Archiv der Kategorie: Meinung

Soviel Selbstkritik muß sein

Wenigstens… Heute ist es mir mal wieder mehr aufgefallen, wie ich mich doch an gewisse Dinge einfach gewöhne.

Wir haben zwei Autos im engeren Gebraucht ein Van und ein SUV. Der Van ist ein Seat Alhambra mit bis zu sieben Sitzen, einem wirklich großen Kofferaum und DKG, also Automatik auch mehr automatisch ist die Einstellung für die Temperatur.

Der SUV ist ein älterer VW Touraeg mit Schaltgetriebe. Da fängt es schon an, an die Qualität beim Schalten und beim ruckfreien Fahren gewinnt der Seat ganz locker. Interessant die Qualität der Federung, der Seat ist schon gut aber der VW toppt da noch mal um Längen. Ist schon verrückt wenn man den Vergleich hat. Vorher gabe es hier einen Hyndai, hinten mit Starrachse, was war das für ein Unterschied zum Seat.

Nun aber zur Klimaautomatik/Klimaanlage. Beim Seat stellt man die Temperatur ein und gut is. Beim VW muß man halt selber regeln und mich amüsiert irgendwie, wie mich diese kleinen Arbeiten an den Hebeln ablenken oder gar stören

Was genau ist so hart daran hier und da mal einen Knopf zu drücken. Ich bin in der Hinsicht einfach nur verwöhnt. Es ist lächerlich und trotzdem kann ich es nicht verneinen.

Mich stört das Ruckeln bei der Handschaltung durch die Zugkraftunterbrecung, es ist fast schon pathetisch. Wenn ich es mit meiner Vergangenheit vergleiche, dann habe ich mich da tatsächlich um 100 % verändert. Zu Beginn meiner Autofahrerkarriere, wäre ich auf eine Automatik nicht gekommen und heute kaufte ich normalweise keinen Wagen mehr ohne Automatik.

In diesem Fall kann ich vielleicht auch sagen: Das Besseres ist des Guten Feind. Oder eben nur den Kopf über mich schütteln, wie verwöhnt ich bin.

Zur Klarstellung

Wahrscheinlich ist es doch schon angekommen, ich wiederhole mich wahrscheinlich.
Ich bin für jedes Recht auf Selbstverteidugung und ich bin  dafür jedem die Mittel dafür an die Hand  zu geben. Somit bin ich klar für Waffenlieferungen in Länder die angegriffen werden. Ich war es beim Einmarsch der Russen in  Afghanistan und selbstredend war ich auch gegen jeden Auslandseinsatz unsere Bundeswehr oder jeder Armee dieser Erde. Die Angreifer eines Landes sind per se für mich die Agressoren und gegen die darf sich jedes Land zur Wehr setzen.

Ich habe hier mehrmals geschrieben, daß unsere Armee oder irgendeine Armee im Nahen Osten nichts verloren hatte und selbstredend gilt auch für die Länderr wo die beauftragen Armeen waren, daß die sich jederzeit gegen diese Agressoeren stellen dürfen. Ungewiss wird es bei Aktione wo ein Land nach ausländischen Armeen fragt. Was ist dann Recht oder Unrecht? Ich muß das passen, haben die Afghanischhen Kämpfer Recht oder nicht. Nun ja solange es um das eigene Land geht m.E schon, wenn die aber hinter Anschlägen in anderen  Ländern stecken, verwirkt man aber  auch das Recht der Verteidigung im eigenen Land und wir  sind in einem völlig undurchhschaubaren Zustand.

IMHO gilt es nicht für die Ukraine, mir wären keine Attentate von Ukrainern irgendwo in Rußland bekannt. Das es derzeit im Krieg anders ist, kann ich den Ukrainern nicht negative anrechnen. Klar bemüht man sich die Versorgung des Feindes zu behindern und ja das kann Übergriffe auf russisches Gebiete rechtfertigen.

Es würde Unrecht in dem Fall, daß sich Rußland zurückzieht, aber auch da ist es undurchsichtig, Warum sollten die Ukrainer nicht einen Sicherheitsstreifen von ein paar km haben wollen.

