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Was habe ich in den letzten Jahren gelernt?

Hm von dem was ich früher für liberal hielt zu ernsthaftem liberal, ging es bei mir. In 2000 war mir absolut nicht so klar wie problematisch unser Zahlungsmittelmonopol wirklich ist. Heute weiß ich: Es gibt kein größeres und die nächste Weltwirtschaftskrise wird, wieder durch dieses falsche System ausgelöst. Geschichte wiederholte sich dann. WWKI war auch genau ein Problem der Zentralbanken, deren Staaten und dem gesetzlichen Zahlungsmittelsystem. Wk1 und WK2 hätten niemals mit etwas anderem als den Papiergeldern finanziert werden können. All das wußte ich in 2000 nicht so genau, ich wußte nur damals schon, daß es ein Problem mit den Sozialdemokraten aller Farben gab. Und heute? Heute haben sich die Schuldenberge noch vervielfacht, dafür verantwortlich sozialdemokratische Parteien (in jedem Land interessanterweise)

 

Glauben und/oder Wissen

Meine Behauptung: Ein Mensch ist ohne beides undenkbar. Man darf den Glauben aber nicht zu eng fassen. Denn ob es ein(ein) Gott/Götter gibt ist eine Glaubnssache und wird es auch immer bleiben. Aber man muß es viel weiter fassen. Schau ich beispielsweise gerade hier aus dem Fenster ist es grau in grau. Ich kann nun glauben das es regnen wird, ich kann aber auch glauben das die Sonne herauskommt. Ich kann auch glauben das es erst regnet und dann die Sonne scheinen wird.

Sie sehen hier einen Beweis, daß es ohne Glauben gar nicht geht. Sobald wir über die Zukunft nachdenken, ja sogar wenn wir uns vorstellen die Vergangenheit wäre anders gelaufen, dann glauben wir an irgend etwas. Jede Investition ist Glaube. Und nicht ändert es zu wissen. Niemand weiß wie die Geschäfte von einer bestimmten Firma morgen laufen werden. Heute ein König morgen ein Bettelmann, alles schon passiert.

Genauso ist ein Mensch ohne Wissen undenkbar. Diese Buchstaben die von mir getippt und von Ihnen gelesen werden. Setzen Wissen voraus. Ich muß, wie Sie wissen was diese Buchstaben bedeuten, selbst mein Gehen setzt Wissen voraus. Ich als Mensch muß allles lernen. Ich kann als Baby weder sprechen noch, gehen. Ich kann mich nicht einmal bewegen. Es gibt auf dieser Erde so gut wie kein hilfloseres Wesen als ein Neugeborens. Bei den Grasfressern-  muß ein Kalb innerhalb einer bestimmten Zeit stehen und dann laufen. Ansonsten ist es Futter für ein anderes Tiere.

Es ist also beweisbar unmöglich, daß ein Mensch ohne Wissen und ohne Glauben existieren kann. Es sollte nun eigentlich klar sein, wo man weiß braucht es keinen Glauben mehr. Man kann aber auch was glauben gegen das Wissen. Und hier ist-  IMHO da größte Problem wer glaubt, trotz wissen unterliegt einem Aberglauben. Einem Glauben eben trotz besserem Wissen. Die Welt ist leider voll von Aberglauben.

Beispiele. Immer noch glauben Menschen, daß die Erde in gerade mal 6 Tagen geschaffen wurde mit allem was drauf kreucht und fleucht. Trotz besserem Wissen, trotz ausgestorbener Tiere.Und trotz unmöglicher Überschneidungen. Der Mensch hat eben auf einem Feuerball Erde in der frühesten Geschichte nicht leben-  können. Der Sauerstoff dieser Erde ist ein Abfallprodukt, bevor es diedes gabt war die Existenz des Menschen unmöglich.

