Archiv für den Monat: April 2014

Eine der wichtigsten Fähigkeiten

für wirtschaftliche Interessierte, ist die Fähigkeit Bilanzen zu verstehen. Somit sollte zumindest auch jeder VWLer Rechnungswesen und Bilanzierung belegen müssen. Es ist kein Hexenwerk und es reichen Grundkenntnisse der Arithmetik.

Dazu sollte man dann noch wissen was Eigenkapitl und Fremdkapital meint. Damit kann man sich unter anderem auch sehr schnelle ausrechnen wie gehebelt eine Bilanz ist. Diesen Hebel muß man erkennen, denn er zeigt an wie anfällig eine Firma für Ausfälle wirklich ist.

Hier ein Beispiel. Es gebe eine Firma die 100 000 € EK “besitzt”. Der Gewinn darauf soll sagen wir mal 10 % betragen. Ergo kann man sich ausrechnen, es kommen jedes Jahr rund 10 000 € “rum”. So weit so gut, aber nun kommt der “Clou”. Derzeit kann man Kredit für (siehe Werbung 2,9 % bekommen) sind wir mal “etwas” konservativer und sagen zu 5% könnte man an “Geld” kommen. Vereinfachend sei auch angenommen die Rendite würde bei 10 % verharren. Nehmen wir also mal an wie könnten 100 000 € Kredit zu 5% bekommen. Dann hätten wir eine Gesamteinkommen von rund 20 000, abzgl, der 5000 € für den Kredit (ohne Tilgung) ist klar. Aber wir erzielen 15 000 € Gewinn auf 100 00 € EL. Ergo hat sich unser Eigenkapitalrendite auf 15 % erhöht glatt 50 % (die EK Geber können sich “freuen”)

Nun bei den heutigen Banken beträgt die Kernkapitalquote oft nur 5%, vereinfachend kann man es Eigenkapital der Bank nennen. Der Rest 95% sind Schulden. Sie sehen hoffentlich gleich wie anfällt Banken dann wirklich sind sollten von den Schulden nur 10 % ausfallen wäre man schon mit 4.5 % im Minus. Es gilt: Je größer der Hebel, desto größer der Gewinn und je heftiger schlägt jedes Problem zu.

Hier haben Sie nun eine Erklärung warum die EZB beim Schuldenschnitt nicht mitmachen mußte. Fakt wäre gewesen nur mit den Ankäufen der Griechenlandanleihen hätte die EZB mehr als Ihr Eigenkapital verspielt. Und Griechenlands BSP macht gerade einmal rund 2,7 % der Wirtschaftsleistung im EU Raum aus.

Egal welchen Maßstab man ansetzt:  Die EZB wäre schon lange Pleite wenn Sie als “normaler” Gläubiger agieren würde oder besser agieren hätte müssen. Es sollte jedem mit minimalem Sachverstand klar gehen, daß besser gar nichts passiert, sonst erkennnt man die neuen Kleider der EZB sofort….

Ach ja und das war auch die Idee beim ESM. Man wollt “nur” die ersten 20 % absichern. Was nur heißt 80 % wären unbesichert gewesen. Soviel zur “Absicherung”

Die Problem wurden in keinem EU Land angegangen und die Schulden wuchsen auf inzwischen über 9 Billionen, deshalb ist auch klar die Krise ist nicht vorbei sondern sammelt noch ein bisschen mehr Zerstörungskraft. Denken Sie daran in gerade mal etwas mehr als 3 Wochen sind Wahlen….. Ein Schelm, der Böses dabei denkt….

Damit habe ich mich beschäftigt

Capital in the 21 st Century

Dazu  geht mir ein Kommentar des AD nicht aus dem Sinn:

Ohne Illusion auf Eigentum würden die dämlichen Arbeitsdrohnen auch zu schnell dahinter kommen, dass Arbeit sich nicht lohnt, daher niemals an dieser Illusion rütteln.

