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Mal was aus dem Computer-bereich

Nun hauptsächlich schreibe ich ja über Wirtschaft und Politik, aber manchmal eben auch über meine gewählte Arbeit. Ich bin u.a. Programmierer ;-). Ob mehr schlecht als recht ist noch offen…

Heute meine persönliche Meinung was man als normaler Anwender / Normalbenutzer tatsächlich lernen sollte (neben der Bedienung des gewählten Betriebssystems, (hier empfehle ich ganz ausdrücklich Linux und die BSD- Derivate)) Im Grund ist das Betriebssystem heute eher unwichtiger, weil es für so gut wie alle Plattformen die hier vorgeschlagenen Programme gibt, z.B. auch in Form von LibreOffice. Dieses empfehle ich einfach deshalb weil man es auf Linux, Windows, Mac OS X benutzen kann und eben von jeder Seite aus ändern. Das ist einfach nur gut.

Um eines wird wohl niemand herum kommen. Irgendeine Software um Dokumente zu erstellen. Auch hier lohnt es sich wirklich ein bisschen programmieren zu lernen. Aber für noch wichtiger halte ich Tabellenkalkulationen. Nichts nützt einem normalen Benutzer mehr als diese Instrument so gut wie möglich zu beherrschen. Alles was mit Geld zu tun hat kann man dort verarbeiten. Übersicht über die Ausgaben – kein Problem. In einem kleinen bis mittleren Rahmen bietet einem eine Tabellenkalkulation alles war man braucht. Adressenverwalten, suchen finden, Diagramme, Zahlen in alle möglichen und unmöglichen Richtungen “verdrehen” Kurz Meisterschaft in einer Tabellenkalkulation ist aktuell einfach ein besser zu haben.

Werden die Daten umfangreicher, kommt man m.E. um eine Datenbank nicht herum. Trotz allem was es so an NO-SQL Datenbanken gibt, kann ich nur empfehlen sich mit sogenannten relationalen Datenbanken auseinander zu setzen. Ich behaupte einfach mal ohne diese würde unsere Wirtschaft auf einen Schlag so gut wie zum Erliegen kommen. Es gibt dort Produkte die einem vorgaukeln man arbeite nur mit einer Tabellenkalkulation (MS-Access z.B), und ja es gibt auch Programme die “missbrauchen” Datenbanken als Tabellenblätter. Ist aber alles zweitrangig. Vorrangig ist: Lernen Sie SQL (ohne Anspruch an irgendeine Güte einfach nur über eine Internet-suche gefunden)-  http://www.sql-lernen.de/, http://www.sql-und-xml.de/sql-tutorial/, https://www.youtube.com/watch?v=6my-bN4tbpg, mehr auch unter https://www.youtube.com/channel/UCt37RqanCOIDTI1rh-7UjoQ Es gibt einige relationale Datenbanken mit Ihrem jeweiligen SQL-Dialekt für jede Plattform auch ohne Anspruch an die Vollständigkeit:-  https://www.mysql.com/ https://mariadb.org/, https://www.postgresql.org/ und die wirklich einfachste sozusagen das Schweitzer Taschenmesser der relationalen Datenbanken, https://sqlite.org/

Ganz positiv ausgedrückt. Lernen Sie SQL lernen Sie die Welt ;-). Nein im Ernst wer SQL kennt kann sich wirklich aus allen relationalen Datenbanken die Daten holen.-  Der große Erfolg von z.B. PHP liegt daran wie einfach man eben dort Abfragen mit der Generierung von HTML verbinden kann. Das ist derzeit neben Javascript die mit am meisten gebraucht Programmiersprache für Web-Anwendungen. von simpelst bis aufwendigst irgendwo findet man da immer was. Wenn Sie im Endeffekt die IT-Welt verstehen wollen (wenn auch nur in Ansätzen) dann-  ist der nächste Schritt nach SQL lernen, eine Programmiersprache zu lernen. Es gibt davon Hunderte wenn nicht gar Tausende. Wenn mal Interesse bestehen sollte kann ich auch darüber eine Übersicht geben.

