Archiv der Kategorie: Zentralbanken

Es sieht so aus

als ob wir mit dem Klimamist auf abehbare Zeit durch sind. Die Verluste von heute müssen erst mal wieder ausgeglichen werden, und diese Verluste fangen gerade erst an

Bedauerlicherweise warne ich seit 2008 vor weiterer Schuldenausdehnung, wir haben die Fallhöhe schon 12 Jahre lang erhöht und derzeit wird darauuf gesattelt wie noch nie nach dem 2. WK.

Es wird mit jedem Tag fataler

Die EZB kündigt 750 Mrd (ausgeschrieben: 750 000 000 000) an “Anleihelkäufen” auf, das ist Staatsfinanzierung durch die Notenpresse, es war genau der Weg in den 2 WK.

Buchkritik/Buchbesprechung “Das Attenat”

Liebe Leser, mach ich jetzt mal hier. Es geht um dieses Buch: https://www.amazon.de/Das-Attentat-Kein-Fall-Carl-ebook/

Man kann sich auch dort die Kritiken durchlesen. Hier meine Kurzfassung
1) Spannend
2) Verständlich
3) Gemein
4) Frustrierend

Nun denn, die Langversion. Ich finde es verständlich weil es um eins geht. Verbreitung eines Virus in der EU/Schweiz mit tödlichen Folgen. Was dafür benutzt wird um in der Schweiz ein Unrechtssystem zu etablieren (nennt sich nur “feiner” Ausnahmezustand)

Das Gemeine daran ist, daß es dort jede Menge Opfer gibt, die mit dem Bösen nichts zu tun haben. Es wird auch recht “locker” gestorben. Oder gestorben gelassen, oder zum Sterben veranlassend.

Frustrierend ist das Ende daran, wo die Aufklärer zu den Sündenböcken werden (EXIT):

Insgesamt kann man auch eine einfache Entwicklung sehen, speziell beim Bundespräsidenten von der Schweiz, von der Freiheit die man angeblich verteidigen will zu Diktatur, natürlich mit Bargeldabschaffung

Nicht immer ist alles verständlich, die Wendungen sind aber nachvollziehbar und am Schlimmsten, man meint es könne so sein. Das es gerade die Schweiz trifft ist vielleicht fraglich zu nennen. Das Russland der Sündenbock wird, gut, daß kann einen nicht wirklich überraschen.

Insgesamt geht es um ein System mit dem Rücken zur Wand und das wird eben durchgezogen.

Für wen kann ich es empfehlen? Nun es ist ein Krimi, wer das mag, der kann es lesen. Klar merkt man gewisse Ideen wie bei Frau Rand, aber im Grunde gibt es in dem Buch keinen Ausweg sondern die EU+Schweizer weiter Diktatur, natürlich aufgebaut auf Lügen. Das unser System so an die Wand fährt, muß man als Liberaler einfach wissen, und dabei handelt es sich um Wissen, nicht Glauben. Wäre der Weg wie beschrieben so möglich? Leider ja. Wird es die Schweiz zuerst treffen. Eher nein, wird es anderen Sündenböcke als Politiker geben – darauf können Sie wetten.

Das Ganze nennt sich einfach nur Macht und dem wird alles untergeordnet. Morde – kein Thema, Verbrechen – tonnenweise. Lichtblicke? Leider nein, und das ist für mich das Traurigste daran. Armut, Enteignung Unfreiheit, das ist das Ergebnis. Es ist gemein weil so frustrierend.

Man lese auch bitte meine Neujahrsgrüsse, Vorhersagen etc.

Kann ich das Buch empfehlen? Grundsätzlich ja, manche Wendungen dürften für einige nicht nachvollziehbar sein. Am Einfachsten dürften es liberal eingestellte verstehen, es ist so was wie sozialdemokratische Zukunftsbilder, auf die heutige Zeit adaptiert. Es ist eine verheerende Kritik an den immer weiter getriebenen Diktaturen, und leider ohne glückliches Ende. Es sterben oder werden die Falschen ermordet.

Es wird eine Zeit dargelegt, die man durchaus mit dem Anfang des 3. Reiches vergleichen kann. Erst mal waren ja auch die Nazis nicht gar so erfolgreich, wurden es aber und tja das Ende des Liedes war der 2. Weltkrieg.

Verteidiger der EU oder der Demokratie dürfte das Buch entsetzen.  Also wenn Sie meinen, die EU sei das Beste seit geschnitten Brot, dann lesen Sie dieses Buch nicht. Wenn Sie es meinen aber offen für Kritik sind, dann sollten Sie Bücher von Baader oder von Mises begleitend lesen.
Daneben können Sie einige andere Bücher legen:

Power. Die 48 Gesetze der Macht
Thinking fast/ thinking slow
black swan
Gesetze der Verführung

Sie können es auch neben sozialdemokratische Zukunftsbilder legen.

Kann man sich eine Fortsetzung denken? Das wird schwierig da gerade der “Held” als Terrorist dargestellt wird.

Ach ja, dieses Buch hat Vorgänger und da merkt man. Ich kenne die Vorgänger nicht, hatte darum natürlich mehr Schwierigkeiten die einzelnen Akteure einzuordnen.

Und wieder scheitern die Etatisten

Wenn eine Fiat-Währung sich auf den Weg zu ihrem “Wert” macht:
https://www.zerohedge.com/markets/chilean-peso-collapses-800usd-blowing-through-record-lows

Dann sieht sie selbst im Vergleich mit anderen Fiat-Währungen mies aus. All das müsste nicht sein, wenn es in Chile ein Geld, statt einem gesetziichen Zahlungsmittel gäbe. Aber so passiert nur eins: Alles was importiert wird, wird masssiv teurer und damit sinkt natürlich der Wohlstand aller in Chile ab.

Wenn gemeint wird, sowas wie ein New Deal könnte funktionieren, dann weiß man heute schon, auch das wird nichts.

Und wieder einmal beweist sich die Überlegenheit der Österreicher. Immer und immer wieder wird belegt, die haben wohl recht. Und immer und immer wieder werden Sie belacht, bekämüpft und lächerlich gemacht.

Weltenklempner gehen leider nie aus der Mode.

One can be assured

I’m not a fan of central banks:
https://www.zerohedge.com/markets/blain-what-really-really-worries-me-markets-are-losing-faith-central-banks

So there’s not faith I can loose. Central banks are liars and are organising theft and they do finance governments. And that’s all they do and can !

So you pay what you get for. “Your” money does not exist, it’s legal tender money of the central banks and you just can get out of it while not keeping much in legal tender money.

And becauss of the policies they try to even prohibit paper money and of course they do anything much to keep the people out of gold etc.

They are liars and thieves, as long as you do not forget that – you’re finer (one can never be “fine” with central banks.

Halte ich hier auch lieber mit fest

von FB rüber geholt:

(Fast)Diktaturen: https://www.handelsblatt.com/finanzen/geldpolitik/tuerkei-erdogan-fordert-von-notenbankchef-komplette-erneuerung-der-zentralbank/24577754.html?ticket=ST-98049-2OAUMXqowSKV6r0KdIgP-ap2
 
Man muß es wirklich “geniessen”:
“”Die Zentralbank ist das wichtigste Element in der Finanzsäule der Wirtschaft”, sagte Erdogan. “Wenn wir sie nicht vollständig überarbeiten, wenn wir sie nicht auf ein solides Fundament stellen, dann könnte es geschehen, dass wir mit ernsthaften Problemen leben müssen.” “
 
Es gibt für eine Zentralbank kein solides Fundament und was er wirklich meint: Wir brauchen mehr Geld und wie erwarten von der Zentrabank, daß Sie es für uns druckt.
 
Es mag sein, daß die Preisinflation zurückgegangen ist, das wird sich aber in absehbarer Zeit wieder ändern, da nächste Ziel dürfte 20 % Preisinflation sein, und das wird nicht das Ende der Fahnenstange.
 
Ich gebe ein Zeitrahmen von 5 Jahren für das Erreichen der 20 % und das Ende Der Fahnenstange wird auch nicht unbedingt bei 50% Inflatoin erreicht werden:
 
Auch einfach wie es sich entwicklen wird. Je diktatorisch desto höher wird die Preisinflation ausfallen
 
DIe AKP wird sich zu einer weitaus diktatorischeren Partei weiter entwicklen und auch diesmal wird man sich nicht reich drucken können.