Wir haben nun einen Aberglauben der unausrottbar erscheint. Der Glaube, daß es ohne Staate nur Mord und Totschlag gäbe. Betrachtet man die Geschichte ist der größte Schaden von jedem Einzelnen davon ausgegangen, sieht man, daß die bestorganisierten Staaten die höchsten Menschenopfer verursachten. Die Weltkriege wären in kleineren Staaten nicht möglich gewesen.
Wenn wir heute also nach einer noch größeren EU streben mit mehr Macht, dann potenziert sich auch der mögliche Schaden für jeden Einzelnen. Es handelt sich also um einen Aberglauben.

Es gibt noch einen Aberglauben der schon mehrfach widerlegt wurde. Und zwar mit dem gesetzlichen Zahlungsmittel. Es ist absolut keine Untertreibung oder ein Glaube festzuhalten. Ohne dieses hätte es die 2 letzten Weltkriege nicht gegeben. Nur dank beliebigem Druck des Geldes und dem Zwang es als “Geld” anzunehmen hat es funktioniert. Man kann sogar sagen ohne dieses Mittel kann ein Staat nich den Schaden anrichten den er eben anrichtete. Jeder Krieg ist eine Vernichtung von Wert(en) und Wohlstand – JEDER. Jeder Krieg ist auch ein Beweis, wie wenig man Führern glauben/trauen sollte.

Man sollte sich dessen klar werden und den Aberglauben, nicht regieren lassen. Denken Sie bei der nächsten Wahl daran. Stellen Sie sich die Frage: Was weiß ich ? Was glaube ich? Und seien Sie mit Ihrem Glauben kritisch. Kann es sein, daß es ein Aberglaube ist? Wenn ja – warum wollen Sie daran festhalten?

 

Unsere Probleme haben eine einfache Lösung

weniger Politik und weniger Staat in jedem Leben. Punkt.

Ja,man kann sich irren und ja man kann die Folgen von Fehlern minimieren. Mit einem starren Apparat wie einem Staat geht es nicht. Es wird ja Populisten vorgeworfen, die böten einfache Lösungen, das ist natürlich FUD. Es braucht eben keine komplizierten Lösungen wenn es einfach auch tun und die einfachen Lösungen von heute sind:

  • Zentralbanken abschaffen
  • Einlagen auf Banken als Eigentum der Einleger betrachten

Warum es nicht passiert ist auch klar. Es nützte den Staatsangestellten überhaupt nicht und würde im Gegenteil deren Überflüssigkeit aufzeigen. Man braucht keinen Bürokraten für-  die Erlaubnis etwas anbieten zu können, es braucht keinen Bürokraten um ein Haus zu bauen. Es braucht keine staatlichen Schulen und verbeamtete Lehrer. Es braucht auch keine “Vision” für die Zukunft, weil jeder eine andere Zukunft für sich wünscht.

Das Elend der Welt wird nicht durch Staaten verbessert. Das Elend der Staaten/Welt wird durch freien Handel und Kooperation verbessert.

 

 

2 Fragen, die man stellen könnte/sollte

Die erste Frage: Was bedeutet Amerika zuerst?

Die zweite (entscheidendere) Frage: Was versteht der neue Präsident der USA darunter?

Objektiv gesehen ist es sinnlos in Krieg wo auch immer auf dieser Erde zu ziehen, weil es dort nur um Zerstörung geht ob die Eigene oder die von Anderen ist egal. Objektiv falsch sind auch Handelshindernisse, da sie die Kosten unweigerlich nach oben treiben somit also wohlstandsvermindernd wirken.

Nur subjektiv falsch kann auch objektiv richtig bedeuten. Das Problem von außen, man kennt die subjektiven Werte eines Menschen nicht. Es ist eine Welt die jedem verborgen bleibt, was gerade jemand denkt wenn er irgendetwas sagt kann in die gleiche Richtung gehen es kann das Gegenteil enthalten und es kann eine klare Lüge beinhalten.

So wie es sich derzeit präsentiert sieht es nicht nach einem Rückzug der US-Truppen aus den Konflikten dieser Erde aus. Es sieht auch nicht ao aus als würden Zölle Import / Exportbeschränkungen fallen. Also sieht es für mich objektiv nicht nach “USA zuerst” aus.