Die Reihenfolge in der man also lernen sollte (Vorschlag von mir

  1. Benutzung des Betriebssystems und dessen Werkzeuge (lebenslanges Lernen ist da durchaus angesagt)
  2. Textverarbeitung (kann man auch programmiere)
  3. Tabellenkalkulation (die kann man-  auch programmieren!)
  4. relationale Datenbanken (speziell SQL)
  5. Programmiersprache Ihrer Wahl oder eben was Ihre vorherigen Werkzeuge so anbieten. in Excel z.B. gibt es eine integrierte Programmiersprache Basic, wie auch in Libreoffice.

Weitere Empfehlung, lassen Sie sich Zeit, bleiben Sie aber dran. Früher mußte man solche Sachen nicht beherrschen, aber heutzutage bestimmt die IT jedes Leben. Ob zum Guten oder Schlechten liegt an Ihnen. Lernen Sie die obigen Dinge und Sie erkennen ob-  es sich um ein X oder ein U handelt.

Und nun doch noch mal ein Schlag zurück in den wirtschaftlichen Bereich. Lesen Sie Autoren der österreichischen Schule und lernen Sie Bilanzen lesen und verstehen, auch dann werden Sie sehen Wirtschaft ist so kompliziert nicht. Kompliziert wird es durch die permanenten Eingriffe und daraus folgenden Versuchen die Auswirkungen dieser Eingriffe zu minimieren.

Sind sie in den obigen 5 Vorschlägen angemessen bewandert, verstehen Sie im Grund alles was unsere Welt derzeit mit am Laufen hält. Verstehen sie die Österreicher verstehen Sie Wirtschaft.-  aber das entscheidende ist Sie machen für sich den Unterschied. Selbst etwas können ist immer eine sehr gute Sache.

 

Wirtschaft in einem Blogeintrag

Meinen Sie-  ich drehe jetzt völlig durch? Glauben Sie wirklich Wirtschaft sei so kompliziert? Nun es gibt durchaus komplizierte Sachen, nur gibt es eben Naturgesetze die gelten immer und unter allen Zuständen. Zugegeben Sie müssen nicht genau wissen wie Gravitation funktioniert, aber diese ist völlig berechenbar. Sie haben zwei Massen und dann können Sie die Anzierhungskraft ausrechnen. Für den normalen Gebraucht bedeute es eben “fallen”. Wohin ? In Richtung Boden.

Es gibt auch in der Wirtschaft solche Grundlagen, deren einziges Problem ist, daß Sie etwas verdeckt sind… Wir leben eben nicht nur in Deutschland und geerntet und produziert wird weltweit. Trotzdem gibt es ein paar ganz einfache Regeln

  1. Man kann nur verbrauchen was produziert wurde.
  2. Nur mit Verlusten wird man nicht wohlhabender
  3. Im Endeffekt zählt Geld
  4. Kreditexpansion ohne Gespartes führt zu Boom/Bust

Wenn Sie diese 3 Dinge beachten und danach handeln bewegen Sie sich in einem Rahmen der funktioniert. Alles was darüber hinaus geht, kann niemals auf Dauer funktionieren.

Ich gehe nur kurz auf die einzelnen Punkte ein. 1 ist klar, was nicht das ist kann man auch nicht verbrauchen aber was da ist “kann” man verbrauchen. Wenn man eben nicht alles verbraucht bleibt etwas über, verdirbt es nicht und kann man es später verkaufen wird man insgesamt wohlhabender. Man hat eben mehr als vorher.

