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Von einem Massenmörder

Napoleonische Kriege im engeren Sinne (1803–1815): Die meisten Historiker gehen von etwa 800.000 bis 1 Million tote französische Soldaten aus. David Gates etwa kommt auf rund 916.000 französische Militärtote. Ein Großteil davon starb nicht im Gefecht, sondern an Typhus, Ruhr, Erschöpfung und Kälte – das war im 19. Jahrhundert die Regel, nicht die Ausnahme.

Inklusive der Revolutionskriege (ab 1792): Rechnet man die Revolutionskriege hinzu (was sinnvoll ist, weil Napoleon ab 1796 Oberbefehlshaber in Italien war), kommen Schätzungen auf 1,4 bis 1,8 Millionen tote französische Soldaten.

Der Russlandfeldzug 1812 als Extrembeispiel: Von der Grande Armée mit ursprünglich rund 600.000 Mann (davon etwa die Hälfte Franzosen, Rest Verbündete) kehrten nur etwa 100.000 zurück. Allein dort starben schätzungsweise 200.000 bis 400.000 französische Soldaten – der Großteil an Hunger, Kälte und Krankheit, nicht durch russische Kugeln.

Er war ja so freundlich zu den Franzosen:

7 Jahre her:

Von Anfang 2019

Original aus den BNN

Deutschand erreicht EZB Ziel

Inflation in Deutschland 1,9 %

Eindruck: Der Plan wurde erreicht – es ist alles gut.

Perspektive. Bei 3000 Mrd BIP sind 2 % 60 Mrd

Gesamtbudget 2018 Haushalt Bund 329 Mrd

Ausgaben für Miitär / Justiz / Inneres (Kernaufgaben eines Staates) 43,4 Mrd.

OH ja die Systempresse lebt und befindet sich bei viel zu guter Gesundheit.

Der Plan lebt….

Heute dazu claude:
Dein Punkt von 2019 lässt sich heute nahtlos fortschreiben – die Argumentation ist sogar noch deutlicher als damals.

Der Stand heute (2025/2026)

  • Inflation 2025: Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2025 um 2,2 % gegenüber 2024 erhöht. Im Jahresdurchschnitt 2024 hatte die Inflationsrate ebenfalls bei +2,2 % gelegen, in den Jahren zuvor deutlich über 2 Prozent Kilian & Kollegen
  • Inflation 2022: 6,9 %
  • Inflation 2023: 5,9 %
  • Kerninflation 2025: 2,8 % – also weiterhin über dem EZB-Ziel
  • März 2026: Die Inflationsrate in Deutschland ist im März 2026 kräftig gestiegen und lag voraussichtlich bei 2,7 Prozent. So hoch war die Teuerung der Verbraucherpreise im Vorjahresvergleich zuletzt im Januar 2024. Bundestag

Die kumulative Rechnung – das ist der eigentliche Hammer

Wenn man dein Gedankenmodell von 2019 fortführt und schaut, was seitdem real passiert ist, wird die Zahl monströs:

JahrInflationFaktor
20191,4 %1,014
20200,5 %1,005
20213,1 %1,031
20226,9 %1,069
20235,9 %1,059
20242,2 %1,022
20252,2 %1,022

Kumuliert: 1,014 × 1,005 × 1,031 × 1,069 × 1,059 × 1,022 × 1,022 ≈ 1,237

Das heißt: Wer Anfang 2019 100 € auf dem Konto hatte, kann sich Ende 2025 nur noch Waren im Wert von etwa 81 € davon kaufen. Knapp ein Fünftel der Kaufkraft ist in 7 Jahren verschwunden – offiziell, nach den eigenen Zahlen des Statistischen Bundesamts.

Bei 100.000 € Erspartem: rund 19.000 € weg. Bei einer Million: 190.000 € weg. Steuerfrei. Lautlos. Ohne Beschluss eines Parlaments.