Derzeit sieht es eher danach aus als meinte Trump höhere Kosten für ALLE Verbraucher zum Vorteil viel weniger dort Arbeitenden. Somit also ein Wohlstandsverlust der abgemindert wird durch mehr Kaufkraft im eigenen Land.

Kann ich als Liberaler dafür sein? Die einfache Antwort ist nein. Für Liberale zählt ganz bestimmt nicht das Staatswohl und dem Wohl der Angestellten am stärksten. Sondern für den Liberalen steht der Einzelne im Mittelpunkt. Nur wenn dieser unbehindert und unsanktioniert Seiner Linie folgen kann – solange keine Anderen Linien —  davon negativ berührt werden, kann es ein Liberaler richtig finden. Alle Liberale die vorgeben, daß irgendwelche Gruppeninteressen höher zu stehen haben als der Einzelne sind per Definition keine Liberalen. Sie nennen sich ja selber auch nicht so, dann wird daraus ganz schnell die “sozialen Liberalen” oder Sozialliberale – siehe FDP.

Es gibt für Liberale nur einen Maßstab kann sich der Einzelne frei entscheiden oder muß er sich auswärtigem Druck beugen? Eine Handelsbschränkung ist etwas was ein Liberaler nie gut heißen kann, egal ob es dem Einzelnen schadet oder nicht, es gilt nur das Friedensgebot. Keinem anderen mit Gewalt etwas aufzwingen – es sei denn dieser andere hat irgendetwas versprochen und will/kann/möchte es nicht halten. Also nehme ich aus einem Geschäft etwas mit ohne zu bezahlen,hat der Geschäftsinhaber das Recht mich solange festzuhalten, bis ich a) das was ich mitnehmen wollte wieder abgegeben habe b) dafür bezahlt habe. Dann besteht für die Andere Seite kein Grund mehr mich aufzuhalen.

Anderes Beispiel: Mein Waffenbesitz schränkt keinerlei Recht Andere ein, darum ist ein derartig reglementiertes Waffenbesitzrecht wie in D Unrecht. Auch hieran wird man auch Trump messen können. springt er auf den Zug Obamas und andere – man muß es so nennen – Gutmenschen —  auf und wird gegen das 2 Amendement vorgehen, ist er objektiv im Unrecht. Und es bring die USA in keinster Weise nach vorne.

Weitere Beispiele: Abschaffung der Zentralbanken wäre ein klares Signal für Amerika zuerst. Dann würde er nämlich den Geldbesitzern den Vorzug vor den Schuldenbenutzern geben kurz Eigentumsrechte akzeptieren und das ist immer ein Vorteil für Alle .Nur wo es Unklarheiten über Eigentum gibt fangen die Konflikte an. Siehe die div. Nachbarschaftsstreite.

Amerika zuerst würde auch bedeuten die Steuern zu minimieren, da Sie das Eigentum schmälern.-  Und dieses Geld wird nicht von denjenigen ausgegeben die es verdient haben sondern von welchen die dafür genau gar nichts getan haben.

Jede Bankenrettung wäre ausgeschlosse, da es der Allgemeinheit ganz und gar nicht nützt dafür bezahlen zu müssen.

Jede Staatsverschuldung muß abgelehnt werden, da hier ganz klar Geschäfte zu Lasten Dritter gemacht werden und zwar den nachfolgenden US-Amerikanern.

Somit kann man objektiv feststellen ob Trump es objektiv richtig macht oder eben seiner subjektiven Einschätzung folgt. Ganz einfacher Maßstab wie liberal wird Trump auftreten? Hier habe ich ganz klare Bedenken gegen Herrn Trump – ich werde es erleben und wenn ich Glück habe auch überleben.

Scheint mir besser

das auch hier zu haben:
Zitate für die Ewigkeit
oder zumindest für lange lange Zeit. Niemals wiederlegt nur immer wieder bewiesen:
“Ich glaube ja, dass künftiger Ärger nicht über das Finanzsystem, sondern aus der Gesellschaft kommt. Aus Geschichtsbüchern weiß man, dass erst das Geld schlecht wird, dann die Wirtschaft und dann alles andere. ”

In der Tat es mag sich merkwürdig anhören. Aber wenn das Geld verschlechtert wird, hat das immer auch Auswirkungen auf die Wirtschaft. Wenn es sich lohnt andere zu bestehlen statt mit denen zu handeln und wenn dieses Stehlen nicht geahndet wird – dann bricht eine Wirtschaft zusammen und man kehrt zum nackten direkten Tauschhandel zurück. Das funktonierte schon immer so und es ist nicht abzusehen, daß es sich in Kürze ändert.

