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Ich habe damit mehrere Probleme

https://papsttreuerblog.de/2019/04/11/kirche-und-missbrauch-ein-alter-bekannter-meldet-
sich-zu-wort-und-stellt-sie-alle-in-den-schatten/

Ich mag Sie nicht alles aufzählen nur das für mich Hervorstechen. Es wird so getan als ob es mit/in Gott kein Böses gäbe. Das Böse kommt also nur aus dem Menschen selber, wenn er sich nicht nach Gott richtet. Kurz ohne Gott, nichts Gutes, nun wir müssen dann ein Gegenbeispiel finden, von jemanden der nicht an Gott glaubt aber trotzdem gut ist. Will irgendwer behaupten es gäbe nur gute Menschen bei Christen? Das ist absurd.

Die nächste Kritik. Gott hat uns selbst nach der Bibel  mit dem eigenen Willen ausgestattet. Somit sind die Mißbrauchenden für die eigenen Taten verantwortlich. Das ändert genau nichts daran. Sind die Mißbraucher gottlos – das ist nach dem NT fast nicht möglich. Wenn es aber so wäre, wie könnten die dann in der Kirche bleiben und nicht exkommuniziert werden?

Ich finde der Autor und auch Benedikt machen es sich viel zu einfach und wen man auf  den verlinkten Eintrag vom alten Papst klickt landet man hier: https://de.catholicnewsagency.com/story/die-kirche-und-der-skandal-des-sexuellen-missbrauchs-von-papst-benedikt-xvi-4498

Und da fängt der erste Teil so an:
“1. Die Sache beginnt mit der vom Staat verordneten und getragenen Einführung der Kinder und der Jugend in das Wesen der Sexualität. In Deutschland hat die Gesundheitsministerin Frau Strobel einen Film machen lassen, in dem zum Zweck der Aufklärung alles, was bisher nicht öffentlich gezeigt werden durfte, einschließlich des Geschlechtsverkehrs, nun vorgeführt wurde. Was zunächst nur für die Aufklärung junger Menschen gedacht war, ist danach wie selbstverständlich als allgemeine Möglichkeit angenommen worden.””

Das hat alles mit einer Ablenkung von den eigenen Fehlern und Missetaten zu tun. Es wird ein Sündenbock benannt. Das ist für mich inakzeptabel. Und es ist einen Mann Gottes auf Erden unwürdig. Es waren eigene Entscheidungen der Pfarrer, Priester etc. die die Kinder mißbrauchten, daran hat genau nur derjenige der sich entscheidet sich an Kinder zu vergehen Schuld. Alles Andere ist ein Abwälzen von Schuld, kein mea culpa…

Irgendwer anders ist schuld, daß ist inakzeptabel und sorry eine Lüge.

Die Kirche ist sexualfeindlich und damit liegt sie nun mal meilenweit von der Biologie und sehr starken primären Verhalten  entfernt.  Ohne Sexualität gäbe es kein Leben wie wir es kennen. Es zu verdammen und verteufeln, ist im Grund eine Deklaration, daß alle Menschen zu Hölle fahren müssen. Dann ist nur jeder Glaube an Gott völlig irrelevant.

In der Bibel selber steht aber auch: “Seid fruchtbar und vermehret EUCH –
Was ja ohne Sexualität für Menschen nicht möglich ist. Kurz die Kirche muß anerkennen, daß der Mensch sich vermehren muß, soll aber Sexualität insgesamt ist etwas Schlechtes?

Die Widersprüche zum eigenen Glauben sind zu eklatant, als das man Sie übersehen könnte

Das sind nur die hervorstechendsten Probleme mit diesem Eintrag. Ich kann den Autor zwar verstehen (das ist eben nun mal eine Glaubenssache) messe ich es aber an den eigenen Maßstäben wird es trotzdem nicht Richtiger oder Besser.

Noch etwas was dort steht:
“Zu den Freiheiten, die die Revolution von 1968 erkämpfen wollte, gehörte auch diese völlige sexuelle Freiheit, die keine Normen mehr zuließ.”

Das ist eine falsche Aussage. Wenn die Grundaussage falsch ist, kann eine Folgerung daraus nicht richtig werden. Das Prinzip was dem massiv entgegen spricht ist das NAP. Eine Vergewaltigung z.B. ist  eine klare Norm die auch in der Sexualität gilt.

Genauso falsch: “Zu der Physiognomie der 68er Revolution gehörte, daß nun auch Pädophilie als erlaubt und als angemessen diagnostiziert wurde.

