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Wenn man wenigstens anfinge

Nur zur Information: Niemand schafft einen Marathon in nur einem Schritt oder andersherum, alle Sachen brauchen Zeit. Wenn Sie also mehr Freiheit wollen, dann bekommen Sie die üblicherweise nicht in einem Sprung, sondern mit der Abschaffung von einem Gesetz nach dem anderen.

Wählt man weiter Sozialdemokratie, kann es nichts mit weniger Gesetzen werden. Denn Quintessenz der sozialdemokratischen Parteien sind mehr Gesetze, mehr Eingriffe, weil ein Eingriff zieht so gut wie immer andere Eingriffe nach sich. Andersherum bauen Gesetze aufeinander auf. Wenn man also die richtigen abschafft, fallen andere mit weg…..

Am Anfang wird sich nicht viel ändern, man wird die Änderungen nicht merken. Aber mit jedem Gesetz weniger wird es stetig besser.

Zum Anfang muß (leider) man in D über eine Partei gehen, d.h. der Wähler muß sein Wahlverhalten ändern, es muß um weniger Gesetze geben. Dann muß der Liberale sich aufmachen und eben liberal handeln…

Stand 2024 nur 0,1 % wählten eine liberale Partei. Und die Sozialausgaben rasen von Rekord zu Rekord.

Für mich völlig klar

und ich hatte es auch schon mehrfach hier geschrieben, warum liberal sein einfach und konsequent nur eben nicht „opportun“ in diesem D:
https://freiheitsfunken.info/2024/07/10/22201-politikwechsel-prinzip-und-pragmatismus

Zitat von dort:

Kopfsprung ins Haifischbecken

Gerade die Freiheitlichen verfügen über ein Gerüst aus glasklaren Prinzipien, das in ihrer Stringenz einzigartig ist. Der Liberalismus ist gegenüber dem Konservatismus und dem Sozialismus der rationalste, durchdachteste und hinsichtlich seiner Ergebnisse erfolgreichste Politikansatz. Er führt nachweislich zu Wohlstand für alle, zu Frieden und technologischer Entwicklung, ganz im Gegensatz zum Sozialismus. Im Zusammenspiel mit dem eher gefühligen Konservatismus kann der Liberalismus Gesellschaften stabil halten und dennoch voranbringen.

Was aber vielen Freiheitlichen heute fehlt: Sie machen nicht ernst. Sie heiligen ihre Prinzipien, aber verdammen den Pragmatismus. Ja, viele Freiheitliche schauen verächtlich und spöttisch von der Tribüne aus auf jene herab, die sich in den Staub der Arena begeben und sich die Hände schmutzig machen, um etwas tun, um die freiheitlichen Prinzipien in die Tat umzusetzen.!

Seit Jahren schreibe ich schon gegen 1) Nichtwählen 2) Ablehnen von Wählen an. Ja, es ist schlecht es zu müssen nur so kann man hoffen, daß man aus dem ganzen Mist leidlich friedlich herauskommt. Aber nein, pragmatisch darf man nicht sein ….

Mir reicht zur Kritik, genau ein Satz

Statt diesem Eintrag:
https://www.facebook.com/peter.pilz.3152/posts/pfbid02e6cGX6Z6DKjEV4Ae3cquKSFDBwWUdzFc9uU3zwThyvwQwUUUU87cjK932jKXxy7jl

Und zwar:
https://www.ushistory.org/documents/ask-not.htm
„And so, my fellow Americans: ask not what your country can do for you — ask what you can do for your country.“

Damit ist dieser Kennedy für mich gestorben. Ob er sonst ein Arschloch war oder nicht, interessiert mich dann nicht mehr. ‚

Mit dieser Perversion von Recht ist jedes Verbrechen gegen Menschen abgedeckt, wenn es dem Land „gut“ tut.

Falsch

Richtig:
Sie können sich bei sich selbst bedanken und der Mehrheit der Wähler. Ihre „Entscheidung“ an der Wahlurne bracht die Ampel an die Macht. Die Grünen haben immer klargemacht, daß sie Feinde der Wirtschaft sind, und sie haben immer betont, daß sie mehr Gesetze für ihre Weltsicht verabschieden werden. Sie haben sogar vom „grünen Wirtschaftswunder“ geschrieben und nun braucht man sich wirklich nicht wundern, wenn’s den Bach runtergeht.

Die Grünen haben, was das angeht, bisher nicht gelogen. Sie hassen die Deutschen, Sie hassen jeden, der ihrer irren Politik nicht positiv gegenübersteht. Wo sich die Grünen um 180° drehten, war nur eine Sache, Kriege. Sie waren immer gegen Atomkraft, sie waren immer gegen die freien Entscheidungen jedes Einzelnen. Sie haben immer klargemacht, daß nur ihr Weg der Richtige ist und daß man jeden, der sich gegen sie stellt, vernichten kann.

Wirklichkeit

Es ist schon erstaunlich, wie sehr man sich der Wirklichkeit versucht zu verschließen. Waffen sind ein Fakt und die wird es immer geben. Warum es positiv sein sollte, dem größten Mördern aller Zeiten die Verfügungsgewalt darüber zuzugestehen, ist nicht naiv oder dumm, sondern mörderisch.

Jeder, der nur Waffen in den Händen des Gewaltmonopols sehen will, ist ein Baumeister von Massenvernichtungsanlagen.