Wirtschaft ist keine Hexenwerk, keine Geister die dort entscheiden, Götter und Teufel spielen auch nicht die entscheidende Rolle. Es ist das Einteilen/Verteilen von knappen Gütern. Geld ist in Systeme wie unseren niemals knapp, da es beliebig erzeugt werden kann. Aber nur solange sich noch der Glaube an den Wert des Geldes hält, bekommt man auch etwas dafür. Bei anderen Sachen ist es kein Glaube, es ist schlicht und einfach das Wissen von Jahzehnten/Jahrhunderten sogar Jahrtausenden..

Man kann durchaus behaupten Gold sei nichts wert und man solle die Finger davon lassen. Nur wisse eben die meisten, daß Gold bisher niemals wertlos war. Ganz im Gegenteil zu unseren Baumwollzahlungsmitteln. Gerade Deutschland hat da mehr als überreichlich Erfahrungen. Nur genauso dumm wie bei den Nazis verhalten sich heute die Deutschen zur “Demokratie”. Der Staat ist für Deutsche gottgleich, man kann zwar hier und da etwas kritisieren, aber eine Altenative gibt es nicht. Und die Politiker unterstützen diese Ansicht nach Kräften – und so wird das Geld schon immer schlecht, die Wirtschaft boomt (und das ist nichts Gutes, wenn man weiß, daß dieser Boom in einem Bust enden muß) Wir sind schon bei einem Preis von Geld bei 0. Es lohnt sich also derzeit wirklich nicht zu sparen, dieses rausfeuern findet garantiert auch statt. Das nährt ja den Scheinboom an den Börsen und Anleihemärkten. Aber Baader hat uns ja gewarnt: Wer vorausfrißt muß nachhungern.

Dieses Nachhungern wird – befürchte ich – eine Katastrophe deren Schwere man heute noch nicht abschätzen kann. Ich sehe das sehr schwarz und versuche eben
hier auch mit der PDV gegenzuhalten. Es wäre für alle besser es funktionierte, allerdings rechne ich eher mit der Dummheit der Deutschen als mit deren Intelligenz

Den Rest des Artikels könnt Ihr Euch ja mal selber anschauen. Ich hänge hier nur die Sätze bis zum Ende dran:
“So werden wir kerngesunde Pleitebanken feiern und optimistische Vorstandschefs verstaatlichter Unternehmen. Offiziell sind dann Minuszeichen verboten, während wütende Leute aus Protest die Faust ballen – um den Henkel eines Bierkruges.

Irgendwann geht es aber um Reich gegen Arm und umgekehrt, wenn 95 Prozent der Leute an das Vermögen der oberen fünf Prozent wollen. Was glauben Sie, wer dann mit Hilfe der Politik gewinnen wird? Dann, ja dann haben wir es wirklich geschafft.

Irgendwann wird auch der Ruf nach mehr Gerechtigkeit dazu führen, dass die Ursachen für Ungerechtigkeit keine Rolle spielen. Die Politik wird dann für die entsprechend falschen Feindbilder sogen. Wer nicht für uns ist, ist gegen uns. Wer nicht unser Freund ist, ist unser Feind. Alles schon gehabt und irgendwie wie in der Physik: Die Schwerkraft ist neutral, unbestechlich und gnadenlos. Und der Boden hart.”

Mein Einwand. Es geht dann nicht um Reich und Arm sondern Menschen die trotz allem sparen und denjenigen den alles mögliche versprochen wurde. Wie es läuft kann man in D genau nach dem Krieg nachlesen. Bauern durften Ihre Sachen nicht verkaufen sondern wurde überwacht. Schwarzmarkt gab es damals noch und nöcher und wer hat ordentlich mitgemacht? Genau die statlichen Angestellten. Es wäre gut,
wenn es diesmal anders wäre – wer von Euch möchte aber darauf wetten?