Zwei ist eine Banalität die für jeden gilt. Sie können eine Zeitlang durchaus Verlust machen nur wohlhabender werden Sie dadurch nicht. Staaten die Defizite haben sind auf der Verlust Seite, und damit wird man insgesamt ärmer. Auch hier gilt die Schulden von Jemanden sind die Guthaben von jemand anders, aber Schulden können ausfallen und damit Guthaben minimieren. Was-  passiert wenn man meint Verluste machen doch nichts kann man am “Erfolg” des Sozialismus des 21. Jahrhunderts sehen. Suchen Sie nach Venezuela und es wird Ihnen klar gezeigt, Im Endeffekt braucht es Gewinne

Der dritte Punkt braucht vielleicht etwas Erläuterung. Schließlich ist der EUR ja Geld – oder? Nein der EUR wie jede andere Währung oder Zahlungsmittel ist maximal ein IOY.-  Theoretisch kann der EUR niemals ausgehen, und im Grunde kann man jede Schuld mit EUR begleichen, praktische Grenzen ergeben sich solange die Menschen noch den EUR als Zahlungsmittel annehmen. Bei einem Geld ist es anders, Geld steht keine Schuld gegenüber und damit auch kein Ausfallrisiko. Das macht den ganzen Unterschied, hätten wir ein Geld, gäbe es die Probleme mit den Schulden in dieser Form nicht.

4 ist eine immer wieder bewiesene Tatsache, Schlagen Sie von Mises und Kreditexpansion nach und Sie haben alles gefunden, was sich zu finden lohnt.

Beachten Sie 4, bekommen Sie für die Aktionen von Zentralbanken und Staaten eine einfache Erklärung. Durch mehr Kredit wird tatsächlich im Endeffekt die Produktion erweitert, nur eben muß dann die Kreditexpansion immer schneller wachsen als die reale Produktion. Wie haben also eine Schere zwischen neuen Krediten und der Produktion. Wo bleibt die Lücke. Das ist leider auch einfach in Teuerungen von bestimmten Bereichen. Derzeit Aktien und Immobilien. Bei jedem Verbrauch aber gibt es ein Limit, das was man hat oder was man gespart hat. Kommt man hier an die Grenzen, kann man die Ausgaben nicht mehr Erhöhen und kann eben auch nicht mehr Kredit aufnehmen. Es ist eine traurige Tatsache, daß die Verschuldung weltweit zugenommen hat ohne das entsprechende Sparen. Somit haben wir Produktionskapazitäten die nicht mehr auszulasten sind, also wird weniger investiert und damit auch weniger Kredit nachgefragt.

Sie müssen sich bei der aktuellen Politik nur eines sagen. Die Kreditexpansion soll weiter ausgedehnt werden, um eben die Booms am Laufen zu lassen. Lässt die Kreditexpansion nach, fangen die Kredite an auszufallen und damit trifft es diejenigen die diese Titel halten, die dann ärmer geworden sind. Genau das ist das zentrale Problem. Eine schuldfinanzierte Expansion auch in der Produktion und speziell derzeit in den Preisen für Anleihen, Aktien und Immobilien (aber auch anderen Sachen wie Oldtimer etc) Wichtig ist nur zu wissen ein Kredit kann ausfallen, Geld niemals.

Wenn Sie den letzten Absatz verinnerlichen und sich das jedes Mal vor Augen führen, können Sie absehen wie die Reaktionen erfolgen werden. Es wird alles getan um die Kreditexpansion nicht zu stoppen und genau deshalb blähen sich die Bilanzen der Zentralbanken so auf und genau deshalb laufen die Defizite von Staaten aus dem Ruder. So sicher wie das Amen in der Kirche ist das Ende absehbar. Nur wichtig wie und wer bezahlt am Ende. Beendet man die Kreditexpansion oder geht eine Währung kaputt. Genau hier bietet Ihnen Venezuela die wahrscheinlichste Alternative, eine total zerrüttete weil wertlose Währung.

 

Liebe Neo/Ordoliberale

Sie müssen jetzt ganz stark sein. Eine staatlich beeinflusste Wirtschaft ist mit liberalen Grundsätzen unvereinbar. An alle Sozialdemokraten auch Sie müssen ganz stark sein eine Wohlfahrstaat kann niemals ein Rechtsstaat sein. Einen Rechtsstaat zeichnet es aus, daß es in ihm kein Gesetz gäbe was irgendeine Minderheit oder auch Mehrheit gegenüber der Mehrheit oder auch Minderheit belastete. Jedes “Sozialgesetzgebung” ist ein Bruch von Recht und öffnet der Willkür das Tor.

