Grundrechenarten,

mal schauen was uns das so bringt.
Fall: Deutsche Stromerzeugerlandschaft.
Bedarf: ca 500 Terawattstunden (https://www.umweltbundesamt.de/daten/energie/stromverbrauch)
Das sind 500 * 10^12 = 500 000 000 000 000 Watt
Nehmen wir die Kosten dafür mit 15 ¢ / Wh an

Dann ist das ungefähr ein Wert von
75 000 000 000 000

Nun wollen wir der Energie über Erneuerbare erzeugen also grob:
125 000 000 000 000

Wir können davon ausgehen, daß der Subventionierte Preis 30 ¢ / Wh ist. So ist es halt gelaufen. Berechnen wir keine Vorhaltekosten und sonst auch nichts einfach nur den neuen Preis mit Erneuerbaren.

Wir kommen auf
375000000000000 * 15/100 + 125 000 000 000 000 * 30 / 100 = 93750000000000

Eine Erhöhung von
(93750000000000 – 75 000 000 000 000) / 75 000 000 000 000 = 1/4 25 %

Und das ist die unterste Grenze !

Wir können
a) nicht die normalen Kapazitäten einfach so streichen
b) man muss sich trotzdem Möglichkeiten eröffnen, dei eine oder andere Erzeugung zu verändern.

Wenn beide Kapazitäten voll liefen, hätten wir einen Stromüberschuss, was einfach technisch nicht geht. Kurz entweder muß man die normalen Kapazitäten drosseln und/oder die der Erneuerbaren oder beide. Klar wird man sich dafür Kompensationen ausdenken müssen, denn man könnte ja zu gewissen Zeiten liefern, darf aber nicht.

Der unglaubliche Betrug: Die Subventionierten, werden zum größten Teil von den nicht Subventionierten bezahlt, bezahlen aber selber für den Strom 25% mehr. Kurz Subventionen wirken für alle verteuernd, und es profitieren die, die politisch bevorzugt werden. Das es sich hier um Milliardenbeträge handelt, ist es rational und vernünftig zu versuchen die Politiker zu beeinflussen. Und so geht die Interventionsspirale durch. Wir brauchen detaillierte Pläne für die Verteilung etwaige Produktion, wir brauchen technische Voraussetzungen der Regulierung, und wir brauchen Voraussetzungen für Entschädigungen.

Ein Gedanke zu „Grundrechenarten,

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