Zuerst geschrieben im Forum der PDV. Sie können gerne die Hinweise auf PDV ignorieren – das wäre IMHO aber ganz klar ein Fehler ;-(

Funktioniert dort mit dem Kommentieren nicht

http://martin-schweiger.com/2015/10/14/aktueller-anlageueberblick-die-zentralbanken-der-welt-sitzen-in-der-falle

Der gute Mann ist was die Lernwilligkeit angeht ein Optimist, er meint es würde anerkannt werden das unser Geldsystem in dieser Form nicht arbeiten kann.

Ich bin hier andere Meinung es wird auch nach der nächsten Währungsreform wieder eine Zentralbank geben die ganz doll und unbeding unabhängig von Staaten sein wird und auch das Papiergeldsystem wird wieder aufleben (vielleicht nicht gleich aber das ist nur eine Frage der Zeit). Und klar wird das Papiergeld am Anfang funktionieren und dann werden die Staaten wieder Schulden machen. Von wegen Enkel an der Infratstruktur beteiligen oder so. Die Rattenfänger werden die alten neuen Ratten fangen….

Das wird sich nur ändern wenn nicht mehr die sozialdemkratische EP Deutschlands gewählt wird. Und die Chancen das aus deutschen Untertanen deutsche Bürger werden halte ich für sehr gering. Dazu die anerlernte Blödheit der Deutschen. Man “muß” doch einen Staat haben, und die machen doch ganz bestimmt Politik für alle Deutschen ….

Ich gebe mich hier keinenn Illusionen mehr hin. Die Deutschen lieben zwar nicht Untertan zu sein, aber sich welche zu halten, treibt hier ein zu große Zahl an Leuten an.

Wir könnten diese ganzen Booms/Busts hinter uns lassen, oder zumindest begrenzen, aber hier tickt das Politikergehirn einfach anders. “Die Leute müssen mich brauchen” ist was 95 % von denen einfällt, der Rest sind “nur” Querulanten.

Halte ich vorsorglich auch hier fest

In Bezug auf: http://martin-schweiger.com/2015/08/10/f…utigen-zeit-an/

und auch zum Fed Artikel von heute.

Wie man sehen kann, gibt es eine Menge Diskrepanzen. Ich weiß nicht ob die 72er Regel hier bekannt ist. Man kann damit ausrechnen in welcher Zeit sich Kapital verdoppelt
Die Rechnung ist einfach 72 : Zins/Inflation = Anzahl Jahre zur Verdoppelung des Kapitals.

Ich denke man kann da bei einem gängigen Irrtum anfangen. Es gilt ja nicht mehr
Konsum -> mehr Wohlstand sondern
genau anders herum mehr Wohlstand -> mehr Konsum. Die Argumentation der anderen
Parteien läuft genau auf das erste heraus.
Nehmen wir das “Argument” Kaufkraft stärken. So sieht man hier wird Ursache und
Wirkung vertauscht. Man kann nicht die Kaufkraft im Vorhinein steigern, sondern
man steigert die Kaufkraft indem man günstiger und/oder mehr anbieten kann. Also
ist doch klar die Produktion kommt zuerst. Nur wie argumentieren ja gerne die
Gewerkschaften. Genau in zwei Richtungen, Sie behaupten erst mal weil die
Gewinne gestiegen sind, können wir einen “gerechten” Anteil anfordern und wenn
die Gewinne nicht so laufen dann argumentieren sie mit. Wir müssen die
Massenkaufkraft stärken.

