Archiv des Autors: Friedrich

Merkwürdig

Apple bringt offensichtlich eine neue Programmiersprache raus: https://developer.apple.com/library/prerelease/ios/documentation/Swift/Conceptual/Swift_Programming_Language/GuidedTour.html#//apple_ref/doc/uid/TP40014097-CH2-XID_1

Ich muß zugeben, verstehen tue ich das nicht. Die Gründe dafür sind
1) Objective-C ist sehr Smalltalk ähnlich und Smalltalk gibt es schon ewig, die einzige Änderung die man Smalltalk beibiegen müsste wäre Type Annotationen (also eine Deklaration des Types), nimmt man sich ein Beispiel an Haskell müsste man das so nicht mal unbedingt explizig machen. Smalltalk wäre für die Objective-C Programmierer, durchaus einfacher zu verstehen.

Ob man schreibt:
[Rectangle circumreferenz side1: 10 side2: 20]
Rectangle circumreference side1: 10 side2: 20 macht den Kohl nicht fett

Auch besitzt Swift kein Konstrukt wie Makros die eine wirkliche Erweiterung wären. Aber auch das braucht man mit Smalltalk nicht wirklich „neu“ erfinden.

2) Apple hatte sich vor einigen Jahren mit Dylan beschäftigt (eine wohl mehr oder minder vergessene Programmiersprache) die aber im Prinzip sehr ähnlich zu Swift ist, warum man da nicht Dylan benutzt hat, ist mir unverständlich.

Ich kann den wirklichen Vorteil einer neuen Systemprogrammmiersprache für Macs nicht nachvollziehen. Swift wird wie alle neue Sprachen reichlich graue Flecken haben, die dürften Apple bei Objective-C schon weitestgehend erhellt haben.

Kurz, ich kann nicht erkennen, welchen Nutzen Apple oder die Programmierer daraus ziehen werden können.

Bin offenbar nicht der Einzige der das nicht versteht:
http://jaxenter.de/artikel/Apple-Swift-Brauchen-wir-wirklich-noch-eine-neue-Programmiersprache-Kommentar-174018

Sie können Objective-C auf absehbare Zeit nicht ersetzen. Genauso wenig wie MS es geschafft hat C abzuschaffen. Ja, zugegeben es ist ein C++/C/C# Verschnitt aber im großen und Ganzen können Sie Windows heute noch immer so programmieren wie vor langer Zeit. Ich bezweifele, daß die Umstellung von VB auf VB.NET eine große Begeisterung ausgelöst hat. Man fragt sich wirklich, warum machen Sie das? Sicher nicht um einem Programmierer das Leben zu erleichtern…

Wie gehen Imperien unter?

Ich denke hierbei handelt es sich um eine derzeit sehr wichtige Frage. Schaut man in die Geschichte, erfährt man es gibt dafür mehrere Möglichkeiten. Bei manchen Untergängen kommt es zu epischen Verwerfungen (Atlantis, Troja), bei manchen weiß man es einfach nicht (Angkor) bei anderen durch kleinere Kriege (immer wieder), manche gehen ohne große Verwerfungen für andere Länder unter (DDR, UDSSR), und wieder andere explodieren (Kaiserrreich, Diktaturen). Dazu gibt es auch ein interessantes Buch

Kollaps: Warum Gesellschaften überleben oder untergehen

Zumindest eines steht fest. Kein Imperium besteht schon seit angedenk der Menschheit. Somit ist es klar Imperien entstehen, wachsen und kontrahieren (und brechen) dann irgendwann zusammen. Die Dauer ist recht flexibel, manche 1000-jährige Reiche kommen über 12 Jahre nicht hinaus. Andere wie China brauchen dafür Jahrhunderte und von wieder anderen weiß man es nicht.

Ich meine aber durchaus einen Kernpunkt sehen zu können. Irgendwann wird die Erhaltung des Imperiums einfach zu teuer, und zwar nicht nur in finanzielle Hinsicht sondern auch auf sagen wir mal was alle Resourcen angeht (sei es an Menschen, Tieren, Maschinen) – klar man kann das auf finanzielles herunterbrechen.  Ich habe den Eindruck die Gesellschaften werden einfach immer statischer und damit natürlich unflexibler, Stichwort: „Das haben wir immer so gemacht“…, vielleicht kann man es auch so sehen je etatistischer eine Regime wird desto wahrscheinlicher ist es am Ende. Dazu kommt dann noch (Aber)glaube (weiße Götter, Klimakatastrophe, Endzeitszenarien) . Vielleicht kann man auch sagen, das Denken wird immer eingeschränkter. Man sieht die Welt nur noch in einem bestimmten Blickwinkel, man denke an den Totenkult der Ägypter, die komischen Figuren auf den Südseeinseln uvm. Man war und ist unflexibel genug, immer irgendwie so weitermachen wie zuvor.

Betrachte ich die heutige Zeit, kann man das ja sehr gut bei den „Stützen“ der Gesellschaft sehen. Der Weg ist die Einschränkung der Meinungs/ und Redefreiheit, immer mehr Bereiche werden tabuisiert. Dazu wird eben so getan als ob man durch mehr Diebstahl mehr Gerechtigkeit schaffen kann. Die Politiker fragen sich nicht mehr, welche Rechte gelten sondern nur noch, wie kann man die Leute immer mehr einschränken um selber an der Macht zu bleiben. Keine der derzeitigen Parteien in irgendeinem Land plädiert derzeit die Staatsaufgaben zu verringen, im Gegenteil alle Reste von Wirtschaften werden mehr und mehr unterdrückt Die wichtigste Grundlage für Wohlstand sparen wird diskreditiert. Die Leute „müssen“ mehr Geld ausgeben, man muß die Nachfragelücken füllen. Vor kurzem lief im Radio, die Leute geben mehr aus, was nur auf Dauer bedeutet, die Leute verzehren Ihre Substanz. Und das bedeutet auch, daß in immer mehr Bereichen die Investitonen zurückgehen, damit wird natürlich weniger produziert werden. Weniger Produkte, bedeutet  verminderter Wohlstand, damit gehen wir in einen Negativzyklus.

Ich persönlich meine den derzeit schon sehen zu können. Ich glaube auch, daß ich mich in einigen Dingen geirrt habe. Ich bin immer von einem Knall am Ende ausgegangen, es scheint aber so als ob man einfach davon ausgehen muß, die Brötchen werden immer kleiner. Schaue ich auf meine Vorhersagen zurück, kann ich nur sehen, daß ich offenbar so gut wie jeden Punkt auf die Reihe bekommen habe. Die Repressalien werden immer größer, genau wie die Einschränkungen. Schaue ich auf die letzten 4-6 Jahre zurück, muß ich feststellen die Welt ist weitaus etatistischer geworden. Es wird zwar immer noch produziert, das scheint aber mehr ein Schwung zu sein, Derzeit erscheint es so, daß die Umverteilerei es vielen immer noch ermöglicht „mehr“ zu verbrauchen, es ist aber absehbar, daß es doch Grenzen gibt. Es hat den Anschein als ob es nicht massiv abwärts gehen wird sondern stückchenweise. Die Leute zehren derzeit von Ihrer Substanz, dieser Substanzverzehr wird sich wohl in der Zukunft bemerkbar machen, und dies wird sich in einem wahrscheinlich beschleunigendem Untergang bemerkbar machen.

Bis dahin dürften aber noch sehr viele Repressalien auf diejenigen zukommen, die trotz allem noch gespart haben. Somit glaube ich, waren viele Enteignungen erst der Anfang …. – leider….

Noch ein toller Kommentar

Zitat von Teufelsmoorer

Es heist : DAS JAGEN;
nicht DIE JAGEN
oder
DER JAGEN….
Und es heißt die Sonne und der Mond – wogegen in südlichen Ländern von le soleil und la luna gesprochen wird.

Soviel dazu….