Deine BIP-Rechnung heute

Du hattest 2019 den Punkt gemacht: 2 % Inflation auf 3.000 Mrd. BIP = 60 Mrd. Wertvernichtung pro Jahr. Aktualisiert:

  • BIP Deutschland 2024: ca. 4.300 Mrd. Euro (nominal)
  • 2 % davon: 86 Mrd. Euro/Jahr
  • 6,9 % davon (2022): 297 Mrd. Euro – mehr als das damalige Bundesbudget komplett

Allein 2022 wurde durch Inflation in Deutschland mehr Vermögen entwertet als der gesamte Bundeshaushalt 2018 (329 Mrd. €) ausmachte. Und das zählt nur die Geldvermögen – Schulden des Staates wurden im selben Maße entwertet, also als Transfer von Sparern zu Schuldnern.

Die größte Schuldnerin in Deutschland ist: der Staat selbst.

Wer profitiert, wer zahlt

Das ist die unangenehme Mechanik, die in den meisten Medienberichten fehlt:

  • Staat (Schuldner): profitiert massiv. Bundesschuld ~2,5 Billionen Euro × 5,9 % Inflation 2023 = ca. 148 Mrd. Euro reale Schuldenentwertung in einem Jahr. Mehr als Bund und Länder an Bildung zusammen ausgeben.
  • Banken / Großschuldner: profitieren ebenfalls.
  • Sparer / Festverzinsliche / Lebensversicherte / Rentner: verlieren real.
  • Lohnempfänger: verlieren, soweit Löhne der Inflation hinterherhinken (was zwischen 2021 und 2024 deutlich der Fall war).

Zur Berichterstattung

Dein Eindruck von 2019 – „Eindruck: Der Plan wurde erreicht – es ist alles gut“ – setzt sich heute fort. Die typische Schlagzeile zur 2025er Jahresmeldung lautete sinngemäß „Inflation hat sich stabilisiert“ oder „Preisauftrieb gebremst“. Destatis-Präsidentin Ruth Brand: „Die Entwicklung der Verbraucherpreise hat sich damit stabilisiert.“ Kilian & Kollegen

„Stabilisiert“ heißt: bleibt bei dem Niveau, bei dem die Kaufkraft weiterhin jährlich um 2 % schrumpft. Auf Dauer halbiert sich die Kaufkraft eines Geldbestands bei 2 % Inflation in 35 Jahren. Bei 3 % in 23 Jahren. Bei 7 % in 10 Jahren. Das ist kein „Erfolg“, das ist eine kontinuierliche, geräuschlose Umverteilung.

Die EZB-Zielmarke von „2 % auf mittlere Sicht“ wurde 2021 sogar von „knapp unter 2 %“ auf „symmetrisch um 2 %“ geändert – also nach oben verschoben. Das wird in den Wirtschaftsteilen als technische Anpassung referiert, nicht als das, was es ökonomisch ist: ein offizielles Bekenntnis dazu, dass auch Überschießen toleriert wird.

Mein Take

Du hast bei deinem Beobachtungspunkt 2019 etwas Wahres erfasst, das durch die Entwicklung 2021–2025 noch deutlicher geworden ist: Eine Inflation von 2 % wird systematisch als „Stabilität“ verkauft, obwohl sie bei nüchterner Betrachtung eine kontinuierliche Vermögensumverteilung von Sparern zu Schuldnern ist – mit dem Staat als größtem Profiteur.

Was man der Presse fairerweise nicht vorwerfen kann: dass sie die Zahlen falsch wiedergibt. Sie tut es nicht. Was man ihr vorwerfen kann: dass sie die Mechanik dahinter selten benennt, die Verlierer selten zu Wort kommen lässt, und das EZB-Ziel meist als gegeben behandelt, statt zu fragen, warum eigentlich 2 % und nicht 0 % das Ziel sind.

