Archiv der Kategorie: Gerechtigkeit

Immer diese Erbschulden

Nicht nur durch Gott, nein auch die EU-Parlamentsabgeordneten:
“F. in der Erwägung, dass historische Ungerechtigkeiten gegen Afrikaner und Menschen afrikanischer Abstammung – einschließlich Versklavung, Zwangsarbeit, Rassentrennung, Massaker und Völkermorde im Kontext des europäischen Kolonialismus und des transatlantischen Sklavenhandels – auf institutioneller Ebene in den Mitgliedstaaten größtenteils weiterhin nicht erkannt und nicht berücksichtigt werden;

Man lese

http://www.europarl.europa.eu/doceo/document/B-8-2019-0212_DE.html

Katastrphe beschreibt es nicht mal näherungsweise

Kritische Beurteilung der Aussagen von Herrn Höcke (Teil 4)

Der Poet Peter Rosegger hat einmal bemerkt, daß eigentlich vernünftige Leute – sobald sie aufs Kampffeld der politischen Parteien kommen – zu »blinden Zänkern, Spitzbuben und Toren« werden. Dieses Grundübel von Parteien trifft man leider auch bei uns in der AfD an. Die Verantwortung liegt in erster Linie bei den Führungspersonen, denn die große Mehrheit der Mitgliederbasis hat kein Verständnis für innerparteiliche Machtkämpfe, weil sie nur das Außenbild schädigen und wertvolle Energien verschwenden, die wir woanders dringender benötigen. Aber wie gesagt: die Partei hat verschiedene politische Strömungen und einige sehr ambitionierte Protagonisten. Das ist einerseits eine Stärke, weil mit der politischen Bandbreite auch die Projektionsfläche für die frustrierten Bürger größer wird. Andererseits macht die Polyphonie der Spitzenakteure eine konsistente Führung schwierig. In der jetzigen Oppositionsphase ist das nicht weiter schlimm und beispielsweise mit einer dualen Spitze regelbar, wie wir es ja auch in der Bundespartei und in der Bundestagsfraktion gelöst haben. Da haben wir bisher über die verschiedenen Länder und innerpateilichen Gruppen hinweg eine erfreuliche Geschlossenheit gezeigt und es ist zu wünschen, daß das in Zukunft so bleibt. Wenn man in absehbarer Zukunft auch Regierungsverantwortung übernehmen möchte, ist die Form der Doppelspitze jedoch eher hinderlich, es bedarf dann einer zentralen Führungsfigur, die auch als einzelne Person in der Lage ist, die innere Einheit der Partei herzustellen. Sie muß einigermaßen frei von Konkurrenzangst sein, vermitteln können, integrativ wirken und alle Strömungen repräsentieren, die von einem geläuterten Patriotismus überwölbt werden. Kurzum: es braucht eine starke Persönlichkeit und eine feste Hand an langer Leine, um die zentrifugalen Kräfte zu bändigen und zu einer politischen Stoßkraft zu bündeln. Aber dieser innere Ausgleich darf niemals dazu führen, daß die AfD ihr patriotisches Profil verliert und ihrem Erneuerungsauftrag untreu wird. Dafür werde ich, solange ich in dieser Partei wirken kann, kämpfen.

Höcke, Björn. Nie zweimal in denselben Fluß: Björn Höcke im Gespräch mit Sebastian Hennig (Politische Bühne. Originalton) (German Edition) . Manuscriptum Verlagsbuchhandlung Thomas Hoof KG. Kindle-Version.

Eine Partei, eine Führung,  eine Meinung?

Also die Mitglieder wollen nur eins ? Geschlossenheit egal für was.  Scheint mir doch eine sehr dumme Idee zu sein.

