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Äußerst frustrierend

für einen Liberalen:

Wir haben genau die Politiker, die die Ansicht der Kommentatoren- https://www.heise.de/…/Ich-verstehe-nicht-warum-in-der-poli…– hier bestätigen.

Die Ahnungslosigkeit und die permanente Hetze gegen Kapitalismus trägt Früchte und die Leute sind zu blöd/unwillens zu erkennen, daß gerade die Geringschätzung des Kapitalismus zur aktuellen Situation führten.

Die Deutschen sind maximal genauso blöd/schlau wie die Wähler von Chavez aus den 90-er Jahren und genauso blöd wählen sie weiter. Mann kann nur hoffen die wenigen die den Karren noch ziehen, werden sich anders orientieren….

Allgemein was wichtiges für Sozialdemokraten/Sozialisten

Es wäre empfehlenswert, etwa von von Mises zu lesen (zu Empfehlen: Human Action). Für den der es gerne kürzer und knackiger haben will wäre Geldsozialismus von Baader empfehlenswert. Kann man in ein paar Stunden lesen und weiß dann auf einmal mehr als 90 % aller Deutschen…

Und nun ja: “Es gehörte schon immer zu den schmutzigen Geheimnissen des Kapitalismus, dass er mit freien Märkten sehr wenig zu tun hat und von Anfang an untrennbar mit staatlichen Herrschaftsstrukturen verflochten war.” (Zitat:- https://www.heise.de/tp/features/Die-Dreifaltigkeit-der-Tributoekonomie-3927880.html(

Was einfach nur falsch ist, denn der Staat legt die Regeln fest, und somit ist es nichts mit freien Märkten, weil eben die Verbote gelten. Und nein Kapitalismus uns ist älter als staatliche Herrschaftsstruktuten. Weil Kapitalismus so gut funktioniert, kann er diese permanennten Eingriffe nocht zum Teil kompensieren. Nur immer weniger, was man an den Staatsschulden sehen kann.

Man könnte wissen, daß der Staat auch das KWG festgeschrieben hat (https://www.gesetze-im-internet.de/kredwg/) und man kann auch wissen, daß man ein gesetzliches Zahlungsmittel und ein gesetzliches Zahlungsmittelmonopol hat. All das könnte der Autor wissen und dann käme er auch auf die Idee nicht Ursache und Wirkung durcheinander zu mischen.
Im KWG steht:
“(1) Kreditinstitute sind Unternehmen, die Bankgeschäfte gewerbsmäßig oder in einem Umfang betreiben, der einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb erfordert. Bankgeschäfte sind
1.
die Annahme fremder Gelder als Einlagen oder anderer unbedingt rückzahlbarer Gelder des Publikums, sofern der Rückzahlungsanspruch nicht in Inhaber- oder Orderschuldverschreibungen verbrieft wird, ohne Rücksicht darauf, ob Zinsen vergütet werden (Einlagengeschäft),”

Könnte man wissen, kann man sogar nachschlagen. Frage ist ob der Autor es gelesen hat, ich tippe auf nein….

So gibt es z.B. kein “leistungsloses Einkommen durch Zins” (ebenda) Nur die Banken und Zentralbanken können Geld aus dem Nichts schaffen, nicht normale Leute. Und wenn jemand sagen wir mal 100 000 € besitzt, und diese verleiht, dann kann es gut gehen oder auch nicht nur “leistungslos” ist es nicht. Das Geld mußte gespart worden sein und mit dem verleihen geht man ein Risiko ein.

Wenn das KWG nicht so festgehalten würde, könnte keine Bank ungefragt einfach so Geld der Einlagenhalter verleihen. Und ja wenn man mal überlegt, kann man sich fragen, wieso braucht man eine Einlagenversicherung. Wenn doch die Einlagen einem gehörten, bräuchte man das nicht. Da wäre es besser zu wissen, daß jede Einlage sofort ein Kredit wird. Warum wird das gar nicht thematisiert? Der Autor scheint es nicht zu wissen!