Kein Gesetz hat bisher Pädophile zugelassen. Es ist falsch oder wenn bewußt so geschrieben eine Lüge!

Und nun mein stärkster Einspruch: Alles an der Kirche ist menschengemacht. Alle Verweise auf Konzilien etc sind sorry bullshit:
Zitat:
“Bis hin zum II. Vaticanum wurde die katholische Moraltheologie weitgehend naturrechtlich begründet, während die Heilige Schrift nur als Hintergrund oder Bekräftigung angeführt wurde. Im Ringen des Konzils um ein neues Verstehen der Offenbarung wurde die naturrechtliche Option weitgehend abgelegt und eine ganz auf die Bibel begründete Moraltheologie gefordert. Ich erinnere mich noch, wie die Jesuiten-Fakultät in Frankfurt einen höchst begabten jungen Pater (Schüller) für den Aufbau einer ganz auf die Schrift gegründeten Moral vorbereiten ließ. Die schöne Dissertation von Pater Schüller zeigt einen ersten Schritt zum Aufbau einer auf die Schrift gegründeten Moral. ”

Niemand auf dieser Erde kennt Gott, niemand weiß was er wirklich von uns hält – sollte er existieren. Niemand auf dieser Erde kann seine Existenz beweisen. Seit Jahrtausenden wird das probiert und es ist bisher nicht gelungen und ich behaupte auch man wird es solange es Menschen gibt auch niemals beweisen könne. Alles was es an Gottesbeweisen gibt ist sorry wieder nur Bullshit. Die  Bibel ist von Menschen geschrieben, die meinen irgendwie Gott in Schrift festhalten zu können. Es ist eine Fiktion. Wer behauptet, er hab Gott gesehen,  kann es nicht beweisen – es ist Glaube! Und glauben kann man viel oder Alles, Man kann an einen ewigen Kreislauf glauben,  man kann an einen Tag des jüngsten Gerichts glauben, man kann auch glauben wenn man irgendwen umbringt in irgendeinen Himmel zu kommen. Das alles kann man glauben, es bleibt aber immer nur “Glaube”

Weitere Fehler und falsche Aussagen kann man dort auch finden:
“Der alte Satz “Der Zweck heiligt die Mittel” wurde zwar nicht in dieser groben Form bestätigt, aber seine Denkform war bestimmend geworden. ”

Wurde nicht besstätigt.
Kurz es werden alle möglichen und falschen Aussagen getroffen um damit zu erklären warum sich wer auch immer falsch verhält. Das ist falsch !

Die Unglaublichen 2

tja, ich bin ein Riesenfan von Anime-filmen. Inzwischen sind die Mehrzahl der Filme die ich mir anschaue aus diesem Genre. Die Unglaublichen setzen m.E. einen neuen Maßstab. Darum geht es aber in diesem Eintrag nicht sondern um eine Redes des “Bösewichts” in diesem Film mit dem bezeichnenden Namen “Screenslaver”. Ich bin sehr positiv überrascht so was von einem direkten Angriff gegen die Zuschauer in einem Film gesehen zu haben. Leider kann ich die Rede nicht finden. ich fasse es mal so zusammen. Der Schurke sagt den Menschen auf was Sie sich einlassen. Statt Probleme selber zu lösen schaut man auf “Superhelden”, man lehnt sich Problem zurück und erwartet mehr oder minder da irgendwer seine Problem löst.

Ich war wirklich von den Socken, ich kann mir nicht vorstellen, daß kleinere Kinder dieses Kritik mitbekamen und ich zweifele auch, daß es bei den meisten Erwachsenen angekommen ist.

Was weiterhin sehr auffallend war, es ging um ein Geschwisterpaar und auch deren Eltern. Der Vater eben dieses Paares war ein großer Fan von Superhelden und hatte Telefone zu diesen in seinem Haus. Dann kam die Willkür des Staates und “verbot” Superhelden. Nach dem Verbot wurde bei dem Vater angegriffen und als dieser die Helden anrief, kamen die nicht – waren ja verboten. Daher wurde er erschossen.

Die Parallelen zu unsere derzeitigen Weilt sind klar. Wir als Normalos sollen immer mehr entwaffnet werden und und an die “Staatsgewalt” halten, die aber seit ca 10 Jahren massiv pervertiert wurde. Der Bösewicht wollte für das Verbot des Superhelden und die Ermordung ihres Vaters, die Superhelden verantwortlich machen und diese diskreditieren. Die Parallelen zur Diffamierung von denjenigen die vor zu viel Staat warnen, sind für mich klar erkennbar.

