einfacher in die Richtung zu bekommen wir drucken mehr Geld oder nehmen mehr Schulden auf (Konsum) und dann werden wir alle reicher.

Der Artikel hat nicht ganz recht, nicht jede Propaganda ist eine komplette Lüge aber auch nur die halbe Wahrheit bedeutet natürlich es wird gelogen.

Unsere derzeitigen Politiker sind einfach in diesem falschen System groß geworden und Sie können immer sagen: Bis heute klappt das doch auch. Das ist genauso als wen man immer mehr abholzt, weil ja noch Holz da ist. Das Problem ist nicht das fällen sondern das neue Anpflanzen und wieder wachsen.

Man muß sich immer Über Ursache -> Wirkung klar sein. Es gibt da natürlich jede menge Koppelungen, aber es passiert nicht irgendetwas einfach von selbst. Auch wenn unser Weltbild mit dem Urknall dem schon nahe kommt. Aber das ist einfach jenseits unsere Vorstellung und auch unseres Wissen. Ansonsten gibt es eine klare Kette von Ursache und Wirkung. Und genau hier fällt die normale VWL auf die Nase:

Hier wird eine Gleichung aufgestellt die es so nur (rein prinzipiell ex post geben kann) aber es ist eine Gleichung was hier aber völlig fehlt ist eine Zeitkomponente, Wenn man also an einer Seite der Gleichung etwas ändert, ändert sich “natürlich” sofort etwas auf der anderen Seite. Macht aber nichts weil das endet dann in Grafiken über Nachfrage und Angebotskurven. Man kann aber nichts produzieren ohne einen Zeitaufwand. Und schon gar nicht, gibt es auf einmal mehr Güter nur weil es mehr Geld gibt. Die Gleichung kann man auch anders interpretieren. Wenn es mehr Geld gibt, muß “sofort” das Preisniveau steigen oder eben die produzierte Menge. Die kann aber nicht von jetzt auf gleich “vorhanden” sein, ergo kann man an der Gleichung erkennen wie ein Geldschub eigentlich abgefangen wird.

Es ist genauso unsäglich wie das B & S Model für Optionen und Futures. Die VWL er hantieren hier mit Gleichungen herum die man dann natürlich mathematisch umformen kann. Nur was kommt dabei rum wenn die Vorraussetzungen falsch sind? Genau falsche Ergebnisse.

Die Kette der Produktion ist ganz einfach zu erläutern und niemand kann daran etwas ändern aber es wird so getan als wäre es anders und darum kommt da immer Blödsinn dabei heraus. Die aktuelle VWL ist was den wissenschaftlichen Anspruch angeht grenzwertig, nicht ganz so klar unwissenschaftlich wie Gendertheorie, aber ziemlich dicht dran.

Aber zurück zur Produktion. Man braucht Gundstoffe, Werkzeuge, Wissen und Zeit. Fehlt eine der Komponenten ist eine Produktion unmöglich. Die Grundstoffe müssen gewonnen, gekauft oder gespart werden. Es gibt dafür keinen anderen Weg, Werkzeuge müssen auch produziert werden und verfügbar sein. Kurz man braucht Kapital, dann braucht man die Naturwissenschaften und man braucht ein Ursache/Wirkungspaar. Ich kann kein Eisen giessen ohne es vorher flüssig gemacht zu haben. Gewisse Dinge brauchen eben eine bestimmte Zeit und egal wieviel Aufwand man rein steckt, Zeit ist nicht ersetzbar. Klar mehr Leute können mehr schaffen aber ob ich eine oder ein Billion an Frauen habe, ein Kind braucht sein 9 Monate ich kann das nichts dran ändern