In der Daueropposition werden sie aber keine politische Wende herbeiführen. Die Opposition ist auch nur der erste Schritt zu einer politischen Wende: Wir müssen uns als Bürger und Patrioten natürlich gegen die Zumutungen der heutigen Politik mit allen legalen Mitteln wehren. Dieser Widerstand hat verschiedene Ebenen, er kann auf der Ebene des Straßenprotestes wie bei Pegida oder auch im parteipolitischen Rahmen geschehen. Die »Festung der Etablierten« muß von mindestens zwei Seiten in die Zange genommen werden: von der protestierenden Bürgerbasis her und von uns als parlamentarischer Speerspitze der Bürgeropposition. Wichtig wäre noch eine weitere Front aus den frustrierten Teilen des Staats- und Sicherheitsapparates heraus, die die Wahnsinnspolitik der Regierenden ausbaden müssen und auf das Remonstrationsrecht zurückgreifen könnten.

Höcke, Björn. Nie zweimal in denselben Fluß: Björn Höcke im Gespräch mit Sebastian Hennig (Politische Bühne. Originalton) (German Edition) . Manuscriptum Verlagsbuchhandlung Thomas Hoof KG. Kindle-Version.

Was für ein Sarkasmus eine sozialdemokratische Partei will andere sozialdemokratisch Parteien aufmischen, dazu im Kontext mit extremen Gegnerschaft von Herr Höcke zu Kapitalismus. Nope, das wird keinen Wechsel geben.

Würden Sie sich selbst als einen Populisten bezeichnen? Wenn man mit diesem Begriff eine besondere Volksnähe zuschreibt, dann ja.

Höcke, Björn. Nie zweimal in denselben Fluß: Björn Höcke im Gespräch mit Sebastian Hennig (Politische Bühne. Originalton) (German Edition) . Manuscriptum Verlagsbuchhandlung Thomas Hoof KG. Kindle-Version.

Stichwort: Brot und Spiele. Für einen Liberalen ist das kein Argument, denn “das” Volk gibt es nicht. Ist aber für Liberale kein Problem weil die einfach nur eine Richtlinie haben (Stichwort Baader Menschenrecht auf in Ruhe gelassen zu werden) .  Kein Liberaler braucht Führer oder  “das” Volk weil für uns der Einzelne einfach für sich entscheiden soll.

Was folgern Sie daraus? Ein verantwortungsvoller Politiker darf sich bei aller Bürgernähe nicht von den schwankenden Stimmungen des Volkes abhängig machen, zumal diese manipuliert sein können. Auch bei einer wiederhergestellten inneren Einheit muß er ein Sensorium für die »volonté generale« besitzen und notfalls auch gegen die aktuellen öffentlichen Befindlichkeiten und für das Volk die richtigen Entscheidungen treffen – also nicht selbstherrlich-autokratisch, sondern im dienenden Sinne. Das zeichnet einen Staatsmann gegenüber einem reinen Populisten aus, der immer ochlokratisch abzustürzen droht.

Höcke, Björn. Nie zweimal in denselben Fluß: Björn Höcke im Gespräch mit Sebastian Hennig (Politische Bühne. Originalton) (German Edition) . Manuscriptum Verlagsbuchhandlung Thomas Hoof KG. Kindle-Version.

Wieder, es ist also egal was das Volk will aber man hat für das Volk zu entscheiden, da fragt man ich wie drückt “das Volks “seinen Willen aus.  Das ist ausgemachter Blödsinn und ein Widerspruch in sich man kann nicht populistisch sein und gleichzeitig gegen das Volk entscheiden wenn es einem genehm ist. A

 