Über Zentralbanken und Interventionen

Keine Ahnung, wie oft ich es noch schreiben soll/kann/muß. Zentralbanken sind IMMER Teil des Problems NIEMALS Teil der Lösung.
Es geht einfach nicht. Die Entscheidungen eines Monopolisten können niemals immer richtig sein. Ansonsten wäre wirklich alles planbar. Es gäbe auch keine Unsicherheit mehr. Es ist absurd und die Ignoranz dieser Absurdität ist ein zentrales Problem von heute.

Und noch eine Sache, die sich auch nie ändern wird. Man kann Fehler einfach nicht ausschließen. Man kann sich aber bemühen Fehler nicht in Katastrophen ausarten zu lassen.

Ohne Zentralbanken gäbe es heute viele Banken nicht mehr. Es wäre ein Unmenge an Kredit vernichtet worden. Das Geld ist weg es wird aber mit neuem Geld so getan als wäre es noch da. Die negativen Auswirkungen wurden damals vermieten zum Preis, daß sich die negativen Auswirkungen bis heute vergrößerten. Irgendwann klappt es mit der Kreditausweitung nicht mehr und dann schlägt unbarmherzig ein wirtschaftswissenschaftliches Fakt zu:
“Es gibt keinen Weg, den finalen Kollaps eines Booms durch Kreditexpansion zu vermeiden. Die Frage ist nur ob die Krise früher durch freiwillige Aufgabe der Kreditexpansion oder später zusammen mit einer finalen und totalen Katastrophe des Währungssystems kommen soll.-«”

Eine Zentralbank kann nur eins wirklich – beliebig neues Geld schaffen aber keine Zentralbank dieser Erde kann Wohlstand schaffen.

Ich finde ein anderes Werk von von Mises wird selbst in liberalen Kreisen zu sehr ignoriert:
https://www.mises.de/public_home/article/70/2
Zu wenig beachtet und ernst genommen.

Ich fragte schon einmal. Nennen Sie mir eine Intervention, die Ihr Ziel erreichte und keinerlei andere Interventionen nach sich zog. Ich kenne wirklich nicht ein Beispiel. Aus den Rettungspaketen für Länder wurde der ESM. Das Geld für die HRE und CB sind einfach weg. irgendwo versumpft in den Schulden des Staates und es führte zu neuen Gesetzen und Befugnissen der EZB (Stichwort “Stresstest”)

Die immer zunehmenden Auflagen führten zur Verteuerung des Wohnraums die Mietpreisbremse verschärft das Problem des knappen Wohnraums noch. Die Schraube der Auflage für Hausbesitzer wurden immer mehr angezogen eine Einschränkung nach der Anderen auch das vermisst es sich im Bereich Wohnraumanbieter zu tummeln. All die Interventionen sollte Mieter schützen, sind Sie da? Was ist wenn diese aus der Wohnung müssen, findet man gleich was Vergleichbares? Natürlich nicht.

Die meisten Eingriffe erreichen Ihr Ziel nicht und statt nun weniger einzugreifen wird dazu noch ein Gesetz geschrieben. Oder nennen wir es konkret der Staatsterror wird ausgebaut…

Es kann niemand behaupten

es hätte nicht genügend Warnungen gegeben:

http://www.zerohedge.com/news/2016-03-31/2016-end-global-debt-super-cycle

Selbst dieses Blog entstand vor nun mehr fast 8 Jahren aufgrund von Warnungen. Dieses Blog ist nicht geheim und es steht nur in einer Reihe mit so vielen anderen Bloggern die mindestens ebenso lange warnen. Immer und immer wieder, wird Bekanntes Wissen ignoriert. Das hat alles bisher noch geklappt. Nur irgendwann schlägt die Realität unerbittlich zu. Man kann die Realität durchaus versuchen zu ignorieren, nur wird sie sich im Endeffekt immer durchsetzen.

Die Ökonomen der öster. Schule hatten schon vor WWK 1 gewarnt und einige haben persönlich auch entsprechend gehandelt, und immer wieder werden wir maximal belächelt aber normalerweise aktiv bekämpft. Wir hätten ja keine Ahnung und diesemal sei alles Anderes. Was ich davon halte steht schon im Blog Thema. Beim nächsten Geld wird alles anders – oder auch nicht

Solange es beim oder nicht bleibt, wird es Krisen geben und diese werden nicht kleiner, weil die Mittel für die Bereinigung immer mehr zurückgedrängt werden. Und ein zentrales Problem besteht weltweit: Zentralbanken.

Mit Zentralbanken in dieser Form, kann es NIEMALS ohne Krisen gehen. Politiker haben immer wieder bewiesen, man will nicht lernen. Oder man behauptet man hätte gelernt, die Taten stehen dem diametral entgegen….

Zur FED

jeder der hier mehr als 2 Artikel gelesen hat, weiß, daß ich Zentralbanken als eines der zentralen Probleme ansehe. Es ist dabei völlig egal ob es sich um eine “private” Bank handelt oder nicht, das Ergebnis ist immer dasgleiche. Zentralbanken inflationieren die Geldmenge und schaffen beliebig Geld aus dem Nichts. Punkt.

Betrachten wir nun einmal die “angebliche” Zinswende bei der FED. Sie mögen da gerne dran glauben, Fakt ist kein Zentrablanker wird sich am Ende der Lebenszeit einer Fiat-Währung gegen die Politik stellen. Punkt.

Bleiben wir mal ganz entspannt und stehen den USA eine Schuldenhöhe von 17 Billionen zu. Nur damit man es nicht vergisst das sieht ausgeschrieben so aus 17 000 000 000 000.

Nun machen wir eine ganze einfache Rechnung auf 5% von 200 Mrd sind 100 Mrd, 1 % von 1000 Mrd sind auch 100 Mrd. Ergo kostet es die USA bei einem entsprechenden Zins weniger mehr Schulden zu haben. Und hier hat nun die USA wie so gut wie jedes andere Land auf dieser Erde massiv zugelegt. Müssten die USA heute 5% Zinsen bezahlen beliefe allein der Zinsaufwand auf 17 Bio * 0,05 = 0,85 Bio. Oder 850 Mrd Dollar, der ganze Haushalt beläuft sich auf ca. 3,6 Bio. Brauche ich das noch irgendetwas mehr zu schreiben? (Die hier gestandene Zahl 1.1 Bio muß falsch sein) Aber gut ein Viertel für Zinsen ist schon ein Wort…

Die FED wird die Zinsen marginal erhöhen um so zu tun als ob sie meinte was sie sagt, somit wird der Zins vielleicht um 0,1 – 0,25 % angehoben. Das wird dann als Zinswende “gefeiert” werden. Die Argumente werden sein. Die Wirtschaft läuft oder wie auch immer – können Sie glauben, sollten Sie aber nicht.

Der einzige Ausweg den bisher noch keine Zentralbank auf Dauer versucht hat sind negative Verzinsungen. Dies kann man NUR erreichen wenn jeder -¢ in den USA auf Bankkonten liegt. Und genau daher weht der Wind in den USA aber auch in der EU. Negativzins ist auf Dauer nicht möglich, er ist auch kurzfristig nicht möglich. Es ist eine Perversion des Schuldscheinsystems. Und das kann man eben nur durchhalten wenn man alle in diesem System einfängt. Zugegeben viele von den USD kursieren in Ländern wo die Zentralbanken ihr verheerendes Handwerk bis zum Ende durchzogen. Schauen Sie nach Venezuela, Zimbabwe.

Und nun kommen die Verbrechen in’s Spiel. Die Schulden werden auf die eine oder andere Art bezahlt werden. Es gibt die gute Art und es gibt die Art der Staaten. Die gute ist, man leiht sich Geld, produziert etwas und mit den Einnahmen tilgt man den Kredit. Das geht oft gut und manchmal schief, dann bezahlt der Gläubiger mit der Abschreibung der Schulden.