Was ich aber mit dem Beispiel eigentlich bezwecken möchte. Wir müssen von der
richtigen Reihenfolge aus an die Sache heran gehen. Und hier haben wir genau ein
Gegenargument was dann nicht nur absurd ist sondern such so “scheint” Unsere
Geldsystem ist ja genau so aufgebaut.
Die Zentralbank kann völlig unabhängig von der Produktion “Geld” herstellen. Und
was kann Sie eben auch machen. Sie kann extern die Geldmenge beliebig erhöhen.
Und damit ergibt sich immer ein Wachstum, und sei es nur nominell. Aber die
Richtung ist eben falsch, man druckt sozusagen mehr Konsumscheine als es für die
derzeitigen Preise und Gütermengen hergeben.

Daher ist das zweite Einfallstor, man müsste eine Inflationsbereinigung
einführen. Wir wissen ja “unter” anderem unsere Schuldenmenge beträgt ca 2 Bio
EUR das sind nicht ganz 4 Bio. alte DM. Wir wissen auch die DM hat ungefähr 70 %
Ihres Wertes während Ihrer Lebenszeit verloren. Daher folgt das unser BIP
gerade eigentlich nur 3 Bio * 0.3 = 1 Bio beträgt. Der Rest ist “gedruckt”. Wir
müssen also Grafiken finden in denen wir die Gütermenge und die Geldmenge
vergleichen können. Und es ist klar es wird da eine Auseinanderlaufen geben. Die
Geldmenge wird weitaus höher sein als die Gütermenge. Wir brauchen aber einen
Maßstab. Und noch eines ist zu bedenken, Da im Grunde nie Kredite zurückgezahlt
wurden enthalten die Schuldenberge alle je gemachten Schulden + eben die neuen
die immer so dazu kommen. D.h. also bei den Schulden kommen unweigerlich
Zinseszinseffekte zum Tragen. Das gibt es in der Produktion nicht, es gibt
keinen Zinseszinseffekt bei der Erstellung von Gütern. Und damit ist auch klar
die Schere zwischen Geld und Produktionmenge muß exponentiell auseinander
klaffen.

Weiß jemand einen der das statistisch sauber erfassen und berechnen kann?

Also ist mein Vorschlag, wir müssen auf jeden Fall die Ursache und Wirkung in
die richtige Reihenfolge bringen.

Zweiter Punkt der viel zu wenig beachtet wird. Die Zeit spielt zwar eine Rolle
aber auf eine ganz merkwürdige Weise. Schaut man sich IS/LM Kurve an
argumentiert man mit der Änderung einer dieser Kurven die dann “automatisch”
eine Anpassung erfordert. Aber man betrachtet da nur den Anfangspunkt und den
neuen Gleichgewichtspunkt. Und genau hier ist auch völlig klar, es gibt keine
Gleichgewichte ex ante. Die gibt es nur im Nachhinein. Was eben produziert
wurde, wurde entweder verbraucht oder gespart. Unter Verbraucht fällt der
“normale” Verbrauch aber auch Abnahme durch Verfall und (und das ist sehr
wichtig) auch die Sachen die “investiert” wurden also verbraucht aber eben noch
nicht ein einem neuen Produkt wirklich “verbraucht”. Sparen ist ganz einfach
das was Übrig bleibt, eben Lagerbestände oder auch Dinge die man hat und
entweder später verbraucht. Je nachdem um was es geht, wird eben die
Produktionskette verlängert.

Ich denke auch das müssen wir beachten. Eben die Zeitpräferenzen der Leute.

Auch hier bekommen es die meisten nicht hin. Denn es gilt dort S = I (also alles
gesparte ist die Investition eines anderen). Das stimmt so in mehrfacher Weise
nicht. Es kann beides gelten S > I und I > S. (das sind nämlich Kredite), aber
korrekterweise sollte man nur investieren können, was man gespart hat. Und hier
gibt es einen direkten Weg zu den Aktionen der Zentralbank die Zentralbanken
entkoppeln dieses notwendige Ursache -> Wirkungspaar. Weil Sie eben jederzeit
mehr Geld (und das unser Geld maximal ein Schuldschein ist), Schulden erzeugt
die man durchaus zum investieren benutzen kann aber nicht muß. Einer Geldeinheit
ist es ziemlich wurscht ob Sie für Konsum oder Investition ausgegeben wird. Aber
das Ergebnis ist verheerend anders. Eine Investition kann zu einer Ausweitung der
Produktion genutzt werden bei einer normalen Ausgabe nur dann wenn das
eingenommene Geld auf der Seite des Anbieters nicht direkt “verbraucht” wird
sondern gespart werden kann.