Ich bin wirklich überrascht so was in einem Animationsfilm – auch für Kinder – zu sehen. Eine so offenkundige Kritik an politischen Korrektheiten, eins so offenkundige Kritik an der Versicherungsmentalität und Obrigkeits-/Heldengläubigkeit. Das in einem Film zu sehen war für für mich beeindruckend.

Wenn ich mal an die Rede herankomme, dann werde ich mich bemühen, auf diese hier zu verweisen, ist geradezu ein Muß für einen liberalen Blog….

Mit diesem Eintrag mache ich mir sicher keine Freunde

Speziell nicht unter den Programmierern von Sprachen wie Ocaml, Haskell etc.
Liebe Leute, ihr mögt mit rudimentären Tools über die Runden kommen, nur ganz ehrlich wenn Ihr behauptet Eure Sprache sei so toll warum habt Ihr dann nicht brauchbare einfache IDEs hergestellt. Das ärgerte mich schon massiv bei Pharo und zig anderen Programmiersprachen. Nicht mal für Geld bekomme ich eine einfach laufende IDE für Ocaml. Keine die mir mal eben schnell ein Hello World erstellt (vielleicht ja doch irgendwo) und ja wie sieht es mit einem Debugger auf, der wenigstens brauchbar ist und nicht auf der Kommandozeile bedient werden muß. Wo man sich Variablen Werte anschauen kann und Listen oder ähnliches durchblättern kann.

Hier ist was man bei Ocaml zum Debuggen findet:- https://ocaml.org/learn/tutorials/debug.html
Und dort: ”

  1.   OCaml Debugger version 4.00.1
    
    (ocd)

Finding the cause of a spurious exception

Type- r– (for- run); you get

(ocd) r
Loading program... done.
Time : 12
Program end.
Uncaught exception: Not_found
(ocd)"

Das steht da, klar geht so debuggen, und genauso klar die wenigsten sind mit so was heute glücklich.

Hier was die Haskell Leute “bieten”:- https://wiki.haskell.org/Debugging Ernsthaft? Trace und Printfs? gdb lässt schön grüssen und selbst da gibt es wrapper. Habt Ihr nicht nötig, aber da ich nun mal kein perfekter Haskellianer bin, habe ich es sehr nötig. Vielleicht gibt es doch positive Überraschungen unter:- https://wiki.haskell.org/IDEs#EclipseFP_plugin_for_Eclipse_IDE
Muß ich mir mal anschauen, nur wenn es so was gibt, warum dann nicht einfach als Paket?

Schaut mal was die Konkurrenz so macht. Cincom Smalltalk, Dolphin Smalltalk, Visual Studio, ja warum nicht Eclipse, LispWorks, uvm. In so wunderbaren Sprachen wie Ocaml muß ich auf Windows gehen und F# benutzen um VS benutzen zu können. Was man auch nicht findet eine Implementierung oder irgendein Tool was man einfach mit diesen tollen Sprachen programmieren konnte. Kein Editor den man wohl mit Haskell oder Ocaml skripten kann. Keine Textverarbeitung oder Spreadsheat mit Ocaml oder Haskell als Erweiterungs/Implementierungsprache nein irgendein Basic oder manchmal Python….
Kein Tool was ich täglich benutze ist in Haskell oder Ocaml geschrieben. Ich mögt die cleversten Programme der Welt implementieren aber bei den normalen Dingen des Computeralltags gähnende Leere. Nicht was man sich mal gerne anschauen wollte, nicht was einen mal reizen könnte indem man wie in Staroffice einfach mal ein bisschen in einem Kalkulationsblatt programmiert. So weit weg vom Radar und sich dann fragen, warum benutzen es nicht mehr?

Ihr mögt die besseren Programmierer sein nur es gibt von denen nur so und so viele. Debugger und so mag alles für Euch egal sein für Programmierer wie mich-  ist es wichtig. Ich habe mir nun mal angewöhnt mir während der Entwicklung den Ablauf im Debugger anzuschauen und nein dein Debug.Print ist kein adäquater Ersatz wenn man wissen will was gerade so passiert und welche Werte Variablen haben.