Ein Staat oder staatliche Angestellte haben nicht zu werten, sondern genau eines zu gewähren. Das die Freiheitsrechte durch das Handeln von Anderen nicht beschnitten werden. Habe ich also eine gesetzliche Zwangsversicherung wird immer die Wahlfreiheit jedes Einzelnen-  beschnitten.

Liegt die Bildung in Händen von staatlichen Angestellten, befindet man sich nicht in einem Rechtsstaat sondern in einem Umerziehungsstaat. Im Grunde gräbt man sich auch mit einer staatlichen (und damit vereinheitlichenden Bildung) das eigene Grab. Es ist nicht die Mehrheit die etwas erfindet sondern immer ein Minderheit, die eben nicht mehr nur in vorgegebenen Bahnen denkt. Weiterhin wird in unserem System eine Bildung bevorzugt und gefordert die nicht auf freies Unternehmertum baut sondern auf Etatismus. Und genau das ist ja unser System mit einem alles überwachendem Staat mit entsprechender Gewaltandrohung gegen jeden Einzelnen also ein Brecher alles Rechts. Gerade in der Bildung ist die rigide Gesetzgebung ein massivster Eingriff in die Freiheit jedes Einzelne. Es darf nur die staatliche Schuld und/oder staatliche beaufsichtigte Schulden geben. Es werden also die Freiheitsrechte der Bürger und Kinder massiv beschnitten, ohne daß hier eine Verletzung andere Freiheitsrechte vorliegt. Das ist neben Unrecht auch unmoralisch.

Andere Eingriffe sind jede Art der bevorzugten Behandlung von Menschen nach-welchen-Kriterien-auch-immer.

Auch die Einschränkung was man als Zahlungsmittel anzunehmen hat, hat mit Recht gar nichts mehr zu tun. Wenn ich jemanden mit Gummibärchen bezahle und der damit zufrieden ist, gibt es keinen Grund nicht als Währung Gummibärchen zu akzeptieren. Es ist allerdings unrecht zu verlangen, daß ab jetzt alle Gummibärchen als Geld annehmen müssen, es wäre auch unrecht jemanden der einverstanden war in Gummibärchen zu bezahlen und dies jemanden zu geben der Gummibärchen haben wollte, es zu erleichtern mit was anderem als Gummibärchen zu bezahlen. Wenn eben eine Stunde = 100 Gummibärchen ausgemacht wurde und 10 Stunden gearbeitet wurde dann sind eben 1000 Gummibärchen “fällig”.

Was Geld ist legen Übereinkünfte der Menschen fest. Was ein Staat durchaus kann, gewisse Gehalte festzulegen, das schützt nämlich die Freiheit derjenigen die diese genormten Gehalte voraussetzen und setzt denjenigen der Falschgeld in Umlauf bringt in’s Unrecht.-  Wenn eben gesagt wird ein Gulden = 1 Unze Gold dann ist ein Gulden-  mit weniger als 1 Unze Gold Falschgeld, egal ob mehr oder weniger Gold drin wäre.

Gesetze müssen um Recht zu sein Konventionen festhalten. Alles was darüber hinausgeht ist Unrecht. Etwas was niemals recht sein kann ist daher das hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Sozialgesetzbuch_%28Deutschland%29 Damit zeigt sich Deutschland ist kein Rechtsstaat sondern eine Staat der auf der willkürlichen Gewaltausübung gegründet ist. Selbst das Grundgesetz enthält also Passagen die einen Unrechtsstaat nahelegen. z.B. -§2 Abs 1 2. Satz, (unzulässige Einschränkung), -§3 Abs (2) zweiter Satz, weite Teiles von -§7, -§ 8 (Frage wessen Rechte werden eingeschränkt wenn man sich bewaffnet trifft?), Teile von -§12, -§12 a (betrifft Wehrpflicht !), -§14 (jede Einschränkung des Erbrechts kann niemals Recht sein), -§15 (ganz bedenklich weil es klar festlegt alles was unter meinem eigenen Grund liegt gehört schon nicht mehr mir).