Und dann gibt es die Staatsvariante. Ein Staat der Pleite geht, streicht alle Schulden und die müssen von der Bevölkerung getragen werden, diese haben keinen Ausweg weil Sie in einem Land der dort herrschenden Willkür unterworfen sind. Staaten halten sich was die Behandlung der eigenen Bevölkerung angeht an gar nichts selbst gemachte Gesetze geben Staaten einfach die Möglichkeit jeden zu enteignen, jeden auch zu deportieren und selbst eine Ermordung ist immer drin. Man schaue sich hier die Beispiele Nazideutschland, UDSSR, China, Chile, die USA uvm an. Und hier gibt es auch eine bemerkenswerte Koinzidenz in allen diesen Ländern war/ist auch der Geldmonopol in staatlicher Hand. Auch das muß so sein, denn die Unterdrücker im eigenen Staat müssen bestochen werden um Ihre Henkertaten auszuführen. Das kostet schon so seinen Preis, den Preis kann man ziemlich genau überschlagen. Es sind die Summen aller Schulden von Staaten. Die Schulden von Privaten spielen keine Rolle da die auf gute Art abgewickelt werden. Der Schuldner bezahlt oder der Gläubiger bezahlt. Bei Staatsschulden bezahlen nur die Gläubiger und dann der Rest der Bevölkerung gleich mit.

Wie man dieser Seite entnehmen kann
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/schulden-der-welt-mckinsey-studie-belegt-deutlichen-anstieg-a-1016749.html
Beträgt also der Preis derzeit weltweit 58 Bio.
Das Problem ist: das BIP weltweit wird in einer Fiat-Währung gemessen. D.h. wenn die Produktion des Geldes verdoppelt wird, kann sich das BIP auch verdoppeln ohne das irgendetwas mehr produziert wurde. Sie können das gerne mit dem BIP vergleichen und werden sehen, das es da kein großes Auseinanderlaufen geben wird. Nur weiß man eben nicht was wirklich mehr produziert wurde. Es wurde sicherlich mehr produziert, es sind ja schließlich auch mehr Menschen auf der Welt. Aber im Grunde muß man die Geldentwertung herausrechnen diese Entwertung erfolgt aber genau durch zwei Teilnehmer: Die Zentralbanken und dem Bankensystem an sich. Diese können beliebig Geld aus dem Nichts erschaffen. Die Produktion kann das nicht und somit geht hier eine massive Schere auseinander.

Was man daher nur machen kann: Man kann die Teuerungsrate weltweit schätzen. Siehe
http://de.statista.com/statistik/daten/studie/248024/umfrage/inflationsrate-weltweit/
also in den letzten 11 Jahren ca 4.21 % Diese Entwertung geht alleine auf das Konto der Banken und Zentralbanken!

Also betrachten wird die Schulden wurden die also immer zum jeweiligen nicht entwerteten Kurs begeben. Die Rückzahlung kann aber beliebig lang in die Zukunft verlegt werden. Es gibt ewige Anleihen und es gibt auch Anleihen mit Laufzeiten von 30 Jahren. Betrachten wir einmal 30 Jahre a 4% Inflation erhalten wir einen Wert von 100 GE Schulden heute zu 100 / 1.042 ** 30 = 29. Ganz knapp eine Viertelung !.

Rechnen wir die weltweiten Schulden von 22 Bio auf heutiges Geld um beträgt der Wert der Schulden aus dem Jahre 2000 heute nur noch: 22 / 1.04 ** 15 = 12,22 Bio. Ohne weiter Schulden hätten wir also “nur” noch 12 Bio an Schulden (Im Wert von dem Zahlungsmittel in 2000 gerechnet) wir haben aber tatsächlich 58 Bio. Man kann also sehen die Schulden mit dem heutigen Wert als Maßstab haben sich in nur 15 Jahren vervierfacht.

Rechnen wir das für das BIP 2000 aus das beläuft sich ungefähr auf: 32,86 Bio. Der heutige Wert müsste sein 32.86 * 1.04 ** 15 = 59,18 Bio. Nach diesen Werten beläuft er sich auf: 74,55 Bio. Wir haben also eine Mehrproduktion von 15,36 Bio. Rechnet man das um beträgt das reale BIP Wachstum gerade einmal zwischen 1,5 – 1,6 %. Nun aber Achtung die Mehrproduktion wird in heutigem Zahlungsmittelgegenwerten berechnet, das diese Steigerung sich aber über 15 Jahre hinzieht beläuft sich der Mehrwert auf grob 15,36 / 2 = 7,65 Bio (Zinseszinseffekte werden ignoriert) Also gerade mal eine Erweiterung der Produktion (die sich in Zahlungsmittel messen lässt) von gerade einmal 0.75 – 0,8 % !

Der Weg für Staaten und Zentralbanken ist daher abzusehen. Die neu aufgelegten Anleihen werden längere Laufzeiten und weniger Kupon bieten. Nur damit kann man dieses Schema noch eine Weile länger “durchhalten”. Was man auch beachten kann, die Ausweitung der Bilanz der Zentralbanken: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/eurokrise/politik-der-zentralbanken-die-10-billionen-geldflut-12267219.html Kurz die Papiere der Staaten wurden mit dem deface Wert in die Bilanz übernommen. Oder noch anders herum. Das Geld ist nicht in der rechten Tasche sondern in der Linken aber zwischen drin wurde für dasselbe Geld schon real etwas verzehrt. Das Geld was Staaten durch Anleihen einnehmen, geben Sie ja direkt wieder aus. Dafür werden also reale Werte durch den Staat verbraucht…. Auch das ist bei Staatsschulden einzigartig, es gibt ja wohl eine Staatsproduktion diese bringt aber kein Wohlstand da hier nur verzehrt wird. Eine Brücke ist eben keine Investition sondern ein Klotz am Bein. Diese Klötze müssen aber unterhalten werden! Da das Geld in merkwürdige Kanäle abfließt EU, Griechenland, Ukraine, Entwicklungshilfe, bleibt es eben hier nicht mehr übrig. Aber nun kommt das perverse nachdem der Staat das Geld was durch die Anleihe aufgenommen wurde ausgegeben hat, kommt die Zentralbank daher, kauft diese Anleihe und gibt dafür neues Geld aus. Was wiederum ausgegeben werden kann. Oder anders herum, jede gekaufte Anleihe hat mindestens die 2-fachen Ausgaben nach sich gezogen. Wer profitiert? Nun offensichtlich der Staat, und dann zu einem großen Teil wieder die Banken, da das ja Sammelstellen sind die jede Menge Anleihen kaufen. Diese können Sie dann an die Zentralbank weitergeben erhalten dafür neues Geld und können dieses neu geschaffene Geld wieder verleihen und schaffen dabei noch mal neues Geld.

Der Weg ist also vorgegeben. Die Bilanzen der Zentralbanken werden sich noch weiter aufblähen. Hier das Negativbeispiel der EZB: http://sdw.ecb.europa.eu/browseChart.do?BS_ITEM=T000&DATASET=0&node=bbn129&sfl3=4

Leider fand ich keine Bilanz der Reichsbank gegen Ende des Krieges. Als Beispiel kann ich nur die Bilanz einer Zentralbank eines Staates der Pleite ist anbieten:
http://de.tradingeconomics.com/venezuela/central-bank-balance-sheet

Man gehe dort mal auf die Geldmengen und schaue es sich an. Auch die FED Sachen sehen nur noch furchterregend aus:

Vergleich mit Deutschland (nur bis 2009 !)

Man kann sehen wir befanden uns im unteren Bereich einer Exponentialfunktion. Nicht ganz so furchterregend vom grafischen aus gesehen, aber genauso verheerend. Inflation ist ein staatsgemachtes Problem. Eine permanente Inflation gibt es NUR mit Zentralbanken und Zahlungsmitteln….

Und gerade aktuell die letzten Züge eines anderen Staates der “mal wieder Pleite” geht.
www.zerohedge.com/news/2015-09-17/nigeria-central-bank-urges-dont-panic-banks-halt-lending-each-other

Eine kleine Anekdote habe ich noch. Ich war in einem Münzmuseum dort gab es Geld ein Gulden waren keine Ahnung 3 gr Gold oder so. Es gab auch einen Gulden von 100 Jahre später auch noch immer diegleiche Menge an Gold. Dazu eine Liste von Preisen und ein Rind kostete mal 10 Gulden und 100 Jahr später 11 Gulden. Also eine “Preissteigerung” von 10 % in Hundert Jahren also 0,1 % im Jahr (Zinseszinseffekte rausgerechnet !). Dannach nahm der Goldgehalt im Gulden stetig ab…

Es gibt eben doch so viel Neues nicht auf der “Geldseite”….