Es ist nicht immer alles völlig klar, nur solange es offensichtlich ist, daß sich die eine Seite bemüht einen status quo vor dem Krieg wiederherzustellen sind m.E. Übergriffe auf dass Gebiet der Agressoren in Ordnung.

Neue Vorhersagen

das hat ja hier im Blog schon so etwas wie Tradition: https://www.q-software-solutions.de/blog/?s=prediction

Ich mache es ja immer wieder um es a) festzuhalten und b) zu sehen ob meine Erwartungen erfült werden oder eben nicht. Manches hat eine an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit, das Einzige was fraglich ist, ist der Eintritt der Vorhersage. So ist es zu 100 % sicher, daß Zentralbanken die Geldmenge inflationieren und damit auf Dauer IMMER die Preise steigen.  Es ist nur eine Frage wann die Preise der Geldmenge folgen nicht ob.

Seit zwei Jahren werden wir mit den Corona-Maßnahmen entrechtet, belogen, betrogen. Ich hefürchte aus eigener Erfahrung, daß sich die Nebenwirkungen extrem häufen werden. Oh, das zu beweisen wird unglaublich schwer, aber es wird schon teilweise angegangen (bei Twitter bsplsw: https://twitter.com/hashtag/pl%C3%B6tzlichundunerwartet?src=hashtag_click)

Leider wurde auch unsere Familie wohl nicht verschont.  Nun ja wir sind es selber schuld uns impfen zu lassen aus den  diversen Gründen. Das wir in dieser Hinsicht klar belogen wurden ist für mich klar und daher meine Vorhersage

Es wird sich mit einer 70 % W’keit zeigen, daß die Impfstoffe gegen Corona zu mehr Nebenwirkungen führen werden als jede andere “Impfung”. Es wird schwierig das zu widerlegen oder aber zu bestätigen. Denn dazu muß man klar wissen auf der  Agenda der Exekutive sind Impfungen weit oben, das kann man nicht davon ausgehen, daß man Impfschäden prominent hervorheben wird. Man wird uns selbstredend weiter erzählen, daß a) Zeug wirkt und b) bring mehr Nutzen als Schaden.

Mal “wieder” was übers Programmieren

Wahrscheinich überrascht es keinen, wenn ich schreibe, damit verbringe ich einen Teill meines Lebens. Mich haben Programmiersprachen schon immer interessiert und ich habe wirklich einiges auf mich genommen um in bestimmten davon arbeiten zu können. Zu meiner Zeit an der Uni war es die Möglichkeit eiffel zu benutzen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Eiffel_(Programmiersprache)

Die Idee dahinter scheint mir heute noch eine der wirkich besseren zu sein. Es gibt dort ein Prinzip, nennt sich CQS (command query separation) und es meint. Das nur Methoden den Zustand eines Objektes ändern sollte, es in Abfragen aber nicht vorkommt.

Beispiel set_x(some_Value)  enthält nur x := someValue
Aber get_x():someValue enthält nur result := x

Bei dem einen ändert man den Zustand einer  Variiablen bei der anderen darf/sollte man es nicht.

C Programmierer kennen das Problem mit Rückgabewerten. Wo packt man den/die hin? In C gibt es kein “Tupel” Konzept und man kann nur einen Wert zurückgeben, dieser eine Wert kann aber auch ein void* sein und das kann wirklich alles sein. Auf der anderen Seite, wie informiert man den Benutzer, daß etwas schief gegangen ist. Das wird in sehr vielen Bibliotheken eben über den Rückgabewert erledigt. Darum findet man in C so etwas

#define ERROR_SUCCESS 0
#define ERROR_WHATEVER 1
Vielleicht in angenehmeren  Code in einem enum. Der Rückgabewert gibt also an ob alles “glatt” ging oder nicht, damit ist dannn aber der Rückgabewert “weg” und man muß sich mit globalen Variablen oder veränderbaren Parmetern behelfen.