Die Trennung in öffentliches Recht und Privatrecht ist nur ein Beispiel für das Unrecht. In keinem anderen Bereich kann man sich vorstellen, daß ein Mitspieler auch die Regeln festlegt aber beim öffentlichen Recht ist genau das der Fall. Man kann also Regeln für alle durch staatliche Angestellte festlegen, die dann durch staatliche Angestellte auch (v)beurteilt werden. Das ist eine Perversion jedes Rechts….

Dazu passend finde ich: http://www.zerohedge.com/news/2016-06-09/death-and-taxes-greed-government-can-never-be-overstated

Weil es eben so traurig ist: https://sciencefiles.org/2014/11/07/bundesverfassungsgericht-stellt-eindeutig-fest-kinder-gehoren-dem-staat/

Womöglich hat Herr Kretschmann recht

die Grünen als Wirtschaftskenner zu beschreiben. So wenig Ahnung wie die Anderen bringen auch die Grünen zusammen. Bei denen kommt dazu aber noch der unerschütterliche Glaube die Welt nach Ihren Vorstelleungen verbiegen zu müssen. Wahrscheinlich finden es die meisten Grünen wirtschaftlich völlig i.O. ganze Industrieen ohne Grund dicht zu machen. Das widerspricht sicherlich nicht Ihrer Meinung etwas von Wirtschaft zu verstehen. Das Sie dabei wirtschaftlich an die Wand fahren, ist bei den Grünen genauso sicher wie bei allen anderen derzeit im Bundestag vertretenen Parteien. Somit reihen Sie sich nahtlos in die Reihen aller Parteien ein seien es CDU, SPD, Linke, FDP, AfD oder wem auch immer. Verbote, Eingriffe, Vorschriften, neue völlig sinnlose Jobs (Gleichstellungsbeauftrage unter anderem) und dazu noch das Anhimmeln von Gewerkschafen als “Gerechtigkeitsfortschreiter”. Das alles immer gewürzt mit dem Willen anderen Ihre Lebensweise zu verbieten um selber immer genügend Rahm zu haben. Somit irre ich mich vielleicht, vielleicht sind die Grünen mehr Wirtschaftspartei als die anderen – in einem destruktiven Sinn ganz bestimmt.

Passend zu den Grünen als Wirtschaftspartei eine Umfrage deren Ergebnis kurz in den BNN angerissen wurde. Die jüngeren Deutschen wollen sich nicht selbständig machen. Das macht ein guter Grüner auch nicht und grundsätzlich spricht das für das Verständnis von Wirtschaft. Warum soll man sich den ganzen Gesetzeskram antun. Man geht in irgendeine große Firma und dort finden sich ganz bestimmt Spezialisten und man selber kann ja auch eine werden, sei es als Jurist, als VWLer, als Biologe oder was sonst noch so “geht”. Wirtschaftlich selbständig machen damit? Na ja, geht, ist aber sehr ungewöhnlich. Aber in großen Firmen tickt man ja wie der Staat selber, daher wohl das Interesses lieber dort zu landen.

Manchmal möchte man Sie knuddeln

Unser Besserwisser von der Systempresse, heute mal wieder: http://www.wsj.de/article/SB10001424052702303473204580021901091176896.html?mod=trending_now_1

Dort kann man lesen:

Verängstigte Anleger flüchteten sich mit ihrem Geld in vermeintlich sichere Investments wie Gold, deutsche Bundesanleihen und US-Staatsanleihen. Zehnjährige deutsche Bundesanleihen handelten am Donnerstag auf dem höchsten Niveau seit zwei Jahren. Ihre Rendite fiel zeitweise auf 1,185 Prozent, stieg am Ende aber wieder leicht auf Werte um 1,2 Prozent. Der Goldpreis stieg um 1,1 Prozent auf 1.338,90 US-Dollar je Feinunze.