Männer wollen sich bei der jagd oft neu Beweisen; das haben frauen nicht Nötig.
Im Endeffekt sind Frauen (seien wir doch mal ehrlich) keine Menschen mehr, sondern haben die nächsthöhere Daseinsform längst erklommen. Sie haben sich aus den Niederungen der Fehlbarkeit, in denen sich der Mann voller Verzweiflung und säuischer Lust seit Jahrtausenden herumsuhlt, hinausmetamorphisiert und strahlen mit einem Glanz, der das ganze Universum erleuchtet!

Wen sie traucheln; dann aufstehn; kurz schütteln… Krone zurecht rücken; Ärmel Hochkrempeln und Arme anwinkeln; Fäuste ballen… und weiter !
Heldinnen, wie es sie sonst nirgendwo mehr gibt.
Da können die 99% männlicher Versager, die sich schon hinter Muttis Schürze verstecken, wenn nur ein Regenwürmchen aus einem Loch hervorlugt, die noch nie etwas anderes zu Wege gebracht haben, als Sozialleistungen abzugreifen und Bier und Chips zu futtern, nicht einmal neidvoll zur göttlichen Weiblichkeit hinüberschauen, weil ihnen zum Neid der nötige Wille und das Hirn fehlt.
Wie konnte dieses überflüssige Geschlecht nur so lange auf dem Planeten überleben?

Ach ja, weil ihm die gebenedeiten Frauen eine Zivilisation und Kultur gebaut haben, die ihn ohne große Mühen seine niederen Instinkte von früh bis spät in die Nacht ausleben und befriedigen lässt.

Das nenn‘ ich mal richtig gelungen…

http://forum.wildundhund.de/showthread.php?94840-Neuer-Trend-Immer-mehr-Frauen-werden-J%C3%A4ger/page2

Gefunden

Europäer: Wir haben Demokratie und Meinungsfreiheit, das habt Ihr nicht!
Araber: Inwiefern? Was haben wir nicht, was Ihr habt?
Europäer: Nun, ich darf zum Beispiel in meinem Land das Christentum
niedermachen, so viel ich will und so hart ich will.
Araber: Das darf ich in meinem Land auch!
Europäer: Hahaha, sehr witzig. Aber darfst Du in Deinem Land auch den
Islam niedermachen?
Araber: Nö. Du in Deinem aber auch nicht!

Hier: http://lepenseur-lepenseur.blogspot.de/2014/06/ein-paar-schnurren.html

Lässig…

Wörterbuch

Finanzielle Flexibilität: Wir finden es echt doof, daß wir nicht einfach mehr Schulden machen dürfen. Das muß geändert werden….

Ohne finanziell davor. Lasst uns doch mit so etwas Nebensächliches wie Gesetzen in Ruhe. Stichwort EZB und Staatsfinanzierung

Nach Draghi: ist in der Tat innerhalb unseres Mandats möglich, wenn die Käufe dazu dienen, die Preisstabilität zu wahren”, erk – See more at: http://www.ortneronline.at/?p=29444#sthash.w3FnsOyf.dpuf

Nach dem Gesetz: 
http://dejure.org/gesetze/AEUV/123.html
(1) Überziehungs- oder andere Kreditfazilitäten bei der Europäischen Zentralbank oder den Zentralbanken der Mitgliedstaaten (im Folgenden als „nationale Zentralbanken“ bezeichnet) für Organe, Einrichtungen oder sonstige Stellen der Union, Zentralregierungen, regionale oder lokale Gebietskörperschaften oder andere öffentlich-rechtliche Körperschaften, sonstige Einrichtungen des öffentlichen Rechts oder öffentliche Unternehmen der Mitgliedstaaten sind ebenso verboten wie der unmittelbare Erwerb von Schuldtiteln von diesen durch die Europäische Zentralbank oder die nationalen Zentralbanken.


Das nennt sich dann bei der EZB: Flexibilität. Und hier muß man noch mal aufpassen, Preisstabilität bedeutet nicht gleichbleibende Preise sondern eine jährliche Preissteigerung von 2%. Alles darunter ist für die EZB und andere Zentralbanken schon übelstes Teufelswerk.

Italienische Verhältnisse

Ich hoffe ich schließe nicht zu voreilig, aber während der letzten 14 Tage ist mir speziell in Italien einiges aufgefallen. Erst einmal: Je kommunaler die Straßen desto schlechter sind Sie generell. Hier in D finde ich auch immer mehr Straßen die mehr aus Flicken als aus Straße bestehen (Beispiel: rote Lache, diverse kl. Straßen zwischen Heilbronn und Würzburg.

Ich habe dort Bauruinen wie selten gesehen (Spanien war vergleichbar) davon sind wir in D dort wo ich vorbeigekommen bin offenbar noch weit entfernt.

Das Preis/Leistungsverhältnis insgesamt in Italien ist völlig unbefriedigend. Alles ist teurer (außer Wasser), primitiver. Speziell auffällig für mich die astronomischen Preise, dort verdienen die Leute weitaus weniger müssen aber tatsächlich für Diesel alleine zwischen 30 – 40 -¢ /l mehr ausgeben. Das Platzproblem in den Städten kann man  nur noch fürchterlich nennen. In neuen Häusern gibt es schon Wassereinbrüche und es löst sich der Beton in einer sauren Lösung auf. Dort stehen niegel nagelneute Wohnungen einfach leer. Die Preise für Strandsachen sind aberwitzig 25 € für zwei Liegen und ein „Schirmchen“. Astreine Lagen direkt am Meer sind verkommen und tatsächlich Ruinen.

Aber: Es geht weiter. Somit denke ich könnten wir eventuell auch immer mehr italienische Verhältnisse in D bekommen. Wir hier in D sind dieses Lavieren an der Pleite entlang so einfach nicht „gewöhnt“. Wäre es gut?

Das ist eine Frage, die man nur sehr schwer beantworten kann. Fakt ist aber in Italien dürfte es (noch) schwerer sein mit Sparen zu etwas zu kommen. Wenn die Preise dort so exorbitant hoch sind, bleibt eben einfach weniger zum Leben übrig. (siehe auch: http://www.dia-vorsorge.de/faktencheck/kapitalmaerktekapitalanlagenfunding/sparquoten-in-der-krise-und-im-eu-vergleich.html)
Das heißt aber auch das ganze System ist extrem anfällig für kleine Störungen. Tatsache scheint aber zu sein, der Euro wirkte dort für den Staat keineswegs hinderlich. Von wegen, weniger Schulden oder so. Im Gegenteil die Preise sind so davon gelaufen, daß es tatsächlich für uns Deutsche billiger ist im eigenen Land Urlaub zu machen. Das war vor gar nicht mal langer Zeit 20 – 25 Jahren noch ganz anders. Für mich ist es offensichtlich, daß Italien „abgefallen“ ist, kurz insgesamt sind nach meinem Empfinden die Italiener mehr in’s Hintertreffen gekommen.

Und es kann nicht besser werden (auf absehbare Zeit) weil eben von der Substanz gezehrt wird (und wahrscheinlich von den EU-„Förder“töpfen….

Es scheint auch so zu sein, als ob es dort nicht wirklich eine Politik des Sparens gibt. es gibt dort unglaubliche Mengen an verschiedenen Polizisten und ich befürchte das geht auf Kommunal, Landes, Bundesebenee locker so weiter. Ich habe den Eindruck dort arbeiten noch weitaus mehr als „Staatsangestellte“, was auf Dauer eben nicht hilfreich ist.

Kurz: Ich kann mir durchaus vorstellen, daß aus dem Leben mehr ein Dahinvegetieren wird. Heute nicht wissen ob man morgen noch genug haben wird alleine um nur Essen zu kaufen….