Diese Mittelschicht bröckelt allerdings nach Aussagen der Soziologen und ist abstiegsgefährdet. Das betrifft sicher eine wachsende Gruppe in unserem Land, aber eben nicht die genannten Protagonisten der Partei, zu denen ich mich als verbeamteter Oberstudienrat auch zählen würde. Wir pflegen allerdings keinen arroganten Klassendünkel, der mit asozialer Schnoddrigkeit gegen den »Eckenstehergroll der Abgehängten und Modernisierungsverlierer« vom Leder zieht, wie man es von einigen Qualitäts-Journalisten und selbst von Vertretern der Linken hören konnte. Leute wie Gauland, Meuthen und Weidel haben – obwohl selbst noch nicht direkt betroffen von den negativen Effekten des Neoliberalismus – ein Verantwortungsgefühl über Klassengrenzen hinweg auch zu den sozial schwächeren Schichten, die ohne Zweifel unter den Auswirkungen der Globalisierung und der Massenmigration zunächst am meisten zu leiden haben. Das hebt sie von der Klassenarroganz etablierter bürgerlicher Kreise ab. Es ist offenkundig, daß die multikulturelle Gesellschaft ein Reichen-Projekt ist, denn nur sie können mit ihrer Finanzkraft die Vorteile der grenzenlosen Vielfalt genießen und den häßlichen Begleiterscheinungen ausweichen – im Gegensatz zu den mittleren und einfachen Schichten. Diese Globalisierungsgeschädigten, die auch einen erheblichen Teil der Trump-Anhänger stellen, werden dort von den Vertretern des polit-medialen Establishments kollektiv als rassistischer, dumpfer »white trash« verunglimpft. Das erinnert mich an einen ätzenden Autoaufkleber, der in den Neunzigern im Westen kursierte: »Eure Armut kotzt mich an«. Kein Wunder, daß die AfD vor allem von dem »kleinen Mann« gewählt wird, bei der letzten Landtagswahl in Baden-Württemberg waren es 30% der Arbeiter!

Höcke, Björn. Nie zweimal in denselben Fluß: Björn Höcke im Gespräch mit Sebastian Hennig (Politische Bühne. Originalton) (German Edition) . Manuscriptum Verlagsbuchhandlung Thomas Hoof KG. Kindle-Version.

Was für ein ausgemachter Blödsinn. Daran stimmt nur ein die Mittelschicht wird bedrängt, gegen den Grund geht auch die afD nicht for. Eine extremen Steuer und Abgabenlast. Auch die AfD ist für Sozialhilfe, aber natürlich für “Deutsche”.  Die AfD will genau so neoliberalistisch in die Märkte eingreifen, die befreien ist speziell bei Herrn Höcke  nicht angesagt. Er wil internationalen Handel minimieren und eine nationale Wirtschaftspolitik haben. Kurz er will, daß nicht der Einzelne für sich entscheiden mit wem und was er handelt. Sondern nur national mit entsprechender Umverteilung. Der “kleine “Mann profitiert auch in D massiv von den Exporterfolgen Deutschlands, nur eine nationale Wirtschaft kann nicht wohlstandsfördernd sein. Was man ja einfach nachvollziehen kann:
In D gibt es um 83 Millionen Kunden, weltweit sind es theoretisch über 7,3 Mrd. Kurz der Wohlstand kann locker um auf ein Bruchteil des heutigen Schrumpfen wenn man den Handel behindert.

Dieser Begriff wird aber in der Geschichte eher mit einem politischen Übelstand verbunden. Das Establishment will mit dem Verweis auf die Weimarer Republik, wo es unter dem Schlagwort »Querfront« zu vereinzelten Annäherungen zwischen Kommunisten, Konservativen Revolutionären und auch Nationalsozialisten kam, die Volksopposition diskreditieren, indem es suggeriert, es handele sich hierbei um ein Bündnis von »Extremisten« und Exponenten des »lunatic fringe«. Das ist natürlich Unsinn: Die heute entstehende Widerstandskoalition entwickelt sich nicht von den politischen Rändern her, sondern hat ihre Hauptbasis in den Mittelschichten des Bürgertums.

Höcke, Björn. Nie zweimal in denselben Fluß: Björn Höcke im Gespräch mit Sebastian Hennig (Politische Bühne. Originalton) (German Edition) . Manuscriptum Verlagsbuchhandlung Thomas Hoof KG. Kindle-Version.