Sehr nett “vermeintlich” sicher und Gold in der gleichen Kategorie wie Anleihen – sagenhaft. Soll mir der Autor nur noch klar machen welches Risiko Gold hat, wird es weglaufen? Die Ironie der “sicheren” Anleihen ist einfach köstlichst. Ja Leute agiert wie es dieses feine Journal schreibt – und alles wird gut….

Gold hat keine Ausfallrisiko und Gold hat kein Ablaufdatum. Es steht dem Gold keine “Schuld” gegenüber und schon gar nicht irgendwelche zweifelhaften Gläubiger, aber die Systempress schafft es tatsächlich in Zusammenhang mit klar risikobehafteren Anlagen zu bringen. Eine “feine” Leistung…

Scheint mir nicht mehr normal zu sein

jedenfalls haben wir bisher derartiges noch nicht gesehen und gelesen. Es galt immer die Pi mal Daumen Regel ein Mietshaus kauft man mit ca 10 – 15 fachen Jahresnettomiete. Davon sind wir hier in BW meilenweit entfernt, daher kann man sich seine Rendite knicken. Mir ist aufgefallen das es sich im Augenblick stramm auf 25 – 30 fache einpendelt. So gestern wieder. Nettomiete grob 19 000 € / Jahr. Kaufpreis 429 T€. also ungefähr 22,58 fache. Oder eine “Rendite” von 4.4 %. Wer sich ein bisschen in dem Bereich auskennt dürfte sich mit Grausen abwenden.

Ich nehme an das werden viele auch tun, rechnet man dazu noch mit Erstellungskosten von 1500 – 2000 € /m-² , dann kostet einen heute ein Mietshaus mit gerade mal 600 m-² ca 900 – 1200 T€.-  Bei einer 5%- Bruttorendite wären es also mindestens 7,5 – 10 € / m-².-  Das hat man nicht wirklich bombig verdient. ca 2 % kann man da “locker” abrechnen und es bleiben irgendwo um 2-3%, für einen Ärger den nur jemand kennt, der sich in diesem Bereich wenigstens einmal bewegt hat.

All das lässt für mich nur einen Schluß zu. Der Wohnungsbaumarkt wird in D noch weiter heruntergehen, und damit auf der anderen Seite zwangsläufig die Mieten steigen. Die neuen Gesetze für die Mietpreissteigerung legen diese auch nahe. Es wird knapper werden, und es wird nichts daran ändern, daß speziell die wenig Geld haben auf der Straße bleiben werden. Und wieder zeigt sich die Perversität der Politiker, sie erzeugen Armut und behaupten immer die Armut bekämpfen zu wollen. Eine ganz dicke Lüge – wie fast immer….

Brasilien

und dessen Probleme auf der wirtschaftlichen Seite. Es gibt einige bemerkenswerte Fakten über Brasilien, es ist riesengroß (5 größte Land der Erde) und dort leben um die 200 Mio. Also auch ein Riesenbinnenmarkt (vergleicht man es mit uns “popeligen” 80 Mio Deuttschen)

Es gibt dort den größten noch zusammenhängenden Urwald auf der ganzen Erde. Es gibt dort nicht nur jede Menge Holz sondern auch jede Menge andere Bodenschätze.

Das Klima reicht von heiß und schwül bis sehr ertäglich (klar bei einer Nord-Südausdehnung über 30 Grade). Kurz es hat eigentlich gute Voraussetzungen für gutes Wirtschaften – ja wenn nicht die Korruption, der Machtmißbrauch etc. wäre. Insgesamt kann man klar sagen die Brasilianer sind im Vergleich zu uns arm und deren Heilsversprecher (vulgär Politiker genannt) tun alles das es dabei bleibt.