Könnte einem zu denken geben

wenn die Vertreter des italienischen Staates die Zentralbank loben. Man könnte das natürlich – böswillig – als eine Italisierung der Zentralbank auffassen. Ich frage mich nur, wie ich auf eine so böse Idee kommen kann. Ich meine lernt man nicht, wie gut Zentralbanken gibt. Wäre nicht die Welt schon lange untergegangen wenn man diese nicht hätte? Ich frage mich aber auch, warum wurde da EZB Gesetzt eigentlich eher nach dem Vorbild der Bundesbank gestaltet. Diese nagende Ungewißheit ist für mich kaum zu ertragen.

Ich meine wie käme ich je darauf die Unfehlbarkeit der Notenbanken in Frage zu stellen?

Mal wieder zum Euro

Es ist kein Geheimnis, daß ich den Euro wie jede andere Fiat-Währung ablehne. Jeder der hier nach Griechenland sucht wird aber auch finden, daß ich den Euro speziell für die Sparer dieser Länder für eine bessere Währung halte als jede alte Währung und oder Neuwährung – die ja auch nur wieder eine Fiat-Währung wäre. Natürlich ist es schwer Anlagemöglichkeiten zu finden, sein Geldvermögen auch nur zu erhalten; mit einer nationalen Währung wären speziell die Sparer in diesen Ländern noch ärmer dran  als sie es sowieso schon sind.

Auch heute wurde das wieder klar. Die Franzosen wollen die EZB bewegen den Euro zu schwächen (soviel zur “Unabhängigkeit”) ergo Sie wollen ‘natürlich’ inflationieren. Die Franzosen kennen es seit Jahrhunderten und offensichtlich haben sie sich damit arrangiert. Träte Frankreich aus dem Euro aus, wäre die Inflationierung überhaupt kein Problem. Auch der Euro wird “natürlich” inflationiert. Zentralbanken können das ganz einfach und bequem und Politiker wollen es auch. Das “Inflations”ziel von 2% spricht da Bände (soviel zur Preisstabilität). Derzeit können aber alle Europäer (außer den Zyprioten) ihre Euros noch dahin bringen wo es am lukrativsten erscheint und haben im Verhältnis zu anderen Ländern kein Abwertungsrisiko. Sollte Frankreich den Neu Franc einführen – wahrscheinlich wäre es eine Währung die 1:1 vom Euro umgestellt würde – ist es klar der Neu Franc wird mehr inflationiert und wertet gegen den Euro ab. Somit müssen die Sparer a) entweder in Frankreich höhere Zinsen bekommen (da sei dann die Bank national davor ) b) ihre Neu Franc schnellstmöglich in eine weniger inflationierte Währung umschichten.

Alles machbar, nur eben derzeit mit dem Euro für Frankreich nicht drin. Daher ist derzeit der Euro speziell für die Sparer in Problemländern besser als jede nationale Alternative. Es tut halt ganz klar weh wenn man seine Ausgaben an die Einnahmen anpassen muß –  es ist aber der richtige Weg. Inflation ist Raub und wer spart ist speziell in Weichwährungen der “Dumme”. Meine Meinung dazu ist ganz klar. Jede Inflation ist Raub, diese kann es nur mit Zentralbanken und der Staatsgewalt geben. Die Geschichte des Geldes ist immer auch eine Geschichte des Betrugs, vervollkommnet wurde dieser mit der flächendeckenden Einführung des Fiat-Geldes.

Alle Politiker in allen Herren Länder sind a) zu blöd oder b) zu gerissen um hier den richtigen Weg zu gehen. Darum gibt es eben nicht eine nicht-Fiat-Währung weltweit. Es ist alles nur eine Frage der Geschwindigkeit der Inflation die den “Wert” einer Währung ausmacht, derzeit ist es nicht der Euro der am schnellsten inflationiert wird. Was sich natürlich sekündlich ändern kann…

Nun wer will kann vielleicht bald einem Echtzeitversuch miterleben: http://www.zerohedge.com/news/2014-04-23/mugabe-considers-revival-hyperinflated-zimbabwe-dollar
Mein Tipp: “Inflation lässt schön grüssen”….

BVG, EUGH, EZB, OMT

Ja ich weiß, ich leide am Abkürzungssyndrom. Die Entscheidung des  BVG, die Frage ob der beliebige Kauf von Anleihen in Ordnung ist, wird gerade ziemlich breit diskutiert.

Hier die Meinung, das BVG entzieht sich seiner Verantwortung:
http://www.misesde.org/?p=7171
Andere schreiben darüber durchaus anders (jedenfalls fand ich mehr in diese Richtung)

http://www.acting-man.com/?p=28569 Hier frage ich mich warum wird etwas an das EuGH überwiesen, wenn man doch Bedenken hat, noch ist das BVG das höchste Gericht für Fragen des deutschen Grundgesetzes. Aber klar ist auch der EZB Vertrag ist ein internationaler Vertrag, ich kann eigentlich nicht sehen wie ein Vertrag der auf Deutschlandebene verfassungswidrig ist verfassungskonform in der EU sein kann. Hier hätte man ja einen eklatanten Rechtswiderspruch.

Auch Deutsche Kommentatoren scheinen das Vorgehen zu unterstützen http://www.freiewelt.net/fur-den-eugh-eine-zwickmuhle-10024302/

Und auch auf Zerohedge findet man “eher” Gutes darüber: http://www.zerohedge.com/news/2014-02-12/deutsche-bank-explains-how-and-why-germany-opened-omt-pandoras-box

Und noch mal was ich eher unter gut einordnen würde: http://ef-magazin.de/2014/02/13/4964-bundesverfassungsgericht-zu-outright-monetary-transactions-als-mario-draghi-die-8-flachlegte

Ich selber bin ja der Meinung, Kante hätte das BVG schon beim ESM ziehen müssen. Und insgesamt wäre es – wenn man es mit der Unabhängigkeit der EZB – ernst meint sehr schwierig wirklich eine Grenze einzuziehen oder aber nicht.

– Es liegt ja im Ermessen der Zentralbank ob und welche Anleihen Sie als Sicherheit annimmt.
– nur es ist auch klar fallieren Staaten wie Griechenland und kommt es zu einem Schuldenschnitt, käme es zur Finanzierung von Staatshaushalten durch die Zentralbank (ja ich weiß, bei den Ausfall der Griechenlandanleihen ist die EZB als besonderer Schuldner ungeschoren davon gekommen)

Insgesamt gibt es hier aber einen Widerspruch der nicht wirklich aufzulösen ist. Das Gesetz verbietet der EZB die Finanzierung von Staaten, nur kollidiert das mit der Unabhängigkeit der Zentralbank.

Die EZB arbeitet aber auch nicht im rechtsfreien Raum. Ich meine persönlich Herr Draghi hätte es niemals so versprechen dürfen. Die Aufgabe der EZB ist nur eine Preisstabilität zu sichern darin finde ich ist die EZB sogar der Bundesbank voraus, was nichts daran ändert, daß Zentralbanken Teil des Problems sind. Auch die Stabilität der Preise ist sehr “dehnbar” , ich kann nicht sehen was an 2 % Teuerung im Jahr stabil ist. Bedeutet es doch eine Verdoppelung der Preise alle 36 Jahre, und wir wissen auch auch aus der Geschichte mit 2% ist es nicht immer “getan”.

Wenn man es so sieht, daß die Zentralbanken sowieso nur eine Verlängerung der Parlamente sind, wer beruft denn schließlich den Chef der EZB,  kann nicht von der Unabhängigkeit der EZB gesprochen werden. Dann ist auch klar, das EZB Gesetz ist nur Sand in die Augen streuen….. (von wegen Unabhängigkeit)

Mir ist auch nicht klar was passieren könnte, wenn der EUGH sagt: “Passt schon” also genau anders entscheidet als das BVG bei dem ja die Mehrheit fand, diese bedingungslose Staatsschuldenkauferei ist rechtswidrig.