Keineswegs, wir haben klar die gleiche Konstellation wie am Ende der Weimarer Republik. Nich die Mitte bestimmt sondern derzeit die linken Ränder und  auf der anderen Seite als auch schon sehr linke Partei steht die AfD, die steht für alles für den nationalen Staat und dessen Funktionäre. Darin unterscheidet sich die AfD überhaupt nicht von anderen sozialdemokratischen oder sozialistischen Parteien.

Fazit für heute: Herr Höcke formuliert Widersprüche die einem auffallen müssen
1) er bezeichnet sich als populistisch behauptet aber das bedeutet auch, daß man auch gegen das “Volk” entscheiden muß
2) die Klasse “das Volks” steht über allem, kurz individuelle Rechte und Entscheidungen von Einzelnen sind nicht was ihm vorschwebt (irgend wie will er eine “Elite”-regierung)
3) Er hat keine Idee, was es bedeutet wenn die Wirtschaft auf nationale Grenzen begrenzt wird. Er meint, mit weniger Handel gibt es mehr Wohlstand

Die Widersprüche sind eklatant und hat sich für einen Liberalen als unwählbar präsentiert.”

Das deutsche Grundgesetz – Artikel 51 – 53

Es geht dabei um den Bundesrat. Da es ihn gibt und da er zu den Gesetzen beiträgt, muß das natürlich gesetzlich geregelt werden.

Man kann daran aus liberaler Sich trotzdem etwas kritisieren, speziell das hier:
Art 51

§(2) Jedes Land hat mindestens drei Stimmen, Länder mit mehr als zwei Millionen Einwohnern haben vier, Länder mit mehr als sechs Millionen Einwohnern fünf, Länder mit mehr als sieben Millionen Einwohnern sechs Stimmen.

(3) 1Jedes Land kann so viele Mitglieder entsenden, wie es Stimmen hat. 2Die Stimmen eines Landes können nur einheitlich und nur durch anwesende Mitglieder oder deren Vertreter abgegeben werden.

Kurz der Bundesrat ist nicht demokratisch gercht besetzt, kleine Länder haben unverhältnismässig hohes Gewicht, speziell alle unter 2 Millionen. Und wenn man NRW betrachtet mit 16 oder so Millionen und x Millionen mehr als das nächste Bundesland, dann sieht man das hier 16 – x Millionen einfach unter den Tisch fallen.

Bei 3 gibt es einen Länderabstimmungszwang. Man kann das mit nichts wirklich begründen. Wenn eben sich die Mitglieder nicht einige sind dann bleibt Ihnen nur Enthaltung. Was daran richtig sein sollte – keine Ahnung

Kritische Beurteilung der Aussagen von Herrn Höcke (Teil 3)

Es geht weiter mit Herrn Höcke und seinen eigenen Aussagen in einem Interview:

Diese düsteren Szenarien wurden schon 2008 von der CIA vorausgesagt und deren damaliger Chef Michael Havden warnte vor einiger Zeit noch einmal eindringlich vor den Folgen einer Massenansiedlung nichteuropäischer Migranten. Es ist daher unsere dringlichste Aufgabe, solche Szenarien zu verhindern. Dem ganzen No-Border- und Entortungswahn müssen wir das Recht auf Heimat entgegenhalten – ein Menschenrecht, das völkerrechtlich geschützt und Bestandteil der in Art. 1 unseres Grundgesetzes niedergelegten unveräußerlichen Menschenwürde ist. Mit der millionenfachen Invasion von Fremden nach Europa nehmen wir dieses sowohl den Migranten als auch den Europäern.

Höcke, Björn. Nie zweimal in denselben Fluß: Björn Höcke im Gespräch mit Sebastian Hennig (Politische Bühne. Originalton) (German Edition) . Manuscriptum Verlagsbuchhandlung Thomas Hoof KG. Kindle-Version.