Natürlich wird auch wieder behauptet, die Korruption komme durch die Kolonialherrschaft, klar war ja so lange und ist noch nicht so lang her (was machen das schon ein paar hundert Jahre), nur ist das natürlich nur eine Schutzbehauptung. Korruption ist einer Demokratie inhärent und dessen allergrößte Schwachstelle. Das demokratische System korrumpiert alle, alle Parteien aber auch alle Bevölkerungsschichten. Man braucht ja immer nur eine abstimmungsfähige Mehrheit für was auch immer finden und schon gibt es neue Subventionen (deutsche Beispiele gibt es genau so zu Hauf’), neue Steuern aber auch neue Geldtöpfe (siehe Klimaastrologie (vulgär auch Klimaforschung genannt))

Mehrheiten bedeuten – Achtung Überraschung – nicht mehr Fairness, sondern Mehrheiten bedeutet nur eins: Herrschen. Und hier ist Brasilien eben derzeit noch schlechter aufgestellt als wir in D. Man könnte sich vorstellen bei den Bodenschätzen im Land würde sich eine weiterverarbeitende Industrie entwickeln. Das ist aber auch in Brasilien nicht sonderlich ausgeprägt. Die Nähe zu den Eisenvorräten sollte Anstoß “genug” sein, der riesige nordamerikanische Markt, dazu noch die Millionen in Mittel-Südamerika. All’ das wird aber nicht wirklich genutzt. Die Rohstoffe gehen aus dem Land und das mit Sicherheit mit jede Menge Schmiermittel.

Dazu noch die ewig gleichen Versprechen aller Parteien und Funktionäre. “Wählt uns und jedem geht es besser” – das ist die einzige Konstante bei allen Parteien. Wählt uns, oder anders geschrieben – lasst uns herrschen. Und dann?

Genau das und dann ist so gut wie niemals besser. Es wird nur eine Korrupte Elite durch eine Andere ersetzt und die Indoktrinierung weltweit arbeitet auch gleich. Demokratie ist gut … bla bla bla. Irgendjemand bezahlt immer den Preis und in Brasilien sind es wie anderswo auch die normalen Leute die unter der Korruption am Meisten zu leiden haben. Dazu noch der unzureichende Schutz des Einzelnen gegenüber dem Kollektiv. Wer die Macht und die Waffen hat unterdrückt und wird verlangt die Finanzierung von den “Anderen” – und so ist es geradezu ein Wunder, daß sich der Wohlstand doch ausbreitet. Zwar in manchen Ländern weniger in manchen mehr – man muß wohl sagen trotz der immer korrupten Eliten (speziell natürlich den höchsten Beamten und Staatsangestellten). Insgesamt dürfte es interessant sein die Statistik zu sehen die Arbeitende mit Staatsangestellten vergleicht. Es muß das etwa für die Eliten geben, von denen diese behaupte, die gehören dem Land um diese Klasse der Schmarotzer bezahlen zu können. Ich glaube nicht, daß es so etwas für die Brasilianer gibt (dazu sind es einfach zu viele).

Ich persönlich denke es dürfte eine klare Tendenz geben. Je mehr Gesetze und im Verhältnis Schmarotzer umso schlechter gehe es dem Land insgesamt. Daher muß man in Brasilien von aberwitzigen Gesetzen und noch aberwitzigen staatlichen Institutionen ausgehen. Und wir in D wollen davon offensichtlich auch immer mehr. Warum wohl ist die EU so korrupt? Könnte es nicht zum größten Teil auch an den Gesetzen der EU liegen. Was genau ist der Nutzen der gesamten EU-Bürokratie? Diese Leute kosten doch nur und produzieren nichts ….

Und so ist wahrscheinlich auch ein zentrales Problem in Brasilien die ausufernde Staatsmißwirtschaft…. Damit dürfte aber Brasilien wie auch die EU nicht einzigartig sein.