Diese Problem hätten wir selbstverständlich alle nicht, ohne Zentralbank(en). Der Gang der Dinge wäre “normal”. Staaten legen Anleihen auf und Banken und Private kaufen sie oder auch nicht. Banken untereinander können ja durchaus Anleihen als Sicherheit annehmen. Nur wäre dann eben die Bank auf “fällig” wenn die Anleihen ausfallen. Meines Erachtens ist das die gerechteste Lösung. Im Endeffekt können dann die Staaten nicht einfach Gelder nehmen um etwaige Verluste von Zentralbanken auszugleichen.

Staaten dürften auch keine Schulden machen, dann wären solche Rettungen und unhaltbaren Versprechungen einfach nicht möglich. Aber wir sind mindestens genau so weit von schuldenfreien Staaten wie von einem Geldmarkt ohne Zentralbanken entfernt. Und so stapeln sich die unlösbaren Widersprüche.

Der einzige Weg denn ich sehen kann, ist eben einen Geldmarkt zu haben. Ohne den werden wir niemals aus dem Boom/Bust Zyklen durch die Aktionen der Zentralbank herauskommen. Auch dann wird es Auf/Abschwünge geben, aber es kann sich nicht so hochschaukeln. Es ist eben schon ein Problem ob man jahrzehntelang über seine Verhältnisse lebt oder nur Jahre oder Monate. Jedem ist klar je mehr Schulden man hat umso problematischer kann man sie bedienen und tilgen..

Grafik des Grauens

Nun ja, da werden halt Anleihen gekauft, die offenbar von “normalen” Leuten nicht mehr angenommen und/oder abgestoßen werden. Das von Assets zu reden, verbietet sich wenn man sieht wie schnell doch “geschniten” wird. Und man kann auch hier sehen eigentlich hätten die Zentralbanken ja auch Abschreibungen vornehmen müssen, aber was geschah?

Die wertlosen Anleihen wurden durch Anleihen ersetzt die von “allen” garantiert werden. Soviel zu  “niemand braucht für die Schulden eines anderen Landes aufkommen”. Insgesamt sind es aber sowieso nur Taschenspielertrickt und noch korrekter kann man hier von einer systematischen Betrug sprechen. Denn die Zentralbanken finanzieren die Haushalts”gräben” der Staaten. Genau das kann man dort sehen, soviel dann auch zur Unabhängigkeit der “Zentralbanken” Insgesamt kann man bei diesem System nur von einem Betrugsystem par excellence für die Regierenden sprechen. Wie auch immer diese aufgeblähten Bilanzen werden auf die eine oder andere Art “entbläht”. Das Ganze stinkt bis zum Himmel und es ist auch klar, wer glaubt das sei nachhaltig hat einfach wirklich gar nichts verstanden.

Mit Dank an einen aufmerksamen Mitleser/-kommentierer

Darum finde ich Kommentare so wichtig. Man kann sich daran abarbeiten und die eigene “Einstellung” und Meinung daran schärfen. Daher von den Kommentaren zu dem Video von Herrn Baader, hier in einen neuen Blogeintrag

Hier der Kommentar des Lesers:

also die Begrifflichkeiten sind schon klar, so wie Baader sie auch bezeichnet: Inflationierung=Ausweitung der ZentralbankbilanzPreisinflationierung ist jedoch nur eine mögliche Konsequenz der ZB-Inflationierung, aber keine Notwendigkeit in der kurzfristigen Zukunft.Sind wir uns soweit einig?
Ihnen ist aber auch klar, dass “die Geldmenge” eben nicht nur den Umfang der ZB-Bilanz ausmacht, ja?

M0/M1 kann zwar von der ZB bereitgestellt werden, jedoch kann die ZB nicht erzwingen und nur sehr begrenzt beeinflussen, wo dieses Geld in einem freien Markt landet, sofern dieser es überhaupt annimmt. Draghi spricht da AFAIR vom “Transmissionsmechanismus”, der “gestört” ist. 

Da “Geld” aber ebenfalls M2,M3,Mxyz umfasst, kann die Geldmenge sinken (“credibility deflation”), ohne dass die ZB wirklich eine nachhaltige Kontrolle darüber hat. Nun kann die ZB natürlich die Deflationierung der “Gesamtgeldmenge” bekämpfen, indem sie “Schulden M3 mittels Cash M0 aufkauft”, dass versucht sie ja auch zur Zeit, da es aber noch gewisse Vorschriften gibt, jedoch noch mit begrenztem Erfolg, eher Misserfolg. Neues Geld in den Markt zu bekommen erscheint aber garnicht mal so einfach (siehe EZB Bilanz, zugegeben die FED hat es da einfacher), daher auch die verzweifelte Sympathie für negative Zinsen.IMHO eine letzte Verzweiflungstat der ZBs könnte sein im großen Stil Gold mit selbstgedrucktem frischem M0-Geld zu kaufen um Geld in den Markt zu bekommen. Im Fall der EZB zudem mit dem netten Nebeneffekt, dass die Aktivaseite plötzlich viel besser aussieht, alle Hardmoneyadvokates jubeln und gleichzeitig dennoch mehr Geld im Markt landet.
Insgesamt empfehle ich da auch nochmal den Blog von Martin Armstrong bzgl. Deflation sowie FOFOAs Freegold zu Gold in den Bilanzen der ZBs.
Aber unabhängig ob Sie oberen Ausführungen folgen mögen oder nicht, gehen Sie doch mal tief in sich: Ist es nicht so, dass Staatsinterventionismus immer versagt und auf magische Weise immer genau das Gegenteil bewirkt, dass man die Uhr danach stellen kann, ist es nicht das an was wir beide fest glauben, ja? So, dann fragen Sie sich vor diesem Hintergrund doch mal, was Bernanke und Draghi zur Zeit verzweifelt versuchen?Gruß, AD
P.S.Ich habe keine Kinder (gemeinsame Entscheidung), ich frage mich ob ich mir mehr Sorgen machen würde, wahrscheinlich, aber auf der anderen Seite hat man dann auch noch eine Herausforderung sich aufzuraffen.

Darauf antwortete ich:
“Preisinflationierung ist jedoch nur eine mögliche Konsequenz der ZB-Inflationierung, aber keine Notwendigkeit in der kurzfristigen Zukunft.Sind wir uns soweit einig?”

Definitiv. Nur ist die Frage was “kurzfristig” bedeutet. Das Potential ist da, wie wir aber sehen floß dieses Geld offenbar speziell in 2 Richtungen.

a) “Entwicklungsländer”

b) Aktien und andere Sachwerte.

Somit sehen wir derzeit keinen allgemeinen Preisauftrieb sondern eben in “Sachwerten”. Es ist nun die Frage ob man diesen Anstieg unter einm Crack-Up Boom “einordnen” könnte. Das weiß ich nicht, es spricht nur einiges dafür… Schauen Sie speziell nach Kolumbien dort haben die Aktienkurse um 500 % zugelegt. Dort ist es “klar”.

Ja das mit dem M0/M1 ist auch verständlich. Es ändert aber nichts daran, daß durch die Anleihekäufe eben neues Geld geschaffen wurde. Auch wenn es nur noch 0.2 % Zins gibt ist dieses Geld von den Banken zu “verzinsen” und die Staaten müssen die Anleihen trotzdem irgendwann auch zurückbezahlen. Was aber nur ein “Taschenspielertrick ist”, denn über die Zentralbank hat ein Staat bei sich selber schulden. Dieses Perpetuum Mobile der Finanzierung funktioniert auf Dauer niemals.

Neues Geld in den Markt zu bekommen erscheint aber garnicht mal so einfach (siehe EZB Bilanz, zugegeben die FED hat es da einfacher), daher auch die verzweifelte Sympathie für negative Zinsen.