Und noch etwas. In einem Land mit soviel Sonne so miese Tomaten zu bekommen ist eine Schande…

Echt Zu Blöd/Böswillig

ich dachte daran auch nur zu schreiben Echt Zu Befangen. Das trifft es aber nicht wirklich.Auch Zentralbanker müssen wissen, daß man zuviele Schulden nicht mit noch mehr Schulden bezahlen kann. Was Sie erreichen wollen ist ja „klar“. Durch die Kredit soll die Produktion ausgeweitet werde, die dann dazu benutzt werden kann die Kredite abzubezahlen. Das kann aber nur klappen wenn die Produktion wirklich ausgeweitet wird. und genau das kann eben auch durch noch so viel Kredit nicht erzwungen werden. Selbst Zentralbanker haben mal gesagt, „Man kann Pferde zum Wasser führen, saufen müssen sie schon selber“.

Unser Problem ist nicht eine ausgeweitete Produktion, das hat sich schon automatisch aus dem viel mehr an Menschen ergeben die auf dieser Erde leben, es wurden viel mehr Menschen und wir alle sind wohlhabender als jemals in der Geschichte, dieser „Über“wohlstand zog ganz klar auch eine Produktionssteigerung mit sich.

Ich persönlich muß davon ausgehen, daß die Zentralbanker dieser Erde wohl schon von Mises kennen, das Sie aber aus verständlichen Gründen davon ausgehen, Sie wissen es besser. Herr Nowotny hat das genau so auch von sich gegeben:

“Die Geldwirtschaft müsse jedenfalls geregelt sein, sonst herrsche das Chaos. Es handle sich dabei um ein „Handwerk“ auf das die Experten der Notenbanken sich bestens verstünden. – See more at: http://www.ortneronline.at/?p=29055#sthash.iLQiYyLj.dpuf” – See more at: http://www.ortneronline.at/?p=29055#sthash.4jkQ5e5X.dpuf

Man muß davon ausgehen, daß ALLE Zentralbanker das unterschreiben wollten. Ansonsten hätten Sie nicht „Zentralbanker“ gelernt. Alle Zentralbanker dieser Erde liegen damit aber grundsätzlich falsch. Und so sind auch Ihre Entscheidungen. Sie sind befangen und leider zu blöd diese Befangenheit zu erkennen.

Das bringt die BNN heute auf S4 im Artikel „Zaubern kann auch Draghi nicht“ komplett auf den Punkt:
„Fakt (sic!) ist: Ohne das Einschreiten der EZB und andere führender Notenbanken weltweit hätte die Finanzkrise 2008/2009 noch dramatischere Spuren hinterlassen“.

Nun die Zentralbanken zusammen mit Gesetzen von Staaten haben uns in die Misere geführt. Seit dem sind noch weitere Billionen an Schulden hinzugekommen, die Welt dreht sich aber weiter und somit wird man sehen können die Spuren dank Eingriff der Zentralbanken werden noch weitaus dramatischer werden.

Keine Zentralbank und keine Bank kann durch das erzeugen von neuem Geld Wohlstand vermehren. Dieser Aberglaube ist genau den, den ich als befangen oder stärker zu blöd chrakterisiere. Weder die Zentralbanker noch die Politiker sind an einer Lösung interessiert, das einzige was sie wollen ist den Zusammenbruch auf nach Ihrer Zeit hinauszuschieben. Liebe Deppen, Eure Zeit ist abgelaufen, Ihr wißt es nur noch nicht. Ich persönlich glaube nicht, daß es noch mal 50 Jahre so weitergeht. Das was wir seit 2008 versäumt haben werden wir mit Zins uns Zinseszins (wörtlich zu nehmen) nachbezahlen.

Darum schätze ich Rothbard

Aus ökonomischer Sicht handelt es sich beim Staat um eine parasitäre Verbrecherbande. Das Vermögen wird auf Kosten der â€žAusgebeuteten“ in Richtung der â€žAusbeuter“ umverteilt. Alle anderweitigen Auffassungen stammen von Leuten, die bestenfalls nicht die geringste Ahnung davon haben, wie die Wirtschaft funktioniert, oder Sie schlimmstenfalls als Steuersklave auspressen wollen
Murray Rothbard, „Power and Market“, 1970Auszug aus Kapitel 4 „Staatseinnahmen und Staatsausgaben“

Ein aufmerksamer Mitleser, hat das so schon mehr als einmal in den Kommentaren geschrieben. Und wo er recht hat, hat er Recht.

In der Tat durch Zwangsmaßnahmen kann man ausbeuten, und wenn man bedenkt, daß wir heute schon mehr als 1/2 Jahr nur für die Ausbeuter arbeiten, könnte man sich vorstellen mit wieviel weniger Arbeit man gut leben könnte – ja wenn….

Und das mit der Steuer, nun ja ein perfekteres Ausbeutungssystem als Steuern gibt es weltweit nicht. Das Problem die meisten sind der Meinung, daß mit den Steuern ist schon in Ordnung so. Naja jedenfalls so la la – die von der Politik sogenannten Schwarzarbeiter, die eigentlich Schaffende auf eigene Rechnung genannt werden müssten sehen das offensichtlich auch anders. Wer will es Ihnen verdenken?

Ach ja ich weiß die Bürokraten und Schmarotzer des Systems, daher ja auch das Bestreben Bargeld zu verteufeln. Hinterlässt eben eine viel  kleinere Spur. Wer sich darauf einlässt dies nicht zu nutzen, wird sich irgendwann über den Besuch des Gewaltmonopols wundern.

Ach ja das hat Rothbard noch vergessen die Ausbeuter, besitzen a) die Waffen b) genug Helfer, die ohne jeden Skrupel diese Waffen auch benutzen und es euphemistisch Dienst am Land nennen. Glauben Sie an ein Militär in den Größenordnungen oder dem Herr von Staatsangestellten, wenn der Staat sich nicht so weit ausgedehnt hätte? Ich persönlich bin mir sehr sicher nur durch diese perfekte Kombination von Gewalt und Mitläufern funktioniert das System so gut für die Ausbeuter.

Es bleibt nur eine kleine Frage für mich. Wie viele der hier Lebenden sehen das so? Ich befürchte es sind weniger als 1/5. Aber das ist nur eine Meinung, belegen kann ich es kaum. Woran sollte man es fest machen?

Nehme ich die Wikipedia als Zahlenlieferant:
http://de.wikipedia.org/wiki/Schattenwirtschaft

Dann sind es sogar weniger als 1/5. Naja, ab nächstes Jahr werden wir vielleicht mehr wissen, denn es gibt ja Bestrebungen diese böse Wirtschaft zu schätzen. Da kann man dann noch schöner manipulieren. Und das ist ja genau das Schlaraffenland für alle nicht Leistenden….

Somit erwarte ich für die absehbare Zukunft durchaus einen Anstieg der Wirtschaft ohne Staatsbeteiligung. Die Leute werden sicherlich versuchen dem immer rücksichtsloserem Zugriff der Schmarotzer zu entkommen – vielleicht ist es aber auch nur Wunschdenken.

Ob unsere Eltern auch eine so schwarze Zukunft vor sich sahen?  Ich tue mich schwer, es zu glauben. Denn viele unsere Eltern sind ja nach dem Krieg oder so gerade im Krieg geboren worden. Nach jedem Krieg, kommt ein Frieden und so wie es aussieht ist unsere Strähne was Frieden  angeht nur noch hauchdünn und wird womöglich reißen….. So mußten sie einen neuen Krieg fürchten. Ja, ich glaube damit hatten Sie wohl rechnen müssen, aber damals gab es eben noch sehr viele die einen Krieg aktiv miterleben mußten. Meine Generation hingegen (60 er), kennt es glücklicherweise nicht. Aber auch jedes Glück endet irgendwann…..

Die BNN outen sich – mal wieder

als völlig von der Wirtschaft unbeleckte. Heute auf S. 7. Über den „historischen“ Schritt der EZB die Zinsen auf 0 % zu setzen und „Straf“zinsen für Banken. Die Argumentation liegt voll auf der Linie der Voodo-VWLer. Also denjenigen die beweisbar keine Ahnung haben oder zumindest diese Ahnung hinter Pseudoargumenten verstecken. Bei diesen Argumenten bedient sich die BNN ausgiebig. Erst einmal ist Inflation = Preissteigerung. Und es wird dort tatsächlich von einem Ziel der Zentralbank bei der Preissteigerung geschrieben. Ja, ist schon klar 2 % Raub im Jahr fällt nicht unter Raub.