Auch hier ist ja die Fehlentwicklung offensichtlich. Es wird ja so getan als sei
mehr Geld für Investitionen da. Weil ja die Zentralbank beliebig neues und mehr
Geld erzeugen kann. Somit kann man auch da zu einem Kern unseres Programm
leiten.

Es ist eben jetzt die Frage wie bekommen wir den Aberglauben heraus, das jedes
Sparen einer Investition entspricht! Das stimmt so absolut nicht und nicht alles
Gesparte wird auch immer investiert. Sondern es kann auch sein, daß man es
einfach für einen späteren Konsum behält. Ganz einfach “Spare in der Zeit, dann
hast Du in der Not”. Eine Investition ist im Grunde niemals ein sparen sondern
eine Wette für zukünftig höhere Rückflüsse. Diese Motivation fehlt beim Sparen
im Grunde völlig. Wenn nämlich das Geld weg ist, ist’s halt nicht mehr da
(trivial) und wenn’s eben schief geht bekommt man es eben auch nicht zurück.
Beim Sparen will man diese Unsicherheit ausschalten (und genau das macht einem
ja Banken und Zentralbanken) einen Strich durch die Rettung.

Aber es läuft eben auf folgendes heraus
1) Produktion und Handel kann man ohne Mehrkosten niemals mit mehr Auflagen
verbilligen
2) Solange Einlagen, gleichzeitig als Kredit für die Bank gelten, ist
tatsächlich ein Sparen mit Bankeinlagen nicht möglich.

Sparen kann man derzeit nur außerhalb des Bankensystems. Nämlich sich
irgendetwas unter die Matraze legen.

Ich habe Euch schon mal geschrieben, daß diese Ursache Wirkungssachen bei
einigen einfach nicht durchkommen. So behauptet ein “besonders” intelligenter,
daß in der Makroökonime sparen nicht möglich sei. Was schlicht und einfach nicht
stimmt. Denn Sparen ist eben nicht gleich investieren. Das kann man “natürlich”
machen, aber man muß es nicht. Aber hier sehe ich ein Riesenproblem, wie kann
man eine deraratige Trivialitiät negieren? Ich weiß es einfach nicht…

Aber meine Idee ist hoffentlich klar. Die richtigen Ursachen und Wirkungen
benutze und das eben auf unser System anwenden und eben sehen, ob es da Brüche
gibt (und die gibt es reichlichst). Idealerweise brauchen wir dazu aber
Auswertungen die das auch untermauern und die man “nachhalten” kann.

Ich meine man wird auf die Problematik, der in Fiat-Zahlungseinheiten bewertetem
Produkte eingehen müssen. Wir brauchen eine Grundlage auf der man das getrennt
bekommt weil nur das unsere Argumentation klar herausstellt. Wie man das
hinbekommt, weiß ich leider nicht..

Diese Sachen sind nicht “debattierbar” weil es nichts zu diskutieren gibt. Es gibt KEINE Möglichkeit die “Inflation” zu messen. Ich kann mir sicher Sachen heraus suchen, da kann ich eine > 20 % Steigerung finden und ich kann Sachen finden wo es eine “Deflatoin” von 20 % finden. Tatsache ist aber es gibt einen von der – ich glaube – Bundesbank erstellten Warenkorb und der soll die “Inflation” messen.

Das ist m.E. ausgemachter Blödsinn und eher wahrscheinlich, der Versuch einer systematsischen Täuschung. Wer erinert sich noch an die Umstellung? Halbierten sich tatsächlich alle Preise. Ich meine das war damals schon “Blödsinn”. Aber genau das ist einer der zentralen Fragen, wie mißt man eine Preissteigerung?

Das Ganze findet sich im Forum der PDV. Auch sonst habe ich dort schon einiges extra geschrieben. Das Interesse daran als auch an diesem Blog kann man aber nur marginal nennen….