Ja, ihr könnt gerne sagen der Dominicus ist undankbar. Nur frage ich Euch direkt, warum bietet niemand von Euch eine IDE zu einem passablen Preis an? Offensichtlich sind mehr Benutzer und Programmierer gar nicht gewollt. Was ich persönlich schade finde, Eure Compiler und Sprachen sind sonst eigentlich gut und besser als Andere und alles versaut man mit Tools wie vor keine Ahnung 20 Jahren….

Tja und wo ich mich gerade mit Haskell beschäftige:- https://github.com/Gabriel439/post-rfc/blob/master/sotu.md Und ja leksa habe ich zum laufen gebracht (mit 1,7 GB download von Dateien) und nun kann ich keinen Breakpoint setzen…..

Über Liberale und Libertäre und den 3. Weg

http://www.deutschlandfunkkultur.de/no-billag-als-prinzip-d…

Die Angst und das Mißtrauen gegen den Staat wurde verdient. Die moderneren Kriege sind Beispiele, für die verheerende Wirkung von hochorganisierten Staaten.

” Was dabei unter den Tisch fällt, ist, dass eine Versicherung den Charakter hat, dass es jeden von uns treffen kann und wir deshalb gemeinsam einzahlen.”

Kein Libertärer hat was gegen Versicherung. Er hat was gegen Zwangsversicherungen in staatlicher Hand, nicht gar so kleiner Unterschied

Und es ist eine offene Frage ob und welche öffentlichen Güter es gibt und/oder geben sollte. Auch das wird “nonchalant” weggeschrieben.

“wenn jemand sagt, das ist das Gemeinwohl, wird oft unterstellt, es seien in Wirklichkeit irgendwelche Partialinteressen dahinter”, führt Herzog aus.”

Nennt sich Erfahrung, man schaue mal Theorie und Praxis nach.

“”Bei Hayek gibt es ganz dezidiert den Gedanken, dass wenn man anfängt zu sehr die Gemeinschaft zu betonen gegenüber den Individuen, dass man sich dann auf einer schiefen Ebene hin zu einem totalitaristischen System bewegt, in dem am Ende das Individuum komplett von der Gesellschaft unterdrückt, für die Gesellschaft geopfert werden kann”. Diese Angst hat, so Herzog weiter, zu einem libertären Hyperindivid ualismus geführt.

Auch hier Erfahrung. DDR?, UDSSR? 1000 jährige Reich. Was war denn da mit “Gemeinschaft”?

“Der Libertarismus fordert entsprechend die Begrenzung des Staatswesens auf einen Minimalstaat, gern auch Nachtwächter-Staat genannt. Dieser soll sein Gewaltmonopol ausschließlich dazu nutzen, Gewalt unter den Bürgern zu verhindern und private Eigentumsrechte zu schützen. Abgelehnt wird hingegen die Vorstellung, erklärt Herzog, dass der Staat in den Dienst des Gemeinwohls gestellt beziehungsweise Ausdruck einer volonté générale sein sollte.

Weil es bisher nicht funktioniete und nie funktionieren wird. Dazu passendes Zitat siehe:- https://www.facebook.com/pdv.bw/posts/1623760417678492

Es gibt genau ein Übel auf dieser Welt was sich bisher als tödlichstes erweise. Größe von Machtanhäufungen. Und ja was liest man hier nur weil die Libertären so Ihre Zweifel haben was die öffentlichen Güter angeht, kann Sie ruhig mal als irrational abtun. Es ist immer wieder erstaunlich wie die Etatisten Ihre Argumentation aufbauen. Es wird nicht auf die Ängste eingegangen sondern drüber gebügelt. “Die haben keine Ahnung, die sind….”

“”Wie das letztlich zusammenzudenken ist, darauf geben diese Leute eigentlich keine Antwort, und vor allem beantworten sie nicht die Frage: Könnten wir nicht die Wirtschaftswelt von vornherein stärker so gestalten, dass Solidarität, Sinnstiftung und Anerkennung von anderen schon im wirtschaftlichen Prozess einen gewissen Raum haben”, beanstandet Herzog.”