Ich brauche also genügend Kapital oder anderweitige Einkünfte um die Zeit der Produktion zu “überstehen”. Und das klappt eben für die Firmen die es so gibt. Heute liest man manchmal Sachen, von den VW Bändern läufen alle x Minuten y Fahrzeuge vom Band. Es ist also ein kontinuierlicher Prozess, wenn aber nun vom Band alle 5 Minuten ein Auto fährt beträgt die Produktion nicht auch 5 Minuten. Diese Sache muß extrem ausgewogen aufgezogen werden. Die Rechtzeitige und ausreichende Versorgung mit Rohstoffen ist dafür unabdingbar. Und hier machen viele Betriebe m.E. einen schweren Fehler wenn Sie auf Vorrathaltung verzichten. Stichwort Just-in-Time. Wenn es läuft ist das Klasse, aber wehe es geht etwas schief…. Man kann ja sehen was ein Streik so alles “anrichten” kann. Ich habe es auch auf einem Hof gesehen, dort weiß man man braucht 15 t am Tag Molke und somit eben bei einem Tank von 30 t, alle zwei Tage eine Anlieferung Es gibt aber noch ein anders Problem und das ist die Theorie von Wartezeiten. Hier ist es ganz einfach je mehr man eine Resource auslastet umso länger wir die Schlange. Es ist im Endeffekt eine Blöde Idee 100 % der Zeit von Leuten zu verplanen. Das kann niemals funktionieren und tut es ja auch nicht darum kommt es ja zu so Sachen sie S21,Hamburger Oper, Berliner Flughafen. Alles auf Kante gerechnet und wehe es geht etwas schief.

Man darf die Robustheit nicht der Effzient opfern. Effizienz ist gut, kann aber ohne die Möglichkeit Fehler abzufangen und zu beheben nicht funktionieren. Auch hier versagt die VWL derzeit ziemlich vollständig, wie auch die meisten Manager, und wenn es im Wettbewerb schon nicht funktioniert kann es durch staatliche Eingriffe nur noch schlimmer werden. Hier hat man als prominentes Beispiel die Endlagerung von AKW-Müll. Die Kosten werden durch die Politik nach oben getrieben, dabei gibt es eine vernünfte Alternative. Nämlich: Die Stoffe so zu lagern, daß man jederzeit wieder daran kommen kann. Wenn man heute nicht weiß wie man dem Müll Herr wird, dann weiß man es vielleicht in ein paar Jahren und wieder ein paar Jahre später hat man eine florierende Industrie.

Auch das kann man einfach in Ursache/Wirkungspaare zerlegen. Die Ursache ist der Betrieb der AKW die Wirkung ist die Produktion von Müll. Der Müll kommt eben nicht von selbst in die Welt. Und so muß man diese Sachen auf die Reihe bringen. Und beim Wohlstand ist es ganz einfach. Der Konsum bringt keinen Wohlstand sondern der Wohlstand zieht unweigerlich Konsum nach sich. Wie kommt man zu Wohlstand? Darauf gibt es zwei Antworten:
1) Man beraubt Andere
2) Man produziert, handelt und spart

Derzeit wird in der Politik auf 1) gesetzt. Was aber nicht funktioniert (http://www.zerohedge.com/news/2015-07-23…s-back-zimbabwe), der richtige Weg ist 2.

Also muß man soviele Produktionshindernisse, Handelshindernisse und Hindernisse für die Akkumulation von Kapital abbauen. Das ist der einzige robuste Weg. Und was passiert derzeit in der Politik: Genau das Gegenteil und das zieht unweigerlich einen Zusammenbruch nach sich. Das zentrale Medium für den Aufbau von Hindernissen sind die gesetzlichen Zahlungsmittel die NUR staatliche Organisationen erstellen können. Und hier wird schlägt dann diese Gleichung von oben zu. Idee: Ich habe mehr Geld -> es gibt mehr Güter. Dafür gibt es nur ein Wort, Blödsinn.

Man sieht die Kette der Ursachen fängt irgendwo an und die Ursache der Misere so gut wie aller entwickelteren Staaten ist eben das unrobuste und nicht nachhaltige Geldsystem. Nichts wird daran je etwas ändern und somit ist jede Aussage einfach abzudecken. Gibt es einen Geldmarkt? Ja / nein. Lautet die Antwort nein, ist die Antwort immer diesselbe – kann auf Dauer nicht funktionieren.

Völlig einfach keine Propaganda sondern eine Wahrheit wie, ein Stein fällt auf die Erde und düst nicht ab in’s All.

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