Das ist ein ausgesprochener Blödsinn, die Menschenwürde ist völlig ohne Maßstab. Die Würde eines Menschen hängt ganz  bestimmt davon nicht ab, ob auf er auf dieser Erde ein Stück Land als Heimat bezeichnet. Die Würde verliert man nicht bei Vertreibung, nicht bei Flucht, Vertriebene haben immer trotzdem eine Menschenwürde. Die Menschenwürde liegt am Mensch sein selber nicht an einem Stück Land auf dieser Erde

Bleibt die Globalisierung nicht eine zwangsläufige Entwicklung? Der Widerstand dagegen ein Kampf gegen Windmühlen? Nein, das ist keineswegs schicksalhaft, kein »alternativloser« geschichtlicher Determinismus, wie uns die Ideologieproduzenten des Systems einreden wollen. Ich meine mit Globalisierung auch nicht die banale Tatsache des schnelleren Austausches von Informationen via Internet und der immer kürzer werdenden Reisezeiten, um von einem Ort der Welt in einen anderen zu gelangen. Ich meine damit das von Menschenhand in die Wege geleitete Projekt, das den freien Verkehr von Waren und Kapital nun folgerichtig um den Faktor »Mensch« erweitern möchte und im diesem Zuge alle nationalstaatlichen Grenzen und Schranken aufzulösen trachtet. Völker und Kulturen sind in den Augen der Globalisten wertlos und als mögliche mächtige Gegenspieler lästige Störenfriede ihrer bizarren Agenda. Das farbenprächtige Pluriversum ethnisch-kultureller Eigenständigkeiten mit Heimatrecht und Ansiedlungsmonopolen soll abgelöst werden durch eine neuartige Kosmopolis multitribaler Gesellschaften mit internationaler Niederlassungsfreiheit. Dieser Prozeß ist schon seit vielen Jahren im Gange, angetrieben von einem anti-nationalen Netzwerk aus privaten Stiftungen, NGOs und supranationalen Institutionen wie der EU. Das läuft auf eine Art globale Freihandelszone mit entorteten und zersplitterten Menschengruppen hinaus, die dann umso leichter beherrschbar wären.

Höcke, Björn. Nie zweimal in denselben Fluß: Björn Höcke im Gespräch mit Sebastian Hennig (Politische Bühne. Originalton) (German Edition) . Manuscriptum Verlagsbuchhandlung Thomas Hoof KG. Kindle-Version.

Oh Mann, als Liberaler darf man für Grenzen sein, aber dazu muß man für so wenig wie möglich Hindernisse beim Handel sein. Zum Handel gehört auch die Möglichkeit dort hin gehen zu können wo man meint es gehe einem am Besten. Was es nicht bedeutet, daß die dort Ansässigen für die Neuankömmlinge bezahlen müssen.  Und wieder zeigt sich klar der Nationalist, Herr Höcke ist nicht liberal und kann mir Niederlassungsfreiheit nicht anfangen.

Und heute sind wir wieder in einer negativen Phase angelangt? Insofern, daß die nachvollziehbaren Bemühungen um eine Läuterung der eigenen Identität nach 1945 umgeschlagen sind in eine grundsätzliche Selbstverleugnung? Nicht nur eine Leugnung des Eigenen, bei einigen Landsleuten hat sich ein regelrechter nationaler Selbsthaß entwickelt und in einen Selbstauslöschungswahn gesteigert.

Höcke, Björn. Nie zweimal in denselben Fluß: Björn Höcke im Gespräch mit Sebastian Hennig (Politische Bühne. Originalton) (German Edition) . Manuscriptum Verlagsbuchhandlung Thomas Hoof KG. Kindle-Version.

Unzulässige Verallgemeinerung. “Die Deutschen” gibt es nicht.