IMHO eine letzte Verzweiflungstat der ZBs könnte sein im großen Stil Gold mit selbstgedrucktem frischem M0-Geld zu kaufen um Geld in den Markt zu bekommen. Im Fall der EZB zudem mit dem netten Nebeneffekt, dass die Aktivaseite plötzlich viel besser aussieht, alle Hardmoneyadvokates jubeln und gleichzeitig dennoch mehr Geld im Markt landet. “
Hier bin ich andere Meinung das neu geschaffene Geld landet nun mal bei den Banken und diese sind (meines Erachtens) zu recht nicht bereit dieses zu verleihen (dafür müßte es Perspektiven geben, und davon kann speziell in der EU und den USA nicht die Rede sein)

Die Banken können immer noch auf “Nummer sicher” gehen und wieder Staatsanleihen kaufen und sich über die Differenz zwischen dem zu leistenden und zu zahlenden Zins “freuen”. Nutzt aber im Endeffekt auch nichts denn die Banken müssen derzeit Rekordrückstelllungen für etwaige Verfahren bilden und die RBS hat gerade trotz allem den höchsten Verlust seit Ihrem Bestehen eingefahren. Was bei dem Prozeß der HRE herauskommt, könnten ebenfalls nochmals Milliarden “kosten”.
Und ja Sie haben Recht im Augenblick versuchen die Zentralbanken Preisinflation zu erzeugen. Man kann nur hoffen, sie haben genau damit den Erfolg den Sie postulieren, eine Deflation. Denn nichts ist nötiger, die Schuldenberge sind zu hoch und das löst sich durch die Abschreibungen der Kredite.
Nur das ändert nichts daran, daß die Zentralbanken inflationieren. Denn sie erzeugen ja nun mal neue Schulden. Es ist das einzige was die Zentralbank wirklich kann. Sie kann natürlich außenstehende Kredite nicht mehr rollieren. Aber nichts und niemand kann Sie davon abhalten neues Geld zu schaffen und nichts und niemand hindert Staaten daran neue Anleihen aufzulegen.
Sie gehen also von einer fallenden Preisen aus. Das ist für Sparer eine sehr gut Nachricht, denn somit wird das die gehaltenen Einlagen mehr wert. Was man bei durchaus begrüssen kann, denn potentiell könnte man mehr kaufen.
Aber der Weg ist auch klar es könnte in Richtung WWK II gehen und diese wurde durch einen Weltkrieg “aufgelöst” Niemals zuvor wurden soviele Dinge zerstört. Und ohne Zweifel ist daran Nazideutschland kaputt gegangen. Nun wen wird es wohl diesmal erwischen?
Nun auch wenn Sie keine Kinder haben, gehe ich davon aus, daß Sie Ihr Leben in Frieden und nicht durch Krieg beenden wollen. Das mit dem aufraffen habe ich durchaus versucht, ich sehe aber leider viel zu dunkle Wolken und grundsätzlich halte ich mich nicht für allzu pessimistisch.

Sie können hier nachlesen wie ich Parallelen zwischen den Jahrhunderten ziehe. Auch die Österreicher wissen, die menschlichen Reaktionen sind nicht vorhersehbar Nur wurden diese Auflösungen von Schulden so gut wie immer auch mit Gewalt “begleitet” und dazu steht in einem Buch was ich ziemlich hoch einschätze (Thinking fast and slow) das die Aktionen von Menschen vor Verlusten immer verzweifelter werden.

Wie verzweifelt denken Sie ist die Situation der aktuellen Regierungen?
(Die Antwort für Argentinien, Kolumbien dürfte prekär lauten, dem steht Griechenland in Nichts nach: http://wirtschaftsblatt.at/home/nachrichten/europa/1556932/Griechenland-mit-153-Sparmassnahmen-im-Ruckstand)

Fluch der Staaten

In nur einer Grafik einem Land das bekannt dafür ist, seine Schulden nicht zurückzubezahlen:

Das zweite massive Problem, Ausweitung des Staatsapparates für die “Umverteilung”, die im Endeffekt nur mehr Armut für alle außer die Bonzen bringt. Beides zusammen Staat und Zentralbanken sind für jedes vernünftige Wirtschaften tödlich. Aber hey, jedes mal ist es anders – nicht wahr?

Fluch der Zentralbanken

speziell in diesem Fall der FED, dazu auch gehörend: die Besoffenheit mit dem Export.

Nun wer ein wenig die Wirtschaft verfolgt hat gesehen, daß viele Währungen unter Druck gekommen sind. Prominente Beispiele sind Argentinien, Türkei, Brasilien etc. Nun warum schreibe ich über den Fluch der Zentralbanken? Nun die USA haben in den letzten 5 Jahren Ihre Geldmenge verdoppelt. Nur ist davon als “Aufschwung” den es ja damit geben sollte in den USA nicht weit her. Es sah wohl auch für die Investoren nicht allzu günstig aus, ergo “inverstiert” man lieber in Ländern wo es vielversprechender aussieht. Diese Investitionen können direkt sein oder aber indirekt indem man sich an Firmen beteiligt. Hier dürfte es wahrscheinlich ehere zu ehere indirekten Investitionen kommen. Anleihen der Länder, eventuelle einige Firmen in Bereichen die “boomen”. Da muß man halt dabei sein.

Nun dieser Kapitalzufluß aus dem Ausland treibt die Zinsen in den Ländern in denen das Geld landet nach unten. Ergo können sich auf einmal Investitionen rechnen die bei “normalen” Zinssätzen nicht laufen. Insgesamt hat als die FED auch die Zinsen in anderen Ländern nach unten getriebne. Nun sieht es für die meisten so aus, als ob “genügend” Geld da ist. Und das möchte man bewahren und wenn es geht vermehren, also kommt es zu vermehrten Investitionen. Natürlich läuft das Ganze niemals ungehindert ab. In allen diesen Stufen klinkt sich irgendwo der Staat ein, sei es mit Steuer”erleichterungen” oder besonderen vorschriften wie so uns so viel neue APs müssen geschaffen werden.

Insgesamt hat also die FED einen Zinsdruck nach unten WELTWEIT ausgeübt, die einzige Zentralbank die dem eigentlich etwas entgegensetzen kann ist die EZB. Aber die Gleichung ist ja immer ganz einfach Zinsen runter, Wirtschaft rauf. Ergo immer das Bemühen den Zins so weit wie möglich zu drücken. Nun läuft sich das Ganze warm. Die Leute merken vieles wird teurer und daher werden auch die Lohnforderungen nach oben geschraubt. Nennt sich dann oft “soziale Teilhabe” oder so. Aber gut, das läuft eben solange es Nachschub an billigem Kredit gibt.

Jetzt will aber die FED gerade einmal 10 Mrd weniger in jedem Monat aufkaufen und nun bricht die “Hölle” los. Dazu noch hausgemachte Probleme die jede Wirtschaft in jedem Land zugrunde richten. Massive Eingriffe staatlicher Stellt und Korruption. Dies Korruption wurde vor der Entscheidung der FED bekannt und alle oben angeführten Ländern kann man als sehr korrupt bezeichnen. Es gab also da schon ein “zurückziehen” der Gelder, dazu scheinen gerade einmal 120 Mrd weniger an neu geschöpftem Geld den Unterschied auszumachen (und da bei jährlichen neuen Schulden von über einer Billion in den USA sicher auch der EU und selbstredend China). Also 120 Mrd machen einen so großen Unterschied aus das sind noch nicht einmal 3 % des jährlich neu geschaffenen Geldes. Man kann also sehen dieses System ist auf immer höhere Dosen von neuem Geld angewiesen. Nur gibt es da eben auch ein Ende.

Nun kommt es richtig “schräg”. Die jeweilige Exportversessenheit von Regierungen. Heute schreibt mal wieder ein nur halb informierter Reporter, über die Probleme für unser Exporte. Nun ja natürlich lebt Deutschland nur von Exporten, wir brauchen von außen ja bekanntlich gar nichts. Wir haben jedes Metall im Überfluß vorhanden und produzieren “natürlich” alles selber – oder etwa doch nicht?

Wie käme man auf die Idee, daß für uns die Importe billiger würden, was dann durch die Effizienzbestrebungen (simpler Profitstreben) dazu führt, daß man auch billiger produzieren kann. Nein tatsächlich es lohnte sich auf einmal mit der stärkeren Währung in anderen Ländern etwas auszubauen. So weit kann aber weder ein Reporter noch manche Zentralbanker denken (liebe Grüsse an unsere südlichen Nachbarn, der leider die SNB vorsteht) .

