Archiv des Autors: Friedrich

Bitte beachten:

ttps://www.misesde.org/2026/04/das-chinesische-wirtschaftswunder-die-unternehmer-sind-die-ursache-nicht-der-staat/ Man sollte speziell folgende Dinge beachten (m.E.)

1) Sonderhandelszonen
Die Sonderwirtschaftszonen (Sonderhandelszonen) in China wurden 1980 offiziell eingerichtet — die ersten vier waren Shenzhen, Zhuhai, Shantou (alle in Guangdong) und Xiamen (in Fujian). Grundlage war Deng Xiaopings Reform- und Öffnungspolitik („Gaige Kaifang“) ab 1978.

Zum Thema Eigentumsrechte – das ist in China ein eigenes Kapitel, weil Boden formal bis heute Staats- bzw. Kollektiveigentum bleibt:

1982 – Die Verfassung legt fest: städtischer Boden = Staatseigentum, ländlicher Boden = Kollektiveigentum. Privates Bodeneigentum bleibt ausgeschlossen.

1987/1988 – Entscheidender Schritt in den Sonderwirtschaftszonen: Shenzhen versteigert 1987 erstmals Landnutzungsrechte (使用权, shiyongquan) auf Zeit an ein Unternehmen. 1988 wird die Verfassung entsprechend geändert (Art. 10), sodass Landnutzungsrechte übertragbar werden. Das ist de facto der Beginn eines handelbaren, eigentumsähnlichen Rechts an Boden – zuerst erprobt in den SWZ, dann landesweit ausgerollt.

2) Eigentumsrechte:
2004 – Historische Verfassungsänderung: „Das legale Privateigentum der Bürger ist unverletzlich“ (Art. 13). Erstmals seit 1949 wird Privateigentum verfassungsrechtlich gleichberechtigt geschützt.

2007Sachenrechtsgesetz (物权法): Staatliches, kollektives und privates Eigentum werden rechtlich gleichgestellt. Nach 14-jähriger Debatte verabschiedet.

2020Zivilgesetzbuch (民法典, in Kraft seit 1.1.2021): Bündelt und erweitert den Eigentumsschutz im Zivilrecht.


3) Es bleibt ein Sozialismus. Wer in Ungnade fällt wird enteignet und, schreiben ich mal so: Zum Schweigen gebracht.
Wichtige Präzisierung vorab: Gezielte „Ermordungen“ von Unternehmern durch den chinesischen Staat sind nicht dokumentiert. Was es gibt, sind Verhaftungen, Zwangsverschwinden, Enteignungen, lange Haftstrafen und in seltenen Fällen Todesstrafen wegen „Korruption“ oder „Finanzverbrechen“. Viele dieser Verfahren gelten westlichen Beobachtern als politisch motiviert. Hier ein Überblick seit 2004 – mit deutlicher Zäsur ab Xi Jinpings Machtantritt 2012:

Wichtige Fälle verschwundener, inhaftierter oder enteigneter Unternehmer

Guo Guangchang (Fosun, „Chinas Warren Buffett“) – verschwand im Dezember 2015 kurzzeitig, offiziell um „bei Ermittlungen zu assistieren“ Quartz, tauchte wenige Tage später wieder auf.

Xiao Jianhua (Tomorrow Group) – kanadisch-chinesischer Milliardär, 2017 von chinesischen Sicherheitskräften aus dem Four Seasons Hotel in Hongkong im Rollstuhl entführt Quartz. 2022 zu 13 Jahren Haft wegen Betrugs und Korruption verurteilt CNBC; Tomorrow Group wurde zerschlagen.

Wu Xiaohui (Anbang Insurance) – einer der größten Versicherer Chinas. Im Juni 2017 verschwand er; im März 2018 begann ein Prozess, im Mai 2018 Verurteilung zu 18 Jahren Haft wegen Finanzbetrugs und Amtsmissbrauchs. Anbang wurde nach seinem Sturz vom staatlichen Versicherungsregulator übernommen Quartz – de facto eine Verstaatlichung.