Nein, denn es ist ein verdammter Unterschied ob man zwangsweise den Leuten etwas abnimmt oder diese freiwillig etwas abgeben. Libertäre behaupten nicht es gibt nicht Soziales sondern, das sozial nur sein kann was freiwillig gemacht wird. Und Liberale und Libertäre sind bei einem – glücklicherweise- sehr empfindlich. Freiheit. Nämlich die eigene und die der Anderen. Genau da ist nämlich auch das Thema heute hier:- http://www.misesde.org/?p=18030

Es gibt keinen Grund für Staatsanleihen. Und das ist es wo Liberale und Libertäre als Einzige den richtigen Kompass haben. Eigentum ist da Zauberwort:
“Die Grenzen des richtigen Handelns sind damit klar und eindeutig gesetzt: Ich darf mit meinem Handeln nicht Deine körperliche Unversehrtheit und Dein Eigentum schädigen. Gleiches gilt für Dich. Unter dieser Handlungsnorm hat jeder die Freiheit, mit anderen zu handeln, zu kooperieren, und zwar stets auf Basis der wechselseitigen Freiwilligkeit. ”

Eine staatliche Organisation ist nichts “freiwilliges”, hinter jedem Gesetz steht die Gewaltandrohung im Ende die Drohung des Mordes.

“Einer der zentralen Denkfehler, den die Libertären oft machen, ist, dass sie sehr unperfekte Staaten mit perfekten Märkten vergleichen und das erzeugt natürlich ein Ungleichgewicht. Realistischerweise müssen wir fragen: Wie können wir die Selbstbestimmung der Einzelnen gewährleisten, angesichts der Tatsache, dass sowohl die politischen als auch die wirtschaftlichen Strukturen nie zu hundert Prozent perfekt sind und wir oft nach so einem prekären Gleichgewicht zwischen beiden suchen müssen.”

Nun die Liberalen und Libertären brauchen keine neuen umerzogenen Menschen, uns das prekäre Gleichgewicht ist schon massiv verschoben. Nämlich viel zu viel Macht für die Politik

Die Kritik ist nur weil Liberale/Libertäre konsequenter für Eigentum und Selbstbestimung eintreten ergibt ein Problem. MIt ein bisschen mehr entgegenkommen würde sich das alles schon finden. Das ist gelogen. Denn es findet sich nämlich nichts alles und bisher wurden Staaten immer nur rigider. Mehr Sondergesetze für wen auch immer. Genau das wollen Liberale und Libertäre nicht. Sie wollen keine Sonderrechte für welche sexuelle Ausrichtung auch immer, sie wollen keine Sonderrechte für manche Menschen sich wehren zu dürfen und andere nicht. Sie wollen nicht, daß andere Menschen beliebig andere unterdrücken und bevormunden können.

Was er will ist ein dritter Weg. Ein Weg zwischen Zwang und Freiwilligkeit und das ist sein moralischer Kompass der aber so eben nicht funktioniert. Wenn irgendwo der Zwang anfängt dann zieht der immer neue nach sich. Man siehe ja wie die SPD die Bürgerversicherung haben will. Warum? Einfach, das System von heute fährt an die Wand (siehe:- https://www.youtube.com/watch?v=EPjrFjAxwlw)

Nun ein Angebot. Er setzt sich mit für die Abschaffung des gesetzlichen Zahlungsmitelmonopols und Zentralbanken ein. Dazu noch für ein Verbot von Staatsschulden. Dann können wir gerne mal über die “öffentlichen” Güter verhandeln. Aber nein diese Leute die favorisieren Ihre Weltsicht und alle Welt hat denen zu folgen wer für mehr Freiheit eintritt ist “unverantwortlich” oder schlimmeres.

Auseinandersetzung mit Le Bons Psychologie der Massen

Ich habe mich die letzten paar Tage mit diesem Buch beschäftigt.-  Im Gegensatz zur Wikipedia – dort findet man:

“Im Alter begann Le Bon sich intensiv mit dem Katalogisieren der Menschheit zu befassen, indem er Hierarchien aufstellte für Rassen (die er etwas unklar nicht streng biologisch verstand, sondern als kulturell ererbte Komplexe, s.u.), Geschlechter, Intelligenz und politische Strömungen.

Dem kann ich nicht beipfichten. Es ist nicht etwas unklar es ist überhaupt nicht klar, wie er es meinte – jedenfalls für mich. Folge ich aber der Argumentation der Autoren in der Wikipedia kann ich dem beipflichten.

Nur ändert es nichts daran, daß dieses Buch wenig für eine Erklärung-  bietet. So schreibt er von “Nimbus” was man wohl heute unter “Charisma” versteht. Die Grundaussage, in der Masse wird der Mensch leicht manipulierbar ist ja “offensichtlich”.