Man sieht also die beliebige Manipulierbarkeit von Zinsen und Geldmenge. In diesem Spiel gibt es am Ende nur Verlierer. Was aber nichts macht denn für die Politik gilt, kurzfristige Erfolge sind viele wichtiger als langfristige Schäden, die man ja auch nur als Chance “nutzen” kann.

Und jetzt fängt es an dahin zu gehen. Das viele billige Geld wurde in weiten Bereichen fehlinvestiert, die Investionen fangen an sich weniger zu rechnen und müssen abgeschrieben werden. Die Leute merken, die Börse ist keine Einbahnstraße und ziehen Ihr Geld in die “Sicherheit” zurück. Ergo verstärkt sich der Druck auf korrupte Regime und deren manipulierter Währung .

Gäbe es einen Ausweg? Ja den gäbe es, er brächte kurzfristig aber den Politikern Bürokraten und Marktverhinderern nichts. Nämlich die strikte und feste Bindung an einen Wert der nicht beliebig manipuliert werden kann. Das ist nun mal eine no-go Gegend, eben weil man ja “abwerten” muß/soll/kann. Wie auch immer der Ausgangspunkt ist und bleibt die Manipulatoin des Zinses und er Geldmenge der Zentralbanken und hier zuallererst die Manipulationen der FED. Weltwährungsreserve meint eben auch, was dem Dollar passiert berührt jedes andere Land, eben weil Sie dem Dollar nichts entgegensetzen können und das meist auch nicht wollen. Es ist klar wie es weitergehen wird:

Das Geld wird weiter abgezogen werden, es wird zu höheren Zinsen kommen und wenn das nicht hilft werden Kapitalverkehrskontrollen eingeführt. Ich kann den Sparern in den Ländern nur raten, nicht auf den Dollar oder die eigene Währung zu “wetten”. Aber nun ja, meine Vorschläger zur finanziellen Selbstverteidigung habe ich hier ja schön öfter lang ausgebreitet….

Vielleicht – vielleicht auch nicht

http://www.zerohedge.com/contributed/2014-01-21/potential-exists-epic-short-squeeze-physical-gold

Rein prinzipiell ist es wirklich reichlich zuviel gehebelt. Aber bisher wird offenbar nicht die physische Lieferung gefordert und wenn, ist man offenbar in der Lage es beliebig zu verlangsamen (5 t Gold in einem Jahr zurück aus New York) . Was man nie außer acht lassen darf. Verzweifelte Zeiten führen zu verzweifelten Taten. Wer will ausschließen das hier Staaten mal wieder den Short Stillhaltern beispringen.

Was wäre mit einem neuen privaten Goldhalteverbot? Derzeit sind alle Staaten auf dem Weg in’s aus. Die ersten Enteignungen fanden schon statt, wer will wetten, es bliebe dabei?

Für mich nur eine rhetorische Frage

http://www.zerohedge.com/news/2013-11-15/should-we-end-fed

Nun, ich glaube es besteht kein Zweifel daran wie ich das sehe. Zentralbanken sind sozialistische Ungetüme und können so auf Dauer nicht funktionieren. Wir werden immer wieder sehen, wie die Währungen die von den “angeblich-so-unabhängigen” Zentralbanken gegen Ende eines Zyklus geschreddert werden. Die Zentralbanken handeln nicht “mehr” unabhängig sondern übernehmen die Rolle des “letzten Verleihers”, diese  “verleihen” ist aber nur eine Chimäre eine Zentralbank hat nicht zu verleihen und nur weil Staaten eben “beschliessen” etwa sei Geld und der einzige der Geld “drucken” kann ist die Zentralbank. Wenn die Zentralbank sagt es gibt 1 Bio mehr an “Geld”, dann gibt es 1 Bio mehr an Geld. Keine Zentralbank der Welt kann entscheiden es gebe 1 g mehr Brot…..

Ich kann nicht verstehen, wie diese einfache Tatsachen so verschleiert und nicht verstanden werden können. Solange irgdendwer Geld beliebig herstellen kann ist es klar, dieser jemand wird es machen und eben gerade den Unterstützern dieses Betrugsystems mehr Mittel an die Hand geben. Es besteht die Illusion dieses neue Geld sei verdient worden, das ist aber schlicht gelogen. Das neue Geld wird benutzt um sich real “Dinge” zu verschaffen. Und da gibt es eben so gut wie keine “Ende”. Mit diesen realen Mitteln kann “gewirtschaftet” werden und wenn es nicht so klappt, geht man eben zu Zentralban und bekommt was? – genau einen Geldnachschlag.

Wie ein Ende des Zyklus aussieht, könnte man in Venezuela genau beobachten. Wo sind auf einmal die ganzen Jubilanten für diesen Diktator. War nicht auch in den Zeitungen die Schreibe von “dem wachsenden” Mittelstand und mehr “sozialer Gerechtigkeit” dank Chavez?
http://www.subhash.at/venezuela/armut-in-venezuela-sinkt/
http://www.cepr.net/documents/publications/venezuela-2009-02.pdf

Ups, na ja wer eben nominal und real nicht unterscheiden kann. Offenbar wurde in Venezuela in großem Stil geklaut und es wird offensichtlich gerade ganz besonders schlimm. Es als “Gewinn” anzusehen wenn es mehr “Sozialhilfe” gibt ist an Sarkasmus schwerlich zu überbieten.

Dieser Bericht wurde 2009 geschrieben, ich habe Ihnen kein Jahr später geschrieben was passieren wird. Sie haben nun die Wahl, wer lag richtig? Wie sieht es wohl mit der Armut aus bei mehr als 50 % Inflation. Würden Sie Geld halten von dem Sie wissen in nicht mal mehr einem Jahr können Sie sich noch nicht einmal mehr die Hälfte davon leisten wie heute? Was würden Sie wohl mit diesem “Geld” machen? Es ist Ihnen auch klar, daß es den “offiziellen” Umtauschkurs gibt, den aber nur jemand in Anspruch nehmen kann der wohl dem Regime nahe steht. Natürlich ist es kriminell, anders als “offiziell” zu tauschen.

Oder noch schlimmer:
https://amerika21.de/nachrichten/inhalt/2008/dez/Ungleichheit-Armut

Oder hochnotpeinlich:
http://einarschlereth.blogspot.de/2013/03/chavez-hatte-erfolg-wo-obama-versagte.html
Man kann nur hoffen es ist sarkastisch gemeint, ich befürchte der Autor meint es aber ernst.

Doku; Venezuela: R.I.P. Hugo Rafael Chávez, Der gescheiterte Putch, Interviews 2002 :
http://www.youtube.com/watch?v=Uf1WvJIaQBk
Doku; Venezuela: R.I.P. Hugo Chavez. Verfassung der Bolivarischen Republik 2006 :
http://www.youtube.com/watch?v=ZCL8M824Nw8
Doku R.I.P. Hugo Chávez und die amerikanischen Kriege . John Pilger :
http://www.youtube.com/watch?v=uGPKIg5F_kk

Hoffentlich sind Sie durch unsere Filme abgehärtet genug……
Wer noch mehr will:
http://www.youtube.com/watch?v=epMAunMKO48
http://www.youtube.com/watch?v=l40iYC4hbPg
Hier reichen schon die ersten paar Sekunden über die Zentralbank, da ich ja schon viel gewohnt bin, habe ich auch das “ertragen”.
http://www.youtube.com/watch?v=9P_KPyqYlDw
http://www.youtube.com/watch?v=OgAYPvofb6E
Peinlich was die dort Sprechenden aufführen. Andere Form von Handelsbeziehung ohne Geld (nicht der monitäre Weg) und das soll ein Vorteil sein…
Oder
http://www.youtube.com/watch?v=WnLEvWqNnuU

Ein Anonym hat mich noch mit folgendem Link versehen: http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2011-08/Venezuela-Gewalt

Es wäre nett wenn Sie diese Seiten und Links möglichst weit verbreiten.
Unsäglich war gestern
Es reicht Ihnen immer noch nicht? Nun wie wär es dann mit:
http://www.amazon.com/Sozialismus-Jahrhundert-Betrachtung-Politischer-Tendenzen/dp/3640954777

Und was habe ich geschrieben was mit dem Gold passiert? Damit werden wohl die Herrscher und deren Chargen finanziert
http://www.zerohedge.com/news/2013-11-21/venezuela-selling-gold-goldman-sachs
In diesem Blog schon geschrieben als das Rückholen des Goldes noch als “Erfolg” gefeiert wurde. Ist es nicht sehr bezeichnend, Gold geht “immer”, Fiat-Währungen hingegen…..