Eigentum ist  keine Illusion  sondern Manöviermasse. Für so Weltenklempner wie Piketty aber unser 
Ich wage die Vorraussagen: Dieses Buch wird ein Renner bei allen derzeit im Parlament vertretenen Parteien.  Mehr Macht für Staaten, weniger Freiheit für alle, Knechtschaft für jeden. Und das alles im Namen eine Ziels was niemals erreicht werden kann – und auch nicht erreicht werden sollte.
Ich kann nur hoffen Frankreich setzt das 1:1 um was Piketty vorschlägt, dann sind wir bald mit der EU durch und könnten diese “feinen” Menschen auf dem Abfallhaufen der Geschichte verrotten lassen.

Weit sind wir gekommen

in unsere neuen Faschismus der sich als Antifaschismus definiert. Für wollen wieder bei der Gesinnungsjustiz landen. Tja liebe Mörder gebt gut acht, daß ihr nicht mehr aus Haß mordet. Seit besonders vorsichtig wenn ihr auf Ausländer und Frauen trefft. Das macht sich dann als Hasskriminalität noch viel schlimmer. Zwar bleibt tot tot aber hey wenn Ihr es ohne fremdenfeindlichen Hintergrund macht – ist das immer noch “besser”.

Ich zitiere von dem genannten Link nur den ersten Satz: “Sein Anliegen ist zweifellos ehrenhaft. “
Es zählt der gute Wille, jedenfalls für unsere Delebets und staatlich engagierte und Angestellte Gesetzes”hüter…” Für alle anderen reicht ist es nicht nur der böse Wille sondern auch noch die Gesinnung. Ich schätze die Urteilsfindung wird dadurch ungemein erleichtert.

Ich finde nur noch man müsste die Gerichte insgesamt noch etwas anders benennen um klar zu machen das vor dem Gesetz keiner mehr gleich ist. Wie wäre es mit “Stelle zur Behandlung unerwünschter Handlungen”?

Darum kann ich xslt nicht ausstehen

http://stackoverflow.com/questions/23272066/xml-separating-a-list-of-elements-with-a-comma

Es ist einfach ein bürokratisches Monster. Kaum mehr Inhalt aber jede Menge Vorschriften. Wenn es einen Preis für Hässlichkeit gäbe, wäre XSLT ziemlich weit oben, bald danach folgte C++. Meine Güte die Mainstream Programmiere haben genau so wenig Geschmack wie der deutsche Michel bei der Wahl seiner Politiker….

Manchen meiner Kollegen

möchte ich gerne in den Hintern treten:
http://www.zerohedge.com/news/2014-04-24/meet-aisight-pre-crime-detecting-software-being-installed-global-cctvs

Wer sich für so etwas hergibt ist ein A…. und kein ITler. Ach Entschuldigung, es ist ja für meine “Sicherheit”  – na denn muß ich diese Kollegen wohl mindestens knuddeln….

Vielleicht läuft es aber auch so:
http://www.heise.de/newsticker/foren/S-AR-ist-super-AR-Nutzer-sind-der-Teufel/forum-278610/msg-25126850/read/
Wer weiß….

Hauchzart

und doch zu erkennen wenn man ein wenig empfindlich in wirtschaftlichen Bereich ist,  und das bin ich (leider?) schon ziemlich. Heute in den BNN S. 2 Kommentar von Rudi Wais
“Zahlen lügen nicht – sie täuschen allenfalls. …. So arm die die Gutachter die Deutschen rechnen, sind sie in Wirklichkeit nicht…..
Auch ein umfassend für seien Bürger sorgender Sozialstaat kann nicht jedes Lebensrisiko abdecken – und soll es auch gar nicht….
Mag sein, dass die Kluft zwischen Arm und Reich in Deutschland rein rechnerisch wächst.
… gehört auch  die, dass nicht jedes Schicksal fremdverschuldet ist und nicht jeder im Leben gleich viel Glück hat…”

Hervorhebungen durch mich. Für eine Zeitung ist das schon die harscheste Kritik an Wohlfahrstverbänden die man bekommen wird. Man kann es auch so sehen: http://cafehayek.com/2014/04/get-real.html

Fakt ist: Den hier Lebenden ging es nie besser. Und ganz speziell die “sogenannten” Armen können sich durchaus schon ins soziale Netz legen – und kommen damit durch. So weit ich es beurteilen kann gibt es eine wirkliche Armut in Deutschland nicht, es ist auch so, daß die derzeit Rente beziehenden teilweise weitaus mehr herausbekommen als sie je einzahlten. Das wird sich so nicht halten lassen, die Groko hat aber speziell den Rentnern schon sehr weitgehende Geschenke gemacht, im Endeffekt ist es ja nicht ihr Geld sondern das aller Steuerzahler und hier weiß man auch: Der Staat hat massiv Mehreinnahmen und kommt trotzdem noch nicht mit den Einnahmen hin.