Die Weltkriege gab es durch wohlorganisierte Staaten, deren Zweck darauf ausgerichtet wurde andere zu vernichten! Die Finanzierung erfolgte durch die Druckerpresse in den jeweiligen Ländern. Keine Waffe in den Händen von Privatpersonen hat je einen so hohen Schaden verursacht wie Waffen, die Soldaten gegeben oder korrekterweise aufgenötigt wurden.

Die Perversion auf die Idee zu kommen, es sei eine gute Idee alle Waffen in den Händen eines Monopols zu haben, ist eines der größten Verbrechen der Menschheit und gegen Menschlichkeit, daß es je gab und wohl auch geben wird.

Wer meint, es sei anders, kann es in den Kommentaren erläutern.

So ist es

Dazu auch Roland Baader:

„Wenn eine große Zahl von Leuten – oder gar die Mehrheit – von anderer Leute Geld und Arbeit lebt, und wenn den Empfängern sogar noch eingeredet wird, dass sie darauf einen Anspruch hätten, dann ergibt sich daraus nicht nur eine andere Auffassung von Wirtschaft, Arbeit, Eigentum, Staat und Politik, sondern auch eine Änderung der Persönlichkeits- und Charakterstruktur der Bürger. Die Wertschätzung von Unabhängigkeit, Eigenverantwortung, Zukunftsvorsorge, Familien- und Sippenzusammenhalt, Mäßigung, Verzicht, Wagemut, Ehrlichkeit und persönliche Hilfsbereitschaft schwindet zunehmend. Eine Handlung kann nur einen moralischen Wert haben, wenn sie weder unter Zwang noch auf Kosten anderer erfolgt. Persönliche Moral (und es gibt keine andere als persönliche!) schwindet dahin, wenn sie in das Wieselwort „sozial“ umgedeutet wird und die Domäne des „Sozialen“ mehr und mehr zum zwingenden und befehlenden Gewaltmonopolisten „Staat“ wandert. […] Die Ethik des Teilens ist unendlich wichtig im persönlichen Bereich, aber sie wird zur Scheinethik der Vernichtung, wenn man sie auf ein ganzes Gesellschaftssystem anwenden will. Sie wirkt dann wie ein Bombenkrieg, der alles zerstört: die materiellen Werte der Menschen und ihre ideellen und moralischen Werte. Moral als allgemeinverbreitetes und dauerhaft stabiles Element in einer Gesellschaft kann es ohne die üblichen ökonomischen Zwänge des Lebens nicht geben.““

Was ist staatlich kontrolliert?

Unter anderem die Schulen und ja auch die Umstellung von Sommerzeit auf Winterzeit und zurück. Alle Steuern sind staatliche kontrolliert und änderbar wie auch so alle Gesetze selbst im GG. Wieso schafft man es dann nicht, die Umstellung abzuschaffen? Warum gibt es immer schlechtere Leistungen an den Schulen und warum müssen Normalverdiener mehr als die Hälfte ihres Gehalts an den Staat abliefern?

Wieso schafft es der Staat nicht, Dinge, die er kontrolliert, gut zu regeln?

Wie kann man auch nur glauben, daß unser Staat etwaige Klimaänderungen aufhalten kann? Und noch eine Frage, was machen wir eigentlich, wenn es kälter wird? Alle PVS Anlagen verschrotten und wieder auf Kohle und Öl setzen?

Man kann die Feigen durchaus benennen

In D und anderen Ländern sind es – leider – die Wähler. Sie wählen für immer mehr Staat und der ist per se mit das böseste, was es gibt. Alle größeren Verbrechen der letzten 1000 Jahre wurden im Namen von Staaten begangen. Und die größten Schlachtereien waren die Weltkriege.
Die Morde an der eigenen Bevölkerung der Sozialisten sind ein anderes zutreffendes Beispiel. Wer für mehr Macht eines Staates wählt, wählt im Endeffekt auch für Konzentrationslager.

Kleiner Rückblick

über nun fast 16 Jahre dieses Blogs. Ich suche mal nur die Fehler raus, die ich so machte
1) Meine Einstellung zu Atomkraft, ich war und bin kein Fan, es ist aber so falsch und wir täten gut daran, auch diese Möglichkeiten zu verbessern
2) Meine Mitgliedschaft bei der FDP. Meine „Entschuldigung“, ich konnte nicht ahnen, daß die FDP alles Liberale in die Tonne treten würde
3) Ach ja meine Idee über Demokratie, ich bin weitaus skeptischer geworden, was diese Regierungsform angeht. Das Wahlergebnis gestern hat es leider nur bestätigt.

Mehr fällt mir im Augenblick nicht direkt ein. Wenn ich mehr finde, werde ich es auch noch festhalten. Man kann durchaus sagen, ich bin mir in den 16 Jahren treu geblieben. Liberaler anno 2008, Liberaler heute 2024.

Meine Warnungen vor einem zu großen Staat sind alle wahr geworden und Freiheit gibt es in D so gut wie nicht mehr. Das ist eine Katastrophe. Wenn jemand Lust hat, kann er ja mal kommentieren, wo ich falsch lag und wo richtig.

Spezieller richtig lag ich mit meinen Warnungen vor CDU, SPD, FDP (nach 2009), Grünen und mit dem Marsch in den Sozialismus. Es war am Anfang schleichend und hat sich immer mehr beschleunigt, die schlimmsten Jahre waren 2020 – 2022.