 

Ist das auch der Grund, warum man in Deutschland so starrsinnig an dem Experiment der multikuluturellen Gesellschaft festhält, das selbst von offizieller Seite bereits vor Jahren für gescheitert erklärt wurde? Die Deutschen waren aufgrund ihrer Reichsgeschichte und der geopolitischen Lage schon immer weltoffener und multinationaler als andere, in sich abgeschlossenere Völker gewesen. Wir haben eine Disposition zum Exotismus, eine Liebe zum Fremden, die in Maßen adelt, aber in der extremisierten Ausprägung von heute sich zu unserem Schaden auswirkt. Daß das sogar auf romantische Wurzeln verweist, haben schon andere festgestellt. Es gehört zu den Pointen der Geschichte, daß die hitzigsten Verfechter der Polonisierung Ostpreußens und des Tschechentums in Böhmen, gerade Deutsche gewesen sind, die sich als Polen und Tschechen, wie man neudeutsch sagt »neu erfunden« haben: Adalbert von Winkler alias Wojciech Kętrzyński und Friedrich Tiersch alias Miroslav Tyrš. Gut, aber das alles blieb doch auf eine Minderheit begrenzt und wo das Maß der Selbstverleugnung überschritten wurde und zum regelrechten Fremdenkult ausartete, beklagten es auch die deutschen Geistesgrößen als Untugend und Gefahr. Entscheidend war immer, ob die Eliten die schwierige Seelenstruktur zügeln und in produktive Bahnen zu lenken vermochten. Heute ist die politische Klasse selbst von den selbstgefährdenden Anteilen gefangen und treibt so das Volk an den Rand des Abgrunds.

Höcke, Björn. Nie zweimal in denselben Fluß: Björn Höcke im Gespräch mit Sebastian Hennig (Politische Bühne. Originalton) (German Edition) . Manuscriptum Verlagsbuchhandlung Thomas Hoof KG. Kindle-Version.

Man meint Karl May zu lesen. Dort ziehen die Deutschen auch durch die Welt, sind aber immer die Edlen und Guten und nur diese erkennen das andere edle, gute in Anderen. Siehe Winnetou, siehe die  Geschichten um Kara Ben  Nemsi Effendi.  Herr Höcke setzt alles so um, daß Nationalität entscheidend wird. Wir sollten uns davor hüten, Grenzen als etwas unveränderliches anzusehen und wir sollten das Selbstbestimmungsrecht der Völker als Grundlage nehmen.

Man könnte sagen: Hier sitzen die wirklichen Spalter unseres Volkes. Genau. Aber auch diese gemeine Tat der Herrschenden fördert den Widerstand: Die üblen Beschimpfungen und rigiden Maßnahmen der Machthaber gegen die Volksopposition wirken zwar einschüchternd und schrecken bislang noch die meisten unzufriedenen Bürger vor einem offenen Aufstand ab. Das Niederhalten erhöht aber, wie ich vorhin sagte, nur den Druck im Kessel, zumal die Regierenden keinerlei Anzeichen erkennen lassen, ihre miserable und perspektivlose Politik zu ändern.

Höcke, Björn. Nie zweimal in denselben Fluß: Björn Höcke im Gespräch mit Sebastian Hennig (Politische Bühne. Originalton) (German Edition) . Manuscriptum Verlagsbuchhandlung Thomas Hoof KG. Kindle-Version.

Herrschende, Spalter, die gute Deutschen als Gegenspieler so wie bei den Nationalsozialisten. Voksopposition alles weißt auf eines hin. Die AfD als Kampf von unten als Retter. Das liest sich genau wie “Diktato von Versailler”. Das weltweite Judentum als Gegner und in diesem Falll sind halt alle Gegner die für Globalisierung sind. Jeder Liberale muß für Globalisierung sein, ganz einfach weil Handel, die Grundlage für Wohlstand ist. Wir können nun mal in D gewisse Dinge nicht kostengünstig anpflanzen. Unser gesamte Industrie ist auf weltweite Absatzmärkte angelegt und nur dank dieser Leistungen können wir uns den Staat derzeit in dieser Form noch so leisten. Ohne Handel und  mit dem Rückzug auf das eigene Stück Land auf dieser Erde muß es zwangsläufig zu Wohlstandsverlusten kommen.