Sogar aktuell kann man eine Art Massenhysterie erkennen – und zwar um die Wahl von Herrn Trump. (siehe z.B. https://sciencefiles.org/2016/11/11/deutschland-goes-crazy-schueler-sind-verzweifelt-ueber-die-wahl-von-donald-trump/) Es ist erschütternd aber auch verständlich wenn man sich das Buch durchliest. Le Bon schreibt ja etwas über Grundlagen die sich nur äußerst langsam ändern. Es ist schon eine Weile her, daß ein “Quereinsteiger” Präsident wurde. In Deutschland wüßte ich von überhaupt keinem der z.B. zum Bundespräsidenten wurde.

Frustrierend wie wenig auch Le Bon der Vernunft von Massen zubilligt.-  Er schreibt sinngemäßt, Logik spielt für die Entscheidungen von Massen keine Rolle. Er meint nur erwischt man aber die Massen an der richtigen Stelle dann sind diese bereit für diese Idee zu morden oder sich ermorden zu lassen. Er nimmt als Beispiel die frz. Revolution. Bei denen es allgemein zu nicht verständlichen Zugeständnissen der Adeligen kam – was aber dem Überleben auch nicht dienlich war. Und das ist ja das ganz fatale, kommt man einer Masse in den Weg wird man niedergetrampelt. Beispiele kann man ja in der Geschichte zu Hauf’ finden.

Literarisch wurde diese Hysterie der Massen beispielsweise in vielen Büchern. Mir fallen das spontan ein: das Parfüm, Stranger in-  a stange land, aber durchaus sogar Harry Potter.

Beim ersten übergießt-  sich ja am Ende der Mörder mit dem aus dem Geruch der Ermordeten hergestellten Parfüm und wird gegessen. Bei stranger in a strange land wird der Mann am Ende von einer Masse auseinander ermordet (ganz groß live) und bei Harry Potter gibt es Repressalien gegen jeden der behauptet Voldemort seit zurück gekommen. Und man landet in tiefsten faschistischen, sozialistischen Gefilden.

Was eben Herr Bon nicht erklären kann, sondern wobei er sehr diffus bleibt, ist wie sich Grundideen entwickeln können und wir es doch Sternstunden gibt bei denen etwa Gutes bei herauskommt. Auch gibt es so keine belastbaren Zahlen über Verluste durch Massenhysterien.

Das Buch bietet zwar Erklärungen und man dann Massen durchaus verstehen, nur wie man Massen mobilisieren kann ist dürftig. Ständige Wiederholung von recht einfachen Dingen könnte man mit als Grundlage sehen. Was gar nicht vorkommt, wie man sich Massen entziehen kann. Hier verstehe ich etwas ganz persönlich nicht. Ich verstehe Massen offenbar nicht, für mich wirkt es krank. Wenn ich mir die Massenaufmärsche, Demos etc anschaue oder sehe, verstehe ich nicht, wer dort denn freiwillig hingeht. Selbst in einer Kirche bekomme ich das kalte Grausen wenn manche Pfarrer anfangen zu sprechen. Das ist so haltlos. Nehmen wir nur als Beispiel der Mensch ist grundsätzlich schlecht. Wie kann dann durch einen Menschen je Gutes getan werden?-  Nur durch Gott? Tja und was ist mit denen die Gutes tun – Gott oder Götter aber ablehnen? Kann man nicht? Also wenn man es nicht kann dann hat man ja keinen freien Willen mehr. Es sind diese Widersprüche dich mich wegen ihrer Offenkundigkeit geradezu aggressiv machen.

Mir geht es genauso bei den Ideen der Sozialdemokraten oder Sozialisten. Ich kann nicht verstehen wieso man diesen “Ideen” so folgen kann. Es gibt doch sofort eklatante Widersprüche. Wie kann man davon ausgehen Mehrwert würde nur durch-  Arbeit geschafft? Wenn es so wäre dann würde ich einen Mehrwert schaffen, einfach wenn ich in den Garten gehe und ein Loch grabe. Wenn mir einer sagt – so ist es nicht gemeint, dann gibt er zu. Allein die Arbeit macht es nicht. Und schon haben wir einen logischen Widerspruch der nicht aufzulösen ist.