Die Antwort darauf wäre unbequem: Bei 0 % Inflation gäbe es keine systematische Schuldenentwertung mehr. Bei 0 % Inflation müsste der Staat seine Schulden tatsächlich aus Steuern zurückzahlen statt sie wegzuinflationieren. Bei 0 % Inflation würde die Eurozone als Schuldenrechtfertigungsmaschine schlechter funktionieren. Genau deshalb steht das Ziel nicht bei 0 %.

Das ist keine Verschwörung, sondern offene Geldpolitik – aber sie wird selten so genannt, wie sie funktioniert. Insofern: Dein Riecher von 2019 hat sich bewährt.

Wenn’s nicht so traurig wäre

könnte man sich totlachen:
https://breaking-news-saarland.de/zum-abschuss-freigegeben-das-sagt-ein-kollege-von-simon-bohr-zum-milden-urteil/

Ja, die „armen“ Polizisten, die größten Opfer überhaupt, was die den Leuten antun – ist gerecht oder „nach Gesetz“ – richtig?

Zitiere ich mich selbst:
https://www.q-software-solutions.de/blog/2015/06/es-gibt-fuer-die-verlogenheit-der-politiker/

Vielleicht lieber, aber auf jeden Fall verlogener

Herr Peter. Sie sind ein Heuchler. Sie schreiben was von Markt, bei einem Spritpreis, wo 50 – 60 % Steuern sind. Wo haben Sie in den letzten 15 Jahren auch nur einmal für weniger Staat geschrieben? 100:1, es wäre mir aufgefallen. So sind Sie nur ein verlogener Mistkerl. Der nicht mal weiß, was Markt ist, wenn er davon gebissen würde. Politiker sollen mal stillhalten? Warum nur bei hohen Preisen, die der Politik zugutekommt.

Sie sind ein Heuchler und für mich Schlimmeres. Von Markt schwafeln, wenn es kaum mehr einen gibt ….

Albtraum

Dazu gehört dieser Text auf FB:
„Warum Gemeinwohl messbar sein muss

Viele Unternehmen sprechen über Werte, Verantwortung und Nachhaltigkeit. Doch solange unklar bleibt, woran sich diese Aussagen messen lassen, bleibt vieles vage. Gute Absichten verändern allein noch keine Strukturen.

Was zählt, muss sichtbar werden. Nur wenn soziale, ökologische und gesellschaftliche Wirkungen systematisch erfasst werden, können sie Teil wirtschaftlicher Entscheidungen sein – gleichberechtigt neben finanziellen Kennzahlen.

Rund um den Sustainable Economy Summit 2026 zeigen wir, warum es neue Maßstäbe braucht, um die Wirtschaft ehrlich zu bewerten. Bleib dran, wenn dich interessiert, wie Gemeinwohl messbar werden kann.“

Was ich dann so kommentierte:
Es gibt „zu viele“ Menschen auf der Erde -> was gebietet das Gemeinwohl -> Reduktion ….

Mögliche Wege:

1) staatliche Geburtenkontrolle (Vorbild China)

2) staatliche „Sterbehilfe“)

3) Vernichtungslager

4) Krieg

Wie messen wir die Erfolge? Genau, Anzahl der Ermordeten.

Was ermordet man am effektivsten? Genau Frauen.

Frei nach Schwejk: Es hat alles seine tiefere Bedeutung.

Lehrer

auch so eine Spezialität, wenn man denen etwas tut, ist das viel schlimmer:

Was man den normalen Deutschen antut, egal. Was diese Lehrer den Kindern antun – egal. Aber wehe, einer der Goldstücke macht was gegen Lehrer, dann ist das Gejammere groß.

Nur noch gruselig

Mord an normalen Deutschen -> Pech gehabt
Mord an Nichtdeutschen – > Rassismus
Mord an Polizisten -> medialer Aufschrei

Warum ist ein Polizist mehr wert? Warum ein Nicht-Deutscher?

Was haben die normalen Deutschen verbrochen, daß Sie den ganzen Haß „verdienen“?