Finden Sie den Fehler in der folgenden Überschrift…

FED: Total Assets auf Allzeithoch mit 3,814 Billionen Dollar
gepostet auf:
http://www.querschuesse.de/fed-total-assets-auf-allzeithoch-mit-3814-billionen-dollar/

Na keine Idee? Nun dann schlage ich Ihnen einen Besuch bei Frau Kablitz vor.
http://susannekablitz.wordpress.com/2013/10/19/vierter-teil-ein-mann-ein-wort-ein-gesprach-zwischen-vater-und-tochter-uber-billiges-geld/

Frustrierend – erhebend

Ich weiß nicht was für mich zutrifft. Ist es die “Genugtuung” recht zu bekommen oder der Frust recht zu bekommen? Ich kann es nicht entscheiden. Auf eine morbide Weise ist es befriedigend zu sehen, wie das wovor man warnte Wirklichkeit wird. Andererseits ist es so frustrierend, weil es nach meinen dafürhalten so sonnenklar war/ist.

Aber machen Sie sich ein eigenes Bils
Daten aus China geschönt, I, II
Dazu kann man hier meine Schreibereien nachlesen. Ich schrieb, ich glaube nicht an ein chinesisches Wunder. Zentralismus und Sozialismus kann einfach nicht funktionieren. Und Geisterstädtet (also überreichlich Wohnraum) und trotzdem steigende Mieten paßt vorne, in der Mitte und hinten nicht zusammen.

Die Kritik am Geldsystem wird auch immer lauter siehe:
http://www.rottmeyer.de/inflation-ist-immer-und-ueberall-ein-monetaeres-phaenomen/
Diverse Bücher aber sogar in den “mainstream” Presse:
http://www.ortneronline.at/?p=24114

Hier bringe ich auch gleich meine Kritik an. Eine Bank hat Sichteinlagen als Anderkonten zu führen. Völlig unabhängig vom eigenen Geschäft. Und geht die Bank pleite haben Sichteinlagen tabu zu sein. Ja ich weiß, daß ist nicht der Fall. Ein Kommentator meint ja dazu nur ich sei ein “glücklicher” Sklave das zu fordern. Diesem Alchimisten kann ich nur erwidern, Ahnungslosigkeit schützt nicht vor der Realtität….

Meine Meinung über Syrien wird auf der freien Welt sogar unter den Top Ten geführt.
http://www.freiewelt.net/syrien-10008639/, auch andere Blog autoren stellen ähnliche Fragen
http://ef-magazin.de/2013/09/03/4454-syrien-moral-und-krieg

Ich mache mir keine Illusionen über den Einfluß dieses Randblogs, es ist nur etwas ermutigend zu sehen, daß Blogs offenbar einen größeren Einfluss gewinnen

Ich habe hier schon öfter geschrieben, daß ich mich durch Fernsehen und Zeitungen nicht mehr informiert fühle sondern böse gesagt “vereimert” (lassen wir mal die lasche Version hier stehen)

Wie die Betrüger vorgehen um weiter zu bestehen ist an Niedertracht und Gemeinheit schwerlich zu überbieten:
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/09/04/deutsche-steuerzahler-sollen-altlasten-der-europaeischen-pleite-banken-schlucken/

Ich habe mich über die zu erwartenden “Taten” hier immer wieder ausgelassen und damit kommt ich zurück zum Titel dieses Eintrags. Es kam wie es m.E. kommen mußte, weil die Aktionen der Betrüger so frustrierend einfach vorherzusehen sind. Dazu bedarf es nur eines Blickes in Human Action, oder Atlas Shrugged, oder einfach nur ein Blick in die Geschichte. Immer und immer wieder führen uns Staatsdiener hinter das Licht, betrügen, stehlen, morden und nur selten bekommen Sie die Auswirkungen dieser Taten selber zu spüren….

PS: Heute 2013-09-05 geht es munter weiter: http://krisenfrei.wordpress.com/2013/09/04/enteignung-von-bankeinlagen-beim-g20-treffen-auf-der-tagesordnung/

Was soll man auch sonst dazu schreiben. Beziehe ich mich auf meine “Vorhersagen” von
http://fdominicus.freecapitalists.org/2011/02/04/predictions/
Dort schrieb ich:

“This leads to my last prediction. We will hear more often the Phrase (it’s as all just a word we have for that in German “alternativlos” (you can roughly translate it as “we have no choice”, unparalleled, the one and only choice) . If it comes to more control they will probably not name it as such. It will be “laws against speculation”, “program-to-enhance-competion”, “law-for-equal-opportunities” or such but in fact it means. “We are right, you have to comply or we bring you to jail! (7 th Prediction)”

Wie frustrierend zutreffend ist das?

Und weiter geht es mit Argentinien. Wer mag kann ja hier auch mal danach suchen:
http://www.businessinsider.com/argentina-loses-debt-appeal-2013-8
Manch mal gilt Recht und Gesetz (mal sehen wie sich die gute Frau Kirchner und Ihre Truppe das rauswinden wird.). Es ist frustrierend das so etwas fast 20 Jahre braucht, es ist frustrierend zu sehen wie lange Staaten mit Verbrechen durchkommen. Es passt wieder mal zu den getroffenen Voraussagen – Leider…

Soll hiermit bekannter gemacht werden

http://der-klare-blick.com/2013/08/silbernews-30-08-13-das-falschgeldsystem-wird-ausgeblendet/

Hier schauen täglich so zwischen 100 – 150 Leser vorbei, einige sind sicherlich “Wiederholungstäter” andere kommen wie auch immer auf dieses Blog. Der Name des Blogs spricht alleine schon Bände und wer hier mehr als 5 Einträge liest, wird immer etwas über unser Falschgeldsystem finden. Nun der Autor der obigen Seite, sieht das genauso und er hat recht. Den Euro Geld zu nennen ist unangebracht. Geld ist etwas was man gespart hat, der Euro ist ein reiner Schuldschein, der seinen Wert nur bekommt weil das Gewaltmonopol es so entschieden hat.

Der Autor der obigen Seite hat auch recht mit der Kritik an Herrn Hankel. Immer und immer wieder kann man hier die Kritik an der “Eurolösung” nachlesen. Keiner der Ökonomen die statt des Euro die DM wieder haben möchten, wollen eine wie-auch-immer-gedeckte Währung sondern immer und immer wieder soll es bei Zentralbanken bleiben die nur so “toll” sind wie unsere deutsche. Was immer und immer wieder vergessen wird, die DM hat während Ihrer Zeit mehr als 70 % Ihres Wertes eingebüsst. Am schlimmsten war es in den 70-80 Jahren des letzten Jahrtausends. Dort hatten wir Inflationsraten von über 10 %. Das wäre auch damals mit einem Geld nicht möglich gewesen.

Der Autor hat mit seiner harten und scharfen Kritik eindeutig recht. Man kann es sogar noch präziser sagen. Alle Währungen sind Falschgeldsysteme. Es gibt keine Währung die Ihren Wert dank der Wertschätzung Ihrer Benutzer erhält sondern dahinter steht der Annahmezwang für Zahlungen mit dem jeweiligen Falschgeld. Sie können auch in D in einem normalen Geschäft nicht einfach mit Gold bezahlen. Sie können im  Kaufhaus nicht sagen, hey hier ist eine Unze Gold, geben Sie mir dafür …… Nein das geht nicht und alle Banken die seriös arbeiten wollen werden von den “lieben” Staaten gleich mal “niedergemacht”

Zum Schluß möchte ich noch einmal dem Autor folgen und klarstellen:

Der Euro ist Falschgeld