Hier zwei Lösungen aus anderen Programmiersprachen:
https://doc.rust-lang.org/book/ch09-00-error-handling.html
https://go.dev/doc/tutorial/handle-errors

In Smalltalks gibt es nur Messages die etwas zurückgeben…

Aber nun kommen wir zu Programmiersprachen, die Seiteneffekte gar nicht leiden können und nur auf “pure” Funktionen setzen. Das bedeutet, wenn man diese aufruft ergeben die mit denselben Eingabedaten immer, diegleichen Ergebnisse. Die “dreckige” Arbeit von Seiteneffekten muß speziell gekennzeichnet werden. Prominentestes Beispiel dürfte Haskell sein (dazu eines der besten Bücher, was man auch online finden kann  http://book.realworldhaskell.org/read/)

In jedem Buch wird die “Reinheit” der Sprache gelobt, handelt es sich um eine “unreine” Methode also mit Seiteneffekten wird es immer irgendei IO type werden, das nennen die Monad.

Nun, die Autoren behaupten es sei der größte Vorteil. Ich stimme soweit durchaus mit ihnen überein, aber ich behaupte auch es ist der größte Nachteil, damit stimme ich als nicht mit Ihnen überein.

Ich bin immer mehr zur Überzeugung gekommen, daß der ausbleibende Erfolg von funktionalen Sprachen damit zusammenghängt. Es sieht so aus als ob Zustand – Zustandsänderung -> neuer Zustand für wirklich die allermeisten Programmierer einfacher verständlich ist und dem normalen Denkmodell entspricht. Was man uns nicht verdenken kann. Sitzen Sie in einem Auto und wollen los fahren, müssen Sie etwas tun. Einen Gang einlegen, Kupplung kommen lassen und entsprechend Gas geben, dann fährt ein Auto eben los, der Zustand ändert sich von stehendem Auto -> fahrendem Auto.

Ich denke auch, daß eben Zustandveränderungen genau das sind was man in allen anderen Bereichen macht. Dieses hinter einem Monad zu verstecken, scheint für mich einer der Hauptgründe zu sein, warum  man Funktionale Programmiersprachen nicht in größeren Bereichen kennt. Betrachtet man unsere gesamte Infrastruktur, dann wird man eher früher als später auf C treffen. Trotz aller Probleme damit, trotz der problematischen nebenläufigen Programmierung. So gut wie alle Betriebsysteme benutzen C als Basis und es gilt selbstredend speziell auch für jedes Unix, heiße es LInux, BSD, Solaris, HP-UX, AIX. So gut wie jeder relationale Datenbank ist in C geschrieben und manche davon werden tatsächlich milliardenfach benutzt (z.B. sqlite)

Ich persönlich kenne wirklich kein Programm, welches ich täglich benutze, daß in einer funktionalen Sprachhe implementiert wurde. Man kann behaupten, das derzeitige vorherrschende Programmiermodel basiert auf Klassen, Objekten und Messages.

Ja, es ziehen funktionale Elemente in OO-Sprachen ein, aber Blöcke sind in Smalltalk ein uraltes Konzept! Kurz die neuen PS müssen sich an einer der ältesten noch benutzen PS anlehnen. Das finde ich höchst interessant und erklärt vielleicht zu einem Teil warum ich Smalltalk für eine der besten Programmiersprachen halte.

Gratulation an VW

für den Bau des Touareg anno 2009. Was für ein Traumauto – für mich.

Was ein Genuß wenn man einsteigt und dann losrollt, über die ach-so-tollen-Straßen und das Auto bügelt das ganz entspannt glatt. Gemütlich wie vor einem Kamin, gemütlich auch die Beschleunigung, aber es beißt sich halt durch 25 km/h im 3 Gang sind unproblematisch. Genügend Bodenfreiheit und ein Wendekreis der einen Alhambra wie einen LKW wirken lässt.

Ich bin extrem positiv überrascht, sehr gut gemacht liebe Konstrukteuere und Monteure dieses Autos. Ein wirkliches Traumauto für mich …