Egal, immer und immer wieder wird es angegangen. Man kann den Grünen ja vorhalten was-  man will aber in dem Bereich bleiben sie sich treu. Gerade entschieden eine Vermögenssteuer für “Superreiche” muß her.-  Was ja nur zeigt. Grüne haben kein Problem damit jemanden etwas von dem wegzunehmen was dieser für die Erhaltung seines Lebens braucht. Die Grünen sehen da keinen Widerspruch. Wenn man einem etwas wegnimmt, kann man ihm auch die Mittel sich selber zu helfen verringern. Wenn denn niemand mehr für sich selbst etwas machen kann – wo sind wir dann? Massensterben wegen Unfähigkeit? Könnte man durchaus so sehen. Auch hier gibt es derzeit ein prominentes Beispiel Venezuela. Zu Grund gerichtet vom real existierenden Sozialismus, zeigen die Grünen, sie hätten irgendetwas daraus gelernt? Nein….

 

Angebrachte Kritik

Hier für die USA:

http://www.zerohedge.com/news/2016-09-14/more-akin-goebbels

Wie ich das für die EU und Deutschland sehe kann man hier nachlesen. Es ist genau dasselbe. Und genau dasselbe gilt für die US-Bürger “mitgefangen – mitgehanten” und das ist die allergrößte Schweinerei. Wer es weiß, muß um die Unfähigkeit andere herumlavieren, muß mit erratischen Gesetzen leben und dann kommen dazu gelegentlich noch schwarze Schwäne wie 9/11, Obamacare …. Und jedes mal werden die Systeme noch rigider noch unflexibler und noch faschistischer oder sozialistischer. Was für ein mieses Umfeld für Eigentümer….

Kritische Auseinandersetzung mit von Mises

und seinem Buch Liberalismus.

Vor kurzem hatte ich mit Hayek beschäftigt und eben festgestellt, daß er zumindest was Gold als Währung angeht m.E. daneben liegt. Er hat allerdings wohl Recht was das Angebot an “Geld” angeht. Es muß nicht nur eins geben, wenn es aber-  nur eins geben sollte wäre Gold eine sehr gute Wahl.

Nun habe ich da Buch über Liberalismus gelesen, dabei fiel mir auf, daß von MIses massiv unter dem Eindruck der russischen Revolution stand. Von Mises stellt den Faschismus als eine Gegenreaktion zum Bolschewismus / Sozialismus dar. Das stimmt nicht der Nationalsozialismus ist schon älter, was mir fehlt ist eigentlich die Ausarbeitung was dem Nationalsozialisten und Sozialismus gleichzeitig innewohnt. Es entspricht nicht den sonstigen klaren Argumenten von von Mises. Man darf allerdings Mises keine Blauäugigkeit unterstellen. Er kritisiert sofort auch den Nationalsozialismus, sah ihn aber als Weg den Sozialismus russischer Prägung aufzuhalten. Und was mir auch auffällt ist die sehr negative Pauschalisierung von Russen. Hier kann man m.E. gut sehen von Mises konnte sich von bestimmten geistigen Strömungen zu dieser Zeit (später 1920 er) nicht lösen.

Aber dann kommt ein Bereich, in dem man nur noch ungläubig den Kopf schütteln kann. Und zwar bei Liberalismus und Internationalismus. Hier setzt sich von Mises massiv von jeder nationalistischen Politik ab. Seine Betrachtungen laufen interessanterweise weitestgehend auf ein Merkmal auf auf die Wahl der Sprache von Staaten. Alles andere tritt – so verstand ich es – dahinter zurück. Aber das überraschendste vielleicht ist Mises Feststellung das a) Staaten für Liberale keine Relevanz besitzen er b) für freie Wanderung wohin auch immer ist (was mir im Grunde sehr entgegenkommt, eben mit meiner Bedingung jeder hat für sich selbst zu sorgen oder jemanden-  zu benennen der sich um die Zugezogenen kümmert

Hier grenzt er sich komplett gegen Nationen ab, aber er konnte trotzdem nicht die “Russen” davon ausnehmen. Für Ihn tatsächlich ein “barbarisches Volk”.-  Wo Mises auch nicht aus der “autoritären” Haut kann ist bei seiner Ablehnung von Anarchismus, hier wurde er m.E von Rothbard überholt und widerlegt.

Betrachtet man die Zeit finde ich das aber sehr erstaunlich. Dieses Buch wurde 1927 geschrieben,-  dem Ende der 20 er Jahre Boom mit einem unglaublichen Erstarken von nationalen Tendenzen. Die er eindrucksvoll angeht aber dann doch der Widerspruch mit den Nationalsozialisten als “Retter” vor den Russen. Ich wüsste gerne wie von Mises das heute so sehen würde. Wie fände er die Ausarbeitungen von Rothbard? Wie würde er von einem Wettbewerb von Geld(ern) denken?-  Könnte er heute sagen, ich denke ich habe dem Nationalsozialismus zu viel Ehre erwiesen?