Kein Staat kann Wohlstand schaffen, allenfalls staatliche Wohlfahrt vor den Mündungen der Waffen des Gewaltmonopols. Was ein Staat auch schafft sind überflüssige “Berufe” wie Compliance Beauftragte, Genderbeauftragte und jede Menge anderen “sozialen Voodoo”. In D bekommt eine “Ethikkommission” den Auftrag die Stromversorgung der Gegenwart zu zerstören und eine schöne neue Weltordnung zu schaffen.

Ich kritisiere den Autor hier speziell nur an der so zarten Kritik an diesen Auswüchsen und natürlich für diese absolut flachen Beginn des Kommentars. Die Zahlen von dem paritätischen Bund kann man meines Erachtens getrost in die Tonne treten, wie jede Armutszahl die “relativ” ist. Im Verhältniss zu Bill Gates bin ich aber so was von arm. Für einen wirklich wenig Verdienenden oder manchen Rentner bin ich steinreich.

Relative Armut ist ein absoluter Blödsinn, er entlastet die Bürokraten nur eine klare Kante zu zeigen. Was ist wohl härter – zu sagen ein Armer bekommt genau 100 € im Monat für Essen, 50 € für Kleidung und die Miete oder jeder muß mindestens 40 % vom Durchschnittslohn bekommen?

Wir kommen auf einen Bereich um den der “sogenannte” Wohlfahrtsstaat herumscharwenzelt wie Motten um das Licht. Was ist Armut? Bei relativer Armut denke ich automatisch an grenzenlose Dummheit. Was ja einfach ist, verdienen alle genau gleich viel gibt es keine Armut mehr aber auch niemanden mehr der noch Geld hat um zu investieren. Wenn wir heute sofort jedem das gleiche Einkommen geben könnten. Hätten morgen schon viele gar nichts mehr und andere wären “steinreich”. Es gibt Menschen die kommen eben immer mit dem was sie haben aus und es gibt Menschen die nie etwas haben.  Es gibt immer Unterschiede in dem was Menschen schätzen und für was Sie arbeiten. Dem einen macht einfach seine Arbeit Spass, der Andere will jemandem imponieren und wieder andere wollen immer nur haben haben haben. Das ist eben Ökonomie, das wirtschaften mit knappen Mitteln und hier wird keine Staat dieser Erde je etwas ändern können. Ein Staat kann rauben, erpressen und umverteilen aber er kann niemals etwas schaffen, was vielleicht erklärt, warum sich die Staatsangestellten aufführen wie Sie es tun. Als “Götter” ihres Bereiches, man tut so als sei man unverzichtbar und dabei kennt man keine Grenzen.

Durchaus denkbar, daß jemand beim Staat durch und durch von Selbsthass und Neid zerfressen sein kann, das wird dann wohl mit “dienen” umschrieben…. Fakt ist kein Staatsangestellter dient sondern ganz im Gegenteil jeder herrscht und dies scheint das Aphrodisiakum zu sein was Staaten am Leben hält. Man hat “etwas” zu sagen und kann Macht über die dummen Steuerzahler ausüben. Das bedient wohl den Hass und Neid ganz hervorragend.

Und hier geht es mit Zahlen und Recht auf ganz munter weiter:
http://www.washingtonpost.com/blogs/wonkblog/wp/2014/04/22/what-youd-need-to-make-in-every-county-in-america-to-afford-a-decent-one-bedroom/ Zahlen lügen nicht? Decent one-bedroom wage
Von dort wird verlinkt auf: http://nlihc.org/  Wir sind aber so was von veratzt.

Warum es so ist, kann man heute auf dem Mises Blog nachlesen: Der nimmersatte Staat