Jack Ma (Alibaba/Ant Group) – nach kritischer Rede im Oktober 2020: Börsengang von Ant Group in Höhe von 37 Milliarden Dollar gestoppt Kazmir, Ma verschwand jahrelang aus der Öffentlichkeit, Milliardenstrafen gegen Alibaba, Zerschlagung des Ant-Konzerns. Seit 2025 tritt Ma wieder öffentlich auf, nachdem Xi Jinping Wirtschaftsführer in Peking empfing NPR.

HNA Group – Luftfahrt-/Tourismuskonzern. Im Februar 2021 in Konkursverwaltung gesetzt; Gläubiger stimmten einer Restrukturierung von 1,1 Billionen Yuan (172 Mrd. USD) zu; in vier Einheiten aufgespalten MSN.

Bao Fan (China Renaissance) – prominenter Tech-Investmentbanker, verschwand Februar 2023, Unternehmen später bestätigt, dass er bei Ermittlungen kooperiere.

Hui Ka Yan (Evergrande) – einst reichster Mann Asiens. Ende September 2023 wurde bekannt, dass gegen ihn wegen „illegaler Verbrechen“ ermittelt wird Business Insider; 2024 ordnete ein Hongkonger Gericht die Liquidation des mit über 300 Milliarden Dollar verschuldeten Konzerns an ZDF.

Hingerichtete im Wirtschaftskontext

Lai Xiaomin (Huarong Asset Management) – am 5. Januar 2021 zum Tode verurteilt, am 29. Januar 2021 hingerichtet, 24 Tage nach der Urteilsverkündung Wikipedia, offiziell wegen Bestechung (rund 277 Mio. USD), Unterschlagung und Bigamie. Menschenrechtsorganisationen werteten dies als Abschreckungssignal an die Wirtschaftselite. Hinweis: Lai war Chef eines staatlichen Asset-Managers, kein klassischer Privatunternehmer.

Strukturelle Muster

Superreiche Unternehmer waren in den letzten Jahren wenig gelitten, weil sie der KPCh gefährlich werden könnten Cicero. Die Methoden seit ca. 2015/17 verschärft unter Xi:

  • „Verschwindenlassen“ (留置/双规-System) – wochen- bis monatelange Haft ohne Anwaltszugang
  • Erzwungene Restrukturierungen mit faktischer Staatsübernahme (Anbang, HNA, Baoshang Bank)
  • Milliardenstrafen gegen Tech-Konzerne (Alibaba: 2,8 Mrd. USD Strafe 2021; Didi: 1,2 Mrd. USD)
  • Branchenweite Zerschlagung: Nachhilfeunternehmen wurde 2021 verboten, Gewinne zu erzielen – die gesamte Branche wurde praktisch zerstört Wikipedia
  • „Freiwillige“ Spenden: Alibaba und Tencent kündigten Milliardenspenden für wohltätige Zwecke an Wikipedia nach Druck der „Gemeinsamer Wohlstand“-Kampagne

Es wird bei uns leider auch eher chinesischer. Nominell hat man Rechte ….
Praktisch immer abnehmender.

Eine Programmierersicht

Manchmal schreibe ich auch hier über das Programmieren. Heute ist es – „mal wieder“ so weit. Angefangen hat es bei mir so ungefähr mit 16 in der Schule, ein TI-irgendetwas in Basic Programmieren. Ich habe mich dBase II und dBase III probiert (zu meiner Zeit bei der BW) und später Dipl-Wing (Vertiefungsausbildung IT/OR) in Karlsruhe. Richtig schlecht war ich in der Programmierung von Modula-2, es hat mich aber immer interessiert, und dann habe ich Eiffel gelernt und das ist eine reine OO-Sprache. Und damit denke ich sagen zu können, mir ist OO sehr geläufig. Ich stellte aber fest:



Manchmal sind Daten einfach nur Daten

Und genau das läuft m.E. schief in den OO-Sprachen. Nein, nicht immer gehören Daten + Programme zusammen. Manchmal sind Daten einfach nur Daten und speziell geilt es für Aufbereitung in XML und was eben dem auch nicht entspricht, sind Relationen in relationalen Datenbanken und hier beißt es sich komplett. Wenn man alles durch Objekte zwängen muß wird viel Zeit einfach nur in die Serialisierung gesteckt. Meine Frage – wofür? Ich mag das nicht. Und ja, ich denke, das ist nicht nur mein Problem.