Es ist wirklich eine üble Sache

wenn eine so wichtige Persönlichkeit wie der Papst keine Ahnung über Wirtschaft hat.-  Selbst aus der Bibel müsste er lernen: “Im Schweiße Deines Angesichts”…. Nichts mit Gottes Gnade ohne Arbeit, kein Paradies auf Erden. Nein mit Mangel müssen wir leben. Wir müssen mit den Ungebilden des Wetters und wohl auch den Launen des Herrn (ersäufen der Menschen, da alle Sünder?) leben. Wir wissen zwar alle “in the long run we’re all dead”. Aber auf kurze Zeit können wird das Ganze vermeiden in dem wir wirtchaften.

Ja da ist das ganze böse w-Wort. Wir müssen arbeiten, wir müssen uns anstrengen und man stelle sich vor erst wenn man damit erfolgreich war kann man

a) erstens sich

b) zweitens anderen helfen

Ohne Arbeit und Mühe und ohne Gespartes bleibt einem NICHTS. Klar das betrifft ja unseren Papst nicht. Wann hat er wohl das letzte Mal im Garten gearbeitet, wann hat er wohl das letzte Mal bei der Arbeit geschwitzt? Ach das katholische Oberhaupt macht es da ganz geschickt. Er lässt sich aushalten, von Leuten die im Schweiß Ihres Angesichts etwas geleistet haben.

Der Papst ist an Unglaubwürdigkeit kaum noch zu überbieten. Dann soll er bitte alles zu Geld machen und verteilen und dann soll er zumindest wie einige Mönche beten und arbeiten, mal sehen wie er dann zu wirtschaften stünde.

Wirklich es ist auf äußerste verwerflich auf Leute einzudreschen die ehrlicher leben als man selber. Mit der Kirche bin ich durch, man kann nichts gutes davon erwarten nur salbungsvolle Worten – wir sind schließlich alle Sünder und so…..

Keine Grafik für mich

Gefunden bei Rott & Meyer.

Wie zu besten Zeiten…

Aktienrückkäufe auf Rekordniveau. Das sollte es nicht geben. Wenn es doch so ist, liegt es nahe daran zu glauben, daß die Boni wohl auch vom Aktienkurs abhängen und/oder man die Optionen gerne im Geld hätte. Kurz, hier scheinen sich die Topmanager gegenüber den Eigentümern durchzusetzen (mal wieder)

Frage ist was passiert mit gekauften Aktien. Ich kann mir nicht vorstellen, daß darauf Dividende anfallen könnte und ich weiß auch nicht wie man das bilanziell erfasst.

Dazu riecht es für mich sehr nach Aktienkursmanipulation. Und davon habe ich inzwischen mehr als genug. Alle Märke werden offenbar manipuliert und man höre und staune, die ganzen tollen Gesetze richten da gar nichts aus. Und noch schlimmer fallen Strafen an kassieren die die Staaten ein – nicht die Geschädigten. Und die Strafzahlungen sind kaum bedrohlich zu nennen, davon abgesehen könnte ich mir vorstellen, kann und muß man dafür Rückstellungen bilden.

Das sieht nach wirklich miesen Tricks aus die Situation besser darzustellen als sie wirklich ist. Ich hoffe, es ist nicht so schlimm wie diese Aktionen es nahe legen….

Politiker und Ahnung

leider offenbar etwas was ein Widerspruch in sich ist. Der finnische Präsident beschwert sich, daß Apple Arbeitsplätze “geklaut” (sic!) hätte. Oh ja das ist ja auch ganz einfach. Man fährt in die Zentrale von Nokia, setzt allen dort die Pistole auf die Brust – natürlich geschmuggelt; denn der großartige finnische Staat würde das ja niemals zulassen.

Dann sagt man den finnischen Arbeitern, Leute geht nach Hause und fährt dann ruhig wieder zurück und “freut” sich über den Beutezug. Da hat man es den Finnen doch so richtig gezeigt.

So ungefähr muß es wohl gelaufen sein. Und da kann ja die Politik nur böse werden – nicht wahr?