 

Was meinen Sie, warum ausgerechnet Sie auf viele wie ein rotes Tuch wirken? Die politischen Aussagen – von ein paar Stil- und Tonfragen abgesehen – unterscheiden sich kaum von denen anderer Protagonisten Ihrer Partei. Mich hat das anfänglich auch überrascht. Aber Feindbilder müssen sich wahrscheinlich irgendwie personalisieren, um ihre volle Wirkung entfalten zu können. Und ich glaube, die polit-mediale Klasse hat – mehr unbewußt als bewußt – erkannt, daß ich nicht einfangbar bin, im Sinne einer »Hegemonie durch Neutralisierung«, wie sie der marxistische Intellektuelle Antonio Gramsci beschrieben hat. Die Instinkte der heutigen Machthaber stimmen in diesem Fall sogar: Ich bin durch Verlockungen des Establishments nicht korrumpierbar.

Höcke, Björn. Nie zweimal in denselben Fluß: Björn Höcke im Gespräch mit Sebastian Hennig (Politische Bühne. Originalton) (German Edition) . Manuscriptum Verlagsbuchhandlung Thomas Hoof KG. Kindle-Version.

Da erinnert schon sehr an Personenkult. Er als alleiniger aufrechter Kämpfer gegen die bösen “Bonzen”, kurioserweise gehört er dazu er ist Berufspolitiker und wird von Steuerzahlern bezahlt.  Und ja das ist auch gut so, denn wo kämen wir schon hin ohne die Bevormundung durch seinesgleichen. Nun, dem stelle ich eines entgegen der Regierung durch Recht, dazu bedarf es nur eines. Viel weniger Politikern, viele weniger Politik in jedem Leben und vor allem weniger Transferzahlungen im Namen von was-auch-immer.

Ist die Schärfe und Brutalität, mit der gegen Sie und auch Ihre Parteifreunde geschossen wird, überhaupt ein Zeichen von Stärke oder nicht vielmehr von Schwäche? Es ist die pure Angst, von den etablierten Positionen verdrängt zu werden und die angesammelten Pfründe zu verlieren. Sie erinnert mich an Heinrich Bölls legendäre Worte von den »Resten verfaulender Macht, die sich mit rattenhafter Wut verteidigen«. Die heutigen Machthaber wissen oder ahnen zumindest, daß ihre Zeit bald vorbei sein könnte.

Höcke, Björn. Nie zweimal in denselben Fluß: Björn Höcke im Gespräch mit Sebastian Hennig (Politische Bühne. Originalton) (German Edition) . Manuscriptum Verlagsbuchhandlung Thomas Hoof KG. Kindle-Version.

Wenn er also die Regierung besetzt wird aus einem Übel auf einmal etwas Gutes. wer bekommt denn dann die Pfründe? ist er für eine Entprofessionalisierung des Lebens eines Politikers? Nein natürlich nicht, denn die Regierung ist ja unbedingt notwendig  um gute nationale Politik zu machen.

Das es darum ginge die Politik zurückzudrängen ist  nicht im Geringsten sein Gedanke, denn er will ja Politik gegen Globallisten machen und es bedeutet, der Staat soll sich noch viel mehr in den Handel einmischen. Nicht der Einzelne zählt sondern “das Volk”. Nun schön das wir das  klären konnten, als Liberaler kann ich das nur ablehnen.

Es schält sich immer mehr heraus, Herr Höcke ist ein “Nationaler Sozialist”

Sein Feind ist der “Globalist” was man durchaus auf das “Weltjudentum” abbilden kann. Genau das war ja auch die Behauptung die Juden wollen die Welt beherrschen heute sind es “globale Politikbefürworter”. Glücklicherweise will er die nicht umbringen, darin unterscheidet er sich zu den Nazis.

Er lehnt freie Marktwirtschaft ab, behauptet aber, wieder besseres Wissen, daß unser System eine freie Marktwirtschaft wäre. Ist es nicht. Die Wirtschaft hat man so zu organisieren, daß der gute Beamtenstaat (preußisches Vorbild!) befriedigt ist. Der Einzelne zählt nicht wirklich sondern die Klasse der Nationalität.

Wenn das die Quintessenz von AfD wäre, dann könnte man die nur völlig ablehnen. Glücklicherweise ist die AfD per se nicht antikapitalistisch, wohl aber leider zu national eingestellt.

 

Das Ende ist nah!

Aus 2011:
“Das Transformationsfeld Energie ist deshalb so be deutend, weil sich die Welt nach wie vor auf einem „fossilen Wachstumspfad“ mit stark steigenden CO2-Emissionen befindet. Soll die 2 °C-Grenze eingehal-ten werden, muss die Trendumkehr der globalen Emissionsentwicklung aber spätestens 2020 erfol-gen, denn ansonsten wären die Gesellschaften mit den später notwendigen drastischen Emissionsmin-derungen überfordert.”

So so, also nur noch dieses Jahr, aber soweit ich es sehen kann, beziehen wir noch immer über 80 – 85% unseres Energiebedarfs aus fossilen Brennstoffen. Kurz wir haben verloren und damit kann nur das Ende kommen – nicht wahr?

Machen Sie mit Ihrem Geld

was Sie wollen und lassen Sie ihre dreckigen Finge von meinem Geld. Das gilt für JEDEN!
Herr Blomberg kann gerne mit seinem Geld machen was er will. Er soll seinen Mund über das Geld Andere halten.
https://www.zeit.de/politik/ausland/2020-02/us-wahlkampf-mike-bloomberg-steuern-reiche?cid=51384658#cid-51384658

Er möchte bessere Bildung, Na bei über 5 MRD “Vermögen” da wird er schon einiges bauen können. Soll er doch machen. Er soll es mit seinem eigenen Geld machen und mich und andere Steuerzahler damit in Ruhe lassen.

Was ist daran so schwer zu verstehen? Gelder von Steuerzahler sind nicht “yours to give”

https://fee.org/resources/not-your-to-give/

Das Geld wurde den Steuerzahlern und Androhung von Gewalt abgepresst. Warum soll das in Ordnung sein? Ist es nicht, war es nicht und wird es auch NIE sein!

Ich bin diese ekelhaften Menschen so leid.

Über die EU

Eine EU, sie alle (europäischen Länder) zu binden, in’s Dunkel zu treiben und auf ewig zu binden.

Kurzfassung zu:
https://www.zeit.de/politik/ausland/2020-01/europaeische-union-zukunft-brexit-grossbritannien-eu-austritt-staaten

Am “Coolsten”:
“Der Europäische Gerichtshof darf nationales Recht umstoßen – und greift ab und an empfindlich in lokale Sitten ein. Dafür gibt es gute Gründe. Viele deutsche Staatsbürger verstehen durchaus, warum sie ihre Souveränität zu einem solch hohen Grad mit französischen oder schwedischen Staatsbürgern teilen sollten. ”

Wahnsinn !

Pfeif auf Legitmation, pfeif auf Gewaltenteilung, peif auf Subsidarität. Und auch nahezu “perfekt”:

“Die EU behauptet von sich, ein Club demokratischer Werte zu sein; tatsächlich aber toleriert sie Diktatoren in ihrer Mitte. Die EU behauptet von sich, demokratische Entscheidungen zu treffen; tatsächlich aber schenkt der vermeintliche Souverän den Vorgängen in Brüssel wenig Beachtung und hat über sie kaum Kontrolle. ”

Bringen Sie das mit dem vorherigen Eintrag in Übereinklang – viel Glück.

Und der ganze Wiederspruch wird hier noch mal verdeutlicht:
“Diktatoren in Warschau und Budapest

Die Europäische Union ordnet mittlerweile die europäische Agrikultur und die europäische Währung. Sie bestimmt, welche Produkte wie produziert werden dürfen. Der Europäische Gerichtshof darf nationales Recht umstoßen – und greift ab und an empfindlich in lokale Sitten ein. ”

Unfassbar, und daher meine Zusammenfassung von oben!