Im Mythical Man months heißt es auch:

Die Kernaussage: Die Datenstrukturen sind wichtiger als der Code. Wer die Daten(strukturen) eines Systems versteht, versteht auch die Logik fast von selbst – umgekehrt gilt das nicht. In moderner Form wird der Spruch oft Eric S. Raymond zugeschrieben, der ihn in „The Cathedral and the Bazaar“ griffiger formuliert hat:

„Smart data structures and dumb code works a lot better than the other way around.“

Nach über einem Jahr, daß ich mit dem Lernen von C# und Datenbanken verbrachte, habe ich es dran gegeben und bin auf Access VBA zurückgegangen. Was soll ich sagen, es läuft so besser.
Was mich auch erstaunt. Ich finde C eine gute Sprache und kann C++ nicht ausstehen. Ich finde, es liegt am selben Grund. Komplexität ohne einen für mich sichtbaren Gewinn, kann ich wohl nicht leiden.

Vielleicht wäre es gut, wir besinnen uns auf Datenstrukturen und Algorithmen und knallen nicht alles in Objekthierarchien oder Objekte. Mal sind Objekte gut und richtig und manchmal eben nicht.

Albtraum

Dazu gehört dieser Text auf FB:
„Warum Gemeinwohl messbar sein muss

Viele Unternehmen sprechen über Werte, Verantwortung und Nachhaltigkeit. Doch solange unklar bleibt, woran sich diese Aussagen messen lassen, bleibt vieles vage. Gute Absichten verändern allein noch keine Strukturen.

Was zählt, muss sichtbar werden. Nur wenn soziale, ökologische und gesellschaftliche Wirkungen systematisch erfasst werden, können sie Teil wirtschaftlicher Entscheidungen sein – gleichberechtigt neben finanziellen Kennzahlen.

Rund um den Sustainable Economy Summit 2026 zeigen wir, warum es neue Maßstäbe braucht, um die Wirtschaft ehrlich zu bewerten. Bleib dran, wenn dich interessiert, wie Gemeinwohl messbar werden kann.“

Was ich dann so kommentierte:
Es gibt „zu viele“ Menschen auf der Erde -> was gebietet das Gemeinwohl -> Reduktion ….

Mögliche Wege:

1) staatliche Geburtenkontrolle (Vorbild China)

2) staatliche „Sterbehilfe“)

3) Vernichtungslager

4) Krieg

Wie messen wir die Erfolge? Genau, Anzahl der Ermordeten.

Was ermordet man am effektivsten? Genau Frauen.

Frei nach Schwejk: Es hat alles seine tiefere Bedeutung.

Ausgenutzte Steilvorlage:

Dazu eine KI gefragt:
In der öffentlich dokumentierten Liste finden sich mehrere Dutzend konkrete Sendungen (Interviews, Talkshows, Dokus) allein ab ca. 1997.

Dazu kommen:

zahlreiche nicht gelistete Kurzauftritte

Archivmaterial

wiederholte Einladungen in Talkshows (z. B. mehrfach bei Maischberger, Beckmann etc.)

Realistisch: deutlich über 50, vermutlich eher >100 Auftritte im Fernsehen nach seiner Kanzlerschaft.

Einordnung

Schmidt war ungewöhnlich präsent:

galt als eine Art „Dauerkommentator“ der Politik im Alter

Er trat noch sehr spät auf:

letzter TV-Auftritt 2015 mit 96 Øystein Jahren
Einordnung

Für einen ehemaligen Regierungschef ist das außergewöhnlich:

besonders ab den 2000ern fast regelmäßiger Talkgast

Schmidt war praktisch eine ständige mediale Referenzfigur