Dann kommen Argumente zum Kotzen. Schlecht für Sparer (das haben Sie tatsächlich auf die Reihe bekommen) – gut für Verbraucher (das steht da tatsächlich) denn die können sich nun mehr Kühlschränke auf Kredit kaufen. Jeah yippie, noch mehr Schulden – und in welchem Schlamassel stecken wir? Ach zu viele Schulden.

Die BNN war schon vorher schlechter als ein Käseblättchen aber da ist einfach nur unterirdisch schlecht. Völlig auf der Linie der Systemzerstörer die ihr Zerstörungssystem nur so lang es geht behalten wollen. Solllte es die BNN nach dem Zusammenbruch noch geben. Werden wir dort „interessantes“ über das vergangene System lesen dürfen.

Frei nach dem Peter Prinzip: „Schlimmer geht immer“- q.e.d.

Eine Frage,

die sich mir immer und immer wieder stellt. Warum müssen diejenigen die für Freiheit eingestehen immer begründen warum Sie Zwang ablehnen, nicht aber diejenigen die Zwang anwenden wollen?

Warum muß man sich rechtfertigen wenn man schreibt: Abschaffung von Zentralbanken, Abschaffung von gesetzlichen Zahlungsmitteln. Warum wird immer wieder auch von den Politikern angeblich pro Markt geredet aber dann immer gegen Markt entschieden? Warum müssen sich die Politiker nicht für Eingriffe gegen das Marktgeschehen rechtfertigen?

Nehmen wir es doch mal ganz konsequent logisch. Wenn es gut ist Gewalt anzuwenden, warum sollte es dann eine Grenze der Gewalt geben? Wenn Markt etwas Gutes ist, warum wird er dann am Funktionieren gehindert? Es wäre mir alleine schon geholfen zu wissen wo etwas nicht durch Markt geregeltes besser funktioniert….

Gute Nachrichten

http://www.welt.de/politik/deutschland/article128591942/Extremer-Sparkurs-in-der-ausgezehrten-FDP.html

An diesem Untergang erfreue ich mich, die FDP hat ALLE Liberalen verraten und glücklicherweise bekommt sie dafür gerade die Quittung. Wer das gehässig findet, kann mir ja erläutern wieso die FDP es nicht verdient haben sollte….

Und vielelleicht fällt bald auch ein anderes Feigenblatt:
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/fair_arm_bleiben

Vielleicht sollte man darüber nachdenken, Markt arbeiten zu lassen  – ach nee besser nicht, was sollen sonst die ganzen Gutmenschen tun?

Fernseher, kaltes Bier

das ist so ungefähr was die BW offensichtlich zum besseren Arbeitgeber machen muß. Ach ja was sollen Soldaten auch mit vernünftigen Gewehren, Fahrzeugen und Ausrüstung anfangen. Ich finde auch maximal 10 Schuß am Tag müssen für jede erfolgreiche Kriegsführung reichen. Fragt Mama von der Leyen, die weiß das Alles ganz genau…

Kategorie: Bemerkenswerte Kommentare

Gefunden beim Denker: http://lepenseur-lepenseur.blogspot.de/2014/05/ganz-europa-furchtet-sich-vor-dem-bosen.html

Schon mein lange verstorbener Vater pflegte einst zu sagen: -»Man muß nicht unbedingt ein Volltrottel sein, um die Sozis zu wählen, aber es erleichtert’s einem beträchtlich!-«

Definitiv hilfreich, I presume…

Dann geht es nicht bemerkenswert sondern extrem einfach weiter:

1. Man kann nur etwas verteilen, was zuvor überhaupt erst geschaffen wurde (dies ist eine Gedankenfrucht der Grundrechnungsart -»Division-«, denn null durch x ergibt bekanntlich wieder null).

2. Keiner wird sich abmühen, etwas zu schaffen, wenn er realistisch davon ausgehen kann, daß es ihm weggenommen wird (dies die Gedankenfrucht der Psychologie).

Nun, ja das fasst so alles ziemlich gut zusammen, was ich seit 2008 hier so geschrieben habe…. Bei 2 gibt es eine kleine Einschränkung es müsste statt – daß es ihm weggenommen wird – daß einem alles weggenommen wird heißen. 
Denn die Meisten finden ja: Steuern müssen sein. Ich bin da inzwischen ehere der Meinung, Steuern dürfen nicht sein…. 

Totalzitat

Da einfach unschlagbar:


VON 

LVMID

 â€“ 26. MAI 2014EINGESTELLT UNTER: AKTUELLES

26.5.2014 – Ein erhebendes Gefühl, kein Sozialist zu sein.
Andreas Tögel
Viel schlimmer hätte es für die vielen von Internationalsozialisten wimmelnden Parteien bei den Wahlen zum Europaparlament nicht kommen können. Die – trotz flehentlicher Bitten, doch unbedingt zur Wahl zu gehen – historisch niedrigste Wahlbeteiligung ist allein schon schmerzhaft. Schwerer wiegt indes, daß trotz einer am Rande der Desinformation entlang schrammenden massenmedialen Dauerberieselung, die dem vermeintlich ebenso ahnungslosen wie blödsinnigen Stimmvieh die Segnungen der Brüsseler Zentralbürokratie hätte schmackhaft machen sollen, die routinemäßig negativ dargestellten „EU-Skeptiker“ – besonders in Frankreich, Großbritannien und Italien – beachtliche Erfolge verbuchen konnten. Diese zeichneten sich bereits vor den Wahlen ab. Der britischen Independence Party, dem französischen Front National und der italienischen MoVimento 5 Stelle wurden kräftige Stimmengewinne prognostiziert. Anstatt aber auf die von den „EU-Skeptikern“ repräsentierten Sorgen und Einwände der Wähler einzugehen, wurden von den EU-Propagandisten nichts als Totschlagargumente und persönliche Diffamierungen gegen ihre Gegner ins Feld geführt. Das Publikum merkte die Absicht und war verstimmt.
Dabei hatte man sich doch größte Mühe gegeben! Im Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda hätte man seine helle Freude an der den Wahlen vorangegangenen, perfekt gleichgeschalteten„Berichterstattung“ gehabt. In alle möglichen Sende- und Printformate gepackt, wurde wochenlang unablässig für die großartigen Errungenschaften des europiden Zentralstaatsmonstrums geworben und konsequent jede regionale oder nationale Eigenart und Extratour verdammt. Für EU-kritische Stimmen war im Meinungshauptstrom so gut wie kein Platz. Gegner der Zentralbürokratie und aller damit naturgemäß verbundenen Auswüchse wurden, sofern sie überhaupt genannt wurden, als unverantwortliche Quertreiber, seltsame Narren, reaktionäre Finsterlinge, radikale Rechte und/oder Feinde Europas und des Friedens daselbst vorgeführt. Ohne sich ernsthaft mit ihren Programmen auseinanderzusetzen, wurde fortgesetzt vor einem Wahlerfolg sinistrer Rechtspopulisten und Rassisten gewarnt. Der guten Ordnung halber sei allerdings eingeräumt, daß einige der „Euroskeptiker“, wie beispielsweise der italienische Komiker und Brutalrhetoriker Beppe Grillo, tatsächlich recht fragwürdige Argumente für ihre Kampagnen bemühten. Gelegentlich wird eben auch aus den falschen Gründen ungewollt das Richtige getan…
Purer Unfug, wie Glühlampen-, Klospülungs-, Duschkopf- und Staubsaugerverordnungen haben bei dieser Denkzettelwahl wohl eine Rolle gespielt. Mit Sicherheit schwerer aber wiegt der Fehler der EU-Granden, von Brüssel aus allen Europäern – von Lissabon bis Tallin – dieselben Steuer- Sozial- und Landwirtschaftsgesetze (u. v .a. m.) oktroyieren zu wollen. Weshalb sollte für Malta gut sein, was für Finnland gut ist – und umgekehrt? Wie vermessen ist es, den mit einer viele Jahrhunderte lang währenden Türkenherrschaft geschlagenen und dadurch nachhaltig geschädigten Balkan mit dem traditionell sauberen und unkorrupten Skandinavien über einen Kamm zu scheren? Arbeitswütige Teutonen und freizeitorientierte Phäaken denselben Regeln zu unterwerfen? Sparer auszuplündern, um Schuldenmacher zu begünstigen? Wer das unternimmt, löst erbitterte Widerstände aus und sät ohne jede Not Zwietracht zwischen den Nationen. Denn die Identität Europas war und ist von Vielfalt geprägt und verträgt keine zwangsbewährte Gleichschaltung Die Unterschiedlichkeit und der Wettbewerb seiner Völker und Kulturen macht seine Stärke und Einzigartigkeit aus. Die Totengräber eines friedlichen und gedeihlichen Zusammenlebens in der Alten Welt sind daher nicht die föderalistisch denkenden „EU-Skeptiker“, sondern die im Machtrausch befindlichen Zentralisten, die den Kontinent nach dem (abschreckenden) Vorbild der USA in einen Bundesstaat transformieren wollen. Das indes kommt der abgehobenen Nomenklatura und ihren willfährigen Herolden nicht einmal ansatzweise in den Sinn.
Die EU war und ist eine Kopfgeburt der politischen Eliten – ohne jede „Erdung“. Um einen offenen Dialog, um einen fairen Kampf der Ideen, war und ist es ihren Protagonisten bis heute nicht zu tun. Ihnen geht esausschließlich um Machtausweitung und die lückenlose Überwachung ihrer Untertanen. Denken und Handeln der rezenten Eliten sind bestimmt durch ein Amalgam aus Sendungsbewusstsein, Anmaßung, Machbarkeitswahn und der besonders gefährlichen Überzeugung, daß der Zweck jedes Mittel heiligt. Eines dieser Mittel ist Propaganda. Das Internetlexikon Wikipedia: â€žPropaganda bezeichnet einen absichtlichen und systematischen Versuch, Sichtweisen zu formen, Erkenntnisse zu manipulieren und Verhalten zum Zwecke der Erzeugung einer vom Propagandisten erwünschten Reaktion zu steuern.“ Die Damen und Herren in den Staatskanzleien, im Berlaymont, sowie deren große Mehrheit im Europaparlament, haben in den Wochen vor der Wahl hemmungslos EU-freundliche Propaganda betrieben. Nie zuvor lag zwischen der öffentlichen und derveröffentlichten amtlichen Meinung ein breiterer Graben. Für ihre beispiellose Arroganz wurde den politischen Führern – besonders in einigen der größten Staaten der Union – nun die Rechnung präsentiert.
Kaum ein Mensch, der mit ehrlicher Arbeit sein Brot verdient, verspürt den Wunsch, sich politisch zu betätigen. Denn ohne Lug und Trug ist ein Erfolg bei einer â€ždemokratisch legitimierten“ Wahl undenkbar â€“ jedenfalls nicht oberhalb der Ebene kleiner Gemeinden, in der jeder jeden kennt. Nur gewissenlose Individuen schaffen es daher, sich im demokratischen â€žWetterwerb der Gauner“ (-© Hans-Hermann Hoppe) durchzusetzen. Je weiter weg von der Basis umso eher. Rechtschaffene Menschen aber möchten in den Spiegel blicken können, ohne sich dabei zu ekeln. Sie sind keine professionellen Lügner und Betrüger. Sie wollen auch keine sein. Der â€žMarkt der Politik“ wird folglich von einer rigorosen Auslese zweifelhafter Individuen beherrscht. Kaum ein produktiv in der Privatwirtschaft Tätiger, gleich ob angestellt oder selbständig, kann sich den Luxus leisten, seinen Job oder seinen Betrieb aufzugeben, um politisch zu „arbeiten“. Nach Beendigung seines Mandats stünde er nämlich vor dem Nichts. Und so haben die wenigsten der durch das aktuelle Wahlergebnis blamierten Politiker je einen Tag mit Arbeit zugebracht, die von freien Menschen auf einem freien Markt nachgefragt und freiwillig bezahlt wird. Fast alle von ihnen leben, in ihrer Eigenschaft als unkündbare, freigestellte Beamte oder als Funktionäre von Interessenvertretungen, in einer märchenhaft privilegierten Parallelwelt. Bezahlt aus Steuermitteln und Zwangsabgaben. Im Klartext: mit gestohlenem und erpresstem Geld.
Eine auf Vertragsfreiheit und der Entscheidung unabhängiger, mündiger Bürger basierende Gesellschaft ist ihnen suspekt, ja zuwider. Daraus erklärt sich ihr unbändiger Wille, alles und jedes bis ins kleinste Detail zu regeln, zu kontrollieren und zu überwachen. Je weiter weg vom Wähler, desto eher. Der von der Nomenklatura geringgeschätzte, als unmündig angesehene Untertan, ist aus ihrer Sicht nicht nur vor sämtlichen Fährnissen des Lebens, sondern ganz besonders vor sich selbst und den Folgen seiner stets fehlerhaften Handlungen zu beschützen. Nur sie – die Angehörigen der nationalen und internationalen Politbüros – meinen zu wissen, was für jeden einzelnen gut und richtig ist. Ludwig Mises brachte dieses Phänomen auf den Punkt: â€žWer den Menschen nicht dienen will, der will sie beherrschen.“ Die vorgebliche Sorge um das Wohl der Bürger bedeutet eben am Ende die totale Macht für die Obertanen. Deren Credo lautet: Nur wenn alle sich ihrem unermesslichen Ratschluß widerspruchslos fügen, wird alles gut. Deshalb ist ihnen auch jedes Mittel recht, hemmungslos die Bürger zu manipulieren. Jean-Claude Juncker wusste genau wovon er sprach, als er sagte: â€žWenn es hart auf hart kommt, musst Du lügen“.
Die Rechnung der europiden Zentralisten ist indes nicht aufgegangen. Eine deutlich gewachsene Zahl von Bürgern konnte sich weder mit der allen Linken eigenen Begeisterung für die Zentralbürokratie, noch mit deren Anmaßung abfinden, jedermann ihren Lebensentwurf aufzwingen zu wollen. Daß viele der Oppositionellen über kein konsistentes Programm verfügen, sondern sich damit begnügen, Sand ins Getriebe der Union zu streuen, ist kein Malheur. Dynamik aus dem Prozess der bereits viel zu weit getriebenen Integration zu nehmen, ist schon ein Erfolg. Dadurch könnte es immerhin gelingen – so viel Optimismus sei erlaubt – jenen Blick fürs â€žrechte Maß“wieder zu gewinnen, der zuletzt im Furor der Gleichmacherei verloren gegangen ist. Die versuchte Gehirnwäsche ist, das Wahlergebnis beweist es überdeutlich, nicht gelungen. Viele Bürger ziehen – zum Verdruß der machtlüsternen Zentralisten – die Vielfalt der Einfalt vor: Lieber 1.000 Liechtensteins, als ein europides Imperium!
Bleibt zu hoffen, daß die vom Ergebnis dieser Wahl ausgehende Botschaft bei den im Machtrausch befindlichen Eliten angekommen ist. Zwar sucht man â€žRechte“, also freisinnig-liberale Politiker und Parteien in Europa derzeit weitgehend vergebens. Das muß aber nicht so bleiben. Der allmächtige Leviathan hat jedenfalls schon bessere Zeiten gesehen. Der Erfolg der UKIP könnte den Austritt Großbritanniens aus der EU nach sich ziehen und damit das Ende des kollektiven Größenwahns einläuten. Die Parallele mit der einstigen Abspaltung der baltischen Staaten von der UdSSR und deren Konsequenz wäre unübersehbar. Für Nichtsozialisten, Föderalisten, Libertäre und Anhänger des Subsidiaritätsgedankens ist der 25. Mai 2014 ein guter Tag!
von http://www.misesde.org/?p=7987
Nichts davon ist von mir, aber alles spricht trifft genau meinen Nerv. Ich sehe zwar gewisse Dinge pessimistischer. So speziell die letzten beiden Absätze, was aber meiner Begeisterung keinen Abbruch tut.  Ich bezweifele vor allem auch den letzten Satz.
„Für Nichtsozialisten, Föderalisten, Libertäre und Anhänger des Subsidiaritätsgedankens ist der 25. Mai 2014 ein guter Tag!“
Im Endeffekt haben doch die EU-Versteher gewonnen und sei es mit gerade mal einem Viertel aller Wählenden. Es spielt überhaupt keine Rolle wie Viele der Wahl fernblieben. Es reicht ja im Prinzip nur wenn alle Apparatschiks wählen gehen und davon haben wir meines Erachtens mehr als reichlichts…

Spruch

über den Höhenflug des Dax:
Ein Hoch ist ein Hoch, bleibt ein Hoch weil… hoch. „

gefunden auf: http://www.rottmeyer.de/dax-10-000-chronik-einer-angekuendigten-geburtstagsparty/



La France, c’est bon

Sehr erfreulich, die UMP wird wohl erst mal gewaltig abfallen. Wahlbetrug, Erpressung etc pp.. Herz was begehrst Du mehr. Ms Hollande will weitermachen wie bisher, das ist sehr gut. Frankreich wird damit massgeblich zum Zusammenbruch der EU beitragen. Dafür können wir den Franzosen gar nicht genug danken. Der Blutzoll wird allerdings wohl nicht zu ignorieren sein. Frankreichs Geschichte ist auch eine Geschichte von Königen, und Größenwahn. All‘ das hat nicht dazu beigetragen Frankreich von der Landkarte zu tilgen, daher werden auch dieses Mal irgendwelche Schmarotzer die neue alte staatliche Elite werden. Die Franzosen sind was Ihren Staat angeht mindestens genauso dumm wie wir und mein persönlicher Eindruck ist auch, die Franzosen erwarten, daß es ihr Staat schon richten wird. Und jeder in Frankreich weiß auch alle oben sind Betrüger, und trotzdem bleiben Sie oben. Vielleicht ein Zeichen das man in der Demokratie vielleicht Regierungen stürzen kann, aber man ersetzt nur eine korrupte Machtelite durch eine Andere.

Allemal ein Grund mehr zumindest das Geld diesen Korrupten zu entziehen. Und es wäre ein guter Grund den Staat kleiner zu machen. Meine Wette: Es gibt eine neue Behörde zur Überwachung (und Steuerung) der Korruption….

C’est bon – non?

Unglaublich? – Tatsache!

An alle EU Versteher und Europa Nichtversteher. Ob Sie es glauben oder nicht EU <> Europa. Europa wird noch ein paar Millionen Jahre bestehen, aber dahin wandern wohin es die Platten treibt. Womöglich haben wir in ein paar Millionen Jahre das Problem am Nord – oder Südpol zu landen. Das wären dann wohl die Menschen über jede Erwärmung froh. Aber bis dahin ist die EU ein Gewaltgebilde, durch nichts legitimiert und einfach nur eine Qual. Während Europa einfach so „da“ ist. Europa ist es egal wer hier regiert und lebt. Europa wird noch sehr viele Menschengenerationen ernähren während bei der EU schon abzusehen ist, Sie ist für das morden zuständig. Nie wieder Krieg dank EU? Na ja wenn es nach vielen ginge wären wir wohl schon in einem Krieg in der Ukraine. Auch rechne ich inzwischen jederzeit mit Bürgerkriegen. Einen Sezessionskrieg will ich auch nicht ausschließen. Das hat Lincoln ja schließlich auch mit Amerika gemacht, warum also nicht ein Junker oder Schulz zusammen mit den Regierungschefs?

Man kann nur hoffen die EU bricht bald zusammen, dann bestünde noch die Chance es ginge ohne das ganz Große Blutvergießen ab. Nur sehen Sie irgendwelche Bestrebungen die EU zu verkleinern und/oder gar weniger in das Leben der Leute einzugreifen? Ich nicht. Daher wollen wohl die EU-Versteher, den status quo gerne behalten oder sogar noch die Macht der EU-Bürokraten aufbauen. Kleiner Tip für die Ausrottung unerwünschter Personengruppen, sollte man in den Archiven Deutschlands nachschlagen. Wir habe irgendwo um 7 Mio Juden geschafft umzubringen, da wäre eine neue Herausforderung angebracht.

Kern der Staatsidee

http://www.zerohedge.com/news/2014-05-26/memorial-day-2014-just-following-orders

Wir folgten ja nur Befehlen… Leider gibt es zu viele Willige, die alles tun nur nicht nach Ihrem Gewissen handeln oder vielleicht sind Sie so verdorben, daß sich so etwas bei Ihnen nicht mehr rührt. Frei nach einem Spruch den ich irgendwo mal gelesen haben: Sein Gewissen war rein, er benutzte es nie….

Krieg ist Staatsschlachterei und da soll ich glücklich sein, große Staaten zu haben? Darüber könnte man nachdenken – man könnte….

Gestern

Es war ein schöner sonniger Tag, die „Wahl“ ein Offenbarungseid für Liberale aber auch eine eindrucksvolle Bestätigung, daß die Deutschen mehrheitlich für Ausbeutung und Unfreiheit einstehen und so auch wählen. Mein Restmitleid mit den ausgeraubten, hat sich im aufgelöst. Nun wünsche ich den meisten Deutschen den Tod, den Sie sich wählten. Auf den nächsten Gräbern dürfte dann wohl stehen. „Gestorben für die alternativlose EU“….

Gleichzeitig waren hier Kommunal, Ortschafts/Kreistagswahlen und hier haben die FDP als einzige Partei die Quittung der noch verbliebenen Liberalen erhalten von > 14 % auf unter 3 % ist herb und gerecht. Das dabei die AfD als Alternative herhalten konnte, sagt sehr viel über das Schmarotzertum in Deutschland aus. Demokratie die gar nicht so große Illusion, auf Kosten Andere leben zu wollen/können.

Es gibt nur noch einen Grund für Demokratie zu sein. Im Prinzip könnte man jede Regierung abwählen. Problem: Keiner will das. Und so wird es weiter abwärts gehen, die Eigentumsdelikte des Staates werden noch ausgedehnt werden und gerade darum wird es noch ungerechter werden. Es werden mehr und mehr merken aber sie getrauen sich dann auch nicht für Freiheit einzustehen. Deutschland ein Land der Diener und Staatsgläubigen – eindrucksvoll bestätigt.

PPQ bringt es bestens zu einem Blogeintrag: http://www.politplatschquatsch.com/2014/05/ein-unwohlsein-geht-um-in-europa.html

Heute ist Wahl – und schönes Wetter

Nutzen Sie besser das schöne Wetter und siedeln heute nach Frankreich um, dort kann man als Protest einen leeren Stimmzettel abgeben. Alternativ könnten Sie es vielleicht mit der Partei probieren. Oder Sie lassen Schulz Schulz sein und geniessen den Tag ganz ohne Wahl. In D können Sie zumindest das noch entscheiden die Belgier sind da noch weiter, dort herrscht Wahlzwang. Guten Appetit….

Noch mal Steuern

Ich hatte mich da in eine blöde Idee verrant. Ich kann aber auch einem Vorschlag von einem Kommentator über 100 % Zoll bei der Gütereinfuhr nichts Gutes abgewinnen.

Es geht m.E. nur auf eine Art. Sollte es einen Staat geben, muß man sich mit ihm freiwillig einigen. Sagen wird mal ich wäre der Meinung, ein Militär für das ganze Land zu haben sei gut. Dann müsste ich eben auch bereit sein dafür zu bezahlen. Das kann aber keine Steuer sein sondern höchstens eine normale Rechnung, nur ist der Staat der einzige Anbieter ….

Egal wie man es dreht und wendet man landet immer bei einer Frage: Zwang oder Freiwilligkeit. Ich persönlich bin nicht der Meinung das es irgendein Recht geben kann über jemanden zu herrschen. Herrschen heißt ja im Endeffekt nur eines. Ich darf für meine Zwecke einen Unterdrückungsapparat aufbauen und dieser hat einfach das Recht des Stärkeren.

Es ist nur eine Art von Zwang legitim. Und zwar derjenige abgeschlossene Verträge zu überwachen. Hier muß aber eines klar sein, beide Seiten müssen den Schiedsspruch in dieser Hinsicht annehmen. Es ist kein Freifahrschein sich aus bestehenden Verträgen herauszuwinden. Habe ich eben einen Mietvertrag abgeschlossen und der Mieter zahlt nicht, ist er seinen Verpflichtungen nicht nachgekommen und ich habe alles Recht auf dessen Einhalt zu drängen.

Ich kann aber auch da keinen Vorteil sehen ein staatliches Rechtssprechmonopol zu haben. Hier sehe ich aber einen gewissen Widerspruch, vor dem Gesetz sollten Gleichheit herrschen. Das heißt die Gesetze müssen so beschaffen sein, daß Sie Recht kodifizieren.Es gibt kein Recht auf Bezahlung für das Nichtstun, es gibt kein Recht auf Arbeit, es gibt kein Recht auf Diebstahl. Es gibt aber ein Recht auf Vertragserfüllung. Es muß auch klar sein was wem gehört, nur darüber kann der Eigentümer verfügen. Und nur darüber kann er auch Verträge abschließen. Es darf keine Verträge zu Lasten Dritter geben.

Wenn man alle Nichtrecht zusammenfasst, kann es so gut wie keine Rechtfertigung für ein Staatsmonopol geben. Es kann kein Recht auf Sozialhilfe hergeleitet werden, und es kann auch niemand zur Arbeit verpflichtet werden. Jede Art Steuer ist Diebstahl bzw Raub und es kann auch dafür keine Rechtfertigung geben. Was bleibt sind Eigentum und Verträge.

Auch für Steuern bleibt da einfach kein Platz, genauso wenig ein Zoll….

Das ist eine passabel gute Nachricht

http://www.zerohedge.com/news/2014-05-20/china-signs-non-dollar-settlement-deal-russias-largest-bank

Ja, ich glaube das könnte mir gefallen. Besser gefiele es mir natürlich China und Rußland würden auf ein Geld statt ein Zahlungsmittel setzen, immerhin, es tritt dem größten Schuldner weltweit schon auf die Füsse. Zumindest so ergibt sich für mich eine passabel gute Nachricht…

Erstaunlich

hören Sie es auch? Die Ruhe vor der Wahl? Keinerlei Hiobsbotschaften nur „zarte“ Andeutungen über einen „gewissen finanziellen Mehrbedarf“. Auf einmal auch eine kaum wahnehmbare Kritik an der Regelungswut der EU, gerade mit durchgezogen von Herrn Juncker und Herr Schulz, die EU muß bürgernäher werden und nicht alles regulieren. Und auch die katastrophale finanzielle Lager von Frankreich – davon liest und hört man derzeit gar nichts. Erstaunlich?

Buchempfehlung

auch als Gegengewicht zu Pikettys Capital in the 21 st century

Warum andere auf Ihre Kosten immer reicher werden: … und welche Rolle der Staat und unser Papiergeld dabei spielen

Auch an den AD, dort wird alles noch mal dargelegt was ich hier schon geschrieben habe. Speziel auch das Betrugsystem Staat/Banken, damit ist für mich dieses Thema endgültig erledigt. Und wenn auch alle die Gesetze als Recht ansehen bleibt es nicht anderes als Schutz der Betrüger von den Betrogenen.

Wer es kurz und schmerzvoll haben will, braucht immer nur in den Kasten am Endes eines Kapitels gehen und dieses durchlesen.

Und wer mir noch irgendmal etwas über den tollen Piketty erzählt, ist nur eines ein Schmarotzer und durch und durch von Neid zerfressener.

That’s what I think also

http://www.zerohedge.com/contributed/2014-05-16/spying-meant-crush-citizens%E2%80%99-dissent-not-catch-terrorists

It’s a way to keep themselves in power, because those in power do not have to server they just steal, rob and blackmail.

I don’t know why the US cititzens gave up on their civil rights. AFAIKT there’s better around, au contraire, it seems the terrorist stuff is worse then before. Well if you do terrorize others, you can not expect they will be very kind to you. Every child killed, every man killed and every woman killed leave someone who things about revenge. And so the terror just bears new terror, and so it seems the terror on the own citizenship has risen dramatically..

Steuern….

War eine Sch…idee.  Steuern sind Diebstahl und daran ändert auch mein Vorschlag nichts. Ich lasse das trotzdem mal hier stehen. Muß aber schlicht und einfach zugeben da großen Mist produziert zu haben.

Ist es ein Vorteil weniger beraubt zu werden, ist das einzige Argument was man vielleicht gelten lassen kann. Insgesamt hat aber der AD recht, man kann es nicht mit Freiheit vereinbaren.

Ich kann nur sagen, ich würde eine derartigen Aufbau der Steuer bevorzugen. Zwar bin ich damit nicht glücklich aber für mich ist jede Vereinfachung und Verminderung von Steuern ein Erfolg….

Ich bin mit unseren Steuergesetzen völlig durch. Es gibt dort nicht mehr zu reparieren SNAFU und Fubar. Trotzdem gibt es noch einige Steuern die ganz speziell ungerecht sind und das stehen ganz oben Substanzsteuern. Darunter fallen Grundsteuer, Vermögenssteuer, Erbschaftssteuern und alles was es sonst noch gibt was unabhängig von einem finanziellen Erfolg zu bezahlen ist.

Mein Steuersystem wäre zi
Mein Steuerrecht wäre an Einfachheit nicht zu überbieten. Es gäbe nur noch eine Steuer eine Umsatzsteuer. Zu zahlen eben von dem der etwas verbraucht. Das wäre einfach und gerecht. Wer viel verbraucht bezahlt einfach mehr Steuern wer weniger verbraucht weniger. Unser BSP liegt etwas über 2 Billionen die Steuereinnahmen bei ca 570 Mrd.

Im Augenblick müsste also der Steuersatz 25 % betragen. Der ist natürlich viel zu hoch und daher müssen alle Subventionen etc ersatzlos gestrichen werden. Wir bräuchten dann wahrscheinlich nur noch 12.5 %, da Ziel sollte ganz klar bei 10 % liegen. Damit hätte ein minimal intrusives Steuersystem, was keinerlei Anreize mehr erhielt bestimmte Investitionsvorhaben zu bevorzugen.

Heute zeichnet unser Steuersystem genau nur eins noch aus: Ungerechtigkeit. Beim Versuch mehr Gerechtigkeit zu schaffen ist man auf die genau andere Schiene gekommen. Lustigerweise ist es gerade für große Firmen hier lukrativ, kreativ zu sein, dabei geht es eben nicht um Kundenbedürfnisse sondern den Ansprüchen von Staaten zu entgehen, völlig kontraproduktiv und teuer.

All das ist in dem von mir bevorzugten System völlig unerheblich. Jeder Mensch muß konsumieren und darum ist es das fairste Steuersystem was möglich ist. Das ich auf der anderen Seite dafür bin gar keine Steuern mehr bezahlen zu müssen, bleibt davon unberührt. Es ist sogar sozial ausgerichtet, da diejenigen die weniger verbrauchen auch weniger Steuern bezahlen und es skaliert ganz wunderbar. Werden alle reicher, gibt es auch mehr Steuern..

Für wen wäre das ein schlechtes System? Der Beruf des Steuerberaters wäre überflüssig, die ganze Kontrolle der Steuern wäre hinfällig und natürlich gäbe es keine Möglichkeit über Steuern zu „gestalten“. Die Wahrscheinlichkeit so ein Steuerrecht zu bekommen bewegt sich daher wohl irgendwo im pro mllionst Bereich. Fairness und Gerechtigkeit sind beim Steuer(un)recht nicht sonderlich hoch im Kurs.

Gerade passend gefunden: http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Monatsberichte/2014/01/Inhalte/Kapitel-3-Analysen/3-2-steuereinnahmen-des-bundes-und-der-laender.html. Was sehr aufschlußreich ist. Das Wachstum der Steuereinnahmen ist ungefähr doppelt so hoch wie das Wirtschaftswachstum. Somit weiß man jetzt sogar was die kalte Progression inzwischen ausmacht….

Zweifellos

Inflation bei der Arbeit. Gestern ging die Börse auf ein neues Allzeithoch um dann aber den Tag mit einem ordentlichen Verlust zu beenden. Wer sich ein wenig mit Bilanzanalyse auskennt, kann ein paar Dinge festhalten das KGV ist seit einiger Zeit weit höher als jeder Schnitt. Das KGV ist leider genau falsch herum definiert nämlich als Kurs / Gewinn, d.h. je höher der Kurs und um so niedriger der Gewinn desto größer natürlich der gesamte Bruch. Also ist ein hoher KGV eine ziemliche finanzielle Katastrophe. Man sollte das immer umgedreht nehmen als GKV dann hat man Gewinn / Kurs und damit kann man leichter erkennen ob man „guten Gewinn“ hat, was auf Dauer der einzige wirkliche Maßstab ist.

Aber es ist klar warum KGV benutzt wird, frei nach dem Motto mehr ist üblicherweise besser. Wie auch immer die KGV oder PE (Price Earnings) ist so ca um 10 (S& P 500 ) höher als im Langjährigen Schnitt und damit ist nur eines klar, wir befinden uns in einer Endphase eines Booms, und wie immer im wirtschaftlichen gilt die USA geht voran. Hier in D sind wir davon noch meilenweit entfernt. Wir hatten die Übertreibung aller Übertreibungen als die DDR fiel (was wohl nur heißt die Leute die damals Aktien kauften, glaubten unter anderem auch den Kohl’schen Märchen)

Das neue geschaffene Geld hat seinen Weg gefunden und der liegt nicht im investieren und mehr verdienen sondern im spekulieren. Leider auch auf einem Allzeithoch die Kredit für den Kauf von Aktien, was den Kurs nur auch wieder treibt.

Was es nicht ist, und da bin ich mir im Augenblick sehr sicher ist der sogenannte Crack-up boom . Für den fehlt die Quintessenz nämlich hohe Preissteigerungen in allen Bereichen. Davon sind wir weit entfernt, was aber auch nur heißt rein nominal betrachtet wird nicht so doll verdient… Es gibt sogar noch ein Phänomen was ich für völlig falsch halte, nämlich den Aktienrückkauf durch AGs. Im Prinzip heißt es das Angebot an Aktien nimmt ab und wenn bei Höchstkursen (gesehen vom KGV aus) gekauft wird dann heißt das auch  nur eins, daß KGV steigt und steigt und…

Ich persönlich nehme das KGV nur als globales Problem war. Ein hoher KGV heißt für mich nur eins wir sind in einem Boom (an den Aktienmärkten) und das bedeutet unausweichlich folgt der Bust. Im Englischen heißt „What goes up must come down“ und das ist die eine der unausweichlichen Wahrheiten.

Ich persönlich halte mich bei Aktien in erste Linie an der Dividendenrendite. Geld was mir zufließt habe ich (erst mal), natürlich hoffe ich auch immer auf steigende Kurse – das macht jeder der Aktien hält. Mir ist aber durchaus klar, das kann klappen muß aber nicht. Wie auch immer wenn man die Dividendenrendite als erstes betrachte wird die Riesenauswahl an Aktien auf einmal ziemlich überschaubar. Die nächste Frage die ich mir stelle ist genauso einfach. Sieht es nach einem Hype aus? Ich versuche keine Aktie zu kaufen von der es heißt – die muß man haben. So habe ich damals auch keine Telekom Aktien gekauft oder irgendeine Aktie die auf der Welle des Internet 2.0 Hypes surften. Bei Apple war ich am Anfang des Aufschwungs dabei, weil ich mir eben eine Meinung über deren Produkte gebildet habe. Es ist gut zu wissen was man benutzt und wenn es einem gut gefällt, dann darf man ruhig damit rechnen auch andere könnte da gewinnen. Damals kam auch noch eine technisch richtige Entscheidung (meiner Meinung nach) dazu. Nämlich der Umstieg auf ein Unix-artiges Betriebsystem und da bin ich sehr einfach eingestellt. Unixe sind bessere Betriebsysteme (nein ich möchte keinen neuen BS Krieg anzetteln) Ich benutze alles zu seiner Zeit….

Dann suche ich mir noch Bereiche heraus von denen ich annehme, daß Sie langfristig laufen. Wir brauchen immer Nahrung und Energie. Das ist das Fundament des Lebens, trotzdem muß man bei der Energie vorsichtig sein, da es dort eben hier in D keinen Markt mehr gibt (oder sagen wir – nur noch in Spurenelementen). Und es ist auch eine richtig schlechte Idee Versorger in Zeiten der Krise zu kaufen. Die Kunden zahlen nicht und damit ist es Essig mit einer Dividende.

Fakt ist auch Aktien, Anleihen etc sind immer  mit Risiko verbunden. Bargeld auf dem Konto ist wartet nur darauf von Staaten einkassiert zu werden.  Deshalb grundsätzlich Vorsicht. Und somit bleibt als risikoloses Kollateral nur noch die Edelmetalle. Daher sollte jeder 10 – 30 % auch in Gold, Silber halten. Das ist aber keine Investition  (jedenfalls solange nicht bis es Zinsen in Gold gibt 😉

Somit ist meine Anlagestrategie eigentlich an Einfachheit kaum zu übertreffen.

  1. Edelmetalle sind die Basis die Kaufkraft zu erhalten – oder noch einfacher Edelmetalle sind Geld
  2. Anleihen kaufe ich nur von Firmen 
  3. Alle Bereiche in denen der Staat übergroßen Einfluss nimmt vermeide ich
  4. Atkien kaufe ich im Großen und Ganzen nach der zu erwartenden Dividendenrendite (und dort versuche ich mehr als  5 % zu bekommen), und was ich eine unter einer soliden Bilanz verstehe
  5. Allen supertollen Angeboten mißtraue ich sofort….
  6. Bei einem hohen KGV bin ich erst mal – dagegen.
  7. Niemals investiert man zu viel in nur einen Bereich

Kurz, ich bin ein absoluter Langeweiler. Ich suche nicht nach dem nächsten tollen Ding – obwohl ich es natürlich gerne erwischen würde. Ich kann mir nicht vorstellen, daß nicht jeder der Aktien kauft auch mal davon träumt ordentliche Kursgewinne zu machen. Ich habe manches mal schon Glück gehabt und bei 2 Aktien auch schon alles verloren (DEC und eine Explorationsfirma, von der ich aber wußte, dass wird wohl nicht funktionieren, aber einmal eine Auszahlung und man hätte das Geld drin gehabt und damit kann ich ganz gut leben ;-))

Sie können meine „Strategie“ auch als Empfehlung sehen. Ob Sie damit einverstanden sind oder nicht, müssen Sie mit sich selber ausmachen. Jedenfalls gehe ich so vor.