Mein Privileg ist, daß ich fast 100 Jahr später lebe und weiß was seit dem passiert ist. Ich sehe auch die Auswirkungen der Geld -druckerei und dem leichten Kredit. Was wohl negative Zinsen für von Mises wären?-  Ob er sich diese Schuldenstände vorstellen könnte? Fragen die ich für mich bis kurz nach 2000 niemals möglich gewesen wären.-  Ich bin mir sicher, er wäre erstaunt, wie die Staaten heute noch so existierten. Eine Frage die man vielleicht auch sehen kann, war der Faschismus vielleicht die Blaupause für den derzeitigen Interventionsmus? Man möchte den Nutzen des Marktes in seine eigene Tasche lenken, den Kuchen essen und gleichzeitig haben…

Der Zusammenbruch der UDSSR war sicher von ihm erwartet worden, ob es eine so sozialistische Richtung war wie weltweit zu beobachten? Was mich auch interessierte, wie würde er heute NATO und deren Aktionen gegen Rußland einschätzen?-  Wäre er immer noch so gegen Rußland eingestellt? Ich glaube nein, ich denke er würde schon feststellen, daß auch die Russen die Vorteile von Sondereigentum erkannt haben,es würde ihn freuen. Die anti liberalen Tendenzen von heute, würde er sicher auf’s Schärfste angreifen und ich bin mir sicher, er würde PDV wählen 😉

Von meiner Sicht aus kann ich nur eins festhalten. Ich halte von Mises für den größte Ökonom der bis heute lebte. Seine Argumentation ist stichhaltig und logisch aufgebaut. Er macht sich selbst Ehre mit der rationellen Art die er für Alles fordert und die er wie kaum jemand anders so konsequent vertritt. Ich denke in dieser Hinsicht kann ihm nur Rothbard das Wasser reichen. Ich stelle mir einen so um die 40 jährigen von Mises zusammen mit einem ebenso alten Rothbard zusammen vor – das wäre eine wirklich tolle Sache. Ich denke nicht, daß die eher kompromissbereite Haltung von Hayek hilfreicher ist. Meines Erachtens hat von Mises recht, entweder Markt oder Sozialismus, was anderes läuft immer nur auf das Letztere hinaus.

Gerade heute lese ich dazu: http://www.misesde.org/?p=13499

“Wenn wir bedenken, dass es in Anbetracht der menschlichen Natur ohne einen funktionierenden staatlichen Zwangsapparat weder Zivilisation noch Frieden geben kann, so könnten wir den Staat als segensreichste menschliche Institution bezeichnen.”

Das ist so einfach nicht richtig. Es wird zwar relativiert:

“Aber die Tatsache bleibt bestehen, dass der Staat Unterdrückung und nicht Freiheit bedeutet. Freiheit findet man nur in den Bereichen, in die sich der Staat nicht einmischt. Freiheit ist immer Freiheit vom Staat. Freiheit bedeutet weniger staatliche Einmischung. Sie existiert nur dort, wo den Menschen die Wahl bleibt, wie sie handeln möchten. Bürgerrechte schreiben dem Staat genau vor, wo und wie die staatlichen Akteure die Freiheit des Einzelnen einschränken dürfen.”

In diesem Bereich hat Rothbard von Mises widerlegt.

Es gibt zwei Bereiche in denen – finde ich – von Mises und Hayek inkonsequent sind. Bei von Mises über die Nützlichkeit des Staates und bei Hayek, die Behauptung Goldwärhung weltweit könnte heute nicht funktionieren. Interessant, daß Hayek und von Mises wohl über diesen Bereich überkreuz kamen. Ich halte Gold derzeit für die beste Währung, wäre aber gerne bereit es auf einen Markt von Geld ankommen zu lassen. Das der Staat kein Übel ist überzeugt mich nicht mehr.

Auf Drogen?

Oder: Könnte es sein?
http://www.youtube.com/watch?v=8RZVfyvdCgA

Das viele schon in den Blogs dagegen anschreiben, fällt aber auch bei dieser Sendung des ÖR unter den Tisch. Und es gilt immer noch: Was im ÖR nicht läuft existiert zwar, weiß aber niemand….