Auf Voodo und Halbwissen sollte man kein Geldsystem aufbauen… Nun ja aber Wunschdenken ist ja soviel “bequemer”, nur funktionieren tut es nicht

Beispiele was passiert haben wir in D in den letzten 100 Jahren gesehen. Zweimal ging die Währung zu Hölle. Der Autor möchte es noch mal gerne erreichen. Keine gute Idee…. Wie eben diese permanente Gelddruckerei funktioniert kann man an Zimbabwe und Venezuela erkennen. Auch das sind klar Beispiele, wie permanenten Eingriffe von staatlicher Seite zu einer Katastrophe führen.

Was Subventionen angeht gibt es nur eine vernünftige Lösung. Ersatzlose Streichung für jede Subvention.. Ich sehe nicht, daß der Autor das fordert. So wie ich es verstehe möchte der selektive Subventionen haben. Das ist schlicht und einfach Wohlstands verzehr.

“Neofeudalismus” (ebenda) ist zutreffen. Was nur bedeutet der Staat schafft Gesetze die bestimmte Gruppen einseitig bevorzugen. Genau das ist kein Kapitalismus sondern eben “Neofeudalismus”

“Nun sind Wohngebäude aber keine Verbrauchsgüter, sondern können potenziell Jahrhunderte existieren.”

Das ist so falsch wie es nur sein. Kann eine Wohngebäude was nicht gepflegt wird hält keine Jahrhunderte. Die Instandsetzung ist sehr aufwendig und innerhalb von 50 Jahren bezahlt man ein Haus mindestens noch zweimal, wenn das reicht. Natürlich sind Wohnungen Verbrauchsgüter. Es gibt nur Verbrauchsgüter. Es kann mal länger dauern nur verbraucht wir es immer. Nichts ist für die Ewigkeit und wir müssen für unser Leben nun mal etwas verbrauchen.

Genau deswegen bin ich nicht “neoliberal”

http://www.misesde.org/?p=11864

Weil es einfach nicht liberal ist. Neo bedeutet der Staat greift ein, während in der Österreichischen Schule der Staat genau 3 Dinge zu garantieren hat

  1. Eigentum
  2. Innere Sicherheit
  3. äußere Sicherheit

Nicht mehr !. Die Neoliberalen meinen man braucht den Staat um Wettbewerb zu garantiert und dann kommen so Sachen wie Wettbewerbsbehörden in’-  Spiel. Deren einziger Zweck ist es Entscheidungen von Marktteilnehmern zu untersagen.

Das Problem ist es wird immer davon ausgegangen, daß irgendwer “mehr weiß” mehr Ahnung hat und damit einher geht die implizite Annahme der darf auch mehr eingreifen. Das ist ein arrogante Einstellung die man gar nicht genug kritisieren kann. Fakt ist niemand kann in die Zukunft blicken. Morgen ein neues Microsoft? Warum nicht? Übermorgen ein neues Google? Warum nicht? Morgen ein Toyota/VW Konglomerat? Warum nicht? Übermorgen die Aufsplittung eben des Konglomerats in viele kleine Firmen? Warum nicht?

Heute mehr Einmischung in alle Leben? Warum nicht? Übermorgen zurückdrängen des Staates? Warum nicht?

Neoliberalismus kann nicht im entferntesten die Auf/Abs erklären, die Österreicher können es. Mit als einzige und bisher niemals widerlegt. Viele kleine Entscheidungen können einfach nicht so einen großen Schaden anrichten wir eine große Falsche. Ich weiß nicht was mir der morgen bringt, ich kenne meine heutige Situation und wie ich dahin gekommen bin, was ich gerne anders hätte kann ich wissen, muß ich aber nicht. Warum sollte es einem Außenstehenden anders gehen. Warum muß ich für alle möglichen Staatsaufgaben zahlen die ich a) nicht will oder die ich b) für schädlich halte?

Und gerade heute dazu auf Mises.de http://